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Berlin, 15. Jan. Was den Verlauf der par­lamentarischen Verhandlungen angeht, so kann die Regierung im Großen und Ganzen nur mit Befrie­digung auf die jüngsten Schlußberathungen über den Staatöhaushaltsetat Hinblicken, die in allen wichti­gen Punkten die Ergebnisse der Vorberathungen ge­nehmigen und mit Glück auch über die Positionen hinweggekommcn sind, die unter minder günstigen Conjuncturen vielleicht hätten Veranlassung zu neuen Eonflicten geben können. Daß der alte Streit über die Hülssrichter bei dem Obertribunal aus der Welt geschafft, wird jeden Patrioten erfreueu, und na­mentlich dürfte die Form, worin die Frage zur Ab­wicklung gekommen, den Wünschen des Justizmini- sters entsprechend sein. Dar Entwurf über die Fort­entwickelung der Kreisverfassung ist den Berathungen des Staatsministeriums unterbreitet worden, und sollen die Berathungen bereits im Flusse sein-

Berlin, 15. Jan. In der festgehaltenen, be­stimmten Voraussetzung, daß die Konferenz, trotz der Enthaltung Griechenlands, eine Declaration über das einschlagende internationale Recht beschließen werde, wird angenommen, daß die Mächte, ähnlich wie es Seitens der Mehrzahl derselben der Türkei gegenüber in der Declaration vom 29. Oct. 1867 geschehen war, jetzt durch eine collective Erklärung die beteiligten Staaten und namentlich Griechen- land für die möglichen Folgen ihrer weiteren, mit der von der Eonferenz beschlossenen Declaration etwa im Widerspruche stehenden Handlungen verantwort­lich machen werden.

Memel, 12. Jan. Der Schlüssel zum heili­gen Rußland ist verloren! Ein ostpreußisches Blatt meldet:Vor einigen Tagen hatte ein hiesiger Arzt eine Reise nach dem circa 2 Meilen von unferm Orte gelegenen russischen Grenzstädtchen Garsden zum Besuche von Kranken, die er bereits mehrmals vor­her gesehen hatte, unternommen. Bei seiner vor 5 Uhr erfolgten Ankunft bei der Tomoschna auf der Heimreise wurde ihm erklärt, der Director sei nicht zu Hause, der Schlüssel vom Schlagbaum von ihm mitgenommen und er werde heute das russische Ge­biet nicht verlassen können. Seine Ansicht, daß bei der Abwesenheit des Directors der ihm zunächst ste­hende Beamte mit der Vollmacht, den Schlagbaum öffnen zu lassen, unzweifelhaft betraut sein dürfte, wird als irrthümlich zurückgewiesen. Trotz wieder­holt angestellter Versuche, den Director aufzusuchen, gelingt es nicht, ihn zu finden. Die Verlegenheit, in die der Mann versetzt wurde, der die Reise mit eigenem Fuhrwerk unternommen hatte, kann man sich Deuten. Wo in aller Welt mag es wohl sonst noch vorkommen, fragt man hier, daß ein Zolldirector bei seiner Entfernung vom Orte den Schlüssel zum Schlagbaum in seiner Tasche mit sich herurnirägt?

Niederselters, 14. Jan. Das hiesige Brun­nencomptoir hat öffentlich bekannt gemacht, daß von Neujahr an keine alten Krüge in unseren weltbe­rühmten Mineral-Brunnen gefüllt werden sollen. Es muß jedesmal ein neuer Krug genommen werden, wofür man jetzt 7 Kreuzer zu entrichten hat. All­gemein wird diese neue Verfügung als eine neue Steuer aufgefaßt, und in der That glaubt Niemand, daß die Neuerung etwa nur zur Hebung dcr In­dustrie in dem Krugbäckerlande befohlen worden sei. Os sich der FiScuS von dieser Verfügung, wenigstens was den Selterser Brunnen betrifft, einen Gewinn versprechen kann, wissen wir nicht. Es ist leider ein offenkundiges Geheimniß, daß seit etwa zehn Jahren eine wilde Süßwafferquelle in den Selterser Brun­nen eingebrochen ist und den Gehalt des Kohlen- säuerlingS in empfindlichem Grade herabgedrückt hat. Die süße Quelle wieder zu entfernen bat man sich zwar alle Mühe gegeben, aber ts ist bis jetzt noch nicht gelungen. Dieß ist auch der Grund, weßhalb in Nassau das künstliche Selterser Wasser ein großes Absatzgebiet gewonnen. Daß in der nächsten Nahe das lünstlichc Selterser Wasser das natürliche noch nicht verdrängt hatte, daran war eben die Füllung in alte Krüge schuld, die nur 3 Kreuzer kostete. Man wird es sich daher jetzt selbst in unserer näch­sten Umgebung sehr überlegen, ob man mit dem Wasser immer auch einen Krug mit in Kauf neh­men soll, Den man ja nicht zum zweiten Male fül­len lassen und verwerthen kann. Daß Niemand im Lande über diese Wassersteuer sehr erbaut ist, brau­chen wir nicht ausdrücklich zu sagen, das ist selbst­verständlich.

Paris, 14. Jan. Großes Aufsehen hat der Erlaß erregt, welcher die Subscription für die Anleihe der Stadt Madrid untersagt. Herr Erlanger, wel­cher an der Spitze des Unternehmens steht, recla- mirte gestern umsonst gegen das Verbot. Herr

NedaeNon, Di

Olozaga begab sich heute in die Tuilerien, um eine Aufhebung des letzteren zu erzielen. Dasselbe wurde übrigens ohne Wissen des Kaisers, und, zwar von den Ministern des Innern und des Aeußern erlassen, was beweisen würde, daß die vertraulichen Bezie­hungen, welche zwischen Der Exkönigin Isabella und den Tuilerien herrschen, der Maßregel fremd sind. Was die genannten Beziehungen anbelangt, so sind dieselben dadurch so intim geworden, daß der Kaiser nach wie vor befürchtet, daß die Republik oder Montpensier in Spanien an6 Rurer kommen könnte, und er deßhalb die Bemühungen Der Königin un­terstützt, Die ihrem Sohne die Krone verschaffen will.

Rom, 6. Jan. Bekanntlich hat Papst Pius IX. sich schon früher energisch gegen Die gelegent­liche Modefrechheit des weiblichen Geschlechte aus- gesprochen, wobei er noch Die Klage hätte beifügen können, daß die einst so schöne und malerische Frauentracht Roms und seiner Umgegend nahebei bis auf die letzte Spur verschwunden ist, um Dem charakterlosen und unschönen Pariser Firlefanz Platz zu machen. Jetzt hat eine Französin, Frl. Marie de GentelleS, ein ganzes Buch im Sinne des Pap­stes darüber geschrieben und es Sr. Heiligkeit ge­widmet. Das Londoner Blatt Echo theilt die Ant­wort des Papstes mit, welche mit den Worten schließt: Mögen die Frauen bedenken, daß sie, um sich die Liebe und Ächtung ihrer Ehegatten zu sichern, keiner so kost­spieligen Haartouren, noch solcher glänzenden Toilet­ten bedürfen, sondern daß sie besser thun, ihren Geist und ihr Herz zu bilden, denn all ihr Ruhm kommt von innen." Echo bemerkt dazu:Die Modedame kann fragen :Was versteht der Papst, dieser Alt- junggefeUe, von solchen Dingen?" Aber in diesem Punkt hat der geistliche Altjunggeselle recht. Und wie sehr er recht hat, das wissen die unglücklichen Väter und Ehemänner, welche für unnütze Zürpup- pen und und spatzenköpfige Salons-Engel den Affen­staat bezahlen müssen."

Madrid, 8. Jan. Die Bombe ist bereits ge­platzt und in diesem Augenblick sind die Feindselig­keiten zwischen Prim und Serrano, zwischen den Progressisten und der liberalen Umion in vollem Gang. Prim wollte sich gegen die Umtriebe feiner unionistischen AmtSgenoffen und gegen die Gefahr, durch einm Caballero De Rodas verdrängt zu wer- Den, schützen unD sich zugleich enDgiltig des Heeres versichern; zu diesem Zweck schlug er Serrano die Ernennung von zwölf neuen Generalen vor, die er zum Theil aus ziemlich niedrigen Rangstufen aus- gewählt hatte. Serrano weigerte sich in einer Un­terredung mit Prim aufs Entschiedenste, diese Er­nennungen zu unterzeichnen, und verwies Prim an den Ministerrath, mit Dem Beifügen, daß er selbst bei den Berathungen Pnm's Vorschläge mit allem Nachdruck bekämpfen werde. Ein äußerst beleidigen­der und drohender Brief von Prim besiegelte im Laufe des gestrigen Tages den vollständigen Bruch; Handeisminister Zorilla sagte gestern Abend zu (Ge­neral Pierrad, der längst erwartete Ausbruch Der Feindschaft habe stattgefunven und Der Kampf auf Leben und Tod habe feinen Anfang genommen.

Vermischtes.

Giesien. Das Jahr 1869 ist ein interessantes Säcular- jahr, auf das wir die besondere Aufmerksamkeit der Leser und Leserinnen lenken möchten. Bor 100 Jahren, also 1769, sind viele große Männer aus die Welt gekommen, z. B. Napoleon Bonaparte, der durch sein Genie sich vom Advokatensohn zum Kaiser ausschwang; in demselben Jahre wurden geboren seine berühmten Heerführer Marschall Ney, der Bravste der Bra­ven, und Marsä'all Soult, merkwuldigerweise auch seine bei­den'Gegner vom Schwert und der Feder, der Herzog von Wellington und der alte Arndt. Auch der größte Naturfor­scher, Äler. v. Humboldt, hat 1769 das Licht der Welt erblickt. Wenn es wahr ist, daß große Männer nur alle hundert Jahre geboren werden, dann sind wir Lebenden zwar zu früh geboren, ohne dem Herrn v. Beust u. A., die auf eine Ausnahme An­spruch machen können, zu nahe treten zu wollen; glücklicher­weise sind aber 1869 die hundert Jahre vollständig abgelaufen, und es können und dürfen nun wieder große Männer geboren werden. Wir wünschen allerseits bestens Glück, dock möchten wir freundlich gebeten haben: nur keinen Cchlachtenkaiser.

Frankfurt, 13. Jan Heute Mittag wurde die Leiche deS einen veimißten Sachsenhäuser Mädchens, A. Schäfer, am Winterhafen aufgefunden: gleichzeitig wurde die ziemlich in Verwesung ubergegangene Leiche cineö anderen Frauenzimmers aus dem Wasser gezogen.

Frankfurt. Die Berichte über den schon gemeldeten Erdiloß von Dienstag Nackt mehren sich. Das Phänomen ist auch in Neu-Isenburg, Fürth im Odenw. und Mainz ge­nau nm dieselbe Zeit wie in Frankfurt und Darmstadt (um Mitternacht) verspürt worden. Die Berichte aus Fürth, NlU- Jsenburg und Worms schildern die Erscheinung als viel stäker, wie sie in Frankfurt wahrgenommen wurde: starkes wellen­förmiges Schwanken der Erde und der Häuser, Klirren der Fenster und Gläser re. Aus Wormö meldet dieWeser Ztg.", die Bewegung habe der. Eindruck eines schaukelnden Schiffes gemackt In Mainz bemerkte, na» demMainzer Journal", der Wäckter auf dem Quintinsthurm um Mitternacht einen k und Verlag der Brühl'schcn Druckerei (Fjr. Chr. Pie

heftigen Windstoß aus Südwest, während der Wind au- Osten blieS.

Wiesbaden. Ein entsetzliches Unglück ist am 6. Jan. Nachmittags im Rettungshause dahier geschehen. Mit dem Ausleeren der Dunggrube beschäftigt, schickte der Hausvater, Herr Pfeiffer, den 16jährigen Zögling, Heinrich Schaaf von Igstadt, in den untern Raum, um daselbst ein Htnderniß für den schnelleren Ablauf der Jauche zu beseitigen. Der Knabe, in Folge der aussteigcnden Dünste von heftigem Schwindel er, faßt, fiel um unb in die tiefe Dunggrube. Auf sein Hülferu- fen eilte der Hausvater an die Stelle und suchte den Jungen zu retten. Nahe daran, das unglückliche Kind zu erreichen, wurde er ebenfalls von starkem Schwindel befallen, und nur durch die angestrengtesten Bemühungen de« herbeieilenden KnecktS, Konrad Frankenbach von Strintz, vom Falle in die Grube bewahrt. Der Knecht aber, welcher nun auch den Knaben aus der Dunggrube herausziehen wollte, wurde gleich­falls so heftig betäubt, daß auch er in die Grube fiel und sammt dem armen Jungen seinen Tod sand.

§ Stuttgart, 6. Jan. Großes^, Aussehen erregt eine hier vor wenigen Tagen ausgegebene neue illustrirte Wochen­schrift, welche im Verlage von Hermann Schönlein unter dem Titel:Allgemeine F a m i l i en - Z ei tu n g" erscheint. Nachdem man bisher glaubte, daß durch die Wohlfeilheit der bestehenden derartigen Jöurnale die äußerste Grenze erreicht sei, stellt dieses außerordentliche Unternehmen alles Vorhandene in Schatten, denn obgleich jede Nummer 16 Seiten des größten Folio-Formats umfaßt, und der In­halt an Gediegenheit, die Illustrationen von wirklich künstle­rischer Ausführung, selbst den weitgehendsten Ansprüchen genü­gen, k-stet das Quartal nur fl. 1. 3 fr., das Heft nur 21 fr. Nicht nur sämmmtliche Journale Deutschlands, son­dern auch aller gebildeten Völker werden hierdurch übertroffen.

Böhmen. Wenn die stolzen Czecheii ldie Schönheiten ihrer Sprache und die Gelenkigkeit ihrer Zunge veranschau­lichen wollen, dann pflegen sie den Satz: Strz prst skrsk krk zu citiren, und alle Nichtezechen herauszufordern, denselben richtig auszusprechen. Bei einer öffentlichen Gerichtsverhand­lung in Wien spielte der Ezeche Precrmrs als Zeuge eine Hauptrolle; der Staatsanwalt, der Vertheidiger, der Präsi­dent und die Richter bemühten sich vergebens, den Namen auszusprechen, der atme Mann erlebte die haarsträubendsten Verdrehungen seines ehrlichen Namens, und das Publikum kam nicht aus dem Kichern heraus. Der Vertheidiger setzte in sei­ner Schlußrede viermal an, den Namen herauSzubringen, je­desmal antwortete ihm eine Lachsalve. Da rief er: Herr Präsident, seit vier Stunden wende ich alle Kraft daran, den Namen diese« Zeugen auszusprechen, ich habe mich nun über­zeugt, es ist unmöglich, ich bitte den Gerichtshof, wenn ich vondiesem Zeugen" spreche, darunter diesen Zeugen zu verfteben!

Amerika. (Ein höflicher Richter.) Gin amerika­nisches Blatt erzählt:Ein Richter im Westen, der seiner Höflichkeit wegen berühmt und populär ist und sich auf jede Weise bemüht, diese Popularität sich zu erhalten, halte kürz­lich einem Verurthetlten sein TodeSurtheil zu verkündigen und entledigte sich seiner Pflicht in folgender Weise:Gefangener, Herr D., darf ich Sie bitten, sich zu erheben? (Es ist eine Formalität, welche das Gesetz vorschreibt; sonst würde ich Sie nicht bemühen.) Sie find eines Verbrechens angeklagt, welches, glaube ich, ohne jedoch irgend welche persönliche Meinung da­bei geltend machen zu wollen, auf Mord lautete, und von einer Jury Ihrer Landsleute zu meinem großen Bedauern schul­dig befunden worden. Ich habe Ihnen deßhalb leider, indem ich nochmals meine persönlichen Gefühle refemre, anzukündi­gen, daß Sie am Halse aufgehängt werden sollen, bis Sie tobt tobt iodt sind. Bitte, setzen Sie sich, und erlau­ben Sie mir nur noch die Frage, um welche Zeit es Ihnen am besten passen würde, sich hängen zu lassen?"

*** Geschichte der B r i esc o u v e r tS. DerStatio- ner" englisches Organ für Schreibmaterialienhändler, erzählt über die Entstehung der Briefcouverts-Fabrikatlon :Vor etwa 40 Jahren lebte zu Brighton ein Buchhändler, der zugleich mit Schreibmaterialien handelte und F. K. Brewer hieß. Der­selbe pflegte in dem Schaufenster seines Ladens Papier stoß- weiße zierlich auszulegen, und zwar vom größten Formate bis zum kleinsten, dem 16°; ja, er schnitt sogar diese« noch in Kartenform, um die Reihe dieser Papierstöße zu vervollkomm­nen. In Folge dessen erhielt «er starken Zulauf von Damen, welche von diesemherzigen kleinen Papiere" verlangten. Und nun entstand bald die Schwierigkeit, wie man aber auch die auf solches Papier geschriebenen Billete adressiren könne. Dieß führte den speculaiiven Mann daraus, Einschlagpapiere zu er­finden, zu deren Anfertigung er sich metallener Platten von verschiedener Große bediente, nach denen er sie ausschnitt. DaS gefiel den Damen erst recht, und Aufträge hieraus kamen von allen Seiten. Der Bedarf stieg alsbald so sehr, daß er eS gar nicht mehr vermochte, demselben zu entsprechen, und nun alle Eouverte bei Dobbs und Comp. in London für sich ma­chen ließ. So entstand au« einer Spielerei der Damen ein für die gesammte correspondirende Geschäftswelt äußerst prakti­scher und nützlicher Artikel und wurde ein Industriezweig ge­schaffen, der Hunderten von ärmeren weiblichen Wesen Ge­legenheit gibt, sich ihren Lebensunterhalt verdienen zu können."

Ein 4 000 Jahre alter Scklittschu h. An den Usern desMooSdorssee" bei Bern sind bekanntlich die älte­sten Pfahlbauten, Anlagen, die man den (Selten zuschreibt, ge­funden worden. Die dort angdieHten Nachgrabungen haben nun eine reiche Sammlung von Stein - und Knochenwerkzeugen zu Tage gefördert, darunter namentlich mehrere sehr schöne Steinbeile aus Nephrit. Aber auch ein Schlittschuh ist dort gesunden worden, und befindet sich nun auf der Etadtbiblio- thek in Bern. Tie Form desselben ist natürlich nicht ganz die unserer heutigen au« Stahl und Holz. Ein etwa 11 Zoll lan. er Pferdeknocken ist unten und an den Seiten glatt ge­schliffen, so daß eine glatte etwa 9 Linien breite und 10 Zoll lange Sohle das Eis berührt. Von den Kanlen an läuft er nach oben in die Breite, so daß er oben für die Fußsohle etwa li/2 Zoll breit und 11 lang Zoll Raum bietet. Vorn findet sich ein Lock und hinten eine Kerbe im Knocken, wo die Riemen angebracht werden konnten, um sie an der Fußbekleidung zu befestigen. Aüch in Schweden ist ein solch uralter Schlitt­schuh, für einen Knabensckuh passend, aufgefunden worden. DaS Alter der in der Schweiz auggegrabenen Knochenwerk- zeuae wird auf 4000 Jahre berechnet.

sch) in Gießen.