Politische Rundschau
Darmstadt, 12. Jan. Analog dem Vertrag, welcher zwischen dem norddeutschen Bunde und den nordamerikanischen Freistaaten am 1. Februar v. I. abgeschlossen worden ist, wurde für die beiden links- mainischen Provinzen ein Vertrag zwischen Hessen und den amerikanischen Freistaaten abgeschlossen, wel- cher nebst den hierbei verabredeten Erläuterungen den Ständen zur Genehmigung vorgelegt ist. Art. 1 wird dahin erläutert, daß bei gesetzlich vorgeschrie- bener Entlassung aus dem früheren Vaterlanve, nach erlangter rechtsgültiger Naturalisation in dem neuen, dessen Staatsangehörigkeit sofort erlangt wird; ohne diese förmliche Entlassung jedoch nur nach 5jährigem Aufenthalt und erlangter Naturalisation in dem neuen Vaterland. Zu Art. 2 und 4 erläuternd bemerkt, daß bei etwaiger Rückkehr in das frühere Vaterland der Angehörige des andern Staates wegen des durch die Auswanderung selbst begangenen Reales nicht bestraft werden kann, wenn die neu erworbene Staatsangehörigkeit auch wieder aufgegeben worden sein sollte. Wegen Nichterfüllung der Wehrpflicht soll ein als amerikanischer Staatsbürger zu erachtend.r früherer Hesse nur dann zur Untersuchung und Strafe gezogen werden können, wenn er bereits als Recrut zum Dienste herangezogen war, oder wenn er als auf unbestimmte Zeit Beurlaubter, als Reservist oder Landwehrmann ausgewancert, nachdem EinberufungS- ordre erfolgt oder der Krieg ausgebrochen war. In den übrigen Fällen soll wegen Handlungen oder Un- terlassungen, betreffs Erfüllung der Wehrpflicht, bei etwaiger Rückkehr in das frühere Vaterland keine Untersuchung oder Bestrafung erfolgen. Selbst die wegen Nichterfüllung der Wehrpflicht auf das Vermögen des Ausgewanderten erfolgte Beschlagnahme soll wieder aufgehoben werden, sobald diejvollzogene Naturalisation in den Vereinigten Staaten von Nordamerika nachgcwiesen wird. Schließlich wirb zu Art 4 noch die Erläuterung gegeben, daß die etwaige Rückkehr eines aus je einem der beiden Staaten Aus- gewandert.n in sein früheres Vaterland und auch die Niederlassung daselbst nicht die Staatsangehörigkeit begründet, sondern solche muß förmlich wieder erworben werden. Diese in Form eines Protokolls getroffenen Abänderungen, refp. Erläuterungen des Vertrages bilden eine wesentliche Verbesserung des zwischen dem norddeutschen Bunde und den Vereinigten Staaten abgeschlossenen Vertrages.
Berlin, 13. Jan. Ein Artikel der „Kreuzztg., überschrieben: „WürtembergS Neujahrsgruß", spricht neben Baden vornehmlich Wünezuberg Dank und Anerkennung für die Armeeorganisation aus, gedenkt rühmend der Schöpfer derselben, Kriegsminister von Wagner und Gencralstabschef v. Suckow und sagt: „Ein Commando regelt jetzt alle deutschen Armeen; ihre Waffenübungen gelten einem einzigen Zwecke, der Schirmung des gemeinsamen deutschen Vaterlandes gegen Osten wie gegen Westen." Schließlich ruft der Artikel den herzlichsten Willkommen zu dem Prinzen Wilhelm von Würtemberg zu dessen bedeutsamem Eintritt in die preußische Armee. — Die Fi- nanz-Eommission des Abgeordnetenhauses genehmigte den Staatsvertrag wegen des Eisenbahnbaues von Hanau nach Offenbach.
Berlin, 14. Jan. Im Abgeordnetenhause beantragte heute Lampugnani und Genossen bei der Schlußberathung des Etats die Ereirung dreier neuer Obertribunalsräthe. Der Justizminister erklärte sich damit einverstanden und verhieß ferner, keine Hülfs- Arbeiter mehr anzustellen. Ein Antrag des Abgeordneten Kugler, wonach die zur theilwelsen Tilgung der Schuld Frankfurts a. M. etatsmäßig bewilligten Summen pro 1868 und 1869 vollständig zu dem angegebenen Zwecke und unabhängig von dem Zustandekommen einer Auseinandertetzung des staatlichen und städtischen Vermögens verwendet werden sollen, wurde unter Beistimmung des FlnanzministerS mit großer Majorität angenommen.
Berlin, 14. Jan. Die „Nordd. Allg. Ztg." sagt, ihie Polemik habe der österreichischen Politik des vorigen Jahres gegolten, sie sei der Verletzung der nationalen Würde enksprungen und nur defensiv gewesen. DaS Blatt erklärt, cs werde die Polemik einstellen, um nicht die Gemüther zu beunruhigen, Norddeutschland hege warme Wünsche für das Wohlergehen Oesterreichs; möge Oesterreich anerkennen, daß Noredeutfchland auf eigenen Füßen stehe.
V-ien, 12. Jan. Ein hiesiges Blatt hatte gc- stern dem Dr. GiSkra den heroischen Entschluß angedichtet, sein Mlnisterportefeuille niederzulegen, wenn seine Eollegen sich der Vorlage eines Gesetzentwurfs über die Einführung der obligatorischen Eivilehe widersetzen würden. Heute wird ofsiciös berichtet, der Minister des Innern habe sich gar nicht mit einem
solchen Gesetzentwürfe beschäftigt. — Die andere Neuigkeit, daß der Justizminister Dr. Herbst den Präsidenten des obersten Gerichtshofes aufgefordert habe, diesen endlich zu veranlassen, daß er eine Entscheidung fälle über die bei ihm anhängige Frage, ob der 14. Artikel des Coneordats, welcher die Bischöfe vor der Intervention der weltlichen Justiz sicherte, noch zu Recht bestehe, oder durch die Staats- grunvgesetze aufgehoben sei, bedarf auch noch der Bestätigung. — Prager Blätter melden, daß in der böhmischen Hauptstadt, welche 150,000 Einwohner zählt, im Jahre 1868 nicht weniger als 32,700 Pfändungen wegen rückständiger Steuern vorgeuom- men wurden. — Die von der Regierung ernannte Specialcommission in Wieliczka hat die Erklärung abgegeben, daß für die über den Salzschachten erbaute Stadt keine Gefahr zu besorgen sei. Die Be- völkerung ist jedoch noch keineswegs beruhigt. Bis jetzt steigt das Wasser immer noch, und man hat berechnet, daß bis zu dem Zeitpunkte, wo nach der Ansicht der officiellen Techniker alles Wasser ausgepumpt sein soll, für sieben Millionen Gulden Salz aufgelöst sein würde.
Paris, 13. Jan. Der griechische Bevollmächtigte, Rangabe, hat die verlangten Jnstruetionen noch nicht erhalten. Ebenso hat die französische Regie- rung noch keine Antwort auf die Samstag an den französischen Gesandten in Athen gerichtete Depesche. Die Verzögerung wird vom „Constitutionnel" den Unterbrechungen des lelegraphischen Dienstes zur Last gelegt. Die „France" glaubt, daß Griechenland nicht auf seinem Wege bleiben und daß die Confe- renz ihre Arbeiten werde beginnen können. Im entgegengesetzten Fall ist es zweifelhaft, ob die Con- ferenz fortdauert. Sie würde sich auf unbestimmte Zeit vertagen, wenn der diplomatische Conflict mit einem bewaffneten Zusammenstoß endigen sollte. Der Kampf würde localisirt werden, da kein Grund bestehe, um vorauszusetzen, das Cabinct von Athen handele unter dem Einfluß einer Großmacht. Rußland habe sich in der Konferenz kategorisch gegen das Vorgehen Griechenlands ausgesprochen. Die „Patrie glaubt, daß Rangabe keine Antwort erhalten und den folgenden Conferenzsitzungen nicht anwohnen wird.
London, 14. Jan. Der „Great Castern" begann heute mit Einschiffung des französisch - atlanti» fiten Kabels. Im Ganzen waren bis gestern 971 Meilen angefertigt.
Vermischtes.
Darmstadt, 13. Jan. In der verflossenen Nacht wurde hier eine nicht unbedeutende, etwa 10 Secunden dauernde Erd- erschütterung wahrgenommen. Sie erfolgte um, 12 Uhr oder wenige Minuten spater. Die Bewegungen waren denen ähnlich, welche man in der Nahe der Schienen bei einem passi- renden Eisenbahnzuge empfindet. ((Sin zweiter Bericht sagt: Tie Bewegungen erfolgten in der Richtung von Süden nach Norden; es dröhnte, wie wenn ein Haus einstürzte. Heute Morgen, kurz vor 7 Uhr, fanden neue, weniger intensive, (Srderschutterungen statt, die etwa 4 Secunden währten. Man vernahm ein Geräusch, ähnlich dem dumpfen Rollen^ eines Wagens.)
Friedberg, 8. Jan. Heute Morgen hat sich in einem hiefigen Gasthaus ein Fremder in seinem Zimmer vermittelst zusammengedrehter Handtücher an dem Spiegelhaken aufge- hängt. Derselbe war Abends vorher aus Nauheim zu ,(uß hierhergekommen. Seine Paßkarte wieß ihn als AmtSaffessor v. Feldheim aus Wolfenbüttel aus. Derselbe ist vor 14 Tagen dort abgereist und befand sich seither in Homburg. Auf ein Blati Papier hatte er geschrieben: „In Nauheim habe ich den ersten grünen Tisch gesehen, ich schleppte mich deßhalb von Homburg dorthin, um da meinem Leben ein Ende zu machen." Wahrscheinlich konnte er dort seine Absicht nicht auS- fuhren und begab sich hierher zur Bollendung seines verzweifelten Entschlusses. Man fand nur etwas kleine Münze bei ihm vor. Also ein neues Opfer der Spielhöllen, deren Eri- stenz leider nach auf einige Jahre gefristet ist.
Lauterbach, 10. Jan. Dienstag den 5. Jan. l. I., AbendS 6 Uhr, wurde der als Rottmeister im Walde beschäf, tigt gewesene, 64 Jahre alte Heinrich Lerch I. aus Wallenrod in der Nähe des letzteren Orts am Wege liegend, lobt, mit einer Wunde am Kopfe und mit vielen Spuren empfangener Hiebe am Körper, aufgefunden. Durch die vom hiesigen Landgericht sofort an Ort und Stelle Ungeleitete Untersuchung und durch die Section hat sich ergeben, daß Lerch allerdings in Folge der ihm zugefügten Verletzungen unterwegs liegen geblieben und verschieden ist. Als muthmaßlicher Tbäter ist ein mit ihm im- Walde beschäftigt gewesener und mit Lerch in Wortwechsel gerathener Holzhauer, Namens Johannes Felsing von Wallenrod. gefänglich emgezogen, der, obwohl seine Thä- terschaft hartnäckig leugnend, doch wohl zur Genüge überführt weiden durste, so daß die Untersuchung ohne Zweifel bei den nächsten Assisen der Provinz Oberhessen zur Aburtheilung gelangen wird.
Frankfurt, 13. Jan. Wie man uns mittheilt, hat die Verwaltung der Hombrirger Eisenbahn ihre Beamten und Be- dienstelen zu Neujahr mit einer Verordnung überrascht, welche die Bestimmung enthält, daß ein Beamter, wenn er 4 Wochen krank ist, 1/3 seines Gehaltes abgezogen erhält. Wer über */» Jahr krank ist. kann'pensionirt oder entlassen werden. — In Sachsenhausen sind seit zwei Tagen zwei Familien in große Besoraniß versetzt, indem drei Mädchen, darunter zwei Schwe
stern von 17 und 18 Jahren, »ermißt werden. — In verflossener Nacht gegen 12 Uhr wurde hier eine Erderschütterung verspürt.
Au« Herrieden, 11- Zan., schreibt man der „Fränk. Ztg.": Wir gehen kälteren Tagen entgegen. Von Nordost nach Südwest zieht ein hoher Luftberg, dessen kalte Polarströmung immer mehr Boden gewinnt, wobei sich die Barometer-Differenzen allmählig verringern.
Oesterreich, lieber das bedrohte Salzbergwerk Wieliczka klingen die jüngsten Nachrichten überaus trostlos. Alle bisherigen Versuche, weitere Verwüstungen durch daö einstrü- mende Wasser zu verhindern, haben fich als fruchtlos erwiesen, und zumal werden von Augenzeugen die Pumpenvorrichtungen als ganz ungenügend geschildert. Trotz aller Versicherungen der Behörden, daß der Stadt Wieliczka keine Gefahr durch Einsturz drohe, sind bereits ganze Straßen von ihren Bewohnern verlassen worden, die größtentheils sich nach Krakau geflüchtet. Das Wasser, Hal nun auch die schöne AntouiuSka- pelle zerstört, die in der Tbat ein Kunstwerk gewesen, das gewiß jedem Besucher der Minen noch erinnerlich ist. Die Kapelle war im Jahr 1690 auSgebrochen und Alles — Einfassungsmauer, Altar, Crucifir, Säulen, Statuen u. f. w. — waren aus Salzstein gemeiselt. Die Kapelle gewährte namentlich bei Beleuchtung einen eigenthumlich erhebenden Anblick und versammelte die unterirdischen Bewohner der Grube oftmals zum Gebete. Die Zerstörung der Kapelle hat auf die überglaubischen Bergleute einen großen Eindruck geübt, ja sie halten gegenwärtig daS Bergwerk für unrettbar verloren.
Ungarn. Von einem originellen Stiergefecht, welches am vorletzten Sonntag in Pesth stattfand, erzählt „Hon" Folgendes : Am verflossenen Mittwoch gelang es einem Stier, der zur Schlachtbrücke geführt wurde, in der Stationsgaffe, trotz der Stricke, an denen er geführt wurde, sich frei zu machen, und wurde dann ein leerer, umzäunter Hausgrund, wohin der Stier sich geflüchtet hatte, der Schauplatz eine- Kampfes, der selbst in einem römischen Amphitheater Beifall gefunden hätte. Die betreffenden Fleischer ließen nämlich zwei ungeheure Hunde auf das entkommene Thier los, das seine Gegner ruhig erwartete. Der Stier nahm die Sache anfangleicht und schüttelte die Angreifer von fich ab; endlich aber begann er sich seiner Hörner zu bedienen und warf die Hunde mitunter klafterhoch iu die Luft, als wären rS Ratten. Die Hunde erneuerten ihre Angriffe immer wieder, bis einer derselben unter die Füße des StierS gerieth, der nun seinen Gegner so fest niederdruckte, daß der Hund mit heraushängender Zunge scheinbar leblos liegen blieb. Nun trat ein handfester Fleischergeselle auf den Kampfplatz, um cS mit dem wütbende» Thiere aufzunehmen. Er wurde jedoch vom Stiere, der auf ihn loSrannte niedergeworfen und' gerieth unter den Füße» deS schäumenden ThiereS in die größte LebenSbefahr, während die Zuschauer keinen Rath wußten,-wie sie ihm zu Hülfe kommen sollten. Nun zogen aber die heftigen Angriffe deS zweiten HnndeS die Wuth des ThiereS auf sich, und während diese zwei Thiere mit einander kämpften, hatte sich auch der scheinbar erdrückte Hund erholt, sprang herzu und biß sich an der Ohrwurzel deS Stieres wüthend ein. Nun rührte sich der Stier nicht mehr, nur büeS er aus den Nüstern den Staub hoch empor und feine Füße zitterten sichtlich. Die Fleischer konnten fich hierauf wieder heranwagen und den Stier binden, doch waren fie nicht im Stande, den erwähnten Hund vom Ohre des Stieres loszumachen. Bis zur Schlachtbrücke, wohin man den Stier brachte, hing der Hund am gebändigten Thiere fest; dort aber fand der gehörnte Kämpfer bald seinen Tod.
England. Die Erinnerung der Bewohner von Norwich ist unerwarteter Weise wieder auf eine Gräuelthat zurückgelenkt worden, welche bereits seit 17 Jahren im Grabe der Vergessenheit schlummerte. Am 21. Juni 1851 machte ein junger Mann, Namens Johnson, von seinem Hunde begleitet, einen Spaziergang, etwa etne Meile von Norwich. Der Hund, welcher die Gegend ring- herum absuchte, kam plötzlich mit einem Stück Fleisch aus einem benachbarten Ackerfelde hervor und lief mit selbem nach Hause. Daselbst angelangt, sah Johnson zu seinem Schrecken, daß das Stück Fleisch eine menschliche Hand war. Sofort machte er der Polizei Anzeige von der gräßlichen Entdeckung. Eine sorgfältige Nachforschung führte am nächsten Tage zur Entdeckung mehrerer kleinen Fleischstucke und eines menschlichen Fußes. Die Flüsse und Bäche der Nachbarschaft wurden der genauesten Untersuchung unterworfen und nach und nach fand man kleine Fleischstücke, welche offenbar in Riemen von einem Leichnam abgeschnitten worden waren. Fast überall wurden diese Fleischstücke, so wie Theile der vertebrae, der viscera, der pelvis u. s. w. aufgefunden, heute an einer Seite der Stadt, morgen in ganz entgegengesetzter Richtung und übermorgen an einer Stelle, welche schon zwanzig Mal auf daS genaueste durchsucht worden war, so daß der Mörder noch lange nach Entdeckung der That mit der Zertheiluiig seine« Opfers und der Zerstreuung der einzelnen Theile beschäftigt gewesen fein mußte. Von Kleidungsstücken wurde nichts als ein Damenhut gefunden, und Alles, was die Aerzte nach Abhaltung der officiellen Untersuchungen feftznstellen vermochten, war, daß die gefundenen Ueberrefte einem weiblichen Leichnam von 16—20 Jahren an- gehörteu, daß der Tod vor 14 Tagen erfolgt fei, und daß fie im Augenblicke des Todes gesund gewesen sei. Polizei und Publikum schloffen auf einen Mord, aber bei diesem Schluß blieb eS auch, und nach nicht gar langer Zeit war die Geschichte vergessen — bis am vorigen Sonnabend ein Telegramm den Behörden von Norwich mittheilte, daß ein respektabler Einwohner ihrer Stadt bei einem Polizeigerichte in London freiwillig das Gestandniß abgelegt habe, er habe seine Frau am 15. Juni 1851 ermordet und in Stücke. geschnitten. Auf welche Weise eS geschah, daß bei der genauesten Nachforschung nicht der geringste Schatten von Verdacht auf Sheward, dieß ist der Name deS Selbstanklägers, fiel, ist noch ein Näthsel, von dem nur bekannt, daß er den Freunden und Bekannten seiner Frau sagte, sie befinde sich auf einer Reise, und daß man ihm, einem stillen und angesehenen Bürger, dieß gerne glaubte. Welches die Beweggründe zur Offenbarung seines furchtbaren Geheimnisses bildeten, ist gleichfalls noch unbekannt.
Em amerikanische- Blatt gibt folgende Eharakteristik von Mainz : »Die Festung Mainz ist großpreußisch, die Negierung ist Darmstädtisch, die Post ist nordbundisch. das Militär ist polnisch-preußisch, die Landesfarben find hessisch, da« Gesetz ist französisch und die Sprache der Mainzer ist deutsch.
Ncdaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fjr. Ehr. Pietsch) in Gießen.


