Börsenberichte.
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Bfirsennachrlcbtcn.
23. Oelber 1872.
—- MU| «ucuuisj ] Frankf. Bank 146
ein Beweis, wie allgemein die - Frankf. Vere’ns-Kasse 163
Preuaa. 4%(% Obiig. 1025/° Frankf. 3%% Obi- *6% Naas. 4%o/o Obi. 993/.
Kw-b.-'p. 40/0 933/.
Gr. fle». 50/0 Obi. - " n 4% „ 981/, • * 3V1% n 95
Bayer. 5% „ 10078
w 4%°/o 1jährige 1003/g * 4% 1jährige —
Wtirtemb. 4i/,o/g Obi. 99% Baden 4%o/o Obi. 0. E. L. 99%
Oesterr. Stiberrente 65
drückte Männern und Weibern die Hand, fuhr nach Oedenbura. kaufte fick wie eri affentHcb ia0te, einen Puffer, das ist einen sechsläufigen Revolver, proch nur noch vom Erschketzen, fragte gelegentlich nach dem herrschaftlichen Arzt wo das fien likwe bekleidete sich am 24. t>. M. Abends mit der Revelenda, zündete dre?Ke»en an stellte daneben daS Cruclftx, und als der Klosterdiener um 8 Uhr den We°in brachte sand er ihn entseelt im Lehnsessel; er hatte sich die Herzgegend durchschossen $ ' '
n Papierrente 60 Spanier, neueat. 30/0 291/. Amerik. Bond» 1881r 98s/Q 1882r 963/8 1885r 971/2 1887r 971/4
Frankfurt a. M., 23. Oktober. Unsere Börse, an welcher bis jetzt der Gelvftand immer noch ziemlich fluffig erscheint huldigt unverändert der Haussetendenz, trotzdem eben die Verhältnisse anderer Börsen namentlich in Berlin und Wien, wie gestern schon erwähnt, nicht besonders .2ey cre ^en abcr doch insofern auf unseren Platz einen Einfluß, als sich der- selbe nicht zu tief in neue Engagements einläßt und mehr eine reservirte Haltung beobachtet Deshalb wessen die letzten Tage auch nur relativ unbedeutende Schwankungen auf Die größte Einbuße erlitten heute österreichische Nationalbankactien in Folge starker VerkauföordreS so daß ^^er^alS w fl z'.rückging Dagegen herrschte für StaatSbahnactien gute Meinung und hielt stch der Preis fest auf 358^ wahrend Eredttactien Neigung zum Sinken bekundeten. Lombarden blieben be. ruhigem Geschäft auf 2t 9. In Banken macht sich fortwährend guter Verkehr geltend namentlich war heute wieder Bankverein eine begehrte und besser bezahlte Maare- auch Wechslerbank ging hoher. Oesterreichisch-deutsche dagegen verlor einen Bruchtheil. Effecten ' Baubank, Brüsseler, sowie Deutsche Vereinsbank fest. Letztere ist namentlich in Süddeut chland «n s.hr beliebtes Papier und verdient die Beachtung der Speculatton, ebenso wie Rheinische Kreditbank. die heute wieder besser bezahlt wurde. Darmstädter und Provinzial unverändert ebenso ReichScontinental. Von Bahnen gingen Elisabeth bis 270% zurück, auch Donau Drau ' war eine Nuance billiger Dagegen besserten sich Franz-Joseph. Von deutschen L.nien hessische - LudwigSbahn in Folge des günstigen Monatsausweises gefragt. Die Zeichnungen auf Berlin- Dresdener Actien und Prioritäten nehmen glänzenden Fortgang <' ** Uebttjeugung ist von der R-nt-bllÜät bet neuen Bahn, deren Actien stch besonders "für "solidel o-^t. Äamtalanlage eignen. In Prwritoten war wenig Geschäft, ebenso In Staatspapieren. «Bun1 Wien Bankaktien 10M
DaaauregMnung offenrt österreichische SiaatSioose, specicll 1854er, beliebt, ebenso Oeat. Äf 357 Jtäln.OTmbenet Simet.fanet StaaienbondS per 1882 fest. Prioritäten geschiftSioF. B-y-rlsch-, - Salstlen 247-/, rheinische Hypotheken- und russische Pfandbriefe beliebt. /2 ...
S.
8.
S.
8.
92%
1081/4 IO72/4
1071/2
iO47/8 175% 927/, 87% 105
Lyon Paria Wien ditto ditto
k. 8. 98%
k. 8. 100
Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 42—44 ft doppelte 9 43—45
Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankens!. 9 22%— 23% Engi. Sover. 21 50 -52
Buss, bnper. 9 43—45 Dollar in Gold - 25% -26%
Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamborg Leipzig London
5% öetr. F. 3t. ®. B. 358% Lombard. Bahn 219% Ludwigsh.-Bexbaeh 200% Maxbahn 145
Bayer. Ostbahn 134
Rhein-Nahebahn-Aot. 53 Hess. LudwigeL-Act. 180 Oberhessen 80
52 eldLn orten, fl. kr.
k. S. k. 8. k. 3. k. 8. k. 8. k. 8.
k.
m.
L 5%
k. fl.
Prtorlt&tenir 3% öster. Stsb.-Prfor. 575/8 3% öst. s. Lombard 50% 3% Livorneser 38% 5% Toscaner 60% 5% Elisabeth.-Prlo». 85i/4 Digoonto do. U. EmJf.r.. 84%
Anleheiielooee^ Darmstädter fl.50Loose 209 » „ 25 „ 55%
Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fi. 47% Branneohweig.?; 22’/8 3% Oldenburg, ä 40 Thlr. 38% 4°/0 bayr. Präm.-Anl. 112% 4% badische Loose 110% Badische fl. 35 Loose 71 Oestr. fl. 250 ▼. 1854 92% 1858r Prioritäteioof-e 206
1860r Loose 94% 118641 „ 161%
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4937) Vom 1. November er. ab ist die Beförderungszeit der Giessen-Rodbeimer tperfonenpoft für bie Tourfahrt auf 1 Stunde und 40 Minuten und für bicfi" *“6,rtrruLL?tufnbe und 2o Minuten festgesetzt worden, exd. 5 Minuten Expeditions- geil {ui jvl ujuur। •
4, ^emßemä^ wird der Wagen von diesem Tage an wie seither um 8 Uhr 15 Min Nachm. m Gießen abgefertigt werden, zwischen 9 Uhr 10 Min. und 9 Uhr 15 Min. Krofdorf paistren und erst um 10 Uhr Abends in Rodheim eintreffen.
P nr Die Abfertigung in Rodheim wird dagegen statt um 6 Uhr 15 Min. schon um 6 Uhr Vorm. die m Krofdorf um 6 Uhr 45 Min. Vorm. stattfinden; die Ankunft in Gleßen erfolgt jedoch nach rote vor um 7 Uhr 30 SJiin. Vorm.
.^E^UUÜ und Beförderung von Beichaisen zur Giehen-Rodheimer Perfonen- Vost und die Verpflichtung der hiesigen Pofthalterei zur Beförderung von Extraposten, Courieren und Estafetten sind vom 1. dieses Manats ab aufgehoben worden
Gießen, den 23 October 1872. Kaiserliches Post-Amt.
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3n Gießen- nur allein ächt zu haben bei George Wenzel.
4927) Nachdem ich einem verehrten Publikum mit her
memcs gebrannten Java-Caffees aufgewartet habe, bin ich -u^r Ueb»- ?ckmn.le"' fccI ausgezeichneten Güte und Billigkeit desselben
'^lhabenden Stadt wie Gießen ein viel zu geringer iss
ich rrlaube fmtr, nochmals mit einer Annonce vorzuqehen weil
ich die feste U-berzcngnttg hege, die wahre Ursache ist die, daß d r Caffci dem Publikum mcht genügend angepriesen und bekannt ist; wenn auch ein art^er/bell Kundschaft weiß und sagt: den besten Kaffee kauft und trinkt man von
8. *b" "~r i"1*" «»$««.
tantiÄ ÄfeS.'JS'S f”?fit“ nämlich 2 kr. Aufschlag (1 fl. 2 kr. vr Md I in nur die Hälfte,
andere meinen Abnehmern überlasse. Georg/Wenzel^'
Herde und Besen iin den verschiedensten Sorten, namentlich [bie stch so sehr bewährenden, in jeder Beziehung^ ausgezeichneten
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! Schrift augeferl^gt bei
Freitag den 25. October c., Vormittags 10 Uhr, im Geschäftszimmer der unterzeichneten Verwaltung — Grünberger Chaussee — anberaumt, woselbst auch die Lieferungs-Be- dingungen einzusehen sind.
Gießen, den 18 October 1872. Großherzogliche Garnison-Verwaltung.
Versteigerung.
4903) Freitag den 25. l. Mts, Vormittags 9 Uhr,
soll auf dem hiesigen Rathhause das Brechen, Fahren, Schlagen und Chaussiren von 18 Kubikmetern Steine, sodann die Lieferung von 100 Cubikmetern Pflastersteine, versteigert werden.
Gießen, den 22. October 1872.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt-
Neu? Holländische Häringe, t, Sardellen,
Prima Limburger Käse,
empfiehlt Ernst Hermes,
(4819)__Mäusburg.
Jeder Zahnschmerz, ohne Unterschied, wird durch mein in allen deutschen Staaten rühmlichst bekanntes Zahn-Mundwasser binnen einer Minute sicher und schmerzlos vertrieben, was unzäh- uge Danksagungen der höchsten Personen bekunden.
E. Hückstädt in Berlin, Oranienstraße 57, am Marktplatz. „.Bulben in Flaschen ä 18 und 36 kr. bei (2337)__________Carl Frech in Gießen.


