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^Ot>" fiöni9 empfing heute eine De- Wiesbaden, 25. Nov. Die Unter!,andl,innen mit der kat daß Vorarbeiteii'^ür bT/ ftif “r hT T'9 bf* Nothstandes Homburger Bank sind abgebrochen, die mit der Wiesbadener L a"9mWt’ SW»LÄ. W. W ®“.
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verlangt 1 Million Thaler für einen Kurfond gegen sechsjährige
— — 25. Nov. Nach Verfügung der f. Negierung sind alle Budgets der Gemeinden, Kirchen und sonstigen öffentlichen Anstalten pro 1868 in der Tha lerwährun g'aufzustellen.
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sagen. In wenig Tagen sind deren circa 3000 dnrck Köln gekommen, ihre neue Heimath jenseits des Oceans aufzusnchen.
jungen Veutt, welche die mittlere Größe nicht überschritten, aber kräftig gebaut sind und mntbig in die Welt schauen, machen am Rhein einen guten Eindruck.
Neup, 23. Nov. Der hiesige Knotenpunkt der Bahnen, wie der Rheinübergang, die jetzt im Bau begriffene Drücke wird nachsteys durch zwei sch a n z en in Lertheidigungsznstand gesetzt, welche jetzt schon abgeincffen sind und mit der Drücke zugleich vollendet werden sollen.
Kassel, 24. Nov. Gestern Mittag fand die Beeidigung des sämmtlichen hiesigen Justizpersonals, einschließlich der
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(Rh. Knr.)
AuS dem Nassauischen, 25. Nov. Die Ansstattnng des Lirnburg'schen Bischofssitzes durch weitere 6000 Thlr. jährlichen Gehaltes, hat in der evangelischen Bevölkerung des ehemaligen Herzogthnins keinen günstigen Eindruck gemacht, zumal sie seit längerer Zeit die Bitte eingercicht hatte, die königliche Regierung möge ihr wenigstens einen Theil der Einkünfte zurückerstatten, die man ihr bei Gründling der Union genommen. Wo man der katholischen Kirche mit vollen Händen gab, hätte die evangelische doch auch Das, was sie ehedem besessen, mit einiger Sicherheit wieder zu gewinnen hoffen dürfen.
Hamburg, 27. Nov. Die „Börsenhalle" meldet, in Berlin werde der Abschluß eines Vertrags mit einer Hamburg- Amerikanischen .Pakctschifffahrts-Gescllschaft wegen Beförderung der deutschen Post nach Amerika alsbald erwartet.
Aus Mecklenburg-Schwerin Schon auf dem vorigen Landtage war unser elendes ritterschaftliches Schulwesen Gegenstand der Verhandlung. Die Regierung wollte kleine Verbesserungen, aber selbst dies wenige wollten die Stände ! nicht bewilligen. Die Sache wird auf diesem Landtage wic- ! derum zur Verhandlung kommen. Eine Einigung zwischen Re- I gierung und Ständen wird aber auch diesmal schwerlich erzielt werden. Der ständische engere Ausschuß, mit welchem inzwischen die Verhandlungen geführt wurden, hat alle wesentlichen Veränderungen abgelehnt. Eine von der Regierung geforderte Erhöhung des Gehaltes der Schullehrer, welches nicht so hoch ist als der Lohn eines Taglöhners, hält der engere Ausschuß weder für räthlich noch für nothwendig. Freilich könnten dieselben von ihrem Einkommen nicht leben, aber cs sei äußerst zweckmäßig, daß sie ein Handwerk als Nebengeschäft betrieben. Die Schulstunden im Sommerhalbjahr seien auf 10 bis 12 wöchentlich zn beschränken. Das Maaß für die Volksschule sei gegeben durch das Bedürfniß des richtigen Verständniffes des Wortes Gottes. Rechnen gehe schon über das Bedürfniß hinaus. Die Volksschule dürfe nur dafür verantwortlich gemacht werden, daß die aus ihr tretenden Confirmanden den Katechismus und das Wort Gottes erfaßt hätten, nicht aber für dasjenige, was bei Einzelnen sieben Jahre später, bei der Einstellung als Rekruten, dem Gedächtnisse wieder entschwunden und verlernt sein möge. Diese Auffassung des ständischen engeren Ausschusses steht also im Einklänge mit der Aenßerung eines mecklenburgischen Pflanzers, daß in den Landschulen das Lesen geschriebener Schrift nicht gelehrt werden dürfe, weil sonst die Gutsbesitzer ihre Briefe und Schriften nicht mehr auf ihrem Schreibtische liegen lasten dürften, wenn sie sich nicht den Gefahren aussetzen wollten, daß dieselben von ihren Dienstboten gelesen würden.
München, 25. Nov. Die Kriegsminister von Bayern, Württemberg und Baden bilden die am 2. Decembcr hier zusammentretende Militärconferenz. Hesten wird nicht vertreten sein.
— — 28. Nov. Der Kriegsminister verlangt nur zwei» jährige Präsenzzeit.
Augsburg, 28. Nov. Der „Allgcm. Ztg." wird vom Rhein geschrieben, glaubwürdigen Andeutungen zufolge beabsich-
1 Unter.
25. Nov. Es will nichts bedeuten, daß französische Organe das Zustandekommen der Conferenz als sehr wahrscheinlich huistellen. Die Conferenz scheitert an dem consequen- ten Widerstreben Englands, Rußlands und Preußens- Diese drei Machte haben, -wie von bestunterrichteter Seite verlautet, m Paris erklären lassen, daß sie an Berathungen nicht Theil nehmen konnten, denen eine bestimmte Unterlage fehle, nnd so lange nicht ein streng formulirtes Programm zu beschaffen sei, aus dein die Möglichkeit einer Verständigung zwischen Andern und der römischen Curie hervorleuchte, müstc auf Discussioncn lin Allgemeinen verzichtet iverden. Die genannten drei Mächte haben ihre Antworten an Frankreich in verschiedener Form qe- langeii lassen. Am bestimmtesten hat sich England gegen die Conferenz ausgesprochen. Daß Frankreich sich anschickt, seine Truppen von Rom und Civitavecchia nach Torilon zurückzu- transportiren, ist den categorischen Forderungen Eirglands zu verdanken, das sich als Italiens intimster Freund erwiefen hat. Die optimistischen und beschönigenden Anslassnngcn der französischen officiösen Presse dürfte in Kürze die Andeutung folgen, daß das Tuilericncabinet sein Confercnzproject falleir lasse.
--Wie die „Berliner Börsenzeitung" meldet, soll der Bundcsrath beschlossen haben, für die freie Advocatur einzutreten.
An der Expedition gegen Abyssinien werden sich, der „Spen. Ztg." zufolge, auch einige preußische Offiziere betheiligen.
28- Nov. In der gestrigen Bundesrathsitzring machte der Bundeskanzler über die während der Vertagrmg erledigten Angelegenheiten Mittheilung. Ferner theilte er mit, daß die Commission für die Ausarbeitung der Civilproceßord- ! iiiing am 3. Decembcr zusammentrete. Die großh. hessische Regierung hat den Wunsch geäußert, für ihre nicht zum nord- ! deutschen Bunde gehörigen Landestheile in Betreff der inneren Steuern mit dem norddeutschen Bunde in Gemeinschaft zn treten. Die Verhandlungen sind angebahnt. Oldenburg will seine Rechte bezüglich des Post- und Tclcgraphcnwesens an das Bundespräsidium abtreten. Die Verhandlungen sind bereits dem Abschluß nahe.
Köln, 27. Nov. Nachdem das blutige Drama in Italien durch das Einschreiten Frankreichs unterbrochen, vielleicht nur vertagt worden, gibt sich daselbst eine große Lust zum Aus wandern kund, namentlich bei der herangewachsenen Jugend; denn es sind durchweg 18—24jährige Jünglinge, darunter ohne Zweifel viele Garibaldianer, welche Europa Valet '
**"•?***' 25‘ ^ov- Geh. Obersteuerrath Ewald, h$OrsEanb Oberzolldirection, ist zum Mitgliede ^nbCk Eerathung über Zollvereinsangelegenheiten erweiterten Bundesrathes des norddeutschen Bundes ernannt worden. — Heute ist Generalstaatsprocuratur a. D-, Emmer- fJr'Li9 « k ?CH ’J" H einer der hervorragendsten Juristen un- aMiJn ?'t?" Üblerer Zett war derselbe von schweren geistigen Leiden heimgeiucht.
~ 7 27. Nov. Heute findet dahier eine abermalige
Conferenz der Vertreter der Regierung, des Staatsrath von Bechtold nnd des Ministerialraths Schleiermach
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werben. Es sollen über diesen Gegenstand umfangreiche Vor- " ™ arbeite» vorhanden fein. Zu diesem gehört ohne Zweifel auch das im Jahr 1860 von einer durch die Bundesversammlung berufenen Commiffion anerkannter Fachmänner ansgearbeitete Gutachten, aus Grund deffen dann im Jahre 1865 durch eine wettere Commission eine deutsche Maß- nnd Gewichtsorbnnnq formulirt wurde, deren Annahme Seitens der betreffenden Staaten durch die Auflösung des Bundes unterbrochen wurde.
m ~ ~ Ein Erlaß vom 21. October 1867 verfügt die Vereinigung des landräthlichen Kreises Wetzlar in Beziehung aiif die Verwaltung der Zölle und der indirecten inneren Steuern mit dem Verwaltungsbezirke des Provinzial-Steuer- dirertors ui Kassel. - 0


