amt« nicht ton dem Bau des Reichstagshausc« abhängig zu machen, denn ich bin
Tbäüakeü ni»t so sanguinisch, zu glauben, daß die betreffende Lommisflon noch in dieser Lener. Session za einem definitiven Beschluß fommt. ^,Der h--r titiectnte Bau,st em
— Nachdem noch v. Unruh
— Wagner (Neustettin). Ich befinde mich in der eigen-
Darmstadt, 31. Mai.
von Rußland nach EmS abgereist.
lehrt der daß dies
Besonderk öeffentliif
darauf bezüglicher Inschrift zu verewigen.
Ems, 31. Mai. Heute ist die M------o .
am 12. Juni erfolgenden Ankunft des Kaisers von Rußland auch der König und die Königin von Württemberg hier anwesend sein werden fünft des Königs von Bayern, die c " verlautet bis jetzt nichts.
beschlossen. ,
Antrags Lasker, betreffend einen Gesetzentwurf über
der Fall, so würde in den Parlamenten das Gefühl für die Verantwortlichkeit für ihre Beschlüsse viel lebendiger sein wie setzt. Ich möchte rem Antragsteller anheimgeben, mit unS für die Einführung derjenigen Correlate thatrg zu sein, welche der Grundgedanke seines Antrags erfordert. — Prof. Dr. Ewald verbreitet sich sehr weitläufig über die nothweudige Unabhängigkeit des Parlaments, bis ihm nach wiederholter Verweisung zur "Sache vom Präsidenten das Wort entzogen wird. — Hölder (Württemberg). Dem deutschen Reichstage ist es fast ganz unmöglich aemaLt, auf die Details der Gesetzgebung einen beftimmmven Einfluß zu üben; die Nicdersetzung einer ständigen Commission ist ein ganz geeignetes Mittel, die Ansichten det Hauses in den Details zu klären und dieselben der Regierung gegen- zr, ... ----. Durch die Einsetzung einer solchen
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aefortert werden. — Duncker bat gegen den Gesetzentwurf en sich nicht« emzw wenden, bittet aber die zweite Lesung desselben möglichst hinauSzuschtebm. — Mi« nister Delbrück. Der vorliegende Gesetzentwurf hräjuvieirt der freien Entschliessung über den Bau de« Parlameni-Hause« nicht im Mindesten, denn der projectirte
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Lesung derselben im Plenum
2) Zweite Lesung des ........„ -
die geschäftliche Behandlung eines ungewöhnlich umfangreichen Gesetzentwurfs. — Frhr v. Unruhe-Bomst erklärt sich gegen den Entwurf als gegen eine VerfaffungS- änderung, für welche ihm jetzt die Zeit nicht gekommen zu sein scheint. Durch die Uebertragung der Berathungen einer Session auf die andere werde das Princtp der Diskontinuität der Reichstagssitzungen, durch die Zahlung von Diäten an die
3) Petitionen. Der landwirthschaftliche Club zu Frankfurt a. M. ersucht den Reichstag: eine Ergänzung des Art. 8 der Reichsverfassung in der R.chtung b bei.ufübren dass zu den bestehenden sieben au« der Mitte de« Bunde-rathee gebildeten bauernden Au-schüffen noch ein achter für Wahrung landwirthschatltche, Interessen, soweit dieselben unter die Compettnz de« Reichstage« fallen , beigefU9 w„de V Auf Antrag de« Dr. Gneist beschließt da« Hau« mit grosser $?ajontal
+ Berlin, 1 Juni. Deutscher Re!ch«tag. Die heutige 46. Plenarsitzung eröffnet Präsident Dr. Simfon um 12'/. Uhr mit kurzen geschäftlichen Mitchel, lungen vor einem äusserst spärlich besetzten, augenscheinlich nicht beschlussfähigen ‘ ' — Aus der Tagesordnung stehen:^
11 Erste Lesung de« Gesetze» über den Erweiterungsbau für da« Dienst-
Commission wirb da« monarchische Prineip in keiner Weise verletzt. Lasker. Dass gegenwärtig ein Nothstanb vorhanden ist, dem adgeholsen werden muss, wird fast gar nicht bestritten, nur über die Abhi!s«mittel gehen die Ansichten auSetnanSer. Der Abg. Gneist hat sich überhaupt gegen die Niebersetzung der von mir »orge- schlagenen Commissionen ausgesprochen, weil dadurch da« Parlament eine zu grosse Macht gewinnen werde; wie ein geistreiche« Mitglied dteseS Hause» eine solche Behauptung aufstellen kann, heute, wo die meisten Regierungen noch glauben, die Parlamente seien nur Spielzeuge in ihren Händen, begreife ich nicht. Alle«, wa» Hr. Gneist gegen die Commission gesagt, konnte er auch gegen da« Plenum sagen, er predigte eben nur den grassen Ab,oluti«mu«. Ich bitte, stimmen Sie metnem Vorschläge zu, der künftigen Beschlüssen de« Reichstag« in keiner Weise vorgrttst Nach kurzem Resumü de« Berichterstatters, Dr. Schwarze (Dresden), wird § i mit schwacher Majorität abgelehnt, womit der ganze Gesetzentwurf ge-
“ Denket'sMiere’S erzählen die Blätter wie folgt: M.ll.ere wurde am T,Dnnnna„ früh im Luxembourgschlosse verhaftet, wo er sich tn den Aborten ver- boraen hatte Erwehrte sich lebhaft und schoss sechsmal mit seinem Revolver au, tieSoloaten. Barhäuptig blaß, aufs Aeusserste ausgeregt wurde ^ porden General de Cisseh geführt, dem er dann wieder mit ziemlicher Festigkeit Rede stan^ 91U er zurück kam, hatte er seine Ruhe wieder gewonnen. Er wurde nach dem a'^nth.nn birialrt Al« er die Stufen de« Tempel« hinanstieg, zeigte .hm der Capitän, der ihn begleitete, die Schussnarben der Säulen; hier hatte Milltere zwei Tag- zuvor 30 Nationalgarden erschiessen lassen, die sich geweigert haben, die Barrikaden zu vertheidigen. Unter dem Peristpl angelangt, ließ man ibn nitber , ■ sroiniere entblösste feine Bkust, und indem er den rechten Arm emporhob
er mit lauter Stimme: ,E. lebe die Republik! Es lebe da« Volk! E« lebe die Menschheit' E« lebe..." Hier schnitt ihm die Entladung der Chassepot- da« W°tt ab und er brach nach seiner linken Seite zusammen. Sein Hemd war m der Gegend de« Herzen« von Kugeln durchbohrt; nur eine Kugel hatte ihn am ‘ „n getroffen. Ein Offizier trat heran und feuerte ihm seinen Revolver in'« Ohr aVein Sergeant folgte und gab ihm den Gnadenstoss, einen Schuß ,n den Kopf in Folge dessen der Schädel in mehrere Stucke sprang und da« Opfer vollkommen entstellt war. Milli-re'« Frau ist mit den Waffen in der Hand ergriffen und nach Versailles abgeführt worden. ~ ...
0 Der Daily News" wird aus Paris vom Dienstag telegraphirt: Ich höre soeben aus "bester Quelle, daß Rochefort von dem in Versailles sitzenden Kriegs- gerichtt zum Toti verurt'heilt worden ist. Wahrscheinlich ist «m diesem Augen- blicke schon hingerichtet; doch fehlen mir hierüber noch die Nachrichtrn.
daß die Freiheit des Landes allen todeswürdigeu Verbrechern zu gute kommt, welche für ihre Thaten ein politische« Motiv anzugeben wissen.
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Die Lei ?ro 1870 wird IchaWnicht
Diese! daraus erhell täte lieferte, 38 Procent d Ausdehnung M Waffen, n die Erwerbslh
äusserst dringende» Bebürsniß, welche« so rasch al» möglich befriedigt werden muß.
-- - " ) die Annahme der Vorlage empfehlen, wird die zweite
Höheren Orts ist bestimmt worben, daß auf Grund des §. 128 des Geld- * „
vervsieaunasreglements der Armee im Kriege bei Beförderung zu einer Homeren .J ReichSkanzleramteS, zu welchem als erste Kostenrate 100,000 Thlr.
h,r ffmnfana der böberen Charaenfeldzulage Mit dem Tage zu beginnen 6 aeo/n den Gefekentwurf an sich Nichts dmu-
Oarder höheren Chargenfeldzulage mit dem Lat an welchem der BeförderungSbefthl auSgefertlgt ist.
' ' Pari« ist ruhig, aber wie die Zustande wirklich beschaffen und, Umstand, daß die Mehrzahl der wieder erscheinenden siufhören über den Dau ves yanamcnioyuuitv u«w* •«» Ty,,"V"
»eine kommunistisch gesinnten sind, liegt m der Natur ^" Sache - d.s Aufhoren f cinen rtlati6 tleine!, $^i( tC8 großen Grundstücks. Auch ander-
per summarischen Hinrichtungen verlangt und Verweisung L r Gefangenen vor id) bittenf pj, Erwägung Über den Erweiterungsbau de« Reichskanzler.
..,imä6iaen Gerickite dringt, wählend auf der anderen Sette noch mehrere " k m R-ieka^->aKl>»ke« abbänaia ru machen, denn ich bin
fu&e aemdbet werten, tie von Männern, Weibern und >ungen Mädchen
M°'"mach würden. Die in mehreren Stadtteilen in Thattgkdit L Endlichen Krttg'gkrichte verurtheilten am 29. Mai „eine Menge» Gelungener.
Berichten der ,Jndependance beige" werben nicht blo« die mit ten ffiaffen per Hand gefangenen Insurgenten standrechtlich behandelt, sondern auch „Per-
*n C ? sR,4,t oder Unrecht Denuncirt wurden, mit Der Commune tn 8er- g'np-n .u habe« und diese Hinrichtungen finden nicht in Folge eine« b'nÄiaen ®e"i*t«»nfabnn» statt, sie sind summarisch und werden in Masset, «nVfünfiia von hundert Individuen zugleich vollzogen". In den Stadttheilen son m°n.«ille Menilmontant und in den amerikanischen Stetnbruchen wurden »Ä.W.. «•'IW.WJJÄ Oct 'Dl6toniinuuat oer vu««, -- s -----•;........
Mehrere Hundert Insurgenten hatten sich am 29 t r im eommifrionämitgiiiDcr während Der Dauer Der Borberathung zwischen einer und
«eklückcket- General Vinop leitete Den Angriff auf Da» Fort, La C-ctlta, Der tm i 0(r Diätenlosigkeit «erietzt. — Dr. Reiwensperger
«ort commancirte, ließ e« aber nicht zum Aeußersten kommen sonDern ergab sich r» “ Annahme der Vorlage ist ein Art Der Verzweiflung, trotzdem onk Gnade unv Ungnade; hier fielen den Truppen fünfzehn MitgUev-r Der Com- l . J Ca?u entschließen, Denn nach dem jetzigen Verlaufe der Ver-
mune in tie Hände.^ Die« war der Rest. Ueber die Verluste an Menschenleben, getreue Berathung umfangreicherer Gesetzentwürfe absolut
die der mörderische Kamps gekostet hat, liegen nur erst oberflächliche Schatzungen » 2 Prof. Dr. Gneist erklärt sich in längerer staatsrechtlicher Aussuh.
von Versailler Seite vor, wonach Die Insurgenten b,S »"« 22. Ma, verloren g oie^ Vorlage. - Wagner (Neustettin). Ich befinde mich in der eigen- hätten- an Tobten und Verwundeten 12,000, ™ n=n “r.D tn D-^ g gEgen 6it Commisston«vorlage stimmen zu utussen, obwohl ich
blutigen Woche des Straßenkampfe« vom 22. bt« 29. Mat 11,000 T°dte, 20,000 Grundgedanken derselben einverstanden dm, und zwar wett ich da« noch-
ffiefanaene wurden nach Versailles abgesuhrt. „Le S°ir schreibt - „D e Zahl Eorrelai Der neuen Institution, Die bezügliche Erweiterung De« Bunde«-
im Kampfe auf Dem Pere la chaise gefangen genommenen Insurgenten wird e. Am besten wirD Der deutige Uebelstand durch Verminderung Der
auf mehrere Tausend geschätzt; alle, welche Wiberstand leisteten, würben ohn Mitglieder beseitigt. Der Fehler der deutschen Paria-
weiteres füsilirt, nur die, welche sich ergaben, blrcben verschont, Q-rarUe ‘ü Regierungen nicht dte rechte Fühlung haben; wäre da-
Wetteres luniny '5000 im Dorfe Jorp 6000 Ge angene gemacht." Du «w» ’J, v,u« _ ... mm für hir ^„Anrmnrtlichhit
Sw Ä“'» ;
A ttökn es t eil« gefallen, theil« niedergemacht, theil« gefangen. Durch Deeret per Ereeutive' wird^die Entwaffnung von Paris und die Auflösung der National- aarde d » Seinedepartements ungeordnet und so zugleich die Entwaffnung, die von «ilitäTbebtiDen schon begonnen, gesetzlich bestätigt. Die Leichen De« (Sr ■
•
' Schluß 3V2 Uhr- Nächste Sitzung morgen 12 Uhr. Tagesordnung: Ech Lesung der drei Gesetzentwürfe über die Entschädigung der deutschen Rhederei, ubt: die Gewährung von Beihilfen an die aus Frankicrch ausgewtesenen Deulschev, und über den Ersatz von KriegSfchäden unv Kriegslelstungen. -
Berlin 1. Zuni. Der heutigen Reichstagssitzung wohnte auf der Tnbun 'in seltener Gast bei, der nicht wen'g Aufmerksamkeit tn allen Theilen des Hauset
•« *.»«.»-»•■»« noch nachträglich eine Zurechtweisung für seine Apologie auf ^e Pariser Eommu« bei Gelegenheit der AnnexionSveoatte angedechen zu lassen. — Die Aufsindun) C” S°SoTülld)Ul,*3V" SuTäU' '«ad? Dem „Nürnb. Corr." wirD sich der S'ldM- meistir Prinz LuitpolD nach Berlin begeben, um als Repräsentant Der bayerisch!« 5jrmee tem SiegcSeinzug der Truppen beizuwohnen.
Darmstadt, 31. Mai. Ihre Grvßherzoglich Königlichen Hoheiten der Prinz
und die Frau Prinzessin Carl sind, heute zum Besuche Ihrer Mazestat der Kaiserin üi;tr ®® nje nach der Schweiz geschafft, aber unkluger Weist
luyiunu nuu; sui» wugnnp. m Tb >.»& fSnfrt itim Hnterlaffill Dasselbe vor Feststellung der Zollgrenze wieder zurückzuholen.
Franksurt, 1. Juni. Wie wir vernehmen, soll der Besitzer des Hotel „zum unterl« ve an ^^enthum wieder über die Grenze zuru-l- Schwan" beabsichtigen, das große geschichtliche Eretgwß, welche- stch am l^ Mat Her«- F QCn etroa 100,000 Thlr. zu zahlen gehabt , wenn thnm
in seinem Hause zutrug, durch Einlaffen einer Marmortafel mit .p ch Z 9 . Ansuchen dieser Tage in auSnahmSwetser Berücksichttgung der Dtk .............. ............. M « 5 S ‘«1SSÄSÄÄ
auch schot' in r-° Z-ttungea gemeldet wurde,mener Fl^chU^^^L unC dieselben haben sich dem Vernehm«


