kommt."
745 8
Oberhessen
Affflcmetner Anzeiger.
3507) Feinste Lyoner Ge-
Jülgebotenes.
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fis-
Börsennachrichten.
6. August 1873.
3545) verkaufen
Prioritäten, östr. Stsb. Prior. 60*/8 östr 8. Lombard 491 4
Livorneser 33%
Toscaner 53'/» Elisabeth.-Prior. 86* 2 II. Emiss. 83%
Oestr. 1858r 1860r 1864r
fl. 250 v. 1854 92</4 Prioritätsloose 195% Loose 92%
n 1521/2
ijlich demo- m ein Me- Die Junta s zum Prä- Ät Aegie- ; aMändislhe U Nachmittag f[en die M-
ig ruf/ einen )er
siiid uneinig. irgrH gegen
Jagdverpachtung.
3607) Dienstag den 12. August l. I-, des Nachmittags um 3 Uhr, soll die der Gemeinde Königsberg zustehende Jagd auf dem Rathhaus daselbst öffentlich unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf 9 Jahre an den Meistbietenden verpachtet werden.
Königsberg, den 5. August 1873. Griebel, Beigeordneter.
werden.
Die Zusainmenkunft ist auf der Lahnbrücke dahier.
Gießen, am 5. August 1873.
Großherzogliches Kreisbauamt Gießen.
Holzapfel.
Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuz- brunnen,
Salzhausener,
Salzschlirfer BonifaciuS- brunnen,
Schwalbacher Stahl- und Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (Nassau), Wildunger,
seltersweg, empfiehlt nacbverzeichne
Adelheidsquelle, I
Appollinarisbrunnen, Carlsbader Mühl - und
Sehloßbrunnen,
Emser Kessel- und Krän- chesbrunnen, Fachinger, Friedrichshaller Bitterwasser,
Homburger Elifabethen- brunnen,
müsenudeln empfehlen
I. A. Busch Söhne.
Derstergerungen.
Verpachtung von Weiden- Nutznngen.
3571) Freitag den 8. August, Vormittags 9 Uhr
Mnzfrage ev btr Annahme ikifthrung der
Aetieiu
Prankf. Bank 146
Frankf. Vereins-Kasse 1153/1
Darmst. Bankact. 413 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankaktien 1025 Oest. Creditact. 240%
Galizien 118
Actien.
5° o östr. F. St. E. B. 355
Lombard. Bahn 197
Ludwigsh. Bexbach — Maxbahn
Bayer. Ostbahn 119 4
Rhein-Nahebahn-Act. -
Hess. Ludwigsb.-Act. 1493 ,
3° o 30/o 3% 5% 5% do.
ignttt
«A-ld- das
Anlehensloose.
Darmstädter fl. 50Loose 205 ’/< n n 25 „ 45 V.
Kurh. 40 Thlr. Loose 70 Nassau 25 fl. — Braunschweiger 227/8 3° 0 Oldenburg. k40Thlr. 37*/i 4°/o bayr. Präm.-Anl. 111% 40/0 badische Locse 109% Badische fl. 35 Loose 687/8
bi Reich« Mf 1 dn >«= am
Die Mmeraiwaiftr-Handlunq von Emin Fischbach, Sorten in stets frischer Füllung :
Kissinger Rakoczy, »
Carlsbader Salz, Carlsbader Sprudelselfe, Emser Pastillen, Soda- und Selterwasser.
„tigung der Herstellungskosten re. „leistung sich auf die
„2., daß der in der Sitzung vom 27. Marz er.
^Vervollständigung des Mat-ri-is für Beurtheilung der Frage, ob und inwieweit ' Hix Stadt die Errichtung eines öffentlichen Lagerhauses in Die Hand nehmen will, zunächst "noä) die Anfertigung eines Organisations- und Bauplans nebst ungefährer Kostenberech- "nunq, sowie die Erwägung der Platzfrage veranlassen zu wollen, und daß diesem Zwecke '4., eine gemischte Commission aus Mitgliedern des Gemeindcraths, der Handelskammer "s^°rklä«'wnd°n°mög^ daß"d7r G'-m-ind-rath bis zur Einlangung einer -rschöstf-nd-n Vorlage von Seiten dieser Commission, sich völlig freie Hand für seine Beschlüße vorbe-
rathS erhielt. der Glocken bei der Feier des 25jährigen Negierungs-Jubiläums
Er. K°nigtichfn^°M «ULgs Ludwigs .... sind 9 fl. Kosten entstanden, weiche auf die Stadtkasse übernommen wurden städtischen Brückenwaage wurde Kostenvor.
nnsch.°g 'm L"g-°7o'n";9Vst. vorgelegt und beschlossen, denselben zur Ausführung bringen LU lassen. Voranschlag der ev. Kirche Gießen für 1874 wurde dem Finanzausschuß zur Prüfung überwiesen. t0 Personen durch schriftliche Wahl
bestimmt wA li-Nhrirn, lIL fl" betragenden Zinsen aus der Hastlchen Stiftung b°- zi-h-n sollen Handelskammer ans den Beschluß des G-m-inderath«
Uchen Lagerhauses zu übernehmen , J^u^ btn b (teUu^ überwiesen. Der hierauf
echaLkLeMNLse'lb/n^tam^h^zur Vorlage und die darin gestellten zwei Anträge lauten,
B e r m t f db t e
Wiesbaden. Die im vorigen Jahre vom 12. bis 18. August in Leipzig vereinigte 45. B-^mmlung deutscher Naturforscher und Aerzte hat zum ^siahrigcn Versammlungsor - Wiesbaden erwählt und laden die Geschäftsführer in einem Ausschreiben zu der dom 1«. d.s Ä.SePtimber abzuhaltenden 48. Versammlung di- deutschen Naturforscher und Aerzte, soww d freunde der Naturwissenschaften ein. — Wiesbaden bietet in seinen zahlreichen Gast- und Bade- Lusern in seinen Privathotels und möblirten Zimmern eine überreiche Auswahl^von^Wohnum
oll der Korbweidenschnitt aus den , -alischen Pflanzungen an der Lahnstrecke von Gießen bis Heuchelheim an die Meist-' bietenden für das laufende Jahr verpachtet!
jli 1873.
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zr iss M fünfer von Wieseck gen; auch an gastfreier Aufnahme von Seiten der Bewohner soll eS nicht fehlen. Auch hat
7- Nach einer 'di- B^chädigung mehrerer.eine Anzahl deutscher Eisenbahn-Direeti.nm b-reitwilligst «f
d»rch den '»-.dien» Bütz -IS Thatrr « Der G-meiud-rath hat daher beschlossen, Letzterem Grund einer als f K 1Tfl"Ä“?aZ «Äg«” «uszavrmg bringen zu lassen, wenn der Ang. zeigte “'S'" M
Baues mit Benutzung der städtischen Bachmau-r wurde abges » -gern WasierleitungSröhren
... S'sa; sä*«, »*........ >»
zsruuo einer ui» Legitimation dienenden Aufnahmekarte, zugesichert. Wer eine solche schon vorher von der Geschäftsführung zu beziehen wünscht, wird gebeten, an den zweiten Geschäftsführer Herrn Dr. Haas sen., vier Thaler oder sieben Gulden rhein. portofrei cinzuschicken, ob er die' Versammlung als Mitglied oder als Theilnehmer zu besuchen gedenkt. — Die Stadt Wiesbaden lat mit großer Munificcnz reichliche Mittel zur Disposition gestellt, so daß hierdurch, wie auch durch die entgegenkommende Bereitwilligkeit der Königlichen Behörden der Verein in den Stand gesetzt ist, die Festlichkeiten, mit Ausnahme der Festessen, ganz oder großtentheilS kostenfrei anzubieten, weßhalb sich die Geschäftsführer auch der frohen Hoffnung hingeben, daß die diesjährige Versammlung eine zahlreich besuchte sein werde.
* Ein drolliger Vorfall ereignete sich dieser Tage auf der Schweriner Eisenbahnstation. Ein nahe bei Zachun wohnender Bauersmann wollte nämlich zum ersten Male in seinem Leben die Fahrgelegenheit der Eisenbahn benutzen, und machte sich um nun auch etwas Ordentliches von der Fahrt zu haben, zu Fuß nach Hagenow auf und bestieg dort den Zug. Mit »hm fuhr 7n S»-ßv°gel in demselben Lupe. Nachdem dieser erfahren, daß unser Bauer das erste Mal mit der Bahn reise, bildete er seinem Reisegefährten ein, er habe, weil er zum ersten Male
fahre von der Verwaltung eine Prämie zu fordern. Hier angekommen, geht in Folge dessen
unser Bauer sofort zum Bahnhofinspector, um seine Prämie zu ergeben; Letzterer kann aus seinen Reden nicht klug werden und nur das entnehmen, daß er Geld zu fordern habe, und chickt ihn zur Expedition. Hier verweist man ihn an die Hauptkaße. Dort bemüht man sich
vergeblich, dem Bauer, welcher die ihm vermeintlich für seine erste Reise zustehende Prämie
beharrlich verlangt, klar zu machen, daß er angeführt sei. Aber er laßt sich nicht überzeugen und geht endlich mit der Erklärung fort, man wolle wahrscheinlich das Geld für seine Prämie nur vertrinken, daraus solle jedoch nichts werden, er werde den Herren schon zeigen, was es 1)d6C- Stuttgarter „Beobachter" schreibti „Zu
Ruh und Frommen aller Staatsbürger, die in der angenehmen Lage sind , Zahlungen an ein König!. Cameralamt leisten zu dürfen, erzählen wir nachstehendes
Händler der das ganze Jahr hindurch Hunderte von Gulden aufs Cameralamt Kapfenburg bet Lauchheim trägt, hat vor ein paar Wochen auch wieder eine größere Zahlung an dasselbe gemacht und derselben in unbegreiflicher Verblendung einen badischen Kupferkreuzer belgefugt. Dw,er Holzwurm batte offenbar keine Ahnung davon, daß die neue deutsche Einheit nicht so weit geht dlß^ ein Kupferkreuzer, der mit dem fabelhaften Greifenwappen geprägt ist, da angenommen werden kann, wo man die Kreuzer „furchtlos und treu" mit dem Schi de des H rscheu und Leuen stempelt Die Strafe für solche Unwissenheit rm Munzwesen blieb nicht aus. Das Könialickc Cameralamt Kapfenburg sperrt den rothen Landstreicher in em Couvert, verwahrt ibn mit zwei großmütigen Amtssiegeln, declarirt die Sendung mit „Werth einen Kreuzer und erbebt blekn ,®2Bcrtb" burd> „Nachnahme." Diese Proeedur kostet dem Holzhauer runde elf Steurer gewiß noch sehr wenig, wenn man erwähnt, was Alle« hatte daraus entstehen können, wenn das Cameralamt den badischen Kreuzer angenommen ober "ln dem Holzhandter bet der ■JL grfrrpAnuno aufaemutzt hätte. Die Frage konnte übrigens noch entstehen, ob das Couvert ^mit den beiden großen Amtssiegeln nicht mehr werth war, als der Badenser — geschweige H c mji. Nücksenduna desselben verbundene Zeitaufwand. Es ist nun aber einmal geschehen, s Cam" alkmt 'hat 7nen m k-ܰ -n ffiürttÄrg« in seiner Kasse, der Holzhändler hat ,et- nen Auslchtder wieder und die Post hat 11 fr. verdient, watz dem Ländle fa an^ wieder zugute
bie ■ Rilligen
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.Spanien, ^ligt unb Einmal in Met auf l0!t sq der oNmal im
Ntre= carlistischen
Der alte in Wies-
ne Schand- mpses dn- wtn in der )nustrviettel ^rneiiT hat ^iheile San Der Palast 'ndelt. Bis inilade und indert. Der Stadtviertel Sarne unb
)ie Brande letal PM hm Me dndeigesührt ), ist wahr- M gegen r entkommersten Linken, stischen Auf- rrad zu ver-
Preuss. 41,3% Oblig. 1041/« Frankf. 3 l/a°/o Obli6- 87 Nass. 41/2° o Odl. 955/g Kurhess. 4^,0 „ 963,b Gr. Hess. 50,0 Odl. —
„ , 40,0 n 99V8
„ r 31/2°/0 n
Bayer. 5°,0 „
r 4',,.,° 0 1jährige 1013/s
n 4°,o 1jährige 96',>
Würtemb. 4V2°/o Obi. 101 Baden 4 V20/0 ObL c. E. L. Oesterr. Silberrente 661/*
n Papierrente 61V2 Spanier, neuest. 3°/o 17’A Amerik. Bonds 1881r 1OO1,8 „ 1882r 975/8
n 1885r 981/4
„ n 1887r 995/,
und zwar:
LSM' ÄsawygMsS; "trag re. auf die Dauer von 20 Jahren zu verlangen, andernfalls die Mitwirkung der Stadt gänzlich abzulehnen."
im" Allaemeinen^ebenfalls^den^Be^schluß vom 27.-März d. I. aufrecht zu erhalten, doch
SS Uttgen 2 und 3 dahin zu praeistren und resp zu modtste.retd daß mch «n "solidarische Haftbarkeit sämmtlicher Kaufleute und Fabrikanten verlangt, daß vielmehr d e "Garantie für Erfüllung der nach 2 zu übernehmenden Verpflichtungen auch von Emzel- "nen nach dem Verhältniß des von ihnen benutzt werdenden Lagerraums,. geleistet werden "könne die Bestimmung über Größe und Art derselben aber, unter vorlausiger Acceptrrung »des^Anerbietcns vom $9. April er! als Minimum, wie früher m Aussicht gcno.nmen bis u QoitvmnFf-p ousruseken sei wo sich über bie beanspruchten Raume Mit Bcrucksich- „zu dem Zeitpunktewerden könne, sowie daß die Garantie-
Geschäftsdauer der einzelnen Firmen beschranken möge >
- 71 — -9 . beschlossene Zusatz zur Bedingung 9
"^Nachdem alsdann diese Anträge hinlänglich besprochen waren, wurde zur Abstimmung geschritten und hierbei der Minoritätsantrag mit 9 gegen 6 Stimmen abgelehnt, dagegen dr Majoritätsantrag mit Stimmenmehrheit angenommen.
„durch das^Büreau, eiltet Berücksichtigung der in den 2 Jahren an die Stadt
lieb macken, den Bau des Lagerhauses zu übernehmen,"
wurde ebenfalls angenommen, und soll diese Uebersicht der Commission übergeben werdem
Kiesten 63 August. Heute Morgen riß sich auf dem ViehmarkR ein Rind von dem Stricke am Standorte los, um am Eisenbahndamm zu grasen. Dieses Gelüste sollte ihm übel WnmLn Durch einen vassirenden Zug scheu geworden, sprang es von der Hohe des Vahn- bommes am Viadukt herunter, wo es unten total zerschmettert anlangte. Glücklicherweise war bei dem sehr starken Verkehr auf dem Jahrmärkte kein Mensch unter dem Viadukt, da cs sonst sebr leicht mehrere Unglücksfälle hätte geben können, wenn der Körper in einen Mensckenknauel hineingesegelt wäre. Das Thier wurde später ausgeschlachtet und trug dabei eine unschuldige Frau eine Trach t Prügel davon!
I Neue holl. Vollhäringe
‘inpMIt EmtlF'schbnch^^ gin Ä(otfier verkaufen, bei der Erped. d. BlttS.
Besondere Bekanntmachungen.
C d i c t a l l a d u u g.
3182) Nachdem über das Vermögen des Konrad Jacobi zu Mendorf an der Lumda formeller Concurs erkannt worden ist, werden sämmtliche Gläubiger zur Anzeige und Begründung ihrer Forderungen mit etwaigen Vorzugsrechten, sowie zur Berathung über Behandlung der Masse, auf
Mittwoch den 10. September 1873, Vormittags 9 Uhr, bei Meldung des stillschweigenden Ausschlusses von der Masse geladen.
Gießen, den 28. Juni 1873.
Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher, Wiener,
Landrichter. Landg.-Assessor.
Uebernahme der Erziehung und Pflege eines Waisenkindes.
3603) Für den 12 Jahre alten Sohn der verstorbenen Schneider Dechert'schen Eheleute werden gegen eine jährliche Vergütung von 55 fl. Pflegeltern gesucht. Des fallsige Anerbietungen nimmt entgegen
Gießen, am 6. August 1873.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Vogt-
Wechsele
Amsterdam
k.. 8. 98V4
Augsburg
k. 8. 100
Berlin
k. 8 1047/8
Bremen
k. 8. 105%
Brüssel
k. 8. 93%
Hamburg Leipzig London
k. 8. 105%
k. S. 105
k. 8. 118
k. 8. —
Lyon
Paris
k. 8. 92%
Wien
k. 8. 105%
ditto
m. 8. 105%
ditto
1. 8. 105
Disconto 5
0,0
tioldsorteu.
fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 57,/2—58' 2
Pistolen .
. 9 39—41
„ doppelte 9 39—41
Holl. fl. 10
St. 9 52—54
Ducaten
. 5 31-33
20 Frankenat. 9 lOVg—20^2
Engi. Lover.
11 46-48
Russ. Imper. 9 40—42
Dollar in Gold 2 25—26


