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Gießen, am 27. Juni 1868.

Detreffmd: Das Kreis - Ersatz - Geschäft für 1868.

Das

Groß herzogliche Kreisamt Gießen an

die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

ffür die Militärpflichtigen, die bei der diesjährigen Musterung sich sistirt haben, theilen wir Ihnen Loosungsscheine rssp. Gestellungsatteste zur s^ortiaen Aushändigung an dieselben mit. Den Aiilitärpflichtigeu werden Sie dabei bemerken, daß die Scheine von ihnen sorgfältig aufbewahrt werden müssen, damit sie rm Stande sind, sich jeder­zeit über ihre Militär-Verhältnisse auszuweisen. , ., . ,

Die zur nächsten Musterung verwiesenen Milikärpflichtigen haben ihre Scheine b-, dieser zur Berichtigung vorzulegen.

0 In Verhinderung des Kreisratys:

Kekuls, Kreisassessor. ________________________________________________

Bekanntmachung.

Es wird hiermit zur öffentlichen Keuulniß gebracht, daß der Jahrmarkt zu Freienseeu nicht den 6. Juli d. I., wie in dem Land» kaleuder angegeben ist, sondern Donnerstag, den 6. August d. I. abgehalten wird.

Schotten, den 24. Juni 1868. Großherzogliches Kreisamt Schotten.

In Verhinderung des Kreisraths:

Jost, Kreisasseffor.

4588)

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Secret in Sachen

»esondere Bekanntmachungen.

O e s f e n l l i ch e Ladung.

gärten, am Fluthgeaben, Acker auf dem Sandfeld,

Feilgebotenes.

4576) Ein Handwägelche» ist zu ver­kaufen. Bei weine sagt die Exped. d. Bl.

4583) Cement, Viehsalz bei ________________Flick & Kröll.

4589) Wegen des an dem Vicinalweg nach Treis vorziu nehmenden Neubaues kann bie- er Weg bis auf Weiteres mit Fuhrwerk nicht passirt werden. Ein Nothweg ist zwar über die Wiesen angelegt worden, jedoch kann derselbe mit schwererem Fuhrwerk nicht befahren werden.

Mainzlar, am 27. Juni 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar.

Vogel.

4578) Donnerstag den 2. Juli und den fol­genden Tag, von Nachmittags 2 Uhr an, sollen in der Wohnung der Christine Loos in der Brandgasse die zu deren Nachlaß ge­

hörenden Mobilien, bestehend in Bettung, Weißzeug, Möbeln, Haus- und Kuchenge- räthen, namentlich zwei goldenen Herren- Uhren, silbernen Löffeln u. s. w., öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 25. Juni 1868. Großherzogliches Ortsgcricht Gießen.

Ebel.

1) der Ehefrau der Friedrich Caspari, Sophie Christine, geborne Sohl,

2) des Franz sohl, beide in Baltimore, Imploranten,

wider

den Eberhard Peter, geboren am 19. Dc- cembcr 1825, Sohn des Johannes Peter und dessen Ehefrau Elisabetha, geborne Sohl von hier, oder dessen etwaige Leibes­erben, Jmploraten,

wegen Einweisung in eine Erbschast.

Von dem Nachlaß der am 28. November 1864 in Hanau verstorbenen Amalie Sohl, Johannes Sohl's Tochter von hier, wird dermalen noch Ein Dritttheil desselben als ruhende Erbschaft curatorisch verwaltet.

Auf den Antrag der Imploranten wer­den die Jmploraten oder etwaige sonstige auf die Erbschaft berufene Miterben geladen, sich im Termin

den 14. Juli d. I.,

Morgens 10 Uhr, Contumacirstunde, zu melden, widrigenfalls das ausschließliche Erbrecht den Imploranten auf gerichtliche Ueberweisung dieser Erbschaftsguote für fest­gestellt angesehen werden foU-

Marburg, am 12. Mai 1868.

König!. Amtsgericht, Abth. I- gez. Kehr.

Begl. Textor.

4599) Donnerstag den 16. Juli l. I., Vormittags 10 Uhr, soll dahier die Lieferung von

25 Stück wollenen Bettteppichen,

280 Centner Rührer Steinkohlen, Fett­schrot, 1. Qualität, durch Soumisston vergeben werden.

Muster und Lieferungsbedingungen liegen auf unserem Bureau zur Einsicht offen.

Marienschloß, den 26. Juni 1868. Großherzoglichc Landeszuchthaus-Direction.

Knispel.

6lur Nr. 18/108

3O/S1

| Zupfeizeug

in großer und geschmackvoller Auswahl, die Elle schon von 12 fr. an, sowie Borden- röcke, Beiderwand re- empfiehlt im Ver­kauf und Umtausch zu den billigsten Preisen L- Seibel, Neustadt.

werden.

Gießen, den 13. Juni 1868.

Großherzogliches Ortsgcricht Gießen.

Ebel.

4590) Die in den Treffer Domanial- und Mitgebrauchs-Waldnngcn abgehaltene Holz- versteigerung vom Heutigen ist genehmigt und sind die Abfuhrscheine hierüber vom 2. bis 16. Juli bei Großh. Rentamt Gießen einzulöseii.

Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Frei­tag den 3. Juli, Morgens um 6 Uhr.

Treis a. d. Lda., den 26. Juni 1868. Großherzoglichc OberförstcreiTreis a. d. Lda.

Amendt.

OKlslr.

Acker zwischen dem Wetzla­rer Pfad und der Lahn, Acker in den Schwarzlachs-

Die Bichpreisvertheilungen zu Alsfeld und Butzbach in 1868 betr.

Sic diesjährigen ViehpreiSvertheilungen werden zu Alsfeld am 14. Juli und zu Butzbach am 16. Juli abgehalten werden; es werden auf jeder derselben 500 fl. zu Preisen und Wegvergüruugcn zur Verwendung kommen. Es können Preise erhalten:

1. Ausgezeichnete Fohlen, mit Ausnahme von Saugfohlen, und zwar:

a. solche, die vom Bewerber aus eigener Stute gezüchtet worden smd, von 15 bis 25 fl.,

b. solche, die vom Bewerber gekauft, aufgezogen und mindestens em Jahr tm Besitze desselben sind, von 10 bis 20 fl.

Diejenigen Fohlen, von denen durch Bürgermeisterei-Bescheinigung nachgewiesen ist, daß sie bis zum Alter von 2'/- Jahren noch nicht einge,pannt worden Md, sollen unter sonst gleichen Verhältnissen jedesmal den Vorzug erhalten.

2. Zur Zucht taugliche, im Besitze von Privaten befindliche 12jahrtge Bullen, und zwar:

a. wenn dieselben vom Bewerber aus eigener Kuh gezüchtigt sind, von 15 bis 25 fl.,

b. wenn dieselben vom Bewerber gekauft, aufgezogen und mindestens em Haches Jahr tm Besitze.desselben Md, von 10 bis 20 fl.

3. Die besten im Besitze von Gemeinden beflndlichen, nicht über 3 Jahre alten Zuchtbullen, von 10 bis lt> fl-, welche den Bullenhaltern zu Gute kommen sollen-

4. Rinder von 2-3 Jahren, die entweder sichtbar trächtig sind, oder erst kürzlich gekalbt haben, und zwar:

a. solche, die vom Bewerber aus eigener Kuh gezüchtigt sind, von 15 bis 25 fl., und.

b. solche, die vom Bewerber angekauft, aufgezogen und mindestens em halbes Jahr tm Besitze desselben sind, von 10 20 fl.

ö^nSS^ Bezüchich^diestr muß das Schurgewicht von letzter Schur angegeben weichen; auch wird bei der Prämiirung Rück-

sicht darauf genommen, ob die Böcke Reinvieh oder Schmeervieh sind, und wird bei sonst gleichen Verhältnissen dem Reinvieh der Vorzug gegeben werden. .

nut Dara°u^tj4n,ei'nc rciner englitocr oder englischer Bastardracen jeden Geschlechtes und mindestens */8 Jahr alt, die aus dem Bewerber e-genthumlich gehöriger Zucht- ,au ger°ge^1t^von^o^s 10 fll^ich prämiirt werden. Eigenthümer von solchem, denen wegen zu starker Concurreuz eine Prämie nicht zuerkannt werden konnte, erhalten auf Verlangen, wenn sie 2 Stunden und weiter hergekommen sind, eine Wegentschadlguiig von 24 fr. für emen Bullen, und von 12 kr- für em Fohlen, ein Rind, einen Bock oder ein Loos von mehreren Böcken, und ein Schwein oder ein Loos von mehreren Schweinen für jede Stunde Wegentfernung.

Alle Bewerb^erbhaben^e?ch^einiMngen^(auf's^ Papier) darüber beizubringen, daß das zur Preisbewerbung vorgeführte Thier den in ber po». 1 bis 6 incl.

angegebenen Anforderungen entspricht, widrigenfalls sie bei der Prämiirung nicht berücksichtigt werden können- Die Prernbewerbung ist für alle Kreise der Provinz Oberhesten frei und an beinen Bezirk gebundem Thiere, welche bei einer früheren Preisvertheilung bereits einen Preis erhalten haben, können auf einen weiteren Preis nicht mehr Anspruch machen- Rindvieh wird durch die betreffenden Experten in 3 Abtheilungen ausgestellt werden. Diese sind:

I. Schweizer, Englische und größere Ntederungsschlage,

II. Vogelsberger Vieh und

Die einer d'btbeilnna ana-böriaen Tbiere^oneumren^unter sich um Prämien, und cs bleibt den Experten überlassen, die vorräthigen Mittel aus die einzelnen 8tb: taS? der preiswürdigen Thiere'zu vertheilen, ein erster.Preis: aber soll in jede Abtheiluug fallen, in,osenr ein wirklich vrASwmdi. es Tbier n derselben vorgAührt ist; die Abcheilung, in die die Glocke mit Halsband entfallt, wird bei der Vertheilung der Preise zuerst vorgcfuhrt- - .

iüie Werten Zen "om ieä äJtooiniiatoetetaä ernannt, und zwar drei für Prämierung von Fohlen, Schafbocken und Schwemm, drei für die von

Bullen und dxn fürdie vonRmdern-- Schafböcke und Schweine 150 fl, für Bullen 150 fl. und für Rinder 200 fl. verwendet werden; Ausnahmen hiervon

sind den Erverten nach dem Maaße der Be chickung der eMzelnen Abtheilungen gestattet, unb Ueberschusse aus einer Kategorie tonnen m die andere übertragen werden.

M SMMWW - ** Sgfr

Versteigerungen.

4587) Dienstag den 28. Juli, Nachmittags 2 Uhr,

sollen auf hiesigem Rathhause die Grund­stücke des Christian Petri II-, als:

Arbeitsversteigerung.

4594) Freitag den 3. Juli, Vormittags 10 Uhr, wird aus hiesiger Bürgermeisterei die Weiß­binderarbeit an dem Schulhause, veranschlagt zu 97 fl. 30 kr- öffentlich ivenigstnehmend m Akkord gegeben.

Bersrod, am 29. Juni 1868. Großherzoglichc Bürgermeisterei Bersrod.

K A.

L- Hahn, Bezirksbauaiffseher.

4593) Samstag den 4. Juli d. I, Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dahiesiger Bürgermeisterei fol- gelide Arbeitm öffentlich versteigert werden, nämlich:

Maurerarbeit, veranschlagt zu 130 fl.

Weißbinderarbeit, 10

Anfertigung von 20 Stück le­derner Feuereimer, veran­schlagt zu.......100

Wieseck, den 27- Juni 1868.

Großherzoglichc Bürgermeisterei Wieseck- Lang.

ti/32U-33 ------ . - r. . ,

nochmals, öffentlich meistbietend versteigert

4580) Ein kleines CH äts­chen, Halbverdeck, ist billig zu verkaufen.

Schmied Unverzagt-

4497) Drahtgewebe und Drahtgeflechte,

sowie Speiseschränke, werden bestens an­gefertigt bei

M- Weißbäcker, Siebmacher-

4592) Eine Chaise und ein Wagen sind zu verkaufm bei

H. M. Jughard, Marktstraße Lit- D- Nr- 219.

4607) Rapsstroh und Rapsschoten bei

Theodor Wortmann-

4602) Frische Sendung feiner Matjeo- Häringe vei Fr. Bieler, am Kreuz-

Blech-Ginmach-Büchsen neue­ster Construetion, mit doppeltem hermetischem Verschluß, empfiehlt in verschiedenen Größen

(4600) Wiih. Orbig, Ncuenbäucn 85.

4810) Ein Haufen Mist ist zu verkau­fen. Bei wein '< sagt die Exped. d- Bltts-

4608) Reue Häringe bei

Karl Hoffmann.