Ur. 303
Samstag den 28. Decembcr
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Deutschland.
Wir sind bereit, die Regierung Ew Könlalich.n f>n6 u in <, '? ua0,D 6 ße 6arut,er >n den Händen hat. Soll es mit uns vorwärts'
für Erhaltung und Krästig.nz de» Reichs, (twi® föt frecheitli^e» Anaba^sa»» ZV'?’!! .KU* ^JU’ to& »ns von nun an fo schreckliche Schicksals- Einrichtungen nach besten Kräften tu unteiiiiiben unh in sypi *!. erspart bleiben, wie uns solche seit 1848 wiederholt getroffen haben < »<-* ^Wicklung 'der inneren' «- . Luna UN - es ÄS?" 'Ä-f« ’*!? L'^ ;- Ländern und ist von einem vnterneh-
nach Möglichkeit zur Seite zu stehen ^ uns--.« Großherzogthums .h, mungsinffig-n und industriellen Volke bewohnt. Wenn wir auf dem Wege zur
Wir werden uns stet« bemühen, inne-halb des un« aebliebenen Wlrk.ne,« u»fer«r Lage nicht abermals aufgehalten und zurückgcworfen wer.
kreise- unsere Pflicht zu erfüllen und be rächten bie ""ss-n w r gute Ziele erreichen. Viel ha. auch der national- Hader
eua-laate Vorlaae eln.e Hoheit und ein schwankender Gang der Reaieruna aesckadet. Dl. »hl.,
Frankreich.
Oesterreich.
Preis vtertrliLhrtZ 1 fl. 12 kr. «tt BrtnerrloHn. Durch die Post bez-gen vt«rtels5h^g i IL 29 k.
Wien, 23. Decbr. < w. ........... witnp
^riftftste nicht in so heiterer Stimmung entgegen gegangen, al^ ^eue^ und das hat Freiherr v. Pretis mit seinem vorgestern erstatteten Finanzbericht bewirkt Nachdem durch mündliche Mittheilungen und die zahlreich hier erscheinenden Blät ter die fröhliche Kunde: t\.g,u «a- „ . ..
Metz. v. Rabenau. W. Goldmann.
Erscheint täglich, mtt nähme SonntagS.
Expedition: Canzlet^ 8it. ». Nr. 1.
Einladung Mm Abonnement
auf den
uns en. schwankender Gang der Regierung geschadet. Die jetzige Verwaltung IßnMn f farUb 6h fcste Hand gezeigt, die Parteien niedergehalten und kick Wahlgesetz vorbereitet, welches, wenn es Annahme findet, den Umtrieben einen haltbaren Damm cntgegrnsetzen wird. n “
!berührt, allgemein als eine Wohlthat empfunden wird. „Mit dem Deficit ist't ^etzt für immer vorbei", hört man sagen, „die Finanzen werden sich jetzt fortwährend bessern, auch wenn die Ansprüche an den Staatsschatz größer werden denn der Wohlstand nimmt ja unter der Herrschaft der Verfassung zu." Diele'
u , ■ J ^r von Dauer sein werde. Sind solche Aussprüche auch 3U‘Vcr Leitartikel unserer Zeitungen, so ist es doch ein gutes'
• n-fn' Elusetnanders.tzungen fo allgemein bekannt geworden, einen so
guustrgen Eindruck herrorgebracht und so zuversichtliche Hoffnungen geweckt habe«. Die Börse war ganz besonders angenehm berührt worden und hatte das BudFt und den Bericht darüber mtt einer Hausse gefeiert. Diesen Herren, welche scharf nachrechnkn, gcficl es, daß der Minister keine pomphaften Worte macht, keine künstliche Grupp.rung der Zahlen vornimmt, sondern thatsächliche Nachweise liefert und die Belage darüber in den Händen hat. Soll es mit uns vorwärts'
Paris. „Bien Public" erklärt, obgleich es darüber verhöhnt werde, fahre- ' an Vt-loh-Uchk-it zu glauben unv an die Nothwendigkeit zu mahnen, kr, !>ra f4tn^ hn6 E'nsichl'g-n Stute auf de« Boden per e'nseepatwen Republik vereinigen mochten. Aber je wehr die Jesuitenpartei hat, je mehr will ff- haben. .La« „Univer«" benutzt sogar den Seandal mit der Courtisane Cora ?«t7 'sL'T8™ England eintrifft, von wo fit kam, um Büederver- dote, Schliitzung m Theatern u. f. w. zu »erlangen. Echwutzbucher und Schmutzdramen kommen allerdings in Pari« leider in Menge zu Tage und per.
»'s» “h ’• t7nn ^b(n Dfn Verfolgungen, wann Büttel, wann Gal- 6eß6n diesen gallischen Egoiemu« etwa« genützt? und gnstig gesunder wäbrend der frommen Periode ,SJXn,nJ V; le ,n'äbrLnC ter P-i-st-rh-rrschast unter der Restauration? Und ' st Veuillot, trotz le.ne« Terrorismus, bei seinen Ausfällen nicht selber oft so chwutzig und unflätig in den Ausdrücken, al« schriebe er im 16. und nicht im 19. Jahrhundert? Dieser Be>wilderung der Sitten ist nur durch ein Mittel iu Piuttu, gegen da« aber gerade die Ultramontanen täglich mit gleichem ganati«. ®“4J“ Se,DC i"d'n- nämlich durch ein gesunde«, aufgeklärte« Schulwesen unter der Leitung von Mannern, die nicht immer zuerst an die Voitheile de« eicru«
2-"'.«' an d'e Pflichten der Huma-
zugesagte Vorlage 'in-r neuen Geschäftsordnung als da« hauptsächliche Mitte! zur raschetn Erledigung unserer Aufgaben. ' * w 4
Wir hoffen baldigst In den Befltz der von Allerhöchst Ihrer Regieruttj- au,gearbeiteten Ges tz-«entwürf- zu gelangen und durch schleunige Berath.nz der"
VTn 4 8J,»®t.tIfln8en 6tr «-"blkerung nach freierer Bew gung im Gemeindeleben, nach Regelung der Echulverhältniffc und nach gefetzlicher Keff. fu^anVe* "chtlichen Verhältnisse der Kirchen und kirchlichen Vereine im Staate al« Mittel zur Herstellung de« corsesstonellen Frieden« zu entsprechen.
Die von Ew. Königlichen Hoheit theil« getroffenen, theil« zugesagtrn Ein- leitungen werden hoffentlich ohne Verzug der evangelischen Kirche die längst zu- gesagte Spnodalversassung gewähren. b 4
B-zuglich unserer finanziellen Aufgabe werden wir bestrebt sein, der Boer, kennung Ew. Königlichen Hoheit wie de« Lande« durch unbefangene Würdigung aller Thcile de« Staatshaushalt« un» zu erfreuen. Wir werde» uns bemühen, ” Esnv-lnehmen mit Allerhöchst Ihrer Regiirung nach gründlicher Prüfung eine Verständigung zu erzielen über die von vielen Seiten erstrebten Iicformen der Steuergesetzgebung und über möglichste Vereinfachung der Staatsverwaltung. - h'm, '^"^"bflen Danke für da« un« autgisprochene Allerhöchste Cettroutn u»6 fn ter festen Hoffnung, da« un« bei der huldvollen persönlichen Eröffnung der Standever ammlung zugestche.te lande-väterliche Wohlwollen durch »olle und allseitige Pflichterfüllung m zu erhalten, ersterben wir te.
Darmstadt, 23. Deeember 1872.
8«a|bann‘e»°fi* t>" b*utl'gcnSitzung°der E°nimisfi°n"fiir^düe Gnade^g/suche E« bandelte fiA „n, Das vsfieiöse „Bien Public" drückt
heute ist es glücklich, zu constatirsn, einem wirklichen Geiste der Versöhnlichkeit und des^Ein^^E^^
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D.ejenigen, welche den Anzelger Abends bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben ru 1 fl pro Quarta!
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Bi-«,- MtaTJ» - Da« «. ».» In et«.» g,f„, (!,», tl, «nffnz, ä
,.i-»..-n P.».,st.„ u d. „I, UN, ML.
8———_n,,^— Die Redaction.
Lpnrtn 2?’ 2)16 ^S-ordneten Metz, Goldmann uuv v. Ra
benau stellten folgenden Antrag auf Erlaß einer Adresse, welche von Mttz -nt- worfen und durcy eine gemeinsame Vorbersthung festgefiellt Lar. " 8
nii»riiungtn und Ute zahlreich hier erscheinenden Bläl- wie t« bnfct' fnll'i n f1’'®8” 9'8tn 10 Uhr im Elpsee ein;
Kein Deficit, nein, Ucberfchutz !" in alle Volt-UeUe » aüten ln'h , b N- ahrsewpfang ab.r doch in Versailles stat,staden ~ ’
getrungen ist, steht »an heute überall strahlende Wisichter, und da« wI d un- S« bante»e fi* n» Mutigen Sitzung der Üommisfion für .......
-r-itig in ganz Oesterreich der Fall fein. Haben sich doch auch fast alle Oraan sich ? ^'"- 5°.^"^'"'- 3)06
«er hiesigen Presse, selbst oppositionelle, In einer Weise geäuffcrt welche eeiöt »6 aujet(l »erschnlich aus; heute ist es g
daß di. Besserung der 8in«niIa8e «i->-ithanien., die freilich a^ch'ave Jnte^ff-u' Fragen mit einem wi'rLn Geflie" der'
»er uut d^uNramontanen Wolz) au?.Än^ ®"rt, "S »’r«SS “ ®“"'r f,in 6i”6 ^«lvrüche a/ch
Anständen von Dümon. und Oechsner, sowie einigru Bemerkungen v. Rsdenall's zu Gunstkn derselben, ^'urde die Adlesse einflimNig augenowmen. Sie lautet: Ew f®rD^(r^d 1. klllcrgnädigster Fürst und Herr! Mit
; l SC 7?nflcw teit b,e hohe Wichtigkeit und den großen Um- ftng de. Gebiete, auf welchen zum Beßen des engercn und weiteren SattrlanOcs teid/n^abfn0 8 € °tt 6 ^roßßerzogthums auch in Zukunft segensreich zu


