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DieN. Müblh. Ztg." schreibt: Gestern

Mühlhausen, 9. December.

werfung unter die Beschlüsse des vatikanischen Concils vorzubereiten. Wie hinzu-

welcher vor etwa 6

Ag7»,7° st d-rf.lb7b"r.i.- »°7d-m Papst! in befonomr Audien« empfangen Morgen wurde ein W aus Poiigny, R-m-ns Jagmn, gesugl wir, I I ..... nnnnfiHrtndhflrtet unter Monaten in seiner Wobnuna rwei deutsche Dragoner im

i. Mit Strohmayer beugt sich der letzte von der Oppositionspartei unter

worden.

Newhork, 12. December. Mehrere Mitglieder der Internationale« wurden verhaftet, weil dieselben Sonntag trotz des Verbotes der Polizeibehörde einen Um-

Monaten in seiner Wohnung zwei deutsche Dragoner im Schlafe überfiel und meuchlings mit einem Dolche ermordete, von 3 Unteroffizieren über hier nach Spinal gebracht, um dort vor daS Kriegsgericht gestellt werden zu können.

Bern, 14. December. In Betreff des Schulwesens hat der Nationalrath folgende Bestimmung beschlossen: Der Bund ist befugt, eine Universität, eine poly­technische Schule und andere höhere Unterrichtsanstalten zu errichten.

Wien, 14. December. Die Abendausgabe derNeuen Freien Presse" meldet, daß der österreichische Gesandte in Berlin, Graf Karolyi, und der deutsche Ge­sandte in Wien, v. Schweinitz, zum Range von Botschaftern erhoben wor-

besitzen, wohnen in der Exhauptstadt.

Paris, 12. December. Dem Vernehmen nach ist neuerdings die Verhängung des Belagerungszustandes über die sechs noch besetzten Departements in einem Schriftstücke näher erläutert worden, welches, aus der Reichskanzlei hervorgeheud, dem Präsidenten der französtschen Republik zur Kenntnisnahme unterbreitet wor­den ist. Die Wahrheit zu sagen, bestand schon de jure seit dem Vertrage von Rouen, d. d. 16. März 1871, der Belagerungszustand überall da, wo deutsche Truppen in Frankreich garnisonirten. Aber dieser Belagerungszustand ist nur sehr milde gehandhabt worben und war bei den Einwohnern jener Departements völlig in Vergessenheit gerathen. Die neue Verfügung war mithin bloß erlassen, den Betreffenden jene noch immer gültige Bestimmung warnend ins Grvächtniß zurück­zurufen.

Marseille, 11. December. Das Kriegsgericht von Marseille theilte heute dem zum Tode verurtheilten Pelissicr mit, baß seine Strafe gemildert worden sei. Pelissier behauptete, diese Gnabe nicht verlangt zu haben, und protestirte gegen dieselbe, worauf ihm der Präsident den Mund schloß mit dem Bemerken, daß e- ein wohlfeiler Heroismus sei, gegen eine Entscheidung zu protestiren, deren An-

Gießen, Gießen ist folge

Am 1. ! (6489 männlich, folglich hat sich Di aber sich j(| hin befinden, hi« lagen, so h nrmchrt, und bevölkerung e.

Darmstadt, 15. December. Nach einem Telegramm aus Sandringham von heute früh 7 Uhr hat der Prinz von Wales besser geschlafen, und sein Zustand ist, trotz großer Schwäche, befriedigend. .

Köln, 13. December. Der Seecadett von Sr. Maj. CorvetteNymphe v. Stutterheim, der sich bekanntlich am 19. October d. I. in Rio, gleich einem burgundischen Recken tm Hunnenlanb, so mannhaft der auf ihn eindringenben Uebermacht von Brasilianern zur Wehre gesetzt, ist der Sohn des vor einigen Jahren gestorbenen Generals v. Stutterheim, der früher das hiesige Infanterie- Regiment commandirte. Der junge. Mann hat hier seine erste Jugend verlebt und als Schüler des Friedrich-Wdhelms-Gymnastums sich zu feinem jetzigen Be­

rufe vorbereitet. , _

München, 12. December. Auf die Frage, wie sich denn die Geistlichkeit: iu dem im Reichstag beschlossenen AuSnahmSgesetz zu stellen gedenke, glaubt ein Münchener Eorresponvent derAugSb. Postztg." die Anschauung des treuen EleruS in folgenden Punkten fixiren und aller Welt kundgeben" zu können: -

1) Der EleruS wird im Dienste des Predigtamtes wie bisher Gehorsam und Unterwerfung gegen geistliche und weltliche Obrigkeit predigen. 2) Er wird alle Hirtenbriefe und obrigkeitlichen Erlasse, welche das Oberhirtenamt von der Kanzel verkünden zu lassen für gut finden wird, verkünden und erklären, überzeugt, daß dasselbe der Geistlichkeit niemals zumuthen wird, Auflehnung und Ungehor- sam gege« die weltliche Obrigkeit zu predigen. 3) Sollte aber der dem Ober- Hirtenamt auf der Kanzel in kirchlichen Dingen geleistete Gehorsam und die ihm schuldige Treue als Empörung und Ungehorsam denuncirt unD im Sinne jenes AuSnahmSgesetzeS gestraft werden, so wirb der EleruS ohne Murren unb Klagen die über ihn verhängte Strafe ertragen. 4) Da der EleruS der Erzdiöccse München-Freising bis zur Stunde von einem Druck der geistlichen Obern auf die Kanzel nicht das Mindeste verspürt hat, noch einen spirilus familiaris kennt, der hier einen Druck versucht hätte, so ist er auch nicht unter die Geistlichen zu rech- nenbei uns zu Hause", denen dieses gehässige AuSnahmSgesetz einen Schutz ge- währen könnte. Im tiessten Herzensgründe wäre jeder Priester zu bedauern, der unter den Fittigen dieses Gesetzes Schutz suchen möchte; denn der treue EleruS verabscheut den Verrath an der Kirche nicht minder als den an König und Vater- land." Ä ,

München, 14. December. Die Einführung des norddeutschen Kriegsdienst- gesetzes in Bayern vollendet im Wesentlichen die Einheit unv Gleichheit des beut- scheu Heerdienstes. Von nun an wirb der Preuße feine Militärpflicht in Bayern als einjähriger oder dreijähriger Freiwilliger erfüllen können, unb eben so um­gekehrt der sübveutsche Wehrpfl chtige im deutschen Norden. Abgesehen von den finanziellen sind die moralischen Vortheile dieser tagtäglichen Verbrüderung zwischen Nord und Süd nicht hoch genug anzuschlagen, unb die darauf gerichteten Be- mühunHen, diesen Zustand so bald als möglich herbeizuführen, waren vollauf be­rechtigt. Inbem das bayerische Kriegs - Ministerium unser bisheriges Wehrgesetz nicht etwa nach dem anders lautenden Inhalte des norddeutschen KriegSgesetzes movificirte, sondern letzteres in seiner Gesammtheit anzunehmen vorschlug, hat es einen erfreulichen Beweis dafür geliefert, daß auch in den Kreisen, welchen man ein ganz besonderes Festhalten an bayerischen Eigenthümlichkciten zuschrieb, der nationale Standpunkt entscheidend geworden ist.

München, 14. December. DaS CultuSministerium hat das vielbe­sprochene vom Magistrat Münchens vorgelegte Schulstatut mit unwesentlicher Mo-

zu stimmen. Inzwischen ist die Rechte fest entschlossen, in Versailles zu bleiven; doch haben gerade sie sich oft genug sehr hartnäckig in dem Vorzimmer der Kammer gezeigt und waren nachher doch sehr gefügig bei der Abstimmung. Die Rückkehr nach Paris ist für Herrn ThierS eine politische Nothwenbigkeit, denn die Bona- partisten beginnen in der höheren Geschäftswelt zu recrutiren. Der Polizeipräfect, welcher jeden Tag dem Präsidenten einen Bericht über die Stimmung abstattet, hat ihm schon mehrfach die Gefahr angedeutct. Der neue Polizeipräfect ist mehr Orleanist als Republikaner, aber er theilt den Haß, welchen Herr ThierS und Herr Perier gegen das Kaiserthum kundgeben. Darum verhehlt Herr Thier- Niemanden seinen lebhaften Wunsch, die Versammlung möglichst bald wieder nach Paris zurückkehren zu sehen. Er hat verlangt in der parlamentarischen Commission der Initiative gehört zu werden und ohne Zweifel wird er dort für Paris auf­treten. Er wird sich jedoch keiner Niederlage vor der Versammlung auSsetzen wollen und deshalb wird er nicht zu offen für diese Sache plaidiren unb hat sie Darum auch in seiner Botschaft mit Stillschweigen übergangen, zum großen Er- staunen des Landes. Vor der Commission wird Herr Thiers seiner ganzen Bered­samkeit bedürfen, denn von ihren dreißig Mitgliedern sind nur neun fest entschlossen, nach Paris zurückzukehren. Die Zahl der Deputaten, welche in Versailles feste Wohnung genommen haben, bildete noch die große Mehrheit, nur die Mitglieder ver Linken unv diejenigen von der Rechten, welche ein eigenes Haus in Paris

den stnv.

Triest, 11. December. Wegen Buszischens der österreichischen Dolkshymne in Ciniselli's Circus erinnert eine Polizei - Kundmachung an die bestehenden, in außerordentlichen Fällen die Tyeaterschließung gestattenden Vorschriften. (Pr.)

Aus Pesth, 7. December, wird derPresse" geschrieben:Die Stabtge- meinde Ofen faßte am 24. September b. I. den Beschluß, daß jeder Geistliche oder Lehrer, der das JnfallibilitätS - Dogma in der Kirche ober in der Schule verkündigt ober lehrt, von Seiten der Stabtgemeinbe feiner Pfründe verlustig er­klärt wird. Dieser Beschluß wurde jüngstens jevem einzelnen Geistlichen und Lehrer der Stadt Ofenzur Danachachtung" zugestellt. Die ultramontanen Geister sind nur in so lange mächtig, als man sie unbehelligt gewähren läßt."

Paris, 12. December. Die Frage über die balbige Rückkehr der Regie­rung unb der National-Versammlung nach Paris ist keineswegs so abgethan, wie es einige monarchische Blätter glauben machen wollen. DerFranyaiS" , wel­cher am eifrigsten für deren Verbleiben in Versailles Eintritt, ist zu sehr dabei interessirt, als baß seine Meinung darüber viel ins Gewicht fallen sollte, und in der That ist es ber Präsect des Departements ver Seine-et-Oise, welcher wünscht, daß der Hauptort seines Verwaltungsbezirks die Hauptstadt von Frankreich bleibe, einer der Mitbesitzer dieses Blattes. Die Mitglieder der Linken beklagen sich sehr über Herrn Vitet, weil er dadurch die Rückkehr nach Paris vereitelt habe, daß er Herrn Duchatel veranlaßte, die Debatte zu übereilen, als er seinen Vorschlag auf die Tribüne brachte. Diese Deputirten behaupten , von Herrn ThierS da­formelle Versprechen zu haben, daß die Regierung für die Rückkehr eintreten werde. UebngenS hat der Präsident der Republik einer Deputation von Geschäftsleuten aus Paris, welche ihm die Nachtheile der Stadt durch die Abwesenheit der Re­gierung vorstellte, geantwortet, sie müßten Geduld haben, aber es würde nicht mehr auf lange Zeit sein. Man sagt, Herr Casimir Perier habe die Deputirten, mit welchen er Privatunterhaltungen hatte, ersucht, für die Rückkehr nach Paris Inzwischen ist die Rechte fest entschlossen, in Versailles zu bleiben;

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nehmlichkeit auf alle Fälle gesichert fei.

London, 12. December. Das Cabinet ist gestern zum ersten Male zu- fammeugetreten, seitdem die Krankheit beS Thronfolgers ihre gefährliche Wendung genommen hat, und jedenfalls bezog sich die Berathung hauptsächlich auf die Schritte, welche im Falle des Toves beö Prinzen zu thun seien die Einführung eines Regentschaftsgesetzes und die Bewilligungen für den Unterhalt und die Er­ziehung ver prinzlichen Kinder. Die Entscheidung zieht sich inzwischen lange hin, ohne deshalb den Funken der Hoffnung anzufachen. Auch [in dem Zustande des Reitknechtes Blegg, der erst nach dem Prinzen erkrankt ist, ist eine Verschlimme­rung eingetreten, welche dem KcankheitSoerlaufe beim Prinzen vollständig entspricht. Die Zeitungen bringen wieder ganze Spalten Stimmungstelegramme aus allen Theilen des Landes. Sir Moses Montefiore hat durch eine Depesche an den Haham Baschi, den Großrabbiner zu Jerusalem, auch dafür gesorgt, daß im heiligen Lande für die Erhaltung des Prinzen gebetet wird.

Petersburg, 12. December. Die Kaiserin ist gestern aus der Krim hier eingetroffen. Wie derRussische Invalide" berichtet, hat der Kaiser Graf

das Unfehlbarkeitsdogma. > '

DieOpinione nationale" meldet:Aus einer gewöhnlich gut unterrichteten ' Quelle erfahren wir, daß der Bischof von Orleans an Herrn ThierS geschrieben hätte, um ihm anzukündigen, daß die Einbringung des Gefttz'S über den obliga- I torischen Unterricht, sobald die Regierung dasselbe ernsthaft unterstützen wurde, vom 1 CleruS als eine Kriegserklärung angesehen werden würve." Dasselbe Blatt bringt die Nachricht, daß der Appellhof von Montpellier die Berufung des Maire S von TrouillaS verworfen hat, welcher den Jahrestag des 4. September feierte, indem er in der Kirche die Marsaillaise von Nationalgardisten und weiß gekleideten Mäd­chen absingen ließ. Seine Mitschuldigen waren der Capitain der Nationalgarde und der Glöckner der Pfarre, welche, wie er, zu mehreren Monaten Gesangniß verurtheilt wurden. , ...

Wie derMadrider Jmparcial" behauptet, wäre die Aussöhnung zwischen den spanischen Bourbonen eine vollendete Thatsache. Nach dem getroffenen Ueber- einkommen würde die Krone dem Sohne Jsabellens zufallen, der als Alfons XII. den Thron besteigen soll, während der Herzog von Mentpensier für die Dauer der Minderjährigkeit seines Neffen die Regentschaft führen würde. Wenn der

Jmparcial" jedoch diespanischen Bourbonen" nennt, so meint er offenbar nur den isabellinischen Zweig; denn Don Carlos würde sich einer Verschmelzung, in welcher sein Name gar nicht figurirt, keinenfalls anschließen, und dies um fo we­niger, als er noch kürzlich in dem Briefe an den General Chalelineau seine legi­time Fahne hochgchalten hat. Ihm ist Isabella eine Art Petroleuse, denn sie ge- hört ja auch zu der bösen Internationale, welche die allein legitimen Herrscher verdrängt hat oder zu verdrängen sucht. Die Krone Alfons' XII. ist übrigens auch ein ungefangener Fisch und unangenehm für die Freunde fpan^en Status quo kann die Aussöhnung Jjabellen'S und ihres Schwagers Montpensier nur dann werden, wenn die Anhänger Montpensier'S im Lande unv in den Cortes dem Beispiele folgen und sich mit den ModcravoS vereinigen, wodurch die Oppo- sition gegen den König Amadeus sich einigermaßen verstärken würde.

dification genehmigt.

Straßburg, H. December. Der Maire ist ersucht worden, ein Derzeichniß derjenigen KriegsleiAungen aufzustellen und den obern Behörden zu übersenden, welche von Den Behörden während des letzten Krieges auf Anordnung sranzöäscher Behörde und für die französische Armee gemacht worden sind. Die Interessenten sind demnach aufgefordert worden, der Mairie in kürzester Frist die zum oben ge­nannten Verzeichniß als Grundlage dienenden Nachweisungen mitzukheilen, unb nöthigenfallS ihre Declarationen mit den ausgestellten Anerkennungen oder Bons zu belegen. DerInd. Als." schreibt: Im Ober-Elsaß, namentlich in Mühl- M ......

Hausen, wird gegenwärtig in Hinblick auf die Lyoner Weltausstellung ein Comite 'Moltke zum Ehrenmitglied der Generalstabs-Akademie ernannt, gebildet, das aus den industriellen Sp tzen besteht, mit Herrn August DollfuS als h,r "lnMr

Präsident und Herrn August Balance als Vicepräsident.

Besondere

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Hol;aia Fiähjahre eise Anochrnrnkbl und Kaurn 4 Wachen fgnfl verarmte Ra kämmen war, als im Sommer deise während die Erlro iflju fam, daß ai AltewüchiiMt je, schein kamen. Zn gehabt, doch nich väthizten mich, i d-ich schienen die Mse wendete ich daß an dieser

Für Hau die Ransizteit ent ßnd. @4 ist desk au-jukochen, wob doch ranzig werbe Man nimmt auf Gesäß bis ;um Ä auf dai Feuer se^ Menge 2 Loth er Anrühre» auf dec lrunö 'em gell er daselbst ruhig ßch dann von de vollkommen brau nochmals mit W abgeschieden, so i