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Die Interessenten werden daher aufge-> 5767) Korsetten, und zwar nur solche fordert, die Zahlung an diesen Tagen in! Fatous, welche sich durch langjährige (5r= Empfang zu nehmen und hierzu durch Vor-Wahrung dadurch erprobt haben, daß sie zeigung der Schuldscheine sich zu legilimiren. trotz gutem Anschluß keinerlei Beschwerden, Zugleich wird bemerkt, daß die auf den als: Magendrücken, in die Hüfte schneiden Donnerstag fallenden Zahltage für die und dgl. verursachen, empfiehlt
Bindegewebe besieht und auf einer in der Tiefe der Lederhaut gelagerten Papille sich am Haar entwickelt, besteht auch die Umkleidung des Hufbeins, Strahlbeins, des Strahlkissens und des unteren Theils des Kronbeins aus einer Lederhautschichte, welche an der Saumrinne, dem Kronenwulst, der Sohle und den Strahl-Papillen an der Hufwand aber sehr viele parallele oben nach unten verlaufende Blättchen trägt
Die Papillen produciren die Hornröhrchen, welche den Haare« ähnlich sind. Von den Weichtheilen zwischen den Hornröhrchen entwickelt sich das Zwischenröhrchenhoru, welche? die Hornröhrchen mit einander zur Hufhornmasse verbindet. Von der Saumrinne wird die Glasur des Wandbornes, von dem Kronenwulst wird die Hornwand und von den sogenannten Fleischblättchen wird die innerste Schichte der Hornwand — die Horublättchen — gebildet Der Fleischstrahl und die Fleischsohle bilden das Strahl- unb das Soblenhorn. Die Blättchen tragende Huflederhaut der Wand, d. h. die Fleischblättchen, stülpen sich nach unten und hinten gegen die Sohle um und entwickeln dort diejenigen Theile, welche man die Eckstreben nennt
Die Verbindung zwischen Wand und Sohle wird durch die weiße Linie gebildet, welche aus Blättchenhorn und aus Horn besteht, welches Papillen liefert, die sich am unteren Rand der Fleischblättchen finden.
Wann das Pferd auf dem Boden auftritt, so erweitert sich an den Fersentheilen der Huf; der elastische Strahl, der beim Niedertritt zusammengedrückt wird, weicht seitlich aus und bedingt so die Erweiterung der Fersentheile des Hufes. Auf dem unteren Rand der Wand — den Eckstreben und dem Strahl soll das Pferd auftreten. Wird der Strahl mit dem Messer verkleinert — oder durch unzweckmäßige Beschläge am Auftritt behindert, so tritt ein Zwanghuf ein — ein schiefer Huf, das Pferd geht, als ob es Hühneraugen hätte.
Da das Charlier'sche Eisen die Ausdehnung des Husfersen verhindert, so kann dieses Beschläge unmöglich zweckmäßig sein.
Durch ein Beschläge — ausgeführt von nicht hinreichend unterrichteten Beschlag- schmieden, kann das werthvollste Pferd langsam — aber systematisch total ruinirt werden. Leider sehen den ungeeigneten, fehlerhaften Beschlag die Pferdeeigenthümer nicht sofort, sondern erst, wenn schon Formoeränderungeu des Hufes sich finden.
Am besten wäre es, wenn wir die Pferde gar nicht zu beschlagen brauchten; allein das geht nicht, weil auf unseren harten Straßen bei der Arbeit, die unsere Pferde leisten, sich die nicht beschlagenen Hufe bald rund laufen würden.
Im Winter bei Glatteis müssen die Hufeisen, die nichts anderes sind, als ein künstlicher Tragrand, sogar geschärft werden. Das empfehlenswertheste Winterbeschläge sind die Schraubstolleneisen.
Ueberall, wo Pferde zur Arbeit benutzt werden, werden sie beschlagen. Die verschiedenen Rationen haben nie oft sehr verschiedenartiges Beschläge z. B. haben die Orientalen eiserne Platten auf der ganzen Sohle. — Die Engländer benutzen ganz letchte, dünne Eisenstücke mit Falz ohne Griff und Stollen. — In Deutschland tragen die Pferde Eisen mit Griff und Stollen- — Die Franzosen machen an der Zehe so stark aufgeworfene Eisen, daß die Reitpferde einen angenehm wiegenden Gang bekommen. Am zweckmäßigsten ist ein Hufeisen ohne Griff und Stollen mit einer Falz an der Bodenfläche. Bei Anwendung dieser Eisen bleiben die Pferdebufe am besten erhalten. Will man dieses Falzeisen aber anwenden, so gilt als Hauptbedingung, daß ein guter Strahl vorhanden ist.
Beim Beschlag darf der Schmied nur den Tragrand zurückschneiden und planiren — am Strahl, den Eckstreben, der Sohle darf nur das tobte Horn abgetragen werden, wird von diesen Theilen mehr abgeschnitten, so entwickeln sich Flachhufe, Vollhufe, Hornspalten, hohle Wände und bergl. mehr. Um diese kranken Hufe zu heilen, braucht man verschiedene Cureisen, namentlich werden die Stegeisen in Anwendung gezogen.
Zur Bearbeitung des Hufes haben die einzelnen Rationen auch verschiedene Werkzeuge.
In neuerer Zeit werden auch befeefe Hufe mit künstlichem Horn so ausgebessert, daß Pferde mit einem theilweise künstlichen Hornschuh ganz gute Dienste leisten können. DaS künstliche Horn besteht aus Gutta-Percha und Ammoniak«,mmini.
Schließlich legte Prof. Pflug eine Anzahl miscroscopische Präparate von hornigen und fleischigen Theilen des Hufes vor; dann zeigte derselbe die SkUettheilc des Pferdefußes; die Weich- und hornigen Dbeile des Hufes — gesunde und kranke Hufe — Hufeisen und Werkzeuge verschiedener Nationen, das Charlier'sche und Einsigdel'sche Beschläge — L-chraubstollen-Falzeifen und Stegersen, wie solches in der Veterinäranstalt dahier gefertigt wurde und endlich wurde auch külrstlrcheS Hushorn gezeigt.
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Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen i bestimmt sind.
Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen-
Gießen, den 26. November 1872.
Der Rechner der Spar- uub Leihkasse.
Loeal-Notiz.
Gießen, den 18. December 1872.
Oberhesfische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde.
(Sitzung vom 4. December 1872.) D er Fuß des Pferdes.
Vortrag von Prof. Dr. Pflug.
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bauter, auf 8 Federn (Druck- und C -Federn) ruhender, und sehr gut erhaltener, wird bill'.g verkauft. Das Nähere bei Herrn Joseph Mö hl, Gießen, Hintergasse. (5738)
hier |u* Heil und Segen des Landes versammelt; es soll uns wohl bekommen!" el nicht thun und die Wiedergeburt der Nation fördern wird. Die Nationalversammlung will leben, so lange sie kann; die Frage ist einfach diese: Wie lange wird die Rechte noch sagen können: „Wir find die Majorität, wir find souverain, wir sind unsterblich oder verbitten uns wenigstens jede Anspielung
1 -ruf unsere Unsterblichkeit V* Je mehr Gelegenheit Thiers und die L nke der Ma- jorität bieten, wie Ein Mann zu stimmen, desto fester und diSciplinirter in der Abwehr wie im Angriffe wird sie operiren lernen; das hätte die Linke bedenken sollen; aber bedenke» ist ein Wort, was der Franzose nicht liebt, zumal nicht in politischen Dingen.
PariS, 17. Decbr. Der Minister des Aeutzern, Herr v. Remusat, ließ der deutschcn Regierung die gegenseitige Aufhebung des Pahzwanges an der deutsch-französischen Grenze Vorschlägen und dürfte, wie in gutunterrichtete» Krei- sen verlautet, die Aushebung des PaßzwangeS schon Anfang nächsten Jahres
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rht«»»' in dir Drcihigcr - Commission eintn auß-rordcmtich günstigru Eindruck. Di« C°mmissio°«-Mitglied«r sch-i°-n gleichfalls einem Entgegenkommen geneigter B (ein. Die Zahl der an Thi-rS gerichteten Zustimmung« - Adressen über-
jjHaißtä, 16. Decbr. Die „Agcnce Hava«" meldet: Da« Ergebniß der Damst-g-sttzung hat «ine grosse B-ruhigunz der Gemüther hervorgerufen und in der Geschäftswelt grosse Hoffnungen rege gemacht. Alle Gerüchte von Mini- sterverLnderungen sind falsch. Thier« und Dufaure werden sich heute in die Dreissiger-Commission begeben. Man hofft, daß in Folge jene« E-gebntsse« eine BerstLndigung mit der Lommisston werde leichter erzielt werden können.
England.
London 13. Decbr. Au« Norwich, Dover, Southampton, Plymouth und dielen «aderen Küst-norten mehren sich heute die Nachrichten von den unheil- rollen Wirkungen de« großen Sturmwinde«. Doch erhalten wir in Bezug auf ben »ermißten Dampfer Eourier die Beruhigung, dass derselbe nicht untergegan. ... jg 8, wurde übel zugerichtet in der Nähe der französischen Küste wahrge- vommen und bald darauf nahm ihn ein anderer Dampfer derselben Gesellschaft in'» Schlepptau nach Southampton, wo er wohl heute einlreffen wird. Gluck- lieber Weise ist kein Menschenleben zu beklagen.
London 14. Decbr. Da die Regterung Polijtsten für China, namltch kür die britische Colonie in Hongkong, braucht, so wurden solche hier aufgefor- dert a-g-n ein monatliche« Gehalt von neun L. und freie Uedcrsahrt wie Ruck- besörderunz sich zu melden. Eine grosse Anzahl hat sich sofort gemeldet und etwa 20 der brauchbarsten sind gewählt tcorien.
Hell,« ist der Tode«tag de« verstorbenen Prinzgemahle und e« ist derselbe in üblicher Weise von der königlichen Familie begangen worden. Der Prinz und die Piinzessin Wale« haben stch zu diesem Zwecke nach Windsor begeben. Die Königin wird in Begleitung ihrer beiden jüngsten Kinder am 17. d. Mt«. von Windsor nach O«borne aus der Jnsil Wight gehen.
Der von seinem Bischof so übel gemassregeltc irlsche Pfarrer O'K-effe hat den Proc ss gegen feinen Caplan wegen verläamdung auch in zweiter Instanz gewonnen. Der Verklagte wurde zu 250 Pfund Entschädigung und bi-Kosten ttrUr* Ponbon, 16. Decbr. Eine Deputation der geographischen und anderer Gesellschaften begab sich heute Nachmittag zu dem Mariwministcr Goschen und dem Kanzler der Schrtzkammer Lowe, um die Regierung zu veranlassen, die im Mal beabsichtigte neue Nordpol-Expedition zu unterstützen. Lowe versprach seine Ansicht mitzutheilen, sobald er den Plan geprüft hätte.
Amerika.
Newqork 15. Decbr. Die b'iden prriamentarischen Körper, IN welche sich die Legitlative von Alabama gespalten hatte, haben den Vorstellungen de« Präsidenten Gran-, nachgegeben und stch wieder za einer Versammlung geeinigt.
Jll Washington soll die Nachricht «lngetrvffen sein, dass in Folge der unruhigen Verhältnisse in Frankreich der deutsche Kriegiminift-r allen deutschen Schiffen die deutsche Häfen »erlaffeu, anbefohlen habe, ihre Ueb-rfahrtskosten >u erhöhen, damit möglichst Wenige D-utschlaiid verlassen. Die deutscpe Gesanot- schäft soll versichert Haden, daß Selbstvertheidlgung dies.n Schritt uöthlg gemacht hab-, da die Leute möglicher Weise für een Krieg gebraucht werden fbnnlen. Die Zeitungen kritistren diese Nachricht in bitterem Tone, obwohl sie handgrelf- lich falsch ist.
I Frische Hefe bei Carl Heil, Schloßgasse.
5816) Eine Parthie kleine kupferne Wascsikcsscl, sowie Backformen, in gutem Zustande befindlich, welche feit her leihweise ju haben aren, sind, um damit zu räumen,
Ausgehend von dem Sprückwort, daß ba§ Pferd nur einen Fuß habe, erklärt Pflug, welche Theile man unter den Fuß des Pferdes zu verstehen habe. Er fetzt auseinander, daß es diejenigen Theile sind, welche der menschlichen Hand oder dem menschlichen Fuße entsprechen, also vom Vorderknie des Pferdes und dem Spurgelenk nach abwärts liegen. Die Knochen sind unter sich durch sehr starke Bänder zu Gelenken verbunden, sie werden durch Muskelsehnen gestreckt und gebeugt. Eine Beugesehne, die sich an der untern Fläche des Hufbeines inferirt, verbindet sich mit dem höchst elastischen Strahlkissen. Blutgefäße und Nerven sind in den Weichtheilen beS Hufes in großer Menge verbreitet.
Alle genannten Gebilbe seien von der Oberhaut (der allgem. Decke), deren dtvorstehen. «Histologie Pflug schildert, überzogen, denn auch die hornigen Theile am untern Ende
DersMeS 16 Decbr. Der „Agence HavaS" zufolge machte die Rede des Fußes — dem Hufe — sind nichts anderes als modificirtes Hautgewebe. Gerade J . Commiffion eintn oust-rord-miich günstig«! Eindruck, wie dl-äußer-Haut ausLpiö-rmi-, r°w il-tpigkH, Papillarkörper, ll-d-rhaut und indent.
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Feinste gestoss. Raffinade, SecttOMM. Zimniet, AiiniMsanieu, Citronen, ^landein, grosse süsse, Citronat, Pomnieranzenscliaalen, Ammonium
empfiehlt
(5548) Seltersweg.
5771) Junge Kanarienhähne (Harzer)
3722) Feinstes Blüthen- mehl empfiehlt
I. M. Schulhof.
5836) Elve neue Sendung ge ।riefte wollene Jäckchen, Kinderhäubchen, Schlawwer, sowie Wachsköpfe, -Lichter, Perlen und -Früchte empfiehlt
Markwlatz ' I-—.__griebrid; Rüger. ,
------- 5828) Ich bringe hiermit meinen Kletder- 5815) Ein fermer Hühnerhund, Laden in empfehlende Erinnerung. Sehr sowie cm Dächsel, sind zu verkaufen auf billige Nocke, Hosen, Westen und der Mühle von iLchlafröcke L. Ho sch,
Franz Pepp ler u. Cs mp. ‘ Sonnenstraße.
Frieda Strobel, Kanzleiberg 66.
Furtwanger Lotterie.
Loose ä 35 fr- bei I. Roloff (5769) am Wallthor.
Besondere Bekanntmachungen.
Bekanntmachung.
Die Stadt Gießen bedarf durch die Bildung einer weiteren Schulklasse einen geeigneten Raum, in welchem etwa 50 Schüler unterrichtet werden können.
Besitzer von solchen Lokalitäten wollen ihre desfallsigen Offerten bei uns abgeben.
Gießen, den 13. December 1872.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
(5802) Vogt.______________
Bekanntmachung.
Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar:


