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Berlin, 4. März. Zur Feier der Uebernabme der Präsiorntschafk ter Vereinigten Staaten durch Grant gab der nortamerikanische Gesandte Bancroft rin Diner. Graf Bismarck toastirte auf Grant, Bancroft auf Preußen und den norddeutschen Bunt. Beite hoben hervor die Erhaltung und Betätigung der Freundschaft zwischen dem amerikanischen und dem deutschen Volke, den sowohl turch Blutsver­wandtschaft als durch historische Sympathien Ver­bündeten.

Berlin, den 6. März. Der preußische Land- tag wurde heute turch eine von dem Grafen Bis­marck verlesene, die Thatigkeit deS ersteren sehr an­erkennende Thronrede geschloffen. Die Eonstituirung des Reichslagis mußte wegen Eollibirung in ter Be­nutzung drS Raumes im Herrenhaus und unvoll­ständiger Anwesenheit seiner Mitgli.der auf Montag vertagt werden.

Neapel, 25. Fcbr. Ein Aufsehen erregender Fall, der vor dem hicsigen Appellhof spielt, wird von derA. Z." mitgetheilt. Der Priester Treglia hatte sich an den Oificial des Civilstandes in Salerno ge­wendet, damit derselbe das feierliche Eheve,sprechen zwischen Treglia und einem Fräulein aus Saleinv entgegennehme. Der Lsficial weigerte sich, weil ter Vater des Bräutigams sich ter Heiralh tilgen des priesterlichen Standes seiues Sohnes widersetzte. Treglia wandte sich an das Civilgericht von Sa­lerno mit dem Verlangen, daß dieses den Witer- spruch seines Vaters für ungesetzlich erkläre, und ten Osficial anweise, seinen Heiratdecontracl aufzunehmen. Das Gericht von Salerno war aber ter Ansicht, daß ein katholischer Priester sich nicht verhe>raiyen dürfe, und verwarf das Ansuchen Treglta's. Der Letztere wandte sich an tie Äppellinstanz, dessen Ur- theil so ausfiel, wie er nach cem glänzenten Plaidoyer des Advokaten Eaiucci und des Eav. Sannina zu erwarten war: Vas Urthcil tes Gerichts von Sa­lerno wurde verworfen und das Recht eines katholt- schcn Priesters anerkannt, eine Ehe rechtskräftig zu schließen. Das Publikum, welches während der Ver­handlung so lebhafte Sympaihien für die Berechti­gung katholischer Priester zur Verebelichung bezeugte, wird tiefe Entscheidung mit Beifall aufmhmen, und auch unter ven Priestern dürfte der Fall Treglia's bald zohlreiche Nachahmungen finden.

Washington, 4. März. (Kabeltelegramni ausReuter's O sicePiäsident Grant leistete heute Mittag den vorgeschnet enen Eid und hielt darauf seine Antrittsrede, die im Wortlaute folgt: Mitbürger! Eure Abstimmung hat mich zum Prä­sidenten erwählt. Ich habe V«n von ter Verfassung vorgeschriebenen Eid ohne inneren Vorbehalt ge­leistet, mit dem Entschlüsse, nach besten Kräften Alles, was meines Amtes ist, zu thun. Die Viratitivort- lichkeit meiner Stellung fühle ich, doch ich übernehme sie ohne Furcht. Das Amt ist mir übertragen wor­den, ohne daß ich es gesucht hätte. Ueber Die wich­tigsten Fragen beabsichtige ich allezeit dem Eongresse meine Ansichten auezusprechen. Wenn ich es rath- sam finde, gedenke ich mein Veto einzeiligen, um Maßregeln, gegen welche ich bin, abzuwenden; doch alle Gesetze sollen getreulich ausgeführt werten, mö­gen sie meine Zustimmung Haden oder nicht. Ich werde tie Politik befolgen, kein Ge,etz zu empfeh­len, welches mit dem Volkswillen in Widerspruch stent. Die Gesetze sind bestimmt, über Alle zu herr­schen, sowohl über D ejenigen, deren Beiiall sie ha- ben, als über Die, welchen sie widerstreben. Ich kenne keine Methode, die Zurücknahme schädlicher Gesetze zu sichern, welche so wirksam wäre, als die genaue Durchführung derselben. Viole Fragen wer­den sich in den nächsten vur Jahren erheben. Sie müffen mit Ruhe und ohne Vorurlheil erwogen werden, da das größte Gut des Volles und die Mehrzahl desselben aufs Innigste davon berührt wird. Diese beansprucht Sicherheit der Person, des Eigenthums, rer religiösen und polnischen Meinung überall im Lande. Alle Gesetze, rodete diese Absicht söidern, werden von mir nach besten Kräften unter- stützt werden. Zur Sicherung der Union hat eine große Staatsschuld ausgenommen werden müssen, deren Tilgung zugleich nut der Rückkehr rer Mc- tallivährung, sobald dieselbe ohne Schädigung des Landes erfolgen kann, ins Auge gefaßt werden muß. Um der Naiionalehre willen sollte jeder Dollar Re- gierungsichiild ui Gold bezahlt werden, wenn nicht contractlich andere Bestimmun en festgesetzt sind. Möge man nur wissen, daß auch hinsichtlich keines einzigen Pfennigs der Staatsschuld eine Repudiattvn stattfin- det, so wird das schon viel zur Stärkung des Staats- credits beitragen, welche der beste in Der Welt sein mußte, unD es wird uns schließlich in Den Stand

setzen, die Schuld durch Bvns zu ersetzen, für welche wir weniger Zinsen zahlen, als wir jetzt zu zahlen haben. Dazu soll eine ehrliche Erhebung der Steuern und strenge Rechenschaftsablegung an das Schatzamt für jeden erhobenen Dollar und Die größtmöglichste Einschränkung in den Ausgaben kommen. Wer zwei- feit daran, daß es thunlich fein wird, jeden Dollar abzuzahlen, und zwar mit größerer Bequemlichkeit als jitzt, wo wir für unnützen Luxus zu zahlen ha­ben? Der darniederliegende Verkehr muß wieder gehoben und die Industrie ermutigt werden. Die jungen Männer dieses Landes haben ein besonderes Interesse Daran, die Nal onalehre aufrecht zu erhal­len. Augenblicke des Nachdenkens über unfeien künf­tigen gebietenden Einfluß unter den Nationen sollten sie mit Nationalstolz erfüllen. In welcher Weise Die öffentliche Schuld getilgt und Die Metallzahlung wieder ausgenommen werken soll, ist nicht so wichtig, als daß der Plan dazu g.faßt wird. Die geeinigte Entschließung zum Hanteln ist mehr werlh, als ter getheilte Rath über Die Art Des Handelns. Eine Gesetzgebung über diesen Gegenstand mag jetzt viel­leicht nicht nothwentig, noch selbst rathsam fein, doch sie wird es werten. Sobald das Gesetz überall im Lande in voller Kraft wieder hergestellt und Der Handel in fein gewohntes Geleise gebracht ist, wird es mein Bemühen sein, Die Gesetze getreulich auszu- fübren und für Die regelmäßige Erhebung aller Staatseinnahmen zu sorgen. Ich werde nach be­item Ermessen nur solche Beamte ernennen, welche zur Ausführung dieses Planes geeignet sind. Be­treffs Der auswärtigen Politik beabsichtige ich, mit Den onDern Nationen auf Dem Fuße Der gleichen Billigkeit zu verkehren, als sie Privatpersonen gegen einanDer beobachten müssen. Ich beabsichtige, Den gesetzlichen Schutz allen hier wohnenDen Bürgern, mögen sie Eingeborene oDer von sremDer Abkunft sein, zu gewähren, sobald irgend ihre Rechte gefähr­det sind. Wo irgenD Die Flagge unseres Lau Des weht, beabsichtige ich, die Rechte aller Völker zu ach- ten, Doch gleiche Achtung für unsere eigenen Rechte zu sordern. Wenn Andere von dieser 9Lgd deö Verkehrs mit uns abweichen sollten, so könnten wir veranlaßt weiden, ihrem Vorgänge zu folgen. Die angemessene Behandlung Der Indianer verlangt Die sorgfältigste Erwägung. Ich gedenke, jedes Versah- ren zu begünstigen, w-lche ihre Eiml sirung, ihre Be­kehrung zum Ehnstenthum und schließlich Die Verlei­hung des Bürgerrechts an sie zum Ziele hat. Ich hoffe und wünlche Die endliche Annahme Des Amen- Dements zur Eonstitution, wodurch Das allgemeine Stimmrecht gesichert wird. Schließlich bitte ich Darum, Daß im ganzen LanDe Einer gegen Den An- Deren geduldige Nachsicht übe, und daß jeder Bür- ger Den festen Entschluß fasse, sein Möglichstes zu thun, um Das Glück Der Union zu befestigen, und ich flehe zu Gott, daß er seinen Segen Dazu gebe." Ibber Den Alabamavertrag und Cuba beobachtet Die N.de Schweigen. Durch Präsident Iohnson's Abschiedsproclamation wurde Der vierzigste Congreß vertagt, ohne daß Die Zeit bestimmt roorDen wäre, wann Der neue Congreß zusammentr.ten solle.

Vermischtes.

Darmstadt, 3. März. Verflossenen M»ntag titü der landwntlifwafiUchk Club für Milte! - und SüdweflvWöiland eine stark besuchte Versammlung in Frankfurt ab und wurden folgende Anträge des Freiherrn von Rabenau einstimmig ange­nommen :jn Erwägung, daß die Verhandlungen und Be­schlüsse 6cd (Kongresses norddeutscher Landwirthe, welcher vom 8. b>S 13. Februar in Berlin tagte, zur Genüge gezeigt ba­den, daß dieser nicht die Interessen der Landwirlhschast NorD- deutschlandd in ihrer Gesammlheit vertritt; 2) daß eine solche gerechte Vertretung nur unter relativ gleicher Belheiligung aller intereffirter Laudeötheile stattfinden kann; 3) daß in der jetzt brennendsten Frage unserer vandwiithschast, dec Spiri- t uS b est e u eru ii g, aus diesem (Kongresse ein Majoritätsbe­schluß herbeigesuhrt worden ist, welcher wohl den Interessen der großen Spiritusffbnken in der Nähe Berlins und der preußischen Spirilus- und Zucker Territorien, nicht aber den Griiiidiützen einer gerechten Besteuerung der Leistungsfähigkeit entspricht; 4) daß nur die Einführung der F a b r i ka t st eu e r die landwirthschaftlichen Brennereien Mittel-, Sud - nnd W.st- dentschlandS in ihrer Mehrzahl von. dem gänzlichen Untergang retten kann; 5) daß die landwirthschAftlichen Brennereien dasselbe Recht aus gerechte Steuer und Schuh des Staates Haden, wie die großen Spiritusfabriken: beschließen die im' landivirthschaftlichrn (Klub am 1. März zahlreich versammelien Landwirthe MiitelbeutjchlandS, ihr Bureau zu beauftragen, eine mottvirte Petition an den Bundeskavzler und den in we­nigen Tagen zusammentrelenden Reichstag deS NoiDbundeS zu richten, mit dem Petitum, als Uebergang bei der Branntwein­besteuerung facultativ eine Fabrikatssteuer neben der bestehen­den Maischsteu r, und wenn zulässig, eine Aversionirung ter kleinen landwirthschaftlichen Brennereien gesetzlich einzuführen, und bei Normining der Fabrikatssteuer behufs Gleichstellung der Besteuerten die Durchschnittsausbeute, als welche minde- ,llend 7 vEt. pro Quart Maischraum angenommen werden kann, ;» Gnii-.de zu legen.

Darmstadt, 5. März. Der in Nr. 53 und 64 unserer

Zeit an dieser Stelle erwähnte Correspondent aus Lberheffen präcisirt seine bisherigen Miitheilungen, wie folgt:S ä mm t- liche bis jetzt befannte Vorstellungen, welche in Betreff der evangelijchen Kirchenverfassung bei der zweiten Kammer der Stünde eingereicht woiden find, sprechen sich nicht unbedingt gegen jede Preebytenal - und Synotalverfassung, sondern ledig­lich gegen die beantragte deiarlige Verfassung und gegen die (Kompetenz der Lauvstände in dieser Sache aus. Wenn die Lehre unv der Kultus nicht berührt, wenn dasB eken ntniß der Kirche in feiner Weise alterirt oder in Frage gestellt wird", wie das gerate die Vorstellung ans Holzheim und Dorf Gill auf s EntichuDenste au.spricht, so dürfte keine Ge­meinde im ganzen Lande dagegen Einsprache erheben. Aber derProtestauteiiveiein will gerade durch die Verfassung die Geltung Der Bekenntnisse, sogar des allgemeinen chrinlichen ©laubenebefenntniffea, beseitigen, und welche Garantien in die­ser Hinsicht Der sogenannteevangelische Verein" zu Heien gedenkt, ist bi# jetzt noch im Unklaren. (Darmft. Ztg.)

Mainz. Dem Publikum durfte zu empfehlen sein, aus die von einem hiesigen Banquier verschriebenen und in Umlauf gesetzten österreichischen 10- und 20- Kreuzerstucke ein beionde- reö Augenmerk zu haben unb D efelben voikommenden Falles zuruckzriweisen Di.ff Münze ist im Wcrthe Der Papiervaluta ausgeprägt und 10 Stück davon nicht etwa gleich 1 Gulden Silber, sondern 1 Gulden Papier.

Kassel, 2. März. Mehrseitig wird versichert, ed stehe jetzt Der Ausbau der gesammlen .Rattenburg behuss Aufnahme Der Bildergallerie, der Gerichte unb sonstiger Behöiden, sowie die Herstellung des Orangerieschlosses behufs Umbildung in einen königlichen Wintergarten fest.

Frankfurt. Das Geschäft in Immobilien hat im Mo­nat Februar einen erfreulichen Aufschwung genommen. ES wurden nicht weniger als für 520,000 fl. Immobilien UM ge­setzt. Auch die Baulust scheint wieder rege zu werden. Denn eine namha'te Zahl Neubauten find für Den kommenden Som­mer projeelirt unD die Nisse derselben bei bei Baubehörde ein­gereicht. DaS Geschäft in Gr - und Vermietheu blieb in gleichem Flor. Die Preise für sämmtliche Wohnungen, große, kleine und mittlere, sind nicht unerheblich in Die Höhe gegan­gen. Vielen Zuzüglern hielt es äußerst schwer, ein passeiided Unteikommeu zu finden, und gehen Die Vermiether sehr wähle­risch zu Werke.

Paris, 28. Febr. Ein eigenes Duell sand gestern Mor­gen auf belgischem Gebieie statt. Ein französischer Major fdlug sich nämlich für Bismarck, und zwar gegen einen han­noverschen Obersten. Der französische Major ist Der Gras von Malartie, Der eine Hobe Stellung in Merico unter Mari- inilian inne hatte. Es ist Der Nämliche, auf Dessen Bitte sich Der preußische GesanDte sMagnuS, wenn ich nicht irre) zu Gunsten Maximilians bei Juarez verwandte. Der Streit ent­stand dadurch, daß Der französische Major, Der em großer - Freund von Bismarcks ist, für diesen in Gegenwart des Hanno- ver scheu Obersten, dessen Manien unbekannt geblieben ist, Par­tei nahm. Am Freitag Abend begaben sich die beiden Gegner mit ihren Zeugen (Der Herzog von Hamilton unD ein AuDitvr deS Staatöratbed waren tue il)ialartie8 und zwei hannoversche Offiziere die ihres Obersten) nach Belgien, wo sie sich schlugen. Der Oberst hatte den Degen verweigert, Da dieser in Der hannoverschen Armee nicht MoDe sei. Das Duell fand deß- halb mit Pistolen statt. Graf Malartie schoß zuerst und Die Kugel berührte daS Ohr des Hannover scheu Obersten, Der einige SecunDen wie betäubt war. Er schoß alsdann und Malartie stürzte zu Boden. Er hatte die Kugel in die rechte Seite er­halten. Die Wunde ist aber nicht gefährlich. Da Die Kugel auf ein Packet Bankscheine und Briefe stieß und znruckprallte. Der Verwundete konnte nach Paris gebracht werden.

* Neubildung des Gehirns. Herr v. Parville er­wähnt in Der wissenschaftlichen Uebersicht des offieiellen Jour­nals Den merkwürdigen Fall von Amputation und Wiedererzeu­gung Der Gehirn Hemisphären, Die namentlich das Resultat der jüngsten Forschungen des Hrn. Voit von Der Münchener Aeademie sind. Seit 1822 zeigte Flvureus bis zur äußer­sten Evidenz, daß eS bei verschiedenen Thieren möglich sei, einen ganzen Gehirnlappen hinwegzunehmen, ohne dadurch ih­ren Tod herbeijufuhreii. Gr ging noch weiter. Er nahm Katzen, Kaninchen, öffnete Deren Schädel und nahm das Gehirn heraus. Katzen und Kaninchen lebten noch ein Jahr nach dieser Operation. Leben ist also auch ohne Gehirn möglich. Nur verlieren die auf diese Weise verstümmelten Thiere alle Sinne und ihre Vernunft und sind auf den Zustand einfacher Auto­maten reducirk. Dasselbe Erperiment kann auch mit dein klei­nen Gehirn gemacht werden. Da dieses jedoch das Die Be­wegungen cegtilirenbe Organ ist, so bewegt sich das betreffende Thier nur nach Dem Zufalle fort; ed gleicht einem Betrunke­nen und ist wirklich ein Kopf ohne Hirn! Herr Voit von München hat ein noch sonderbareres Resultat erlangt. Er hat mehreren Tauben DaS Gehirn hinweggenommen, und nach einigen Monaten rvnstatirte er zu feinem Erstaunen, daß sich dasselbe erneuert batte. Das Gehirn war wieder gewachsen. Nach der Wegnahme DeS Gehirns, sagt der gelehrte Phy­siologe, stecken Die Tauben ihren Kopf unter einen Flü­gel und bleiben unbeweglich. Die Augen sinb geichlvssen, und sie scheinen zu schlafe». Dieser Zustand Dauert einige Wochen. Dann erwachen sie endlich and ihrem scheinbaren Schlafe, öffnen ihre Augen und beginnen zu fliegen; sie ver­meiden dabei alle Hindeiniff und entwischen Denen, welche sie greifen wollen. So ist ed klar, daß sie wieder sehr gut sehen uu» hören. Einige dieser Thiere wurden fünf Monate nach Der Operation getöbtet, und man fand in Der Hirnschale eine weiße Masse vor. Die gänzlich von Der (Konsistenz unD dem Aussehen Der weißen Gehirnmasse uuD auch zudem in zwei Gehirnlappen (l,echi ccrebri) getheilt war. Jn jeder der bei­den Hemisphären bemerkte man eine kleine Stelle, die mit Flüssigkeit gefüllt war, unb zwischen beiden eine Scheidewand (Septuin). Die Masse bestand aus primitiven, zweimal ge- munDenen Nervenfasern und and unzweifelhaften Ganglienzellen. So halte sich also das Gehirn innerhalb einiger Monate neu gebildet und das neue Organ seine vollständige ftinctiouelle Thätigkeit aufgenommen.

* Friedrich Der Große deconrte einst einen Offizier; Em. Majestät, sagte dieser, nur auf Dem Schlachtfflde kann ich einen Orden annehmen. A bah, erroieberte der König, sei Er fein Narr unD hänge bad Ding Da an, ich kann Doch um Seinetwillen keinen Krieg anfangen.

Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (F.r. Ehr. Pietsch) in Gießen.