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Wechsel
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Oberhessen
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Amerik. Bonds
1882r 96% 1885r 98i2 1887r 97%
Borsennachrichten.
11. Juni 1873.
Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto
Disconto l
des Sauerstoffgases, das Ozon.
Schon der freie, Gebirge und Wälder durchströmende Luftstrom führt das Ozon herbei. Besonders bewahren die Wälder eine Menge von Ozon, weil solches von den Pflanzen während des Tages, unter dem Einfluffe des Sonnenlichtes, ausgeschieden wird.
Je reicher der Gehalt der Luft an Ozon ist, um so weniger wird der Mensch von Erkrankungen befallen, je ärmer, um so mehr häufen sich, nach statistischen Belegen, die Krankheits- und Todesfälle. Selbst der Vortheil, welchen Molkencurorte den Kranken gewähren, wird weniger durch die Molken, Dei Nutzen des Curgebrauches zu Ems, Soden u. a. Orten weniger durch die dort gebrauchten Trink- und Badecuren, als durch den Genuß der freien, ozonhaltigen Luft veranlaßt, so daß sehr viele Curorte eigentlich nur climatische Curorte sind, nur durch den Ozongehalt ihrer Luft heilsam wirken.
(Fortsetzung folgt.)
Actieiu
Frankf. Bank 145
Frankf. Vereins-Kasse 119
Darmst. Bankact. 421
Wien Bankactien 1007
Oest. Creditact. 275 ’/g
Galizien HO
(E i n g e s a n d t.)
In Betreff des Artikels „Abwehr" in Nr. 132 des Gießener Anzeiger, einstweilen die Notiz, daß der Großh. Hofg.-Adv. vr. Eckstein bereits Auftrag erhalten hat, eine Verläumdungs- klage bei hiesigem Stadtgericht einzureichen, deren Resultat demnächst mitgetheilt werden wird.
Actien.
5% östr. F. 8t. E. B. 344
Lombard. Bahn 194%
Ludwigsh. Bexbach 189%
Maxbahn 129%
Bayer. Ostbahn 121%
Rhein-Nahebahn-Act. —
Hess. Ludwigsb.-Act. —
Sauerstoff, Ozon und Stickstoff, als wichtige Heilmittel, von Dr. med. Jochheim in Darmstadt.
Briefkasten.
Dem Einsenver de« „Proletarier-Artikels" zur Nachricht, daß die Redaction die Verantwortlichkeit über den fragt Artikel von sich gewiesen; er also direct eine Klagerhebung, nach Aussage des Herrn Stadtrath Fels ing, zu gewärtigen chal.
Grenze.
Rom, 10. Juni. Die Kaiserin von Rußland hat ihre Abreise nach Deutschlano verschoben und geht nach Albano, woselbst sie einen mehrtägigen Aufenthalt nimmt. — „FanfuUa" hält für wahrscheinlich, daß der Kaiser von Rußland im Anfänge der nächsten Woche nach Rom komme. Der König und der Kronprinz haben bis auf Weiteres ihre Abreise von Rom aufgeschoben.
(ßngfanö.
London, 9 Juni Rach aus Dublin eingegangenen Nachrichten hat sich gestern Nacht dort bei Gelegenheit einer großen Feuersbrunst eine große Menschenmasse angesammelt, von welcher Versuche gemacht wurden, von den aus dem Feuer geretteten Gegenständen zu rauben und zu plündern. In Folge dessen schritt das Militär ein und wurden durch einen Bajonettangriff gegen 70 Personen verwundet.
London, 9. Juni. Die befürchtete Maurerftrike in London droht zur Wirklichkeit zu werden: Die Arbeiter beanspruchen auf Grund vorjähriger Abmachung einen Lohnaufschlag von einem halben Penny, nämlich von 8’/2 auf 9 Pence für die Stunde- Die Meister sind so weit entgegengekommen, daß sie den Halfpenny zahlen wollen, wenn die Maurer Samstags statt nur bis 12 bis 1 Uhr Mittags arbeiten. Dessen weigern sich die Arbeiter, und über dieses beinahe lächerliche Streitobject einer einzigen Arbeitstunde in der Woche soll im Juli ein allgemeiner Ausstand erfolgen.
Preuss. 41/3% Oblig- 104%
Frankf. 3‘/Ao Oblig. 87 Nass. 4%o,o Obi. 100% Kurhess. 4°/° „ 95% Gr. Hess. 5% Obi. 102 r, , 40/0 „ 99
T » 3%<% n 96
Bayer. 50/0 „ —
„ 4%0/0 1jährige 100
„ 4O,o 1jährige —
Würtemb. 4%° o Obi. 100% Baden 4%*% ObL c. E. L. —
Oesterr. Silberrente 641 4
k.. S. 97% k. 8. 99% k. 8 104% k. 8. 105% k. 8. 93% k. 8. 105% k. 8. 105 k. 8. 118% k. 8. — k. 8. 92% k. S. 104% m. 8. 1031/2 1. 8. 103%
0,0
Goldsortcn«
fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 56%—57% Pistolen . 9 37—39
„ doppelte 9 37—39 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 30—32 20 Frankens!. 9 18%—19% Engi. Sover. 11 45—47 Kuss. Imper. 9 39—41 Dollar in Gold 2 24—25
Schlesischen Zeitung" von einem angeblichen Briefwechsel zwischen Antonelli oder der niedrigsten Thierformen, der Monaden, Vibrionen, Bacttreen u. s. w. • *• • L ......rcDiese mikroskopisch kleinen, lebenden Organismen sind durch ihre leicht beweg
lichen, noch viel kleineren Sporen oder Keime einer allgemeinen Verbreitung fähig, fehlen nirgends und gedeihen und wachsen auf günstigem Boden so lange, bis- sie die Zersetzung der vorhandenen organischen Verbindungen in einfache Stoffe bewirkt haben. Sie begünstigen nicht allein den Zerfall abgestorbener Thiere und Pflanzen, sie gefährden auch unter Umständen das Bestehen lebender Organismen. So erzeugen die Pilze nicht nur bei lebenden Pflanzen eine Menge von Krankheiten, sondern es bewirkt auch die Keimung dieser niedrigsten Formen des pflanzlichen und thierischen Lebens im lebenden thierischen und menschlichen Organismus, in welchen sie durch die Luft, das Wasser und die Nahrungsmittel gelangen können, eine ganze Reihe von Krankheitserscheinungen. Bei Cholera, Typhus und anderen Krankheiten ist dies bereits nachgewiesen, es scheinen aber alle ansteckende Krankheiten nur die Folge der Wucherungen dieser niedersten Gebilde in unserem Körper zu sein, welche das Bestreben haben, den thierischen oder menschlichen Organismus, wenn sie darin erscheinen, unwiderstehlich der Auflösung entgegen zu führen, oder wenigstens eine langsame Störung des Lebeusprocesses zu veranlassen, welche man gewöhnlich als: „unreines Blut" bezeichnet. Dieser Blutverschlechterung ist bisher mit den verschiedenartigsten Mitteln entgegen getreten worden, dieselben sind aber in den meisten Fällen ungenügend, die Verschlechterung des Blutes zu beseitigen. Diesen Zweck zu erfüllen haben wir eine Modification
„ Papierrente 60 2 Spanier, neuest. 3% 18'/b " " ' 1881r 981,2
(Fortsetzung.)
Die Anwendung des Sauerstoffgases hat sich daher auch besonders bewährt bei folgenden Krankheits-Zuständen:
1) Scrophulosis, Rhachitis, Drüsenanschwellungen. Die außerordentliche Zufuhr von Sauerstoff vermag hier durch eiugeleileten rascheren Stoffwechsel die Zersetzung kranker Elemente und die Neubildung des Blutes zu befördern. Floride Scrophnlose ist von der Behandlung mit Sauerstoffgas ausgeschlossen. 2) Chlorose, Anaemie, sowie daraus entspringende Krankheiten, wie Amenorrhoe, Dysmenorrhoe, heilt alleinige Anwendung von Sauerstoff durch Bildung eines sauerstoffreicheren Blutes schneller, als es die Eisenpräparate vermögen. 3) Verdau.ungsschwäche, Dyspepsie, Reconva lescenz nach erschöpfenden Krankheiten, Altersschwäche. Die Verdauung wird zu neuer Thätigkeit angeregt, die Eßluft vermehrt, der Körper gekräftigt und neu belebt. Wie ein glimmender Span in Sauerstoff gas getaucht sofort mit lebhafter Flamme brennt, so wird durch Inhalationen von Sauerstoffgas der schwach gewordene Lebenssunke zu neuem Leben anges chür t. 4) Gichtische und rheumatische Affectionen. 5) Wechselfieber. 6) Asthma. 7) Emphysem. 8) Schlafsucht. 9) Schlechten Etter absondernde Geschwüre und Wunden. — Wirkt der Sauerstoff indessen sehr lange oder sehr stark auf den Organismus ein, so kann er den Stoffwechsel auch so rasch bethätigen, daß er trotz der vermehrten Nahrungs- aufnahme Abmagerung hervorbringt. Er ist daher ein sehr wichtiges Heilmittel. 10) Der Fettsucht. An Fettsucht Leidende werden durch Sauerstoffinhalationen muskelstärker, aber magerer, weil die Fettsucht auf Schwache der Ernährung beruht und vermehrte Sauerstoffzufuhr die Ernährung begünstigt. ,ur Tuberculose, bei bestehender Tuberculose, sowie bei allen mit Fieber oder entzündlicher Reizung verbundenen Krankheitszuständen ist die Anwendung des Sauerstoffs jedoch durchaus unstatrhaft, weil er hier den schon bestehenden gereizten oder entzündlichen Zustand nur zu vermehren geeignet ist. So entsteht schon Schmerz, wenn eine von der Oberhaut entblößte Stelle der Haut in Sauerstoffgas getaucht wird.
Das Wasser nimmt nur sehr wenig Sauerstoffgas auf. Im günstigsten Falle nehmen WO (SuMot! SBafJer 31/2 ©ub^oH ©aiierftoffaas auf. ®ie Anwendung des Sauerstoffwassers zu Heilzwecken ist daher als wenigstens unzuverlässig nicht zu empfehlen.
Dar gestellt wird das Sauerstoffgas durch Glühen von Braunstein in eisernen Flaschen und Reinigen des gewonnenen Gases durch Kalilauge.
II. Ozon.
Alles organische Leben zerfällt nach dem Tode und zwar meistens unter Mitwirkung der auf der niedrigsten Stufe stehenden Pflanzenwelt, der Pilze,
Prioritäten.
3°,o östr. Stsb. Prior. 58% 3% östr s. Lombard 49% 3°/o Livorneser 34% 5% Toscaner 55 5% Elisabeth.-Prior. 85 do. II. Emiss. 82%_________
Änlelicnsioose.
Darmstädter fl. 50Loose 205 „ n 25 „ -
Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. — Braunschweiger 23% 3° o Oldenburg, ä 40Thlr. 37% 4% bayr. Präm.-Anl. — 4% badische Locse 108 Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 95 1858r Prioritätsloose — 1860r Loose 91 1864r „ 164
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Rabenau, am 7. Juni 1873.
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Versteigerungen.
2750) Montag den 16. Juni, Nachmittags 2 Uhr,
sollen in dem Hause des Herrn Advocaten D o r n s e i f s Möbeln, beftebenb in: 1 ar oft en Ausziehtisch, Sopha, Stühlen, Bettladen Spiegeln, Schränken und sonstigen Möbeln und Hausgeräthen, sowie einigen Oefen, versteigert werden. ,
Gießen, den 12. Ium 1873.
In Auftrag:
Semmler
’ 7hemüa^Perstelqerunq.
2714) ' Das diesjährige Heugras von den Freiherrlich von Rabenau scheu Wiesen und Gärten soll
Mittwoch den 18. d. MtS-, in Abtheilungen an Ort und Stelle versteigert werden:
2706) Ein Grasgarten zum sofortigen Abmähen ist käuflich abzngeben. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts-
a. Vormittags um 11 Uhr von 15 Morgen in der Gemarkung Alt-Buseck, t ;
Mo^nln^d-r^markung T°r°°he und%ufs Reichhaltigste fortirt, empfehlet» hiermit nngel^entlichst.
c. Nachmittags um 3 Uhr von 1% Morgen in der Gemarkung Groß-


