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l^(r, Celierswea. :4?n witö zum so- 4l von us, in der Sonne, Mädchen für Haus- 1 gegen hohen Lohn zu sn wem? sagt die

Mädchen für Haus- ldigen Antritt gesucht Oe. (fngtlbad).

Gesuch, acrdemiiche hosyitÄ ngr Wärterin zum fo- d)t.____________________________

crvich verlorm worden, wirb muchk, denselben ilö. obzugeben.

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Verton, bit es jur unb mit losem Maul ß ich in einer bret? abril von hier diese

MM Schlägerei g ich zu meiner Recht- i /.lifum eine schlechte Lügnerin heißen, n bei Herrn Maschinen- r beichäsligl und war chme drei Wochen ab- es noch länger sei- die bttnfftnbe Person '2 tätigt füblm, so mch.'l'ch >1 W* jaUe nicht verfehlen,

Karl Braun.

V 1.29 fr

$icifc vuTJtljiÜJriq 1 st. 12 k. fltt Brtn-^rrlohn. Durch dr« Post b^oqtn viertelsäbri?

t st 29 ft.

Gießener AnZiger.

iSrfchnnr täglich, mit Aus­nahme SonntagS.

«Lrpedttto:-: Lanzleibeig, Ltt. B. Nr. 1.

Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen.

Mr. 22 8. Freitag den 20. September

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Einladung zum Abonnement "test

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auf den

Gietzener Anzeiger.

. a ^scheint täglich, mit Ausnahme Sonntags, unb kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich

1 st- 12 fr., frei ms Haus geliefert. 1

Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch tm IV. Quartal 1872 zusenden und den Abonnemcntsbctrag durch Quittung erheben lassen.

Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben zu 1 fl. pro Quartal. Sür ade außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 29 kr. incl. PvstaufschlaqS. £6nncn nur 6et der Post oder den Landpostboten abonniren. Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen »»nächst gelegenen Postanstalt oder den Lantpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. .-------- Die Redaction.

Deutschland.

Darmstadt. Nach terMopc.b. Ztg.» ftrt> die Verhandlungen mit Geh. R°th Hvsmenii Our» den Peinzen Alixanter tzilühil worden, Cer sich hfonbertt Gunst unb Auszeichnung ton Seiten feine» faiferlidjen Schwager« auf Cem luffifeien Throne erfreut. An die entschiedene Weigerung Hoswann'», mit ten bisherigen Deinisterialmitglietern sortzuenlmt-n, knüpfte sich die Wahl zwischen rhm unb den letzteren, und unter den befcnCeren Uwstanben, in denen man steh befand, fiel an waßaebendee Stelle der Entscheid für Herrn Hofmann.

Darmstadt, 19. September. Seme Königliche Hohen der Grotzheezog haben allergnabegft geruht: am 18. September tem Peovinzial - Diteeior der Provinzial-Direktion Era,k-nbr».H t-nb ---*---

Theodor Goldmann, den Charakter als Gehtimerath zu verllihin.

Darmstadt, 19. September. Die Versammlung der historischen Vereine list soeben geschloffen morden. Zum Vorort wurde Darmstadt gewählt, als Ver­sammlungsort für dos nächste Jahr Trier test wmt.

Mainz, 18. September. Während auch heute tie landwirthschaftliche Ausstellung eine bedeutende Anziehungskraft biwährt, sind die Vorgänge beim gestrigen Festessen als die Ereignisse des Tages zu bezeichnen. Noch drn von dem Vorsitzenden der Gcncrolversommlurg Dr. Goldmann (Darmstadt) aus den Großherzog, des Herrn r. Rabinau aus die Statt Mainz auegebraäten Trink- sprächen antwortete Bürgermeister Wallau mit einem Trinkspruch auf die Negierung, in welchem die Erwartungen des Londes üngeleutet waren. Hieraus erhob sich der in Begleitung des MinisterialrathS v. Starck kurz vorher eingetroffene Ministerpräsident Hofmann. Er betonte vor AUim, tost cs leider möglich gewesen sei, Mißverständnisse zwischen einem wohlwollenden Fürsten und dcffen Land ein- zuschiebrn; das Wohl des Letzteren sei stets der höchste Wunsch des GroßderzogS und immer ein Gegenstand feiner st.ten Sorge. Daß sich dennoch, wie nicht zu verkennen fei, eine bittere Stimmung des Landes bemächtigt habe, sei Verhältnissen ßuzumessen, welche, wie er hoffe, für immer begraben seien.Es hat sich (fuhr der Minister fort) viel Schutt in H ff-n «ufgeti,ürmt; Vieles ist zu thun, Vieles muß sich ändern. Es muß mehr Licht und mehr Luft geschafft werden." Es freue ihn, von dem Bürgermeister einer so bedeutenden Sradr des Landes die Wahrheit und das unverkennbare Zeichen erneS offenen Venrauen» vernommen zu haben, mit dem der neuen Regierung, wie er aus der Zust.mmung der aus allen Theilen des Landes versammelten und für klssen Stimmung maßgebenden Persönlichkeiten entnehmen zu dürf-n glaube, das Land entgegenlowme. Er wisse, welchen bedeutenden Schwierigkeiten die neue Regierung entgegensetze, aber, getragen von dem Vertrauen bis Volkes und im innigen Anschluß des regenerirttn Staates an das große Deutschland, in Einigkeit mit Fürst, Volk unv Kaiser, hoffe er auf eine glückliche Lösung der Schwierigkeiten unb auf e ne gedeihliche Zukunft. Die Worte des Ministers wurden mit Jubel ausgenommen.

Berlin, 16. Sept. Uebrr den Grund des Nichterscheinens des Bischofs krewentz ber der Marienburger Feier enthält dcS Organ dcS Bischofs, das Ermel. Dolkebl.", folgende Zuschrift: Zu der Säcularfeier der Vereinigung ErmelandS mit der Krone Preußen hatte bekanntlich ter Herr Bischof von Erme- land für seine Pflicht erachtet, in Marienburg zu erscheinen, welches gegenwärtig innerhalb' der ermeländtschen Diöcesangrenzen belegen ist. Er halte sich deshalb bereits frühzeitig nach Berlin gewendet mit ter Bute, daß ihm Gelegenheit ge^ boten weiden möge, in Marienburg Seiner Majestät eine Adresse zu überreichen, in welcher der gefammte ermeländtjche EleruS die Gesinnungen ter unwandelbaren Lopalität, Treue und Ergebenheit ausspreche, die ihn wahrend des verflossenen Jahrhunderts beseelt haben und bis zur Stunde beseelen. Nachdem eine Ouschnst »VN ©einer Majestät VOM Anfang Liefe» Monat» tiefe» Gesuch unter Cer nach den bisherigen Verhandlungen nicht unerwarteten Bedingung genehmig: hatte, datz ber Herr Bischof rückhaltSlo» erkläre, er sei gewilligt, den Staaftgejetzen in vollem Umfange Gehorsam zu leisten, und dieser für jeden Unteithan fo leicht zu erful-

lenden Forderung auch sofort entsprochen worden war, schien kein Hinkerniß für etc erbetene Audienz mehr obzuwalten, und rüstete sich auch deshalb der Herr Bischof von Grünland bereits zur Abreise, als ganz unerwartet am 10. v. M. e>u Schreibtn des Reichskanzlers eintraf, welches den Empfang des D.fchofö von der Erfüllung einer neuen, in dem Schreiben des' Kaisers gar nicht erwähnten Bedingung abhängig machen wollte. Da die Abreise des Kaisers von Berlin amtlich schon für den Morgen des 12. September fixirt war, so wurde eine Er- 'ld'gung der Angetegenhett ous briifl'ch<m Wege vor tem 13. September und da- w't auch die projectirte Re.se des Herrn Bischofs nach Marienburg unmöglich

Berlin, 16. Siptember. Die Eonferenzen zw schcn Deutschland und d. I. in Berlin ^statt^inken^'' wnden tm Lause d-.s Oktobers

die leitenden Staatemonner Oestirrechs hieher führte, ,st von tenselben lediglich eie Anmeldung ihrer Deligirlcn für diese Confersnz mit dem Hinzusügen erfolgt, daß österreichischrrseitS die Angelegenheit vollständig vorbereitit sei und man eben nur darauf wartete, daß Deutschland sein Material gleichfalls zum Abschluß gebracht habe. Wie man hört, werden die Erhebungen eifrig fortgesetzt. Es soll, dicS wird als feststthend angesehen, die Anwendung von Repressiv-Maßregeln nicht das Ziel der bevorstihenden Berathungen sein. Vielleicht wird man nicht irren, wenn man anniwmt, daß der Standpunkt der deutschen Regierung etwa in der Richtung zu suchen ist, welche ter ReichstagSabgeordnete Geh. Legationsrath v. Keudtll bei der Birathung diS rom Abgeordneten Schulze-Delitzfch beantragten Gesetz'S über die privatrechtliche Stillung der Vereine entwickelt hat. Herr v. Kcudell betonte schon damals, daß seiner Arflcht nach nur die Regierung im Stande sei, die sociale Frage zu lösen. Man sicht tiescn Eonferenzen begreiflicher Weise mit großer Spannung entgegen. Ulbrigens wird versichert, daß es sich nur um die Vereinbarung von Grundsätzen Hankle, um diese später als Grund­lage zu weiteren Verhandlungen unter Theilnahme anderer Staaten zu wachen.

Berlin, 18. Sept. In derAllgemeinen Militärzeitung" veröffentlicht der General v. Göben Beiträge zur Geschichte des Feldzuges im nordwestlichen Frank- reich. Der neueste Aufsatz behandelt die Schlacht bet Amiens am 27. November 1870 unb tritt den irrigen Darstellungen der Franzosen über diese Action ent- gkgrn. Eine Stelle darin lautet: Das sind die Ereignisse des 27. November, wie sie auf unserer Seite aufgefaßt sind. Es ist dem zur Klarstillung der Sach­lage wohl noch hinzuzufügen, daß sich durch das RechtSzichen der Trappen des 1. Eorps zwischen denselben und dem rechten Flügel des 8. Eorps ein Zwischen­raum von schließlich wohl fast 3/4 Meilen gebildet hatte, welcher namentlich das wichtige Defitö von Domart in sich schloß. Dahin führte General v. Manteuffel persönlich die zur Bedeckung des Hauptquartiers eommandirten Truppen, ein Ba­taillon und eine Escadron, um angesichts der bedenklichtn Lücke doch eine Art von Zwischenglied herzustellen. Und dieses schwache Detachement trat einer auf Domart vorbringendkn Colvnne kühn entgegen und brachte sie zum Halten!

Berlin, 18. Sept. In dem am Montag abgkhaltenen Ministerrathe kam, wie man hört, auch das Verhältniß zwischen Ltaat und Kirche im Allgemeinen, sowie speciell. die Affaiie dcS B.schoss von Ermeland zur Sprache. Es kann ver­sichert werden, daß die Klärung dieser Angelegenheit nunmehr ernstlich in Angriff genommen werden wird, doch muß nochmals betont werden, daß ein sofortiges Einschreiten g»gen den Bischof zum 1. Oktober d. I. durchaus zweifelhaft ist.

Berlin, 19. September. Fürst Bismarck ist heute Morgen um 83/4 Uhr nach Darzin abgereist.

Berlin, 19. September. DieKreuzztg." hört, daß der Reichstag, wenn cs irgend angehe, schon zum Januar einberufen werden wird.

Fulda, 18. Sept. Auf der Btschosekonfcr.nz sind anwesend: die Erz­bischöfe von Köln, München und Bamberg, der Wetybischof von Freiburg, der Fürstbischof von Breslau, die Bischöfe von Fulda, Rottrnburg, Limburg, Mainz, Eulm, Hildesheim, Paderborn, Münster, Trier, Straßburg, Augsburg, Regens-