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Temperatur in Gießen, Decemder 1872:
niederste................,
........................*
Mittel 1868 .................
Mitte! früherer Jahre überhaupt.........
höchste.................+
Niederi'chlag: an 18 Tagen • • • • - • • • •
„ tm Mittel früherer Jahre: an 17 Tagen . .
2,5' R.
2,67 „
4,17 „
0,34 ,
9,7 ,
2,12 Par. Zoll.
1,88 „
Häufig ist man in der Lage
Vothaisch« Kassenscheine ■ Thlr. 1 und 5 vom 30. September 1848.
Holsteinrsche Kassenanweisungen von 1854.
Korhrsfische Lech- und Gemme.jbanfnokn.
Leipziger Banknoten, alle vor dem 2. November 1851 erschienenen.
Oesterrrichischr Banknoten, auf EonventionSmünze lautend und di« in vsterreich. Währ. 4 ß. 10 vom 1. Januar 1858, 4 fl. 100 vom 1. März 1856.
Polnische Dank»cheine grün« 4 1 Rudel, weiße und rothe 4 3 Si'.berrubel.
Posener Provinzialbanknoten vom 1. Decrmber 1857.
Potsdamer Stadtscheine 4 Tblr. 1 vom 8. September 1849.
Reuß alter« Linie Kassenanweisungen a Thlr. 1 vom 15. Mai 1858.
Reuß jüngere Linie Kassenanweisungen 4 Thlr. 1 vom 9. März 1849.
Rostocker Banknoten vom 1. Juli 1850.
Sachsen-Weimar-Kassenanweisungen a Thlr. 1 und 52 von 1847.
SchleSwtg-Holfteinische Kassenscheine 4 Thlr. 1 (2'/, M.j vom 31. Juli 1848.
Schwarzdurg-Rudolstädter Kaffensch«tne 4 Thlr. 1 und 5 von 1848.
Schwarzburg-Sondershausener Kassenscheine 4 Thlr. 1, 5 und 10 vom 11 März 1854, vom 20. December 1856 und vom 25. Oktober 1859.
Württembergische 2-, 10- und 35-Guldenscheiue von 1849 und 1850.
Dorläussg noch eingelöst werden an den betreffenden Hauptkaffen:
Bautzener landständische Banknoten 4 Thlr. 5 ohne Datum, a Thlr. 10 von 1861.
Chemnitzer Stadtscheine 4 Thlr. 1 von 1848 und ohne Datum.
Grobherzoglich Hessische lArundrentenscheine 4 fl. 1, 5, 10, 35 und 70.
Kurhesflsche Kassenscheine a Thlr. 1, 5 und 20.
Magdeburger Privatbanknoten 4 Thlr. 10, 20. 50 und 100 vom 30. Juni 1856.
Nassauer Landesbanknoten und LandeScreditkaffenscheine.
Oesterreichische Banknoten in österreichischer Währung ä fl. 1 vom 1. Januar 1858 und 4 fl. 5 vom 1. Mai 1859.
irgend ein Offert, Gesuch oder sonstige Willensmeinung in den Zeitungen zu veröffentlichen, befürchtet jedoch cm« naheliegenden Gründen eme Verletzung der Dis- crelion Die bekannte Annoncen-Erpcdition von Huflolf Moeae, ®cntralbur£?,U Fr<mkn<rl «. M., hat sich den ehrenwerthen Ruf erworben, alle lhr -urBe- soraung an die Zeitungen zugehenden anonymen Inserate nut .strengster geheim- Haltung der Namen der Auftraggeber in jede« gewünschte Blatt einzurückeu und die hierauf eingehenden Offertbriese uneröffnet und ohne Provlsionsberechnung dem anonymen Inserenten ungesäumt zu übermitteln. - .f,n
Wclches Vertrauen genannte Annoncen-Expedrtlon im Publikum genießt, beweisen hinlänglich die Jnseratcnspalten aller Zeitungen, welche täglich eine Menge von Anzeigen enthalten, worin obige Firma zur Entgegennahme von Offertbriefen autorijirt ist.
Preußische Banknoten ä Thlr. 25 und 50 von 1846. ,
Preußische Kassenanweisungen 4 Thlr. 1 und 5 vom 2. Januar 1835 und Preußische DarlehenS- kassenscheine ä Thlr. 1 und 5 vom 15. April 1848.
Sächsische lkönigl.j Kaffen bittet« von 1840, 1843, 1846, 1848 und 1855. ____
Rudolf flösse m Frankfurt a. M.
Ferner domiclirt: Berlin, Breslau, Dortmund, Halle, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Prag, Wien, Stuttgart, Strassburg, Zürich.
An die Bewohner des Groschersoglhmns Hessen.
H.üle find zwei Jahre seit dem Tage verfloffen, an welchem di« für unbezwinglich gehaltene Festung Metz dem deutschen Heere ihre Thore öffnete, dem Heere, welche« nach blutigem Ringen sich wie ein eiserner Gürtel um die feindliche Macht gelegt, mit nie ermüd.„der Tapferkeit alle BefreiungSversuchr de« FeindeS zuruckgewiese», und in Entbehrungen und schwerer Bedrängniß muthlg auSgeharrt hatte, bi« da« Ziel erreicht war. Wohl war damals noch nicht der endliche Sieg errungen, noch nicht der Friede gesichert, dennoch könnt«, nachdem Straßburg g'sallen, dre Schlacht bei Sedan gtschlagen, und nun auch Dietz genommen war, an dem glorreichen AuSgang de« Krieges nicht mehr gezweifelt werden.
3<|t, nachdem die segensreichste Folge der veremten deutschen Heere, die politische Einigung Deutschland« zum Schutz nach Außen und zu friedlicher Entwickelung im Innern •um Heil aller deutschen Staaten sichtbar hervorgetreten ist, geziemt e« sich, der Pflicht der Dankbarkeit -egen da« Bvlk in Waffen auch durch äußere Zeichen zu genügen. Schon ist die Ausführung eine« allgemein deutschen SiegeSdevkmalS an den Ufern de« Rhein«, auch durch ansehnliche Beiträge au« allen Thetlen de« Großherzogthum«, gesichert, schon erbebt sich auf dem Schlachtfeld von Eravelotte ein den gefallenen Hessen gewidmete« Erinnerung«zrich«n, und in den »erschledenen deutschen Staaten und Provinzen wird beabsichtigt, die Thaten der ihnen angehörigen HeereStheil« zu verherrlichen. — Auch dem hessisch.n Bolke geziemt e«, im engeren Kreise Derjenigen zu gedenken, welche als unsere Söhne nnd Brüder unseren Herzen besonders nahe steheu. In tr. uer Pflichterfüllung und freudiger Begeisterung für Deutschlands Ehre haben auch sie an den Siegen tbeilgeuommen, unter der Führung «ineS tapferen Prinzen unsere« erlauchten Fürstenhauses haben sie sich den anderen deutschen Stämmen würdig an die Seite gestellt und den hessischen Namen neuen Ruhm erworben. DaS Land muß seine Tobten ehren, welche im Kampfe für daS Vaterland gefallen stad, eS muß ihnen und den Lebenden, welche Deutschland« Grüße und Einheit mitgeschaffen haben, seinen Dank darbringen'.
In Anerkennung dieser Pflicht hat eine am 7. l. $L zu Frankfurt o. M. abgehaltene, au« allen Theilen de« Lande» besuchte Dersammlung den Beschluß gefaßt:
die Errichtung eines Denkmals in Darmstadt oder dessen unmittelbarer Umgebung an die ruhmvolle Betheiliaung der hessischen Division bei dem liingsten Kriege und an die in Erfüllung ihrer Pflicht gebliebenen Auge- hörigen derselben zu unternehmen.
Sein« Königliche Hoheit der Großherzog haben geruht, da« Protectorat de« Verein« zu übernehmen.
Die Unterzeichneten wurden mit der Au«fuhrung diese« Beschlüsse« beauftragt, und wenden sich demgemäß hiermit an all« Bewohner de« Großherzogthum« mit der Bitte, da« Unternehmen zu fördern, Zweig.Eomite'« zu bilden, Sammlungen zu veranstalten, und da« Geld an einen der Unterzeichneten oder an den geschäftSsührendrn Au«schuß in Darmstadt zu senden, damit bald ein Denkmal sich erbebe, welche« uoS zur Erinnerung an die große Zeit, di« wir miterlebt, und an hie tapferen Sühne Heffen«, unfern Kindern und Enkeln aber zur Aneiferung dienen, die zur Nacheiferung begeistern möge.
Darmstadt, den 29. October 1872.
Bruno, Fürst zu Nienburg-Büdingen, Präsident.
Rlld. Bamberger, Landtags Abgeordneter in Mainz. Bauer, Pfarrer in Mainz. Dr. Bode, Geh. Medicinalrath zu Bad-Nauheim. Gustav Bücking, Kaufmann in Alsfeld. Buff, Hof- gerichtSrath in Gießen. Buff, Landrichter in Nidda. Tobias Dtlß in Offstein. Evinaer, Landtag«.Abgeordneter in WoemS. Gugtlhard, Fabrikant in Rüsselsheim. Gustav, Gras zu Erbach-Echöuberg in Schönberg. Ferdinand Gail, Fabrikant in Gießen. George, Landtag«, Abgeordneter in Büdesheim. August Gölzellleuchter in Offenbach. Goldmann, Geheimerath in Darmstadt. Groh, Pfaner in Küch-Dromba». Hahn, Hofgerichtsrath in Darmstadt. Hallwachs, Minlstenalrath in Darmstadt. Hauser, praktischer Arzt in Vilbel, von Heraet, Major in Darmstadt. Heyl, Geb- Eommerzienralh in Warm«. K. Joh. Hoffmann !>., Q0v gerichtS-Advokat in Darmstadt. Hofmann, Pfarrer in Wtrrstadt. Jung, Aevokat, Anwalt in Mainz. K. Kaibtl in Ober-Jngelhelm. Köhler, Professor in Friedberg. Küchler, Krel«. rath in Dieburg. Kupscrberg, Fabrikant m Mainz. LiPVvld, Notar in Oppenheim. c>tQn Möllinaer, Landtags-Abgeordneter in Pfeddersheim. Adalbert von Nordeck zur Rabkna» in Frredelhausen. Ollcken, Professor in Gießen. Petri, Advokat'Anwalt in Alzey. EmU Pirazzl, Kaufmann in Offenbach. V0N Riedkscl ZU Eisenach, Oberst in Lauterdach. V0N Roder, Provinzial.Director in G eßeu. Schuchard, Fabrikant in Darmstadt. Schuchard, Landrichter ti Ulrichstein. Eberhard Soherr in Biogen. Friedrich, Erbgraf zu SolmS-Laubach in Arnsburg. Streng, Professor in Gießen. Wallau, Bürgermeister in Mainz. Weber, HofgenchtSralh IN Darmstadt. Wendelstadt, Geb. Eommerzienratb in Darmstadt. Weylaud, Hofbaurath in Darmstadt.
Außer CourS gesetztes Papiergeld.
Anhalt-Bernburger Kassenscheine 4 Thlr. 1, 5 und 25 von 1850, 1852, 1856 und 1859.
Anhalt-Kötben'sche Kassenscheine 4 Thlr. 1 und 5 vom 1. Juni 1848.
Anhalt Köthen-Bernburger Kassenscheine a Thlr. 1 und 5 vom 2. März 1848.
Anbalt-Küthen Berndurger Elsenbabnscheine ä Thlr. 1, 5 und 25.
Anhalt-Dessau,r Kassenscheine 4 Thlr. 1 und 5 vom 1. August 1849 und 4 Thlr. 10 vom 1. Oktober 1855.
Anhalt-Dessauer Landesbanknoten ä Thlr. 1 und 5 vom 2. Januar 1847.
Bautzener slaufitzer landständischel Banknoten a Thlr. 5 von 1850.
Bayerische Hypotheken- und Wechselbauknoten ä fl. 10 von 1859, 1850.
Braunschweigische Bank- und Darlchen-bankscheine i Thlr. 1, 5 und 20 von 184..
Braunschweigische Banknoten ä Thlr. 10 Gold vom 1. Juni 1856.
Breslauer städtische Banknoten 4 Thlr. 1, 5, 25 und 50 vom 10. Ium 1848. .
Dänische 5-ReichSbanklhalerzettel älterer Emission von 1835, und auf einer Seite blau bedruckt
BsfiricUcr Agent pinmtlidjcr Zeitungen des In- und Auslandes.
Alleiniger Inseraten- Pächter de« „Kladderadatsch“, der „Fliegenden Blätter“, des „Figaro“ in Wien.
Alleinige Annoncen - Regie
des „Deutscher Reichsanzeiger“ und „Königlich Preussischer Staats-Anzeiger“, „Berliner Tageblatt", „Saling’« Börsenblatt“, „Deutsche Landes-Zeitung“, „Schweizerische Handels- Zeitung“, „Prager Handelsblatt“, „Feierabend des Landwirths“, Frankfurt ». M., „Beobachter“, versendet
den soeben in X. Auflage erschienenen completten Zeitungs - Catalog an alle bedeutenden Inserenten auf Wunsch gratis und franco. |
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BinfBBMhrifhteB.
6. Januar 1873
Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Piirb Wien ditto ditto
Dis conto
8. 98'/,
8. 100
8. 1047,
8. 175'/,
8. 93»/,
8. 867, 8. 105
8. 118'/, 8. —
Aetieia.
5% öeir. F. 8t. E. B. 363
Lorr bard. Bahn 203
Ludwig8h.-Bext*clb 196
Maxbahn —
Bayer. Ostbahn 131'/, Rh ein-Hahebahn-Aot. 45'/, Hees. Lndwigeb.-Aet. —
k.
k.
Frankfurt a. M., 6. Januar. Die kurz« Reaktion, welche seit Samstag gegen dir Haussestimmung der Vortage etngetreten war, dürfte hauptsächlich ihren Grund in der nicht ua, berechtigten pessimistischen Anschauuag haben, welche dir Speculatiou, die den Boden unter den Füßen noch nickt ganz sicher fühlt, zeitweise überkommt. Da jedoch der Geldstand hier momentan flüssig bleibt, wa« in Berlin ebenfalls der Fall ist, und von dort heute wiederum feste Notirunge» gemeldet wurden, schwanden auch hier die Bedenken, welche man übtr die anhaltende Geldknappheit in Wien und die prekären Verhältnisse deS dortigen Platzes hegt, und die Börse eröffnete in guter Haltung und zeichnete sich deren Tendenz auch im weiteren Verlaufe, namentlich für SpecrüationSpapicre, durch große Festigkeit aus. Der an der Börse bekannt gewordene AuSwel« der preuß. Dank vom 31. December zeigt keine sehr günstige Positionen; «« übte dies jedoch in sofern wenig Einfluß aus, als der Ultimo, wie gewöhnlich, bedeutende Ansprüche an die Geld« reservoirS der Bank stellt, wodurch die großen Zunahmen der Wechselbeflände und deS Lombards aenüaende Erklärung finden. Für Staatedahn herrscht ein« dauernd gute Stimmung vor, dieselben gewannen mit 3633/. schließend, gegen gestern ca. 13/4 fl. Ei». Avance von V/ fl. wurde Eredltactien zu Theil, die zu 358'/2 blieben. Lombarden waren zu 202'/, etwa l3/, fl. b.ffec Lefterr Dahnactien zeigten sich anhaltend beliebt und schließen durchgehends mit höheren Eoursen. Elisabeth 3/t fl., Franz-Josiph 1'/, fl. besser. Galizier f-st zu 245. Bayer. Ostbah« gefragt. Lombard. Prioritäten sehr fest. In Bankwerth.n war e-, mit wenigen «uSnahmen, ziemlich Vitt und Sourse meist unverändert. Provinzial-DiSconto sehr geftagt und um 3 0^ hoher. Vereinsbank und Bankverein ca. ' 2 % besser bezahlt. Wiener Bankaktien fest zu 1O59L Silber- r„t« zu 653/h gefragt und fest. Amerikanische Staatsfonds, besonders 86r., zu höheren Nottmugen in Umsatz. Wechsel besser, außer belgische Plätze.
Geldwerten, fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 57'/,—58'/, Pistolen . . 9 42—44
„ doppelte 9 43 — 45 HoU.fi. 108t 9 53-55 Ducaten . . 5 ?0—32 20 Frankens!. 9 20*/2—21'/, Engi. Sover. 11 47—49 Buss. Imper. 9 43—45 Dollar in »old 2 25-26
m. I
1. i
5%
8.
8.
8.
8.
Preuss. 4'/,% Obllg. 103'/, Frankf. 0'/,% Obi. 867< Nass. 4'/,% Obi. 99?/4 Kttrh-es. 4°,'3 „ 03-/r Dr. Hess. 50,'u Obi. 1013/,
PrUrltlteß.
3% örter. ßtsb.-Prior. 593/, 3% 3st. s. Lombard — 3% LlTorneser 37 5% Toecaner 59*/8 50/o Fliaabeth.-Prior. 83'/, do. II. Emiss 90'/,
Darmstädter fi.50Loo*e — , »25 . -
Kurh. 40 TLlr. Loose 70 Nassau 25 fl. 49 Braunschweiger 24'/, 3% Oldenburg. 4 40Thlr. 33 4% bayr. Prkzc.-AnL 112'/, 4% badische Loose HO Badische fl. 35 Loose 69'/< Oestr. fl. 250 ?. 1854 — 1858c PrioriS^'XJÄe — 1860r Loose 953/< -
1864r » —
. w 3'/,o/0 „ 94
Bayer. 5% —
, 4'/, % 1jährige —
„ 4O/o Ijehrige 92'/g
Wttrtemb. 4'/i% Obi. 99'/, Bad-jn 4'/,o/o Ohl. o. E. L. 99'/, Oesteir. Silberrente 655/g
Papierrente 613/< Spanioi, neuest. 3% 27'/, 4 mfdk. Bonds 1881r 100 „ 1882r 96'/,
_ „ 1885r 98
w 1887r 983/e
A eilen.
Frankf. Bank 1417s
Frankl. Vereins-Kßs?a 1547s
I IHrmst. Bankact. 4S0 Wien Bankaktien 1058 Oest. Oredltact. 357'/, Galizien 248


