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1. October.

Der Norddeutsche Bundeskanzler scheint seinen Schmollwinkel auch über Winter nicht verlassen zu wollen. Nach derTribüne" werden in Varzin alle Einrichtungen für eine glänzende Wintersaison ge­troffen. Jndeß ist Hr. v. Keudell, der diplomatische Attache des Grafen Bismarck telegraphisch zu dem­selben gerufen worden, woraus man schließen will, der Bundeskanzler leite doch insgeheim alle Fäden der gegenwärtigen Action.

DieKreuzzeitung" schaut fortgesetzt mit großer Sorge nach Paris; sie knüpft an die Nachricht, Lord Clarendon habe dem Kaiser Napoleon nicht verhehlt, daß Frankreichs Zustände den europäischen Mächten ernste Besorgnisse einflößen, an und sagt: Das Schauspiel, welches Frankreich seit Monaten bietet, sei nicht das eines wohlburchdachten System-Ueber- ganges, es sei das Schauspiel einer kasserlosen Zeit. Wenn der Kaiser darauf rechne, daß das maßlose Parteigebahren die conservativen Elemente ausschrecken werde, so sei das Experiment gewagt, und den übri­gen Regierungen sei nicht zuzumuthen, an bas Ge- lingen desselben zu glauben. Natürlich sei es wahr, daß das Ausland an den Rückschlag einer Katastrophe in Frankreich denke.

DemCorresp. v. u. f. D." wird aus Wien ge- schrieben: Die Sendung des Generals Fleury, Vertrauten des Kaisers nach Petersburg, wird in eingeweihten Kreisen für das Zeichen einer Wendung in der orientalischen Politik des französischen Kadi- netS gehalten. Man glaubt, dasselbe werde zu den Anschauungen zurückkehren, welche der frühere Mini­ster des Aeußern, Marquis de Moustter, im ersten Stadium der kritischen Frage kundgab (Anerkennung der Unabhängigkeit der Insel), und vermuthet, daß auch Graf Beust an dieser Wendung betheiligt sei, also den Grafen Chotek entsprechend instruiren werde. Die aus dem Rothbuch bekannte Beust'sche Neujahrs- bepesche von 1867 (Vorschlag der Aufhebung jenes Artikels des Pariser Vertrags von 1856, welcher Rußland das Halten von Keiegsschiffen im schwarzen Meere verbietet) war übrigens schon aus diesem Ge­sichtspunkte geschrieben, fand aber damals bei Frank­reich keine günstige, .bei Rußland eine kühle Aufnahme.

Ueber die Unruhen in Barcelona berichtet das Dor­tigeDiario" : Das Feuer, welches um 9*/2 Uhr Abends begonnen hatte, hörte erst um 2 Uhr Mor­gens auf, im Augenblicke, wo die letzte Barrtcabe genommen wurde. Der Kampf war namentlich im dritten und vierten Distrikt der Stadt heftig. Zn der Calle Poniente mußte Artillerie angefahren wer­den, um in die Barricabe Bresche zu legen. Beim Angriff auf die große Barrikade der Carmeliterkirche gegenüber war bas Feuer der Insurgenten so leb» haft, daß es die Truppen zum Rückzüge zwang. Auch da mußte die Artillerie der Infanterie Bahn brechen. Man zählte 12 getödtete Republikaner, die Truppe hat nur vier Tobte unb 56 Verwundete; von den Bürgern sind ungefähr 20 verwundet. 80 Gefangene sind auf ein im Hafen vor Anker liegen­des Schiff gebracht worben. Viele Frauen lieferten Gewehre aus, indem sie erklärten, daß man ihre Männer hintergangen habe. Die Kirchen waren geöffnet und die Gläubigen strömten in Masse herzu, um zu beten; die Kathedrale blieb, als zum Bezirke des ConstilutionSpIatzes gehörig, verschlossen.

2. October.

DieKreuzztg." schreibt:Eine gewisse Kate­gorie liberaler Correspondenten macht sich neuer­dings wieder ein Gewerbe daraus, theils von Dif­ferenzen zwischen dem Grafen Bismarck und sei­nen Collegen, theils von vermeintlichen Zntriguen, welche gegen den Herrn Bundeskanzler von einer angeblichkonservativen Hofpartei" gerichtet werden, zu erzählen. Sie bringen damit in konfusester Weise auch een bevorstehenden Besuch Sr. K. Hoh. des Kronprinzen in Wien und die hieraus hergeleiteten Andeutungen über eine Annäherung zwischen Preußen und Oesterreich in Verbindung. Wir können auf Grund vielseitiger, zuverlässiger Jorformationen die Versicherung geben, daß an all jenem Gerede und an allen von jenen Correspondenten mit großer Drei­stigkeit beigebrachten Details auch nicht ein wahres Wort ist, und daß alle Diejenigen, welche den Thal« fachen näher stehen, die politischen Deutungen der jetzigen Vorgänge nach der erwähnten Richtung hin für durchaus sinnlos erklären.

Der baierifche Landtag bietet gegenwärtig ein noch nie dagewesenes Schauspiel. Die liberale und die clerical-patriotischc Partei sind beide gleich stark, eine jede hat 72 Mitglieder, von denen Niemand bei den Sitzungen fehlt, unb ba keine bieser beiven Parteien geneigt ist, ber anbern auch nur die geringste Con-

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cession zu machen, so sind alle Abstimmungen schon bei der Präsidentenwahl resultatlos; immer und im­mer wieder stellt sich Stimmengleichheit heraus. Ob, ba auch bas fünfte Skrutinium zu keinem Resultate führte, der Antrag gestellt wird, die Kammer solle der Staatsregierung die Anzeige machen, baß sie nicht im Stande sei, sich zu constituiren, bleibt ab­zuwarten. KeinenfallS kann die Regierung eine Auf­lösung (resp. Annullirung der Wahlen) eher vor­nehmen, als bis ihr diese Anzeige erstattet ist. Uebri- gens wird von vielen Seiten hervorgehoben, das Ministerium handle am besten nach konstitutionellen Principien, wenn es die Parteien den Kampf durch- fechten lasse, ohne sich in denselben, von dem es direkt nicht berührt ist, einzumischen ober ihn zu hindern. Das Ministerium handle im Interesse des Landes, wenn es ihm die Aufregung einer neuen Wahl in der jetzigen, ohnehin so tief erregten Zeit erspare; es solle erwarten, bis die gewählten Ver­treter des Volks im Bewußtsein ihrer vornehmsten Pflicht, des ganzen Landes Wohl zu fördern, sich vergleichen und einen modus vivendi herbeiführen. Ueberdieß sei bas Ministerium so sehr nicht pressirt: der §. 7 veS Tit. VII der Verfassungsurkunde gebe dem König bas Recht zur Forterhebung der letztbe- willigten Steuern auf ein halbes Jahr, wenn er durch äußere Verhältnisse verhindert ist... (zur ordentlichen Steuerbewilligung) die Stände zu ver­sammeln." Aeußere, d. h. außerhalb ver Macht- befugniß des Königs liegende Verhältnisse aber seien es, wenn Die einberufenen Abgeordneten es verwei­gern oder doch ihnen es nicht möglich ist, sich zu einer Kammer zu formiren.

Die Nachrichten von Cuba lauten günstig für die Insurgenten. Die Schlacht bei Las Tunas, in wel­cher sie zweifellos einen Sieg über die sie in ihrer Position «»greifenden Spanier bavontrugen, ist als Vie bedeutendste im kubanischen Unabhängigkeitskampfe zu betrachten. Laut Nachrichten, welche am 9. v. M. in Washington eintrafen, dauerte der Kampf 5 Stun­den; Die Spanier, unter General Balmaseda, waren über 4000, die Cubaner 6000 Mann stark; Der Verlust Der letzteren betrug an Getodtelen 72, Ver­wundeten 257 und Vermißten 47, während die Spa­nier über 600 Tobte unb Verwunbele hatten, von Denen sie 200 auf dem Schlachtfelde zurückließen; außerdem wurden 270 Spanier gefangen genom­men und gegen 490 Defertirten. Balmaseda mußte sich nach der Schlacht in feine Verschanzungen zu- rückziehen.

Vermischtes.

Darmstadt, 23. Sept. Das heute erschienene Regie­rungsblatt Nr. 45 enthält:

1. Bekanntmachung, die Maß - und Gewichtsordnung betr.

In Gemäßheit des Art. 21 der Maß- und Gewichtsvrd- nung für den Norddeutschen Bund voni 17. Aug. 1868 und des Gesetzes vom 7. Aug. d. I., die Ginführung der für den Norddeutschen Bund erlassenen Maß- und GewichtSordnung in den nicht zum Norddeutschen Bund gehörigen Theilen des GroßherzogthumS betr., werden die Berhältnißzahlen für die Umrechnung der im Großherzogthum bisher gültigen LandeS- maße und Gewichte in die durch die erwähnte Maß- und Ge­wichtSordnung festgestellten neuen Maße und Gewichte be­kannt gemacht.

II. Summarische Ueberficht der Rechnung der Großherzog- lichen LandeSwaisenanstalt zu Darmstadt für 1868.

111. Dienstnachrichlen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 17. Aug. den Canzleidiener bei dem Bezirksgerichte Mainz, Schmill, zum Canzleidiener bei dem Obergerichte der Prozinz Rheinhessen, und den Sergeanten im ersten Reiterregimente, Kilian, zum Canzleidiener bei dem Bezirksgerichte Mainz zu ernennen; am 21. Aug. den StabSauditeur Schenck zu Darmstadt un­ter die Zahl der Advokaten und Procuratoren bei dem Hofge­richt der Provinz Starkenburg aufzunehmen; am 6. Sept, den von dem Standesherrn dem Herrn Grafen Eberhard zu Erbach-Erbach auf die erledigte zweite DiaconatS- und erste evangelische Mädchenschulstelle zu Erbach präsentrrten evangeli­schen Pfarramtöeandidaten KrauS aus Darmstadt für diese Stelle zu bestätigen.

IV. Eoncurrenz für: die mit einem Theologen zu be­setzende erste Lehrerstelle an der 1. Elaste der Stadlmädchen­schule zu Gießen, mit einem Gehalt von 850 fl.; dem Etadt- vorstand zu Gießen steht das PräsentationScecht zu dieser Stelle zu; die evangelische Schulstelle zu Stockheim mit einem Gehalt von 300 fl. nebst vier Stecken Holz zur Heizung des SchullocalS; dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau ileht daS PräsentationSrecht zu dieser Stelle zu; die erste evangelische Schulstelle zu Groß-Linden mit einem Gehalt von 400 fl. und einer Vergütung von 36 fl. für Heizung des SchullocalS; die zweite evangelische Schulstelle zu Lampertheim mit einem jährlichen Gehalt von 395 fl. 30 fr. nebst 10 Maß Torf; die zweite evangelische Mädchenschulstelle zu Alsfeld mit einem Gehalt von 360 fl. Für die Heizung des SchullocalS sorgt die Gemeinde Alsfeld; dem Stadtvvrstand zu Alsfeld steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die DlstrictSeinneh- merei Friedberg, für welche eine EautionSleiflung von 4000 fl. erfortder wird. Eoncurrenzfähige Bewerber haben sich binnen 14 Tagen anzumelben.

V. Gestorben sind: am 22. Aug. der Großherzogliche Forstwart a. D., Mieth, zu Ober-Roden; am 25. Aug.

der evangelische Pfarrer Hellwert zu Wald-UelverSheim; am 28. Aug. der evangelische Pfarrer, Kirchenrath Braun zu Rüsselsheim.

Darmstadt, 2. Oct. Das gestern erschienene Regie­rungsblatt Nr. 46 enthält:

I Verordnung, die Beiträge deS allgemeinen evangelischen Kirchenfonds zn den Provinzialschulfonds für di« Provinzen Star­kenburg und Oberheffen betr.

II. Bekanntmachung, einige Abänderungen deS Reglements zu dem Gesetze über das Postwesen des Norddeutschen Bun­des betr.

Hl. Oeffentliche Anerkennung einer edlenThat.

IV. Bekanntmachung Großherzoglichen KriegSministeriumS, die Stellvertretung bei der dleßjährigcn Truppenergänzung betr.

V. Bekanntmachung Großherzoglicher Kommission für Post- angelegenheiten, die Postverbindung in der Provinz Ober- Hessen betr.

VI. Ordensverleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst zu verleihen geruht: am 9. Juli dem General-Eonsul Sulzer in Leipzig das Eom- thurkreuz 1. Elaste des PhlilippSordenS; am 20. Juli dem dermaligen Präsidenten des Gartenbau-Vereins in Mainz, Kauf­mann Human n, das Ritterkreuz 2. Elaste deS LudewigS-Or- denS; am 19. Aug. dem evangelischen Schullehrer Opel in Groß-Zimmern, in Rücksicht seiner vieljährigen treuen Dienste, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:Für vieljäh­rige tr^ue Dienste"; am 24. Aug. dem evangelischen Schul­lehrer Le in Darmstadt, in Rücksicht seiner beinahe fünfzig­jährigen treuen und gewissenhaften Dienste, das silberne Kreuz des PhilippSordenS; am 6. Sept, dem evangelischen Schul­lehrer Gilß in Bullau, in Rücksicht seiner vieljährigen treuen Dienste, daS allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:Für vieljährige treue Dienste"; - am 8. Sept, dem Brigadier zu Pferd in dem GenSd'armeriecorpS, Hannes, das silberne Kreuz deS PhilippSordenS; am 9. Sept dem Bürgermeister der Bürgermeisterei Gumbsheim, Johannes Wörth I., das allge­meine Ehrenzeichen mit der Inschrift:Für Verdienste."

VI. Namenöveränderungen. Seine Königliche Ho­heit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 2. Aug. dem Heinrich Dort von Alten Buseck zu gestatten, daß der­selbe statt seines bisherigen Familiennamens künftighin den Fa­miliennamen Geißler, am 9. Sept, dem Bürgermeister H eifert zu Krumbach zu gestatten, daß derselbe statt seines bisherigen Familiennamens künftighin den Familiennamen Hel­fer ich, an demselben Tage dem Heimann Gernsheimer von Viernheim zu gestatten, daß derselbe künftig statt seines bisherigen den Familiennamen Löb, am 14. Sept, der Marie Frankenberger zu Griesheim zu gestatten, daß die­selbe statt ihres bisherigen Familiennamens Frankenberger künf­tighin den Familiennamen Schupp, am 18. dem Peter Hans zu Ilbenstadt zu gestatten, daß derselbe statt semeS bis­herigen Familiennamens künftighin den Familiennamen Guth- mann führe.

VIII. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 14. Sept, dem Schulamts-Aspiranten Ofen loch aus Bürstadt die erledigte dritte katholische Schulstelle zu Nieder-Olm und dem Schul- amtS-Aspiranteu Dir aus Ober-HilberSheim die erledigte zweite Gemeinde-Schulstelle zu Spiesheim zu übertragen.

XI. Charakterertheilungen. Seine Königliche Ho­heit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 14. Sept, dem evangelischen Pfarrer zu Nieder Florstadt und Dekan des Dekanats Friedberg, Friedrich Wilhelm Görtz, in Anerken­nung seiner vieljährigen treuen Dienste, den Charakter als Kirchenrath, und am 22. Sept, dem Kreisbaumeister deS KreiSbauamtS Dieburg, Wilhelm Kraus, den Charakter als Baurath" zu ertheilen.

X. Gestorben find: am 16. Aug. der Stadtschullehrer MattheS zu Offenbach, am 27. Aug. der Schul­lehrer See brich zu Horrweiler, am 1. Sept, der Kanz­leidiener der Obersteuer-Direction, Reh, zu Darmstadt, am 2. Sept, der Großherzogliche Hofgerichts-Director, Geheime Rath Decker zu Darmstadt, am 15. Sept, der Ober- Domänen-Kanzlist Nau, am 16. Sept, der Ober-Appella- tionS- und CassationSgerichtSrath Freiherr v. Lehmann.

Butzbach, 3. Oct. In der am 28. Sept, dahier statt­gehabten, von mehr als 50 Theilnehmern besuchten Versamm­lung wurde ein Obst- und Gartenbau-Verein gegründet. In einer längeren, unter Vorsitz deS Herrn Erbgrafen Friedrich von SolmS-Laubach geführten Verhandlung wurden die provisori­schen Statuten entworfen, dieser und Herr Justizrath Geyger von Affcnheim mit der einstweiligen Geschäftsführung und weckrr beauftragt, die Statuten, welche in einer demnächst zu beru­fenden Generalversammlung definitiv festzustellcn find, unter Zu­ziehung von drei Mitgliedern näher zu prüfen. (W. B.)

Friedberg, 2. Oct. Am Morgen des 25. Sept, fand man in einem Garten an der Frankfurter Chaussee die Leiche eines Mannes, der sich an einer zusammengedrehten Kordel erhängt hatte. Er hatte sich bis auf6 Hemd entkleidet und hielt in der Hand ein Messer. Dem Vernehmen nach ist der Erhängte ein in hiesiger Gegend seither beschäftigter Tag- löhner. (W. B.)

Dieburg, 26. Sept. Heute kurz nach 11 Uhr entdeckte daS Bahnper,onal, als schon der Courierzug in Sicht war, daß auf demselben Schienengeleise ein Kind sich Herumtrieb. Di« Entfernung war zu groß, als daß man, bevor der Zug an der Stelle anlangen mußte, dasselbe noch hätte Hinwegbringen können. Der Weichenwärter suchte deßhalb durch auffallende Bewegungen, Händeaufheben rc. den Lokomotivführer darauf aufmerksam zu machen, der auch wenigstens den Zug zum langsamen Fahren brachte. DaS Kind wurde von der Loko­motive umgcworfen und der ganze Zug brauste darüber hinweg. In der peinlichsten Spannung eilte man auf das Kind zu, und siehe da, einige kleine Hautabschürfungen im Gesicht abgerechnet, war es unverletzt geblieben. ES war glücklicherweise gerade zwischen die Schienen gefallen und ruhig liegen geblieben.

Frankfurt. Für TaunuSfreunde dürfte eS von Interesse sein, zu vernehmen, daß am Abhange des AltkönigS, ober­halb der Rothtannenpartie, nicht unbedeutende Wegeverbeffe- rungen projcctirt sind, welche daS Ersteigen deS ziemlich stei­len Berges nicht zu erleichtern geeignet find.

Baden, 29. Sept. Heute früh gegen 9 Uhr kam der König von Preußen in Begleitung des GroßherzogS von Weimar mittelst CrtrazugS dahier an.

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Redactton, Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Piet ich) in Gießen.