Oesterreich.
orlasseile Bestimmung, betr. bcn von den Offtcieren des activen
/rankreich.
werden,^ gleichviel, ob preußische Loose oder türkische? Aber für die Mühewaltung, für die Kosten der zahlreichen Agenten, muß die „Sparbank" auch etwas haben und berechnet sie für ihre Mühewaltung, je nachdem das Publikum mehr oder weniger dumm ist, 20 bis 30 pCt- ' "" '
die Einleger haben den Vortheil für ihr Geld ... ...............„llv ^cucu
ßewinneu sie nichts, so verlieren sie doch nur 25 pCt. und nicht Alles! Es beitrug sel denn, daß der unternehmende Baukvorstaud eines Tages das Gleichgewicht verliere und mit den gekauften oder nicht getauften Loosen abhanden kommt.
Das Uebel bei diesen vom Gesetz noch nicht berührten Instituten ist die Täu- schung, welche sie kühn in die Welt schleudern; so kündigt eine Frankfurter „Sparbank" an, daß sie ein Grundkapital von 1 Million Gulden habe, wäh- ^"d das ganze eingezahlte Kapital nur JI5000 st. oder wenig mehr beträgt, und die Persönlichkeiten, welche an der Spitze stehen, entweder gar nicht oder nicht Vortheilhaft bekannt sind. Wir warnen nachdrücklich vor diesen Banken und vor ihren Agenten, da die enormen Abzüge in keinem Verhältuiß stehen mit den ae- botenen Bortheilen; denn für cm Loos, welches 100 fl. kostet, berechnen die Sparbanken 120 bis 130 st., und viele davon erklären noch die Einlagen oer; fallen, wenn, einmal der Zahlungstermin versäumt wurde!"
„Zweck: Die von den Gemeinden gespendete Summe soll als Capital angelegt werden, aus dessen Zinsen drei junge Leute, aus jeder der drei Pro- vrnzen Emer, eine gleichmäßige jährliche Unterstützung erhalten sollen, welche dieselben zu ihrer Ausbildung auf einer höheren Bildungsanstalt bedürfen. Se. Komgl. Hoheit der Großherzog ertheilt am Stiftungstag, 17. Juni, auf Vorlage des Curatoriunis die Stipendien. Curatorium: Das Curatorium, Be=
"d ?us den jeweiligen Bürgermeistern der drei Provinzial-Hauptstädte Darmstadt, Gießen und Mainz, bezw deren Stellvertretern, bestellt einen Rechner, von welchem jährlich im Monat Juni Abrechnung gestellt werden muß, welche nach Prüfung des Curatoriums veröffentlicht wird; bestimmt die Anlegung des Capitals, fordert öffentlich die lusttragenden Bewerber auf, sich durch ihren ortsangehörigen Bürgermeister anmelden und dabei ihr Gesuch be- gruiiben und beglaubigen zu lassen, und legt dem regierenden Großherzoa die Gesuche nebst Bericht zur allergnädigsten Auswahl uud Genehmigung vor. Rahere Bestimmung: Das Stipendium kann bis zu drei Jahren, aber nicht länger, vertheilt werden. Antheil an dieser Stiftung haben nur die Gemeinden, welche Beiträge dazu geleistet haben.
, 4. Juli. Der Vorstand des Hülfsvereins im Großher- zogthum Hessen für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde £at ^Auftrage seines Verwaltungsraths au Großh. Ministerium des Jiuiern die Bitte gerichtet, den Ständen eine Vorlage zu unterbreiten, durch welche dem Hulfsvereiii^für seinen aus der Jnvaliden-Unterstützimg entstandenen Kap,, talausfall aus Staatsmitteln Ersatz geleistet werde.
. Der Hülfsverein, über dessen eifriges und erfolgreiches Wirken nur eine
< - ~ u —- V—-gen wurden, außer vielen Ver
wundungen, zwei Beamte und eine Dame getöbtet.
5. Juli. Die Commissarien, welche sich im Auftrage des Ober- ~ , "" -n in den Besitz des verweigerten Materials bezüglich des Priester- >Lemlnars setzen wollten und abschläglich beschieden wurden, sind zurückgereist.
die Nachzahlungen augenblicklich zu bewerkstelligen, die erforderlichen Vorschüsse machen zu können. Hoffentlich genügt dieser Hinweis, um die Herren Abge- ordneten der betreffenden Kreise zu veranlaffen, durch eine energische Interpellation den armen Lehrerfamilien zu ihrem Rechte zu verhelfen. (Main-ätaJ ~..r. 31 f2uli. Der Wortlaut der Jubiläums-Stipendien-
Stiftung ist folgender: 1
Stimme herrscht, mar g-MHIgt, in den Jahren INi/72 ^r^chührung zrtnstrtk^lndm Schach M titachifchncUjug ich nahebei
September westlich von hier stattfindenden Manövern der 21. Division lLesfen- Naffauer) werden auch Truppen der Großherzoglichen 25. Division in der Umgegend Frankfurts manövriren. Die umliegenden Ortschaften sollen alsdann Einquartierung von hessischen Truppen erhalten, so Oberrad und Bornheim von Artillerie und Cavallerie. — Daß in Wien mehrfach Cholerafälle vorgekommen, ist nun Thatsache. Ein Mitglied der hiesigen Firma vormals Knatz sche lithographische Anstalt" ist, cholerakrank aus der Kaiserstadt zurück- gekehrt, gestern hier verstorben. Auch die Londoner „Times" weiß von wie- derholken Todesfällen englischer Besucher der Wiener Ausstellung zu erzählend Um allen Gefahren oorzubeugen, hat die hiesige Polizei vorläufig die Gastwirthe iuFm rA^lTnber k ®‘ ungehalten; weitere Maßregeln werden
erforderlichen Falls nicht ausbleiben. - Heute Abend halb 8 Uhr kam die Kaiserin von Riißland auf der Reise voii Ems nach Jugenheim hier vorüber. Am Taunus - Bahnhof war u. A. der Exherzog von Nassau anwesend und unterhlUt sich längere Zeit mit seiner hohen Verwandten.
. 5'3uIL Man verbürgt uns folgenden bereits kurz erwähn-
ten Sachverhalt: Ein Dragoner der hiesigen Garnison erhielt während einer Neuhaus-Garten (Dragoner-Kaserne) einen Schlag mit dem Label-Gefaß über den Kopf. Der Getroffene vollendete zwar die Hebung, legte sich darnach aber sofort in's Bett, welches er auch am andern Morgen nicht verließ, weßhalb von Seiten des Unterofficiers (des Schlägers) und einiger Dragoner versucht wurde, den Mann vermittelst Quälereien aus dem zu bringeil. Doch oefand er sich fast sprachlos, in einem solchen Zustand von Betäubung, daß er wieder zu Bette gebracht und bei Appell als krank gemeldet werde» mußte. Run in das Hospital geschafft, zeigte sich auf dem Kopfe eine bereits in Eiter ubergegangene Wunde uud bei weiterer Untersuchung ergab sich auch ein Schädelvruch, der eine Operation nöthig machte, deren Folgen nun der Gr,ch.agene bereits vor zwei Tagen erlegen i(t
^Surzvurg, 3. Juli. An unserer Universiiät bestehen zwei specifische liche lLtudenten-Verbinbungcn, von deren Mitgliedern ein Theil mit vollständiger logen. Studentenwichs, d. h. mit Schläger, Kneiprock, Cerevis, Band !'nd Kanonenstiefeln ausgerüstet, die öffentlichen kirchlichen Aufzüge in der Stadt begleitet. Andere Mitglieder dieser Studenten-Verbindlingeii werden von Beit au Zeit zu den verschiedenen Vauern-Versammlungen aufs Land gesendet, um
4. Juli. Noch nie war die Zahl der frommen Pilger ntlfTh,,rn —:3, so stark, wie in diesem Jahre:
h zum Mindesten 50,000 Menschen au oer ^ailsahrt, Deren Glanzpunkt — immer nach derselben Quelle — die Abwesenheit des hochw. Bischofs von Mainz während vier Tagen bildete „^eme wahrhaft apostolischen Predigten wurden mit größter Begeisterung und Ruhrustg .angehört und waren von sichtlichem Erfolge begleitet." sW.e wurde dieser Erso g stchtbar?!j Großartig waren der Empfang wie die Fortbeg ei-
- - o . -/- tung des hohen Kirchenfursten. Noch andere bobe W
.?j'1' bl'9caeu uriel »“ fa8en' Prinzesstiinen v. Bragauza (die Töchter Do» Miauel'sl ' welcke' h,,,* ? °
Jelb-in ~Ottcne-U 'N'tzuspielen, und Betheiligimg an der Fronleichnams-Processiou zur Erhöhung d^er F-i-Uichkeit beitrugen. Man denke sich 50,000 Menschen, von denen sehr viele 6 7 „ad Tage vom Hause und der Arbeit abwesend sind, dem frommen Müsiia gange frohneu! — Eine in Mingolsheim verstorbene Frau hat Dem Er-bis- thums-Berweser ihr Vermögen vermacht mit der Anflagk, eine uiu-r bsicköstsi- $tcl)cnt)c Acmenkinber-Anstalt zu errichten. Da- Ministerium chat b-°s- Erb-Emschung resp. Einsetzung in Besitz und Gewähr nicht zügel ist n und die Verlaffenschast als weltliche Stiftung erklärt. 6 8 ncn
neuerdings unter Geuehmigiing Sr Majestät dahin modistcirt worden, daß runftig diejenigen Qsficiere, welche bei Nachsuchung des Consenses den Nach- erfolgten Versicherung eines Capitals bei der Lebens-Versicherungs-
Anstalt für die Armee und Marine führen, die Witten-Pension um diejenige verringern dürfen, welche dem zu 5 pCt. berechneten Zinsbetrag dieses
Kapitals entspricht. Es ist hierbei indeß die Einschränkung gemacht, daß nie-- mi s unter die Hälfte der durch vorbezeichnete Bestimmung vorgeschriebenen Mmimalsätze der Wittweu-Pensious-Versicherungen heruntergegaugen werden U Bestimmung bleibt jedoch in Kraft, daß die zu versichernde Wittweu Peustou eine Summe, welche durch 25 theilbar ist, betragen muß, also von der Lebeusverstcherung nur Zinsbeträge von 25, 50, 75 u. s. w aur die durch den kriegsministeriellen Erlaß vom 3i. Qctober 1868 normirten Mluunalmtze von Wittiven-Pensions-Versicherungen angerechnet werden dürfen
Berlin, 4. Juli. Nachde.n im Wege der Beschwrwde^©praSc £ Gmera?Grömio7 wird er|t aus Deutschland eingeführt wurden.
Fracht worden ist, daß einzelne Eisenbahn-Verwaltungen die Bezeichmina des den Nationalmarsck ^rku6Cr „ben Zapfenstreich führen. Was Gewichts des zum Transport anfgegebenen Gilts in Kilogrammen in den Kricks-lick b(^r ail^elPielt werden soll, betrifft, so hat man sich end-
»riefen nicht zulassen, Frachtbriefe mit 1 de Cri,n üe“ »nd das „OMiü- einer
und die Angabe des Gewichts in ^ollvsnnden verlanaen m hv h\r munh^/L» s bleu. Die Ausgaben, welche die Stadt Paris macht
in Anbetracht, daß die Berechtigung des Publlkums , das G-wich,t de^der^Ausschuß^der^SoUüt^ 8rcj belaufe». Das Wettrennen, welches zur Beförderung mit der Eisenbahn anfgegebenen Guts in Klloaramm flitt in " b ^ncouragement veranstaltet, findet am 18., am
Sonnfimb im Frachtbriefe anzugeben, außer Zweifel stehr, beschlossen, dk Eisen- 'Fccs. Die aroße^wer^oll' Die ausgesetzten Preise betragen 28,000
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'$ult Die Franzosen machen de» Deutschen auch ihre großen Fest-Zapscnstieichc nach, die bisher in Frankreich nicht üblich waren. Ei» sol- cher siedet am 13. Jul, beim groß n Stadtfest für den Schah statt. 6280 ®h»n Soldaten, Unterofftciere, Qsficiere, M.sikanten, Trompeter uud Tarn bours werde» sich an bem|cl6e» betheilige» Jedes Regiment stellt zu demsel- ben 1 Bataillonsfuhrer, l Adjutanten, 18 Qsficiere, 37 Uuterofsiciere 200 70 Mullk?»^,' 1g° 8.>hnenträzer, 20 Fackelträger, 50 Soldaten i» Waffen, 0 Mnflkanten, Tambours und Trompeter, im Ganzen 497 Mann. Rach
X™ l/d-r Soldat eitle Flasche Wein und ein Wurstbrod-
Ti/ ? ^benbei gesagt^ auch erft^ aus Deutschland eingeführt wurden.
7 •• • |i. UUV vem ^runouermogen zu
^tnepmen. Eine ausreichende Versorgmig der Invalide» ist eine so heilige Ähastlu'bef'ürworten ist" b°"' ’SBerdn S°"ü»scht- Kapitalersatz Präsidenten
.. ~ Die Zeitung für die landwirthschnftliche» Vereine des Großherzogthnms
Hessin W ®iC VL.b» »Ä ^siniiuiig M Seminars ^b-:^
sanken sollte man denken, die Zeit derartiger Bankeii, welche auf katholische
Uu-rfahreiiheit und Dummheit der Mensche., berechnet sind, sei vorbei, ständiq«
Aber weit gefehlt; theils unter harmlose», theils unter vielversprechendem Titel ' breiten die Natenbanken sich immer weiter aus, theilweise mit Mitteln botirt
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duffe Bezeichnung wohl annchmen assen, daß es um Aufsammeln erkvarter T5 nd) ,ue
8- h --», «3.Ä“ $ ä? »'s“ thun, die Ersparnisse in die Hand zu bekommen, um bamit ßotteriefpiel in her ' ö
Kall °kei»^lÄeld^v rl" Es wird mm dem Einleger im günstigsten Anwesenheit des hochw. Bischofs von Mai
l!}bc? f"r bte. ?"'/agen Lotterieloose a.,gekauft „Seine wahrhaft apostolische» Prediate» w,u
, Wien, 2. Juli. Kaiserin Augusta hat den Armen Wiens das onür,,,. liche Geschenk von 3000 Mark Gold gewidmet, für welchen Wohlthätigkecks- r» 5' q **‘ 1**"“ act ber Oemeinderath der hohen Frau seinen besoudern Daiik votirte Der
Berlin, 3. Juli. Eine schon unterm 31. Qctober 1868 vom Kriegs- ^rtlfer ^ltte bte Aufmerksamkeit, eine Abtheilimg der Hofküche nack 9hu nt Sini^llu? ?lJa^eJle DestimmlUig, Betr. den von den Qfficieren des activen lrizireu, uu drselbst. der hohen Frau während ihrer Rast ein MM ru ßerei' ?ifCllKHb^ und der Marine bei Nachsiichung des Heiraths-Cousenses bem Heute kurz nach 11 Uhr trafen die Königin Olga von Württembera mii
aufzustelleuden Revers über die Höhe der zu versichernden Wittweupenstou, ist Großfürstin Vera hier ein, am Westbahuhofe vom Kaiser dem rufitfdipti rtP,,-,rh,n^ - ----- ' ' und württembergischen Gesandtsch.iftspersonal u A. erwartet WW


