iN
Raupten dieses
m**'4 o-t'SttlnMl- Tb°r $. iso. |
mi6,n 6lnbn |
V-öafccfcireii U. |. K
r- Md Graz klmgelgriß
"den mit beliebig flt bei
Balser. " n0£6 neue jch guS verkaufen. er
■ b. Hins.____________ ,
irlwein ifr zu verkaufe er Cbm, Grotzh. -es nfabrifant
L zu Sidjert^aufen, ifronljaufen.
her Nalhgcbrr
Mmrr!
elbstbewahrung.1 Rathgcbcr in allen d Zerrüttungen des !UgungS-«nstcmtt. inqcn. 72. Auflage. 1 fl. 45 ft.
)fr -uckhandluna, se- ediulbuchW' (Gegen 1 fl. 52 ft. ; in Couvert) (1.)
Mchör ji
dU\Ml
der PraudMe ßit- ban@ti(häV*(b(Lr miges Wohnhaus M ächen,MSvei« Ballung enthalte, ir eier Hanb zu oeflEß ebhaber belieben fit
Pari Magnus, ,n Lit. B- JM*
verkauf.
s,r 6M ’Sfüja »«>««"»
teTuÄ*'-
-W
I-N >" -
«S»»'
an der *1.
Pb,‘ H...f /dng(re ML
M AM
’“u =
an I
Preis vrerreljährtg 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr.
Gießener Anzeiger.
Erscheint täglich, mit Au nähme Sonntags.
Expedition: Canzleiber!
Lit. B. Nr. 1.
Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen.
_78- Mittwoch dw 3, Astil 1872.
Bcstcllmigm auf tot Gießeuer Sluzttgct LSLSLL »■ ■■ •» -« - «*
Jg?2!^LJ!!f!fr^WI|)« M d-r «rprtaion °»d°l,n Infffn, «Imli«, denftwm für d« 2, B.«m j„ I
Amtlicher Theil.
B etreffend : Das Behüten der Wiesen. Gießen, am 30. März 1872
Darr GroßherzogUche Kreisamt Gießen
an die Groscherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises ?
v «wÄ »ÄÄÄS L MZW^-sfüt**. -»
Dl- G-,d«r»,-j- j,l gl-lchf-w w,Me(t8 * iu"S»m _______ _______v. R öder.
Politischer Theil.
graphenlinie einschickte.
Berlin, 29. März. In der am 27. d. unter dem Borsitz des StaatS- ministerL Delbrück stattgehabten Plenarsitzung des Bundesrathes wurde über mehrere Resolutionen des Congresscs deutscher Landwirthe, betreffend Steuerreformen rc., und demnächst über einige Eingaben Beschluß gefaßt. Sodann wurden drei Entwürfe zu Gesetzen für Elsaß-Lothringen berathen und angenommen, nämlich der Gesetzentwurf über die amtliche Geschäftssprache, der Gesetzentwurf über den Waffen- gebrauch des Militärs im Friedensdienste, und der Gesetzentwurf, betreffend die für die Universität Straßburg im Jahre 1872 zu verwendenden Mittel.
Boppard, 29. März. (Zur altkatholischen Bewegung.) Der Vorfall am 22. März in der hiesigen Carmelitenkirche hat weitere Folgen. Die Professoren Knoodt und ReinkenS haben am 26. d. M. bet der Staatsanwalt- schäft zu Ceblenz die Verfolgung des Religionslehrers Beinroth wegen öffentlicher Ehrenkränkung beantragt. Am 27. traf bereits der StaatSprocurator Werner zu Boppard ein, um die Untersuchung zu beginnen. Er vernahm den Professor Knoodt, den Rector und die Lehrer des Progymnastums. Professor ReinkenS konnte noch nicht vernommen werden, weil er an demselben Tage in Crrfeld vor mehr als 1200 Zuhörern einen Vortrag über die Unfehlbarkeit der Kirche — nicht der Concilien — hielt, bei welcher Gelegenheit demselben, offenbar aus Anlaß des Doifalles zu Boppard, beim Eintritt in den Saal ein allgemeiner Bei- fall zu Theil wurde. Auch konnte der Saal die herbeiströmenden Zuhörer nicht fassen. Bischof Eberhard von Trier, zu dessen Diöcese Boppard gehört, hat zum Schutze des gefährdeten Vaticanismus eine demnächst hier abzuhaltende Jesuiten- Mission angeorbnet, und dem Pfarrer Berger die Aufnahme der guten Väter in sein Haus befohlen. Heute fand im Gasthof zum Spiegel eine Versammlung von etwa 25 eer angesehensten und intelligentesten Bürger Boppards (die Stadt tählt etwa 4000 Katholiken) statt, zu welcher auch die Professoren Knoodt und Retnkens eingeladen waren. Das Präsidium übernahm auf allgemeinen Wunsch der auch in kirchlichen Dingen sehr unterrichtete Bürgermeister der Stadt, Herr
Schwurgerichtsproceß: „Gewiß ist es eine traurige Eitelkeit, für einen Herostrat gelten zu wollen. Das sittliche Urtheil über die Angeklagten des Leipziger Pro- cesses wird stets sehr ungünstig ausfallen. Dem von den Geschworenen gefundenen Urtheil über die rechtliche Beschaffenheit der Angelegenheit ordnen wir unsere Ansicht bereitwillig unter. Allein wir bedauern, daß die Staatsanwaltschaft durch ihr Vorgehen den Angeklagten eine persönliche Bedeutung beigelegt hat/aus wel- cher die im Absterben begriffene socialistische Bewegung nur neue Nahrung schöp- fen wird."
Mainz, 31. März. Herr Bürgermeister Rockö, gleichzeitig Director der ^deutschen ^mn obiliengcstvfchast, hat bekanntl-ch das erstere Amt niedirgelect. Als Cand.dat der frei gewordenen Stelle wird der erste Beigeordnete Buch- drr ckerriblsitzer E. Wallau genannt.
Wiesbaden, 31. März. Heute hat dahier der erste altkathelifche Gottes- dienst in ter evangelischen Kirche stattgesundere. Die Messe wurde von Pfarrer Kuhn aus Kaiserslautern celebrirt, die Predigt von Professor ReinkenS gehalten Es waren ungefähr 4000 Menschen anwesend. 8 V
Berlin, 29. März. Unter den telegraphischen Glückwünschen
Oesterreich.
Wien , 27. März. In dem ungarischen Unterhause dauert die umrauick- liche Situation fort und wird, da die Regierung weder zur Vertagung noch zur Auflösung des Reichstages sich entschließen kann, erst mit dem Schluffe der Ses- sion, am 19. April, ihr Ende finden. Beide Parteien kämpfen, wie sie vorgeben, um ihre Ehre und suchen durch kleinliche taktische Mittel über den Gegner Vor^ iheile zu erringen. So gab in der gestrigen Sitzung Koloman Tisza seinem verworfenen Anträge auf Abhaltung von Parallel-Sitzungen eine neue Form, indem er vorschlug, nach den Osterferien auch am Sonntag und an dem zur Verhand- lung der Petitionen bestimmten Samstag Sitzungen zur Berathung der Reformgesetze zu halten. Der gestern Abends versammelte Deak-Club sprach sich natür- lich gegen diese von Tisza beantragte Aenderung der Tagesordnung aus, erklärte sich aber bereit, auch Sonntags-Sitzungen zu halten, worauf nun selbstverständlich wieder die Linke nicht eingehen wird. Wie der „N. Fr. Pr." aus bester Quelle telegraphisch gemeldet wird, tritt der ungarische Communications-Minister, Ludwig Tisza, zuruck und wird durch Ernst Hollan ersetzt — denselben, nach dessen Rücktritte aus dem EommunicationS'Ministerium Herr v Gorovö versicherte, nun werde die Aera der reinen Hände beginnen. Anlaß des Rücktrittes sollen die Mißgriffe Ludwig TlSza's — seine Otzte That war der SprachenzwangS - Ukas für Eisenbahnen — und das Verhältniß zu seinem Bruder Koloman, dem Führer der Oppo- bei der Verkeilung von Concessionen und VerwaltungS- rathsstellen nie zu kurz gekommen ist.
. mMöirz. Die Statthalterei hat die patriotisch-ökonomische Ge- aufgelöst; das Vereinslocal wurde versiegelt und der in der Caffe der GeseUichaft begndliche Barbestand in amtliche Verwahrung genommen.
Frankreich.
Paris, 27. März. Die Corresp. Havas meldet aus Algier folgenden Be- rcht: „Der entscheidende Augenblick für die Colonisation ist gekommen. Die Auswanderer aus Elsaß und Lothringen nehmen ihren Weg nach Algier. Die schon Angekommenen zeigen an, daß andere noch in Marseille warten, und das Comite von Nancy schreibt, daß zahlreiche Familien, durch die gute Aufnahme, welche den zuerst Angekommenen zu Theil wurde, angelockt, ihnen folgen werden. Wenn aber unglücklicher Weise die Auswanderer nicht gleich einen Platz auf den verliehenen Ländereien finden würden, so wäre die Zukunft der Colonie verloren.
Deutschland.
unb Siche-kin V-rn-hmen na» hiffen Seine Kaiseeliche
nnd Konigliae Hoheit der Kronprinz de« Dentschrn Reich« mit dem Prinzen lmcr.6el:l Vormittag« 11 Uhr hier ein und reisen de« Abrnd« 10 Uhr
Nicht statt M ^n,ch S. K. H. findet ein osfiei^er Empfang
SprSe. Es wurden nur einstimmige Beschlüsse gesagt, und zwar wurde 1) be- Zögern eine Petition an den EuituSminister um Gewährung de« Mttgebrauchs der Seminarkirche zur Abhaltung altkatholischen Gottesdienstes zu richten, und 2) eine au« fünf Mitgliedern bestehende Commission zu ernennen mit /°-ber-ttungen für die Bildung der kirchlichen Gemeinde und für möglichst schnelle Eioffnung des Gottesdienstes zu treffen, und die Constitui- rung eines katholischen Vereins mit regelmäßig wiederkehrenden Versammlungen z' bewirken. Die versammelten Bürger, welche die Zusicherung des Beitritts vieler anlern bereits haben, repräsentirten meist Familien; denn durch die ebenso oIC 1 Frömmigkeit der Frauen Boppards sind die Männer in der glücklichen läge m voller Eintracht und im gesicherten Frieden mit ihren Familien zu handeln. Endlich wurde eine Petition an den Reichstag um Ausweisung der Jesuiten aus dem Deutschen Reich einmüthig unterzeichnet.
t. , Karlsruhe, 1. April. Der Großherzog und die Großherzogin begeben sich 6 m . - - ........o-rriwH. welche dem ykute Nachmittag zum Besuche der Königin von England nach Baden-Baden.
Kaiser an seinem Geburtstage zugingen, bifindet sich auch einer des Schahs von tf0 Rutschen Reiches trifft mit seinem ältesten Sohne, dem Priu-
Persien, der ein Telegramm von Teheran aus auf der europäisch - indischen Tele- Jen zu gleichem Zwecke am Dienstag Abend hier ein.
Stuttgart, 1. April. Der Minister des Innern, Scheuerlen, ist nach einer Berlitt, 29. März. Die Spen. Ztg. urtheilt über den langen Leipziger ^^nkheit von einigen Tagen an der Halsentzündung heute gestorben.
(SrihMiTAmrHdnrfirpfc- >..... - - DUvlUgen, 1. April. Der Botaniker Hugo v. Mohl ist gestorben.


