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Gltßemr Anzeiger.

(»rltbftet täglich, ma Sn» nähme Sonntags.

fcoebtito -: <8 an|lcib ex g, flit v. Rt. 1.

Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen.

s Freitag den 10. Januar 1S73

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Amtlicher T h e i l.

Donnerstag den 30. Januar 1873, Vormittags 10 Uhr, wkb auf Grund bes tz. 21 dcr deutschen Gewerbeordnung und des §. 14 der Großherzoglichen Verordnung vom 1. November 1869 eine öffentliche Sitzung - ** l*,l,nb""*»#* CM*.

w p ' v. Röder.

- ' Rr. 33 des ReichSgefttzblattes, anogegebeii teil 31. Tkevinbrr 1872, enlhäll:

Nr 893) Gttch°^rtt^ffmd die V°7psttchMn^u7schu Kaussahrteeschiffe zur Mitnahme hüIsSbedürftlan Serfeule. Vom 27. Deccmber 1872.

L gg toSSSSS-tt Ä"Ä SE. Hess. Ministerium des SE- Hause, und des

«ruberen Dr. Neidhordt) zum Bunde,rathe. Vom 23. -Nooember 1872. .

M Kennung eines zu Mainz) b.i dem Reichs-Oberhand elsgerich. in Leipzig

9k 898 Grntnuung eines Consul, und bezw Die«°nsuls des Deutschen Reichs z . Trinidad de Cuba und b-z°. San Juan (Argen,,n. Nepubltk.)

£ N) Srmi^hguna^b^r Sa?|*erli(4tn^6on?uto^n%®$a^IunlJ'lin6a^on°(6oIbin:Gfin®)riut Vornahme bürgerlich gültiger Eh-schi.-ßungen oon Deutschen und

-ur -«r'nndun. >-Gelwrmr, fachen und St-rbtäll. von D-msAen.^^^

Andere

dieser Lifte der Ehrentitel sich den ihm passendsten herau-zusuchen; ich denke, Kerner von uns wird sich durch solche Aignffe gekränkt suhlen, zumal e- bekannt

Mission zu richten.

Darmstadt, den 31. Deccmber 1872.

Großherzogliche Prüsungs - Commission für einjährig Freiwillige. Pabst. Strecker.

Bekanutmach n n g.

Betreffend: Anmeldung und Prüfung der einjährig Freiwilligen.

Diejenigen Militärpflichtigen, welche als einjährig Freiwillige dienen wollen und im Großh-rzogthnm ^ffen n«d> S- 20 bei

eom 26. März 1868 (Reg.-Blatt Nr. 21) gestellungspflichtig sind, haben ihre Anmeldung schriftlich, unter.^ucksichtksung der "9. 151-1&5.

b?t Militär-Ersatz Instruction bis zum 1. Februar 1873 bei dcr unterzeichneten Commission einzurelchen, falls ste 1'ch der tm Mar; f. I. statt' Ödenden P-Üfung zu unterziehen beabsichtigen. .

a) ein Geburtszeugniß (Taufschein),

cj d"1^UnÄ6^6ritg"ügui^^!9tud^^e8' für^o°attng^von°höher-7'Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasten und höheren Bürgerschulen) hnn dem Director berw. Rector der betr. Lehranstalt, für uNc n(-ri6on i»na-n 9eute aber von der Polizei-Obrigkeit auszustelleu i|t.

Sei Nichtbeobachtung der bestehenden Vorschriften, oder Einreichung des Gesuchs naä) dem angegeo-nren D-rstiine, tun.. ki< a-lolTo w der nächsten Prüfung nicht stattfinden. voraenommen wird, wird später öffentlich bekannt gemacht werden, eine fpecielle Ein-

- »

Ausnahmsweise kann b«t »ur* b'e enja an9ciner Losung Theil zu nehmen verpflichtet war, oder vermöge seiner Loosnummer

Lönib7l gebttebenlff In letzterem Falle darf die LgÜnstigimg indcß nur dann eintreten, wenn der d-ßfallsige Antrag von der zweiten Aushebung, Bei »erloren gegangenen Berechtigung sind an die zuständige Kreis-Ersatz-Com-

Di- Bonner Adresse an den Kaiser. ....................., . .

en a (Jin«,,,» rt »nm 23 Dktkmber arnua ist, wie die Presie unserer Gegner t< liebt, teaer die Dinge am eifrigsten

Da» Dankte,egramm an den Papst für bie Maruton »am 23^ Deremter genug .p, »i vw.« »iffen will,

welche« »on ter fegen, kathoieschen E^neerv-rsamm un, 6 8- i ßeitungen nennt sich »cm Reiche, vom Deutschen Reiche, obwohl

öffentliche 8e'ennlni| va.erlanblos-r Gesinnung Seelen« tlerirale une abtl.ger m «« ,r r ö 0£(fie ttt Welt ist.

BirÄ^Ü ld'.r rennen sich von. Volke,Volkeblait-, ,D°tt«fr-unv»,volkeOott^

BatnBntt. In einer ton ta. 2000 iUänntrn besuchten Versammlung nm 5. Jan. wmbe beschlosst«, «ine Abreffe an den flaifer abjustnvcn. Diestlbe wurde verlesen unü «on Pros. Epbel mit folgenten Worten begründet:

Nicht ein Kamps zwischen religiösen Eonstssionen wird hier geführt, bafür bürgen Ihnen die Namen der Senladeuden, tie Person »c« Vorfitzent.n, iebtr Bl ei auf die Versammlung selbst. Wer gehen aber netter, wer sprechen Ihnen unsere Ueberzeugurrg au«, das, e« sich auch um keine pollt.sch- P-ree.fache hantelt, um keine Sache, bei der ton R>»-«wegen em Uneerschvt 1,e

»siirschrn Parteien sein dürfte. 6« ist een au«rarttgcr Angriff «» t>e Ehre anferer N-'eon, und ein Dank für diesen »ugr ff Heer »on dieser Statte, welchen mit Nachdruck abzuweisen nach unserer Meinung dre Pflechi s-de« deutschen Patredtta i,öge er übir die Fragen unsere- inneren Zustande« denken wer er wolle. G« ein schlechter Vogel, ter fern Nest b schmutzen|t; e« ist em |41ed: tr Bürger, der d.tch eine formelle Seleitegung feine« Souverän« und feine» wesen« sich nicht selbst verletzt fühlt. G« »ersteht sich, doh unfere E-gntr au» hierüber anteter Meinung feen werten al« wer. eie werten un», »re »er b »erfammelt sind, mit der ihnen eigen,humlechen Art der Polewrk, nicht - «Paeriolen anderer Ansicht bekämpfen ; si- w-rden un« al« an,

katholiken herunter zu reihen suchen; es bleibt Jedem r.

nennen ncy vum yvnc,^vuev*«.« , 7-"'- 6^®?nn

ihnen nichts höher stände als ras Wohl, die Freiheit und die Macht des Volkes, als w:nn sie vor Allem die Ttmclrctk tom reinsten Wasser vertrete». Run, was ries im Ernste auf sich hat, darüber find wir soeben von höchster Stelle entscheidend belehrt morsen. Eie alle werden die Anrede des Papstes an die iowischen Eceveute vorn 26. December kennen, in welcher Se. Heiligkeit noch te» uberemSimwenden und unwidersprochenen Berichten der Zeitungen erklärt hat, feton JesrS habe die Aristokratie geliebt, Adel und EleruS seien die Stützen der Throne, schlimm bestellt sei eS um die Könige, die sich auf da« gemeine und niedrige Volk verliehen. Nach diesen unzweideutigen Neujervagen des höchsten Airchlnhouptes wissen wir jetzt, was wir von den volksthüml.chen Mienen der vltramontanen Zeitungen zu halten haben. Mit jener Erklärung des Papste« habe» tie drei Barone und ihr Telegramm, es haben aber auch die freiheitrnfen- cen cleriealen Zeitungen ihren Lohn dahin. Wir bleiben all' diesem Tebahre» gegenüber entschlossen und sicher avf unserem nationalen Standpunkte, auf lern Standpunkte der deutschen Vaterlandsliebe. Es handelt sich bei dem heutigen Streite nicht um Rcl-gion; nicht« liegt, wie unser «dreßestwurf sagt, unserer Regierung ferner, al? die Verfolgvng einer anerkannten Kirche. Wohl wird auf cer tlericihn Seite von Verfolgung geredet: wissen Sie, meine Herren, worin in »on13»TenüVerioffe»?äüe1 SS3a^T»?eit birst Verfolgung besteht? Sie besteht tarier, v°tz ter Slaat diese