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Zeichnung und Schnitt größtentheils Meisterwerke. Inhalt und Technik wett.iiern um die Palme- Welch'feinen Sinn verräth Antonie Volkmar's Beginn einer Künstlerlaufbahn, oder Kurzbaucr's Der abgewiesene Freier- Welch' tragische Gewalt der Leidenschaft zeigt die Ermordung des Sängers Rizzio, des Geliebten Maria Stuark's, und welch' hohes zeitgeschichtliches Interesse flößt Papst Pius IX. und s eine Umgebung ein. Das farbenreiche Dekoratio ns bild zum Truppeneinzug in Berlin, ein Kunstwerk ersten Rangs, mahnt an die Erfolge unserer Waffen, die Trachten im Elsaß an unsere wiedergewonnenen deutschen Brüder. Roch viele auserlesene künstlerische Gaben: Bilder aus der Natur und dem Volks
leben, schmücken diese Blätter, auch Porträts, unter denen die anmuthige Gestalt der Kaiserin von Oesterreich ein dervorleuchtendes Interesse bietet. Verweilen wir aber auch bei den ausgezeichneten schriftstellerischen Leistungen des neuen Jahrgangs. Wir wissen, welches hervorragenden Namens sich der vor Kurzem in München -verstorbene Novellist und Aesthetiker Melchior Meyr erfreute. In , lieber Land und Meer" ist sein Schwanengesang, das letzte Produkt seiner geistvollen Feder, eine Novelle: Die Pflegemutter, niedergelegt, aus einer von F. Lav. Seidel geschriebenen Biographie des Autors ober, welcher bissen Porträt beigegeben ist, finden wir dieses reiche und schöne Cchriftstellerleben liebevoll geschildert- Die Kunst des feinen Geschmacks in novellistischer Darstellung verkörpert sich in Levin Schücking's Muse- Auch dieser Meister ziert die Spalten unserer Zeitschrift mit einer neuen Arbeit vielversprechendster Natur: Der Dämon. Noch manche Namen guten Klangs nennt der Prospekt, wir kennen sie aus der Vergangenheit des Blattes, wir werder sie also auch in der Zukunft wiederfinden. Aus der reichen Auswahl des übrigen Textes mag noch der Biographie und des Bildes von Hans Makart Erwähnung geschehen, da dieser berühmte Maler die Augen der Welt auf sich zieht.
Es bedarf keines Kommentars, daß der Werth einer Zeitschrift, nJie der oben geschilderten, für sich selber Zeugniß ablegt, ein Werth, der denn auch von den Hunderttausenden ihrer Abonnenten vollgiltig gewürdigt rorb. Um so größere Anerkennung aber verbient es, daß der Verleger seinem Unternehmen noch dadurch einen besonderen Reiz verleiht, indem er jedem Abonnenten das Recht cinräumt, sich nicht nur in den Besitz eines Prachtstahlstichs: Die schönen Tage von Aranjuez, gegen die Nachzahlung von nur 7V2 Sgr. zu sitzen, sondern daß er sich außerdem zur Aufgabe stellt, den Abonnenten ein würdiges Gedenkmatt an den großen Krieg zu bieten, und zwar einen von dem Hofmaler Friedrich Kaiser in Berlin gemalten prachtvollen Karbon: Der deutsche Kaiser und seine Heerführer- Dieses Kunstblatt bietet dadurch noch ein weiteres und hervorragendes Interesse, daß es durch den vom Hofphotographen Albert in München erfundenen und nach ihm Albertotypie genannten unveränderlichen Photographiedruck vervielfältigt wird, ein Verfahren, welches vor der eigentlichen Photographie die Gewähr der Dauer voraus hat, während dadurch an s i ch die gleichen Wirkungen erzielt werden- Wie der Prospekt sagt, wird das Bild, welches 31 der berühmtesten Persönlichkeiten des letzten Kriegs wiedergibt, den Abonnenten gegen eine Nachzahlung von nur 25 Sgr. geliefert, während dasselbe im Kunsthandel 4 Thaler kostet-
sicherlick von einer unparteiischen Kritik als ein wohlbcrechtigttö anerkannt werden. . Zu 3 und 4. •
Ist unter Nr. 1 gezeigt wordcn, daß der Grundbesitz durch die doppelte Heranziehung feines Ertrages zu den StaalSlastcn im Verhältnisse zum beweglichen Capitale, bereits ungleichmäßig besteuert iss, so wird diese Ucb rlastung noch ganz erheblich dadurch gesteigert daß eS in neuem Zeiten üblich gcwmdcu ist. dem Beitragfuße zu communalen Ausgaben sowobl im Wege der Gesetzgebung in betreffenden Fällen, al- im Wege der Verwaltung die directen Sie >ern zum Grunde zu legen und dadurch den Druck der Ueberlastung des Grundbesitzers durch die doppelte Besteuerung sein-- Einkommens ganz erheblich zu vermehren. Noch erheblicher toi'b diese Mehrbelastung durch die Richtung gesteigert, bei diesem Maßstabe daS Gewerbe zu erleichtern, indem die Gewerbesteuer entweder ganz ausgenommen oder nur zu einem ermäßigten Betrage zum Grunde gelegt wird, während doch z. B. für die Provinz Hannover der 2. Absatz des §. 53 deö Ausschreibens des damaligen Ministeriums des Innern vom 28. April 1859 gerade umgekehrt, für größere Güter und und-baute Grundstücke eine Ermäßigung der Grundsteuer vorschreibt und bei der Gewerbesteuer eine Ermäßigung nur in den unteren Elassen bestimmt.
Vollends zum Bedruck des Grundbesitzes gereicht eS, wenn, was hier in der Provinz Hannover sogar mit Beifall der höchsten Behörden in verschiedenen Städten bei dort wohnenden Grundbesitzern auSgeführt ist, daS Einkommen aus in andern Gemeinden belegenem Grundbesitze, wo dasselbe zu deren Ausgaben, sei es nach dem Höfefuße oder der Grundsteuer bereits vollständig herangezogen ist, nochmals am Wohnorte in der Stadt, mittelst der Elasten oder Einkommensteuer berangezogen wird, während doch der noch zu Recht bestehende §. 13 des Gesetzes vom 5 September 1848 nur vorschreibt, daß jedes einer Gemeinde gehörige Grundstück zu den Lasten dieser Gemeinde beizutragen hat. Und wenn der §. 53 der Ministerialbekanntmachung vom 28. April 1859 im zweiten Absätze die Häuser und Grundsteuer benennt, welche zu Gemeinde- abgaben nur in der Gemeinde der Belegenheit sollen zum Grunde gelegt werden können, so hat nach dec ganzen Anschauung in der damaligen Steuergesetzgebung darunter nur das Einkommen aus Grund und Boden verstanden werden können und sollen.
entgegen steht, dieselbe geordnet werden.
dieser Darlegung darf sich der Centralausschuß vertrauensvoll die ehrerbietige Bitte
Eure Ereellenz wollen gencigen, die Berücksichtigung der Eingangs aufgeführten vier Anträge kräftigst bei dem betreffenden Ministerium zu unterstützen.
v. BorricS."
Ueberhaupt widerstreitet die mehrfache Heranziehung desselben Einkommens in mehreren staatlichen Verbänden derselben Kategorie den Grundsätzen der Gerechtigkeit wie Billigkeit, und wie durch die ReichSges.tzgebung die doppelte Besteuerung desselben Einkommens in mehreren Staaten zu staatlichen Ausgaben beseitigt ist so sollte durchaus folgerecht die doppelte Besteuerung deff lben Einkommens in mehreren communalen Verbänden derselben Kategorie in Einem Staate nicht geduldet und daher, soweit die Gesetzgebung die doppelte Besteuerung nicht gebietet, wie in der Provinz Hannover <« nicht der Fall ist, von der Verwaltung nicht zugelassen, und soweit die Gesetzgebung Nach gestatten:
fiitigung der a zen das Einkommen eu5 Gewerben und dem beweglichen Capitale ungleichmäßigen hoch gespannt, man war baran gewöhnt, sowohl von Seiten bes Herausgebers alt Belastung baldigst zur ÄuSführnng gelangen, zumal hierbei irgend erhebliche Schwierigkeiten nicht von Seiten ber Verlagshanblung von Ebuarb Hallberger in Stuttgart, bie bas Unter- entgegenstehen. | nehmen in bie Hanb genommen, stets bie höchsten Anforderungen befriedigt zu sehen.
n A ~u2‘ , _ ! welch' großartigem Maßstabe aber ist diesen Erwartungen entsprochen worden,
ES «st bereits von den verschiedensten weiten nachgewiesen , tou ungleich der Grundbesitz wie glänzend wurden die Hoffnungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen ! Wie keine gegen das Gewe.be und das bewegliche Capital durch die Stemp.lsteuer und die Jngroffations- andere Zeitschrift bat „lieber Land nnd Meer" im nunmehr dreizehnjährigen Ver- gebübren belastet ist. Während das bewegliche Capital bei Anlagen in Staats- und anderes laufe ihres Bestehens dazu beigetragen, den Sinn des deutschen Volkes für seine Literatur Papieren sowie bei der Vererbung, abgesehen von der Erbschaftssteuer, völlig steuerfrei bleibt, hat und Kunst anregend zu beleben, dauernd zu fördern und ihm immer neue, schöne ber Grundbesitz bei allen Verträgen über diese (Vc.kauf, Verpachtung, Abtretung an den Erben) Ziele zu zeigen Durch dieses in hohem Grade anerkennenswerthe Streben ist das ge- eine ganz erhebliche, nicht erst durch einen Marima.betrag beschränkte Stemp.istcuer zu zahlen.'nannte Journal zu der Höhe emporgestiegen, auf ber es sich heute befindet, zur Höhe Und vollends itrationell, vollends druckend ist jede, über den Ersatz der wirklichen Auslagen hin-! eines Weltblattes im unangreifbaren Wortsinne. Ein glänzendes Zeugniß hievon legen ausgehende, ja nicht einmal durch einen Marimalbetrag beschränkte ZngroffationSgebuhr. Während, die zwei ersten Nummern des neuen XIV. Jahrgangs (Heft I) ab, welche wir mit eS im wahren StaatSinlercsse liegt, dem Grundbesitze, besonders bei dem gestiegenen Zinsfüße,j hohem Vergnügen betrachtet und gelesen haben. Nichts kann bie reiche Fülle unb Anleihen zu erleichtern erschwert die gegenwärtige Gesetzgebung dieselben durch hohe Stempel-! Auswahl des Gebotenen in Wort unb Bild übertreffen, Schriftsteller unb Illustratoren und IngrossationSgebühren und macht das Cceditbedürfniß des Grundbesitzers zu einer Einnahme- haben zur Vollendung des Ganzen ihr Bestes gethan. Die Bilder sind in Komposition, quelle, zur Deckung der StaatSbcdürfnisse.
Das Verlange» des Grundbesitze» nach der baldigsten Abhülfe in dieser Überlastung wird
Local-Notizen.
Greß en, 7. December. Die mit dem Courier-Zuge aur Kassel um 9 Ubr 15 Minuten fällige Poft ist 3 Stunden verspätet eingetroffen. Kaiserliche- Postamt
L o ch m a n u.
(Eingesandt.)
Gießen, 7. December. Wir hatten gestern Gelegenheit, uns da- Affentheater und die Kn.istreiterei en miniatine deS Herrn Bernhardt anzusehen. Die Leistungen der einzelnen Thiere waren wirklich erstaunenSwerth. Abgesehen von den einzelnen Leistungen der Affen, die ja bekannt lieh sehr gelehrig sind, waren die Productionen der Hunde, der Pferdchen und namentlich der Ziege wahrhaft überraschend. DaS Publikum zollte den Leistungen den ungetheiltesten ‘-Beifall. Möge diese kleine N-tiz oazu beitragen, auch heute Herrn Bernhardt ein volle- Hau- zu bereiten. Dann möchten wir auch bitten, im Interesse der Damen und deS allgemeinen Anstande-, bei derartigen Gelegenheiten daS Rauchen zu unterlassen. Wie leicht entsteht durch Unvorsichtigkeit ein Unglück und zumal bei einem vollen Hause. UnserS Wissens eriftirt ein Paragraph im Polizeistras- gesey, welcher daS Rauchen im Theater bei Strafe verbietet. Möge er hier nickt in Anwendung kommen.________________ S-
Pramien-Loose der Stadt Mailand
sind wohl unter allen Loosgattungen diejenigen, welche einerseits burch bie ihnen inne-- wohnenbe Solidität, als auch anderseits burch bie, burch dieselben gebotenen großen Gewinn-Chancen, stets mehr und mehr sich der Beliebtheit des Publikums zu erfreuen haben- Vorzugsweise aber glauben wir gerade im jetzigen Moment um so mehr auf dieses billige Loos aufmerksam machen zu sollen, als es sich mehr rote irgend em anderes zu passenden Festgeschenken eignet- Neben einem von Jahr zu Jahr stetgenden Capitalwertbc, welcher in dem fortwährend im Aufblühen begriffenen finanziellen Wohlstände der alten Reichsstadt Mailand die größtmögltchsten Sicherung findet, dielen diese Loose in Folge des jüngst im Reichstage angenommenen neuen Pramten- Loose-Stempelgeseßes auch noch eine sichere Aussicht auf eme wettere Courssteigerung, welche um so gewisser eintreten muß, als bei gleich großem Absatzgebiete das zur Verfügung stehende flottante Material, naturgemäß immer kleiner und bie Nachfrage daher immer größer werden muß. Fügen wir noch bei, daß trotz des flehten nominellen Werthes dieser Loose von 10 Francs in den jährlich ftattbabenben 4 Ziehungen dennoch Gewinne bis zu 100,-00 Francs dargeboten werden, so glauben wir gewißjedermann, bie Anlage in biesem im Jahre 1866 ausgegebenen in 55 Jahren rückzahlbaren und, in je 4 jährlichen Ziehungen mit mehr als 6 Millionen Franken pramiirten Anlchens^ Loose empfehlen zu bilden. __ /
Die nächste Ziehung findet am 16. December statt und ist die Nachfrage diesmal weit stärker, als sie gewöhnlich zu sein pflegt. I
Literarisches.
Als im Jahre 1859 das Erscheinen einer neuen Zeitschrift: „lieber Land unb Meer", herausgegeben von Hackländer, angekündigt wurde, da war man nut Recht gespannt auf die Leistungen eines Blattes, bas unter ber Aegibe bieses berühmten Schriftstellers in's Leben trar. Die Hoffnungen waren, man barf wohl sagen, sehr
Bursennachricbten.
6. December 1871.
Actien.
Frankf. Bank 137%
Frankf. Vereins-Kasse 1201/«
Darmst. Bankaot. 447
Wien Bankactien 814
Galizien 2573/4
Oest. Creditaot. 3t6V4
Preuse. 4^2% Oblig. 10l3/4 Frankf. 31/2% Obi. 873/8 Nass. 4V8° 0 0dl. 99 Kurhess. 4% „ 92 Gr. Hess, 50/0 Obi. 103-/. p - 40/o „ 96
„ , 3i/,o/o „ 92
Bayer. 5% „ 1003/8
n 4‘/2% 1jährige 99^
„ 4O/o 1jährige 943/4 Würtemb. 4t/20/0 Obi. 993/4 Baden 4V2% Obi. e. E. L. 99% Oesterr. Silberrente 58*/8
n Papierrente 49 V« Amerik. Bonds 1881 r 1003/4
„ „ 1882r 97i/2
„ „ 1885r 98
„ „ 1887r 981/,
Spanier, neuest. 30/0 313/4
Actien.
50/g östr. F. St. E. B. 393V4 Lombard. Bahn 202 >/2 Ludwigsh.-Btixbach 194
Maxbahn 1421/*
Bayer. Ostbahn 145
Rhein-Nabebahn-Act. 39
Hess. Ludwigsb.-Act. lb5i/4 Oberhessen „ 797/8
Prioritäten.
30/0 oster. Stsb.-Prior. 5B*/4
30/0 öst. s. Lombard 791/, 30/0 IJvorneser 377/s
50/g Tosoaner 58>/g
50/g Elisabcth.-Prior. 81
do. II. Emies. 80
Anlehenoloooe.
Kurh. 40 Thlr. Loose 697/s
Nassau 25 fl. 44
40/g bayr. Präm.-Anl. 1123/1
Ansbacher 7 fl. 12
40/g badische Loose 1103/< Badische fl. 35 Loos? 69 V2 3°/o Oldenburg, ä 40Thlr. 363/4
Oestr. fl. 250 v. 1854 78 1858r Prioritätsloose 190 1860r Loose 87</4 1864r n 140 s Braunschweiger 19 </^
Stadt Florenz 84
ectaeci.
Amsterdam k. S. 99*/Q
Augsburg k. 8. 993 4
Berlin k. 8. 105
Bremen k. 8. 96
Brüssel k. 8. 93
Hamburg L 8. 871/*
Leipzig k. 8. 105
London k. 8. 118
Lyon k. 8. 917/s
Paris k. 8. 91’/8
Wien k. 8. 99‘/2
ditto m. 8. —
ditto I. 8. —
Die conto 4 % *
Geldsorten, fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 58—59 |
Pistolen . . 9 40—42 i
„ doppelte 9 40—42 l
Holl. fl. 108t. 9 53—55 |
Du raten . . 5 35—37 r
20 Frankenst. 9 I8V2—191/» f
Engi. Sover. 11 47—49 Russ. Imper. 9 42 — 44 b
Dollar in Gold 2 24«/,—25t/J
Frankfurt a. M., 6. December. Börsenbericht. Die bereits gestern einqetretene Reaction und Realisationslust machte heute weitere Fortschritte und artete fast in eine Panik aus. Außerordentlich angeboren ivaren österreichische Creditactien, Lombarden und Elisabethbahn. Am besten behaupteten sich noch französische Staatsbahn, Silberrente und 1860er Loose.
Diese allgemeine Flauheit in Speeulationseffeeten übte selbst ihre Wirkung auf deutsch« Staatspapiere und die verschiedenen Eisenbahnprioritäten ans. Erst gegen Ende dcö Geschäfts hin befestigte sich einigermaßen die Tendenz auf günstigere Berliner Notirungen. Jin Allgeineincn ist eine große Realisationslust an der Börse jetzt wachgerufen, und ist fast zu vernuithen/daß die einmal durchbrochene Haussetendenz nur durch äußerst kräftige Anstrengungen wieder in Gang gebracht werden kann. Die heute an den Markt gebrachten Actien dcü Pfälzer Bankvereins haben es wohl der allgemeinen ungünstigen Tendenz zu danken, daß sie fast gar keine Beacktung fanden und war der Eours zu 110* 4 wohl ofsiciell, do eh nur bei bedeutend geringem Umsatz.
Die anderen jungen Banken wie Wechsler-, Brüsseler-, Bremer-, Leipziger- und Stutr« garter waren mit großem Dis agio angeboten.
Allgemeiner Anzeiger
Besondere Bekanntmachungen.
5246) Die in unserer Bekanntmachung mn 20. vorigen Monats zu Anfang bes letzten Absatzes genannte Johanna Hanstein ist irrthümlich angeführt, cs muß heißen^ Johannes Haustein.
Gießen, ben 2. December 1871.
Grobherzogliches Stabtgericht Gießen. Muhl.
Jahres fällig roerben, sind nachstehend» Termine festgesetzt, unb zwar:
1) Samstag ben 9. Dcccmber,
halten.
Herborn, ben 22. November 1871.
Der Bürgermeister: Todt.
12.
13.
11.
2) Dienstag
3) Mittwoch
4) Donnerstag
5000) Herborn. Der diesjährige Weih-^ 5049) Zur Bezahlung ber Zinsen, welche nachtSmarkt wirb am Freitag den 22. De- von den bei ber hiesigen Sp-ir- und Leih- cember unb der NcnjahrSmarkt am Frei- kasse angelegten Kapttalien am Ende bies.o tag den 29. December l. I. dahier abge:
5) Samstag ben 16. December,
6) Dienstag „ 19. „
7) Mittwoch „ 20. r
8) Donnerstag „ 21.
9) Samstag „ 23.
10) Mittwoch „ 27.
111 Donnerstag „ 28. ,
12) Samstag „ 30. „
Die Interessenten werden daher aufßt


