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lade, ein größeres tannenes sttnocrocn weitaus oenmetnen? und zwei Lkenstertritte sind zn verkaufen- anwcisimg nebst weiteren Zeugnissen xr»r .
Zu erfragen bei der Exped- d. Bltts- I Reichhaltiges Lager in Bruchbändern.
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sammlung gerichtet werden. Darmstadt, den 3. September 1868.
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VI. Der Vorsitzende theilt sodann mit, daß Herr Hofgerichtsadvocat Diery beantragt habe, die Frage über unsere ländlichen Creditverhält- nisse zur Sprache zu bringen. Es bemerkt hierauf:
Herr Hofgerichtsadvocat Diery: An dem vorliegenden üblen Zustand unserer ländlichen Creditverhältnisse trügen hauptsächlich die Ortsgerichte die Schuld, welchen die Exemtion überlassen sei; es vertrage sich überhaupt nicht mit der Stellung der Ortsgerichtsvorsteher, daß dieselben zugleich Pfandmeister seien. Auch gehe man bei der Taxation der Unterpfaudsobjecte von falschen Gesichtspunkten aus. Zur richtigen Schätzung von Gebäuden seien die Ortsgerichte überhaupt nicht befähigt und bei der Taxation sonstiger Grundstücke dürfe nicht der Verkaufswerth, sondern müsse der Reinertrag zu Grunde ge
legt werden. 1
Herr Hofgerichtsrath Kraft findet die Klagen über das Exemtionsver- I fahren ^unbegründet; dasselbe sei bei uns rascher und weit weniger kostspielig, als z. B. in Norddeutschland; die Ortsgerichte müßten die Versteigerungen innerhalb 6 Wochen erledigen. . Die Abhaltung der Zwangsversteigerungen sei ! gewiß keine angenehme Aufgabe für die Ortsgerichtsvorsteher, allein sie seien 1 am besten in der Lage, die Verhältnisse der Schuldner zu beurtheilen und etwaige Härten zu mildern. Die Hauptsache sei, daß auf Hypotheken leicht Geld zu bekommen sei, und diesem Zweck genüge unser Hypothekenwesen vollkommen. Was die Taxation von Gebäuden betreffe, so stehe nichts im Wege, daß diese auf Verlangen des Darleihers durch Baugeschworne erfolge, es sei dies aus- drücklich vorgesehen. Nur mißbräuchliche Anwenduug der besteheuden Bestimmungen, nicht aber diese selbst, könnten zu Klagen Veranlassung geben.
In ähnlichem Sinne äußert sich Herr Lehrer Schlapp von Rödgen. Nach dem Reinertrag zu taxiren verstehe der Landmann gar nicht, es würde dies also nur zum Nachtheil für den Credit führen.
Herr Hofgerichtsadvocat Diery: Er habe nur fragen wollen, ob das Bedürfniß vorhanden sei, Creditkassen zu gründen oder nicht, und verkenne nicht, daß bei kräftiger Handhabung der bestehenden Bestimmungen dies unnöthig sei. Er sei auch weit entfernt, den Ortsgerichten selbst einen Vorwurf machen zu wollen, es sei aber offenbar ein Mißstand, wenn man es loben müsse, daß den Ortsgcrichtsvorstehern bei den Executionen Spielraum zum Nachtheil des Gläubigers gelassen sei; es sei unrecht, den Schuldner auf Kosten des Gläubigers zu schonen. Die Frankfurter Hypothekenbank habe seiner Zeit alle ihre Capitalien in Oberhessen gekündigt, weil die Execution zu mangelhaft gewesen sei. Redner findet es zweckmäßig die außer Gebrauch gekommene ältere Verordnung wieder zur Anwenduug zu bringen, durch welche bestimmt sei, daß wenn auf ein Exe- cutionsgrundstück bei der Versteigerung nicht geboten werde, die Gemeinde, in deren Gemarkung solches liege, gehalten sei, dasselbe in Verwaltung zu nehmen
Herr Hofgerichtsrath Kraft: Er habe nicht der Nachlässigkeit das Wort reden, sondern nur hervorheben wollen, wie die Sache ihre zwei Seiten habe. Das Beispiel der Frankfurter Hppothekenbank beweise nichts; solche Gesellschaften suchten immer zunächst ihren eignen Vortheil.
Herr Regierungsrath Haberkorn: Er sei seit 31 Jahren Rechner einer Stiftung und habe als solcher jährlich circa 15 — 20 Schuldner einzuklagen; er habe aber noch niemals Veranlassung zu Beschwerden über mangelhafte Execution oder Verluste zu beklagen gehabt.
Hiernach schlägt der Vorsitzende vor, die weitere Besprechung dieser, heute nicht genügend vorbereiteten Frage einer späteren Generalversammlung vorzubehalten und schließt wegen vorgerückter Tageszeit die Sitzung.
Besondere Bekanntmachungen. Edictalladunq.
7076) Nachdem die Wittwe des hiesigen Bierbrauers Wilhelm Loos kurz nach ihrer Jnsolvenzanzeige gestorben und die Nachlaßaufgabe ergeben, daß höchstwahrscheinlich eine nicht unbedeutende Ueberschul- dung des Nachlasses, beziehungsweise des Vermögens ihrer beiden minderjährigen Kinder, vorliegt, und nachdem man sich überzeugt, daß Muter den vorliegenden Verhältnissen der Abschluß eines Arrangements für sämmt- liche Interessenten nur zweckmäßig sein kann, so werden hiermit alle bekannten und unbekannten-Gläubiger, welche Forderungen an den Nachlaß der Wittwe des Bierbrauers Loos, beziehungsweise an das Vermögen der minderjährigen Kinder derselben bilden wollen, öffentlich aufgefordert, sich im Termin
Freitag den 6. November l. I-, Vormittags "9 Uhr,
7046) Eine zweischläfrige tannene Bettlade, ein größeres tannenes Kinderbett
Obige Salbe ist sowohl dircct vom Erfinder Gottlieb Sturzenegger in Herisau, Kanton Appenzell (Schweiz) zu beziehen, als auch durch Hrn- G. Bleicher, Großh. Hessischem Hofbandagist in Mainz, u- Hrn. Apoth- J. B. Lindt in Frankfurt a. M., Schnurgasse 58,
Preis pr- Topf Fl. 3 — gegen Einsendung des Betrags. Heilung,'ohne Entzündung, m weitaus den meisten Fällen sicher. Gebrauchs-
Arbeitsversteigerung zu Grüningen.
7052) Montag den 5. October 1868, Vormittags um 11 Uhr,
sollen auf dem Rathhause zu Grüningen nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als:
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Der Vorstand des Vereins, gez. Hahn. A. Weber.
Oberhessische Eisenbahnen.
Section Gießen.
7047) Die Herstellung von fünfzig Stück zweirädrigen Schnappkarren soll vergeben werden. Uebernahmslusttge können die Bedingungen auf dem Seetions-Büreau erfahren.
Gießen, den 25. September 1868. _
Der Sections-Jugenieur. H. Lippold.
Fräulein Julie Taschö von hier bilden wollen, haben solche innerhalb 14 Tagen bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden, indem dieselben sonst bei der Vertheilung des Nachlasses keine Berücksichtigung finden.
In gleicher Frist haben auch Diejenigen, welche etwa an den Nachlaß der Verstorbenen noch Etwas verschulden, dieses an den Großherzoglichen Reallehrer Dr. Theodor Taschö zu berichtigen, wenn sie sich nicht gerichtlicher Einklagung gewärtigen wollen.
Gießen, den 22. September 1868.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
Muhl, Dr. A. v. Grolman, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor-
Steinfahren, Setzen und Zerschlagen der Steine, veranschlagt zu 170 fl.
Weißbinderarbeit, „ „ 25 „
Gießen, den 27. September 1868.
I. U.:
Körner, Bezirksbauaufseher.
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7063) Unterleibs-
Brmebsalbe betr.
Aerztliches Zeugniß.
Euer Wohlgeboren ersuche ich hiermit er- gebenst, mir für Patienten wiederholt 7 Töpfchen Ihrer höchst vorzüglichen Bruchsalbe zu senden, und zwar von der schwächeren Sorte 2 Töpfe, von der starkem 5 Töpfe. Die bis jetzt von Ihnen erhaltenen Portionen haben den nie geahnten günstigen Erfolg gehabt, und ist mithin durch Sie der leidenden Menschheit ein Mittel geworden, welches nicht nur allen Theorien spottet, sondern auch die bruchkranken Mitmenschen Ihnen mit nicht zu beschreibenden Worten dankend segnend verpflichtet sind.
Stmdnih.Siegmdors, Kreis Haynau, Preuß.
Schlesien, den 31. Juli 1867.
Dr. Kraudt.
Das nach Schluß der Sitzung ermittelte Ergebuiß der heutigen Vorstands-, bezw. Ausschußwahl, zu welcher während der Sitzung Stimmzettel ausgegeben worden sind, ist folgendes:
Die Zahl der zurückgelieferten Stimmzettel ist 37.
Gewählt sind:
a. znm ersten Director: Provinzialdirector Dr. Goldmann zu Gießen mit
über die Verbandlmmen ber am 25. August 1868 zu Eichen stattgefunbenen Generalversammlung bcs laiib- wirlhschaftlichen Bezirksvereins Gießen.
36 Stimmen.
b. zum zweiten Director: Herr Hofgerichtsrath Kraft das. mit 15 Stimmen.
c. zu Ausschußmitgliedern die Herren:
1) Lehrer Schlapp zu Rödgen mit.....
2) Bürgermeister Geißler zu Lollar mit ...
3) „ Lang zu Wieseck „ ...
4) n Weigel zu Klein - Linden mit
5) Secretär Gros zu Arnsburg mit.....
6) Dr. Gros zu Colnhausen mit......
7) Poststallmeister Kempff zu Gießen mit . . •
8) Verwalter Krebs zn Neuhof mit.....
9) Beigeordneter PH. Möhl zu Gießen mit . ■
10) Freiherr A- v. Rabenau zu Friedelhausen mit
11) Regierungsrath Haberkorn zu Gießen mit . .
12) Bürgermeister Vogt zu Gießen und
1 „ Henrich zu Lang-Göns
Bei der zwischen den beiden Letzteren in deren Abwesenheit vorgenommenen
Ausloosung entschied das Loos für, Bürgermeister Vogt.
Zur Beglaubigung:
V e r st e i g er u n g e n.
Die Vergebung von Arbeit bei der Stadt Gießen.
7050) Samstag den 3. October 1868,
des Vormittags 9 Uhr,
soll auf hiesigem Rathhaufe Pflasterarbeit, veranschlagt zu 79 fl. 21>/2 fr., an den Wenigstfordernden vergeben werden.
Gießen, den 26. September 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Vogt-
Abschrift Die Mitglieder
»,8 'Beteilig jur Uut-rstüUuug von JuVaUden und Hint-rblirbr»-» Befallener Hessischer Soldaten Vom Feldzug des Jahres 1866.
werden hierdurch zur Theilnahme an der m 9 nu.
Samstag den 3. October d. 3-, Nachmittags 3 Uhr,
im oberen Saale des hiesigen Rathhauseß stattfindenden ordentlichen General-Versammlung für das Jahr 1868 ergebens! emgeladen. l^De^von'^dem Vorstand über die Vereinsthätigkeit in den Zähren 1866 und 1867, unter Vorlage der gestellten Rechnung über „ emM-r chM 1$. II der —) an die G-n-'-I.B».
(Schluß.)
und dem Hypothekargläubiger 3 pCt. des darauf haftenden Kapitals jährlich
7044) Salzgurken,
vorzüglich eingemachte, pr. Stück 1 fr., empfiehlt L. Fr. Handwerk, Neustadt.
7055) Ligroine-Lampen und Ligroine-
Ocl empfiehlt Carl Frech.
vor unterzeichnetem Gerichte einzufinden, oder durch einen gehörig Bevollmächtigten vertreten zu lassen, indem in diesem Termine eine gütliche Uebereinfunft ernstlichst versucht, und, im Falle ein Arrangement zu Stande kommt, wobei die Minderheit durch die Majorität, je nach der Größe der Forderungen gebunden ist, von den Aus- bteibenben ober nicht gehörig Vertretenen angenommen werben soll, sie wären ber Majorität beigetreten.
Gießen, ben 28. September 1868.
Großherzogliches Stabtgericht Gießen.
Muhl, Dr. A. v. Grolman, Stabtrichter. Stabtger.-Assessor.
Oeffentliche Aufforderung.
7049) Alle Diejenigen, welche noch Forderungen an den Nachlaß ber verstorbenen
Feilgebotenes.
7045) Eine moberne Chaise unb ein Oeconomiewagcn finb zn verkaufen.
H. M- Jngharbt.
7048) Steinkohlen unb Braunkohlen, in ganzen und geteilten Waggonladungen, sowie in kleineren Partieen in das Haus geliefert, empfiehlt Emil Pi stör.
7072) Schweine zum Einlegen sind zu verkaufen. Bierbrauerei a. d. Hardt-
7078) Ausgezeichnete neue Häringe und Sardellen empfiehlt
Gg- Schmehl, am Brand.


