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Politische Rundschau

25. Ortober.

Der Pariser Berichterstatter derTimes" knüpft an die Erwähnung ter Tvatsache, daß Marschall Dazoine den Oberbefehl über die Garde und Ge­neral Ve Failly den über das dritte Armeekorps er­halten habe, die Bemerkung, Voß mehrere der von der Regierung beeinflußten Blätter wieder eine un­freundliche Haltung gegen Preußen annehmen. Heber« Haupt, erklärt er, sei gegenwärtig wieder eine leichte Brise zu Gunsten einer kriegerischen Wendung zu bemerken, die namentlich für Rouher, den Mann, der sich eben so leicht in eine kriegerische als in eine friedliche Politik hinein finde, günstig scheine. Man möge von vem Alter des Kaisers und der Unklug« heit eines derartigen Planes sagen, was man wolle, so viel steht fest, das Napoleon III. neuerdings durch Verschiedenes, das zu seiner Äenntniß gekommen, nicht wenig aufgestachelt worden sei. In Betreff der Annäherung zwischen Berlin und Wien weise sich aus, daß dieselbe bedeutungsvoller sei, als man anfänglich geglaubt. Wie andere von emer Krank- heit Genesende sei auch der Kaiser äußerst empfind­lich darüber, daß man sich mit Vereinbarungen über fcte möglichen Ereignisse nach seinem Tode abgegeben habe, und er sei gegen mehrere seiner besten Freunde aufgebracht, weil sie sich auf Berechnungen und Ver­bündung rücksichilich einer sehr ernsten Krisis in Frankrsich eingelassen. In Comp vgne sei man voll­ständig von dem Bestehen einer sehr wichtigenEn­tente überzeugt und glaube, daß Italien trotz aller von Frankreich genossenen Wohlthaten sich in dieser Angelegenheit auf tue Seile der deuischen Groß­mächte gestellt habe. Daher schreibe man sich denn auch ein sehr entschiedenes Mißbehagen gegen das Cabinet Menabrea, und Herr von Malaret habe wahrscheinlich bereit« Weisung erhalten, den italini- schen Premier über die Stimmung seines kaiserlichen Herrn aufzuklären.

Der Aufstand in Dalmatien gewinnt täglich eine ernstere Gestaltung. Die letzten Nachrichten melden nichts von einer Unterwerfung ter bocchesischen In­surgenten. Am 19. haben - die Operationen gegen sie begonnen. Feldmarschall-Lieutenant von Wagner brach an der Spitze der gesammten unter ihm ste­henden Truppenmacht (4 Regimenter Infanterie, 1 IägerbataiUon, 2 GebirgSbatlerien auf Kriegsfuß), natürlich die Besatzung ter festen Plätze auSgenom- men, gegen die Insurgenten ins Gebirg auf. Als Operationsbasis dienen die Berge von Dragali, dessen Entsetzung die nächste Aufgabe der kaiserlichen Truppen war. Zu diesem Behuse rückten die Trup­pen in zwei Abheilungen auf verschiedenen Wegen vor, während gleichzeitig eine kleine Truppenabthei- lung (ein Halb - Bataillon Jager, Gensd'armen, nebst vier von den Kriegsschiffen auSgeschifften Ka- nonen und einer Gebirgs-Halbbattene) die Bestim- mung halte, sich mitten in die Insurgenten einzu« schieben und deren Verbindung abzuschneiden. Die genannten Höhen wurden mit Geschützen beschossen und von den Insurgenten geräumt, n orauf die Trup- pen b.S Knezlac vortrangen. Am 20. wurde Fort Dragali entsetzt und mil Lebensmitteln versehen; am Abend desselben Tages bestand die Truppeneoloune des Obersten Fischer ein Gefecht mit den Insurgen- len, welche zurückgeworfen wurden. Wo dieses Ge­fecht staltfand, sagt der Telegraph nicht (wohl bei Eerkvice, Denn en Telegramm aus Cattaro vom 24. Oct. Abends meldet: Die von Der Entsetzung Ccrk- v ces zurückgekehrte Truppenabtheilung halte nur einen Verlust von tret Tonen unD zwei LeichtverwunDe- ten), aber er fügt hinzu, daß Das 48. Infanterie­regiment (Erzherzog Ernst, Oberst Fischer) vom schlechten Wetter gezwungen tourte, Das Campiren im Freien aufzugebu, unD sich von L.denizze nach Risano zurückzuziehen. Ein weiteres Telegramm aus Catlaio vom 23. Oct. Mittags berichtet, daß die Insurgenten das Fort Slan.övich, dessen Com- mantant und Mannschaft theilweise getöttet wur­den, in der Nacht vom 21. auf Den 22. Oct. durch Verrath überfielen. Die Stadt Budua wird von den jnfurgenien bedroht. Een Telegramm desselben Tages Abends meldet: Die Insurgenten griffen heule Nachmittag die Forts Trinita und Gorazda an, tourten aber mit großem Verluste zurückgeschlag, n.

Es scheint sich zu bestätigen, daß trotz der loyal-' sten Versickerungen des Fürsten von Montenegro hinter Den Bocchesen Montenegro und hinter Mon- ' tcnegro die panslavische Intrigue steht, Die Bocchesen allo nur die Vorhut Der Montenegr ner sinD. Nach- rickten aus Tnbmje zufolge sollen sich 1300 Raja's aus Der Herzegowina mit Den Insurgenten vereinigt haben. Man besorgt bereits, Daß auch Der Herze- gowinacr Distrikt Baccia das Beispiel der Monte­

negriner nachahme. Weiter verlautet, daß Die Mon- tenegriner in Der Ebene von Bielopavlic ein Lager bezogen haben, und daß Fürst Nik.ta am 13. (1.) in demselben erwartet wurde. In Dem Lager soll sich auch Der russische Oberst Fürst DegorSczi bcfin- den. Die von Scutari eingetroffenen Meldungen lauten ziemlich ähnlich und fügen nur bei, daß die Montenegriner einen Handstreich gegen das türkische Gebiet im Schilde führen. Inwiefern bei alldem Nußland seine Hand im Spiele hat, muß Der Zu- funft aufzuklären überlassen bleiben. Tvatsache ist, daß Der russische Consul in Ragusa, Jounic, feil mehreren Wochen in Cettinje verweilt. Bekanntlich nihmen, von ausländischem Einfluß gehetzt, die Mon­tenegriner Den Hafen von Spizza oder Scutari für sich in Anspruch, da sie den Zugang zum Meere haben müssen. Die Pforte hat dieses Ansinnen zu- rückgewiesen, diplomatisch und militärisch. Weßhalb? Weil an dem Tage, wo Scutari ein montenegrini­scher Hafen wäre, eine russische Flottenstation daselbst errichtet würde. Nun streben die Montenegriner Den Besitz Der Bocche Di Cattaro an, nicht mehr unD nicht weniger. Wenn dieser unvergleichliche KriegS- Vafen montenegrinisch würde, gewänne Rußland eine Seestellung und einen Einfluß aus die südslavischen Bevölkerungen, welcher die orientalische Frage sofort in den raschesten Fluß brächte. Der Hafen von Cattaro wäre Der archimedische Punkt, wo Rußland seine Hebel ansetzen, Die Balkan-Halbinsel unD mit ihr den europäischen Frieden aus den Angeln heben würde. Das ist der wahre Hintergrund des Bocche« sen«AufstanbcS.

26. October.

DasJournal des Debats" läßt sich über die Aufnahme des Kronprinzen von Preußen in Wien eine Reihe interessanter Details mittheilen, welche nicht unglaubwürdig sind. Sie schildern Die Ab­neigung, die besonders im Kreise Der Erzherzoge gegen Preußen bei di.ser Gelegenheit hervorgetreten, als sehr deutlich, so daß es ausdrücklicher Befehle des Kaisers selbst für Die Art des äußerlichen Be« nehmen bedurft habe. Der Erzherzog Albert, der Sohn des Sieger von Custozza, wird unter Den Frondeurs zuerst genannt; es heißt: ... Der Erz- Herzog Albert hat keines dieser Gefühle vor dem Kronprinzen von Preußen verhehlt; es ist ihm mehr als einmal begegnet, Anspielungen auf die Bergan- genheit zu machen, Die Dem Prinzen nicht gefallen konnten unD Die Den Kaiser selbst in Verlegenheit figten. Daraus enlstanD eine gewlsse Verstimmung, Die noch zunahm, als man erfuhr, Der Prinz habe Der Erzherzogin Sophie, Der Mutter Des Kaisers, einen Besuch machen wollen, sei aber von ihr unter Dem Vorwande eines plötzlich eingetretenen Unwohl­seins nicht empfangen worden. Der Prinz von Preußen ist am 8. Oct. von Wien abgereist, sehr befriedigt von Dem Kaiser unD voller Vertrauen in die Absichten desselben, auch sehr zufrieden mit Den Ministern des Kaisers, aber sehr wenig befrieDigt von Den Gesinnungen eines Theiss Der Mitglieder der kaiseil.chen Familie und Der großen WürDenträ- gcr Des Hofes.

Vermischtes.

Ober - Wöllstadt. _ Nach beendigter Reparatur wurde am 23. I. MtS. die hiesige Pfarrkirche durch Herrn Decan Brentano aus Heldenbergen wieder eröffnet und aufs Neue dem Gottesdienste ubergeb.ir. Ihre Restauration wurde in sehr befriedigender Weise bewerkstelligt, und es ist vor Allem die Arbeit des Hrn. Malers Hieronymus von Friedberg, der wir unsere Anerkennung nicht veisagen dürfen. Herr Hierony­mus, der seine Kunst schon in verschiedenen anderen Kirchen, sowie in dem Palais Sr. Gr. Hoheit dcS Prinzen Ludwig zu Darmstadt und bei sonstigen Kunstbauten treu bewährt hat, verdient auf das Beste empfohlen zu werden.

Darmstadt, 21. Oct. Die heute vor dem BezirkSstraf- gerichl veihanrelte Anklage war durch das am 10. 3uni l. I. bei Gustavsburg staltgehabte Eisenbahnunglück verursacht und gelichtet gegen den Brückenaufseher M. Spieß und den Wei­chenwärter L. Deboben. Dem Cisteren fällt zur Last, daß er eine ihm dienstlich zug.koinmene Depesche, in welcher ihm mit- getheilt worden war, daß die Kceujiing eines Güter- und eines Personenzugs der heff. LudwigSbahn verlegt worden fei, und von der.n Inhalt er dem Weichenwärter Deboben Ker.ntniß zu geben di.nstlich veipflichlet war, unterließ dem Weichenwärter mitziilheilen, auch sich «elbst, wozu er ebenfalls verpflichtet war, vor der Kreuzung d<r Züge von dem richtigen Stand der Weiche nicht überzeugt hat. Dem Deboben fällt zur Last, daß er, abges.hen von der ihm unbekannten Kreuzung, nicht dafür gesorgt hat, daß der zweite ankommende Peisonenzug nicht in dasielve GeleiS, in welchem der Guterzug stand, sondern in den äderen leeren Strang cinfahren konnte, indem er unterlasien Hal, sich von dem richtigen Stand der ihm anvertrauten Weiche für den herankommcnden Personenzug rechtzeitig zu überzeugen. Durch di.se Diei.stnachtäjsigkeit der genannten Personen sind an genanntem Tage zwei Zuge bei Gustaveburg auf einander qe- fieg.n, woduich mehrere Personen in theilS erheblicher, theilS mind.r eiheblicher Weise verl.tzt wurden. Die LubwigScisenbahn- Gesellschall bal sich inzwischen mit den Verletzten in bekannt ubc-aler Weise auSeinandergesetzt (mit Ausnahme einem Eng-

lander gegenüber, der, weil seine Frau eine ganz nnbebeitfenb» 1500davongetragen, nicht weniger alt n J"8 ^abenetfafc beanspiucht hatte. Die «eseUschast hat es vorgezogen, dieser ächt englischen Unver- schamthe.t gegenüber das E.vilgericht entscheiden ,u lassen), in- S b-.den Genannten so ort ihres Dienste- suSpendirt. Beschult. ^^Ebniß der heutigen Verhandlung erscheinen beide s chuldigten der ihnen zur Last gelegten Handlungen resp. Unterlassungen überführt und e,kennt der Gerichtshof in Ge- ma6beit brr Slrt. 1, 5 und 13 des Gesetzes vom 15. Mai 1852 gegen M. Spieß auf 4 und gegen L. Deboben auf 3 Monat. Correctivnshaus. '

Frankfurt. Seit drei Tagen wird ein hiesiger Bürger welcher he.ter und vergnügt auf di. Jagd gegangen war', vermißt. °

Ncuwicd, 2^ Oct. Der Fürst Karl von Rumänien reist morgen nach Weinburg ab, von da nach Floren, um mV06 Victor Emanuel ?u besuchen. Die Hochzeit findet Mitte November in Neuwied statt, worauf der Füist mit Ge­mahlin nach Rumänien abreist.

Bei Taubcrbischofshcim hat vorige Woche ein Zu­sammenstoß zweier Bahnzüae staltgesunden, wobei mehrere Leute des Bahnpersonals und auch eine Anzahl Passagiere mehr oder weniger verletzt wurden, glücklicherweise ohne daß lebenSgefährlichc Verwundungen vo.kamcn. Der Umstand, daß das Bahnp7r- sonal die eingetrelkne Aendernng des Fahrplan- nicht genügend kannte, weil dieselbe erst in der letzten Stunde in dessen Häode kam, soll an dem Unglück die Schuld tragen. E- kann nichts schaden, auch hier auf den schon mehrfach gerügten Mißstand der zu späten Veröffenllichung neuer Fahrpläne aufmerksam zu machen der nicht allein dem reisenden Publikum Nachtheile bringt, sondern auch wie hier großes Unglück veranlassen kann wenn dem Bahnpersonale nicht einmal Zeit gegönnt wirb, sich mit den eingetretenen Veränderungen genügend bekannt iu machen. 4

n , 21. Oct. Ein gräßliches Verbrechen ist hier gestern Abend entdeckt worden. In dem Hause Nr. 7 der 3iue de Brabant, welches rückwärts an die Nord - Eisenbahn stoßt, wohnten zwei altere Damen, eine W.ttwe van de Poel funfundsiebenjig Jahre alt, und ihre unverheiralhete Tochter von elwa achtunddreißig Jahren. Die Dam,,, waren wohl- habend, aber etwas geizig und lebten ohne Dienerschaft Der erste Stock des Hauses, früher vermiethet, steht seit Anfang dirleS Monat-leer, so daß die Damen ganz allein im -häufe mann Seit Fr.ttag voriger Woche war das Han- verschl'vffen geblieben; auf der HauSthür war ein Zettel angeklebt mit dem Worteabsents. Einige Bekannte, welche sie zu besuchen Pflegten, waren zwar über die ungewöhnliche Abwesenheit ver­wundert, aber eS vergingen sechs Tage, bis einer ihrer Ver- wandten endlich beunruhigt, Nachforschungen anstellte, welch, seine Befürchtungen nur verstärkten, so daß man die Polizei berief und daS Hans öffnen ließ. Der dazu ang,stellte Schlosser konnte die Hauplthür nicht aufschließen, und so drang man ub" eme Gartenmauer in die Hinterthür de- Hauses ein und fand schon im Hauögange die Spuren eines Verbrechens Fetzen von Kleidern, einen Ring, einen Ohrring, auggerissene Haar- buschel, eine zerbrochene Lampe. Im anstoßenden Speisesaale, dessen Thur halb offen stand, lagen die Leichen der Mutter und der Tochter, beide mit zerschmettertem Schädel, die Tochter mit den «Spuren eines heftigen Kampfe-. UebrigenS war in dem Speisesaale, sowie auch in den übrigen Räumen de-Hau­ses keine Spur von Unordnung, die Schlüssel waren auf ver­schiedenen Möbeln, worin Geschäfts- und Werthpapiere sich vorfanden, in einem nicht verschlossenen Pulte fanden sich 500 Fr. in Gold- und Silbermünzen; in der Kellerküche war ein Essen angerichtet und der Tisch für drei Personen gedeckt. Es ist bereits festgestellt, daß die beiden unglücklichen Frauen am Abend de- 14. Oktober ermordet worden sind; man hat sie an jenem Tage zuletzt gesehen, und seit dem 15., Morgens ift die HauSthür nicht geöffnet woiden; die Nummern des Ekoil. Beige, worauf sie abonnirt waren, sind feit diesem Tage wie gewöhnlich von dem Eolporleur unter der Thür duichge- schoben worden und haben sich hinter derselben vorgefunden. Die HauSthür war verschlossen, aber eine innere Kette und Stange nicht vorgelegt, so daß man annehmen muß, die Mör­der haben durch dieselbe daS Hau- verlassen und hinter sich zugeschloffeu.

Paris, 26. Oct. Das Wetter ist heute sehr regnerisch. Die Ruhe wird wahrscheinlich aufrecht erhalten bleiben. Der Kaiser, der gestern Abend die Oper besuchte, wurde dort von dem Publikum lebhaft begrüßt. DerGaulvir- sagt, der Zustand des Fürsten Metternich habe sich verschlimmert.

(Der Ofenregulator von Bender und Teller.) Unsere Erfinder, welche früher mehr für Fabriken und Werk- stätien arbeiteten, haben seit neuerer Zeit sich vielfach damit beschäftigt, für die Haushaltung neue praktische Dinge zu lie­fern. Hierher zählen die Familiennähmaschinen, die Dampf­kochtöpfe, die Waschmaschinen, die automatischen Waschkessel ic. Eine der letzten Erscheinungen auf diesem Gebiete ist der Ofen­regulator von Bender und Teber in Offenbach, patentirt in Europa und Amerika. Derselbe ist vor Allem bestimmt, die so gefährliche und nachtheilige Ofenklappe zu verdrängen, daS Zimmer zu ventiliren, eine gleichmäßige Temperatur zu halten und der Brennmaterialverschwendiing kräftig entgegenzuwirken. Eine Erstickung durch KohlenorydgaS ist in einem Zimmer, in welchem dieser Apparat angewendet wird, nicht mehr möglich. Seine Eonstruclion berühr auf der Wirkung des Comp'ensa- tionSstreifenS, einem Band aus zwei verschiedenen Metallen, das sich durch den Einfluß von Wärme nach der einen oder andern Seite krümmt. Dieses Band wiikt auf eine Klappe, welche außerhalb des Ofenrohrs angebracht ist und die mit einer andern innerhalb der Ofenröhre durch einen Hebel in Verbindung steht. Wird eS zu heiß, so öffnet sich die äußere Klappe und die Zimmerluft entweicht durch das Rohr in den Schornstein, wäbrend sich die innere Klappe schließt und daS Feuer dämpft. Nimmt die Temperatur wieder ab, so schließt sich die äußere Kloppe wieder und die innere öffnet sich. Durch diese« Spiel beider Klappen werden alle die genannten Vor­theile, Ventilation, Brennmaterialersparniß und gleichmäßige Temperatur erreicht. Der Apparat ist einfach und laßt sich an jedem verticalen Ofenrohr anbringen. Sein Preis ist so billig, daß er im Bereich jeder Familie liegt. Nach den Er­fahrungen der beiden letzten Winter können wir denselben sehr empfehlen.

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