an derselben erhöht werden, wenn, unabhängig von Det PreiSvrrtheilung, schöne« Vieh und Gegenstände ter landwirthschastlichen Industrie zur Ansicht ausgestellt würden.
Laubach, den 21. Juni 1867.
Der Präsident de» landwirthschastlichen Verein« von Oberheffen
Otto, Gras zu Solm« - Laubach.
Mizeitiche -Bekanntmachungen.
Das Einhalten der Hunde zur Nachtzeit betreffend.
ü« laufen während der Nachtzeit mehren Hund» ohne Aussicht aus den Straßen der Stadt herum, welche »h »orüberaehen- ten Personen anbellen und verfolgen. De man nicht weiß »em sie gehören, sieht man sich veranlaßt, dieselben durch den Wasen- meister einfangen zu lassen. ,
Bevor wir zu dieser Maßregel schreiten, haben wir die Eigenthümer ter Hunde darauf aufmerksam machen wollen, daß r« bei 30 fr bi« 2 fl Siras» verboten ist, Hund« zur Nachtzeit auf ter Straße ohne Aussicht herum lausen zu lassen.
Gießen den 24 Juni 1867. Droßhcrzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen.
Nover.
Gefundene Gegenstände:
Sin goldenes Ningelchen, zwei schwarze Quasten mit Kordel, ein seidene» Halstüchelchen, ein desgl. bunte«, ein weiße« Taschentuch (J. M. 6. gezeichnet), ein silberne-Ohrringchen, ein Portemonnaie (mit 6'/, fr. Inhalt), ein Griff von einem Sonnenschirm, fünf mittelgroße Schlussel, fünf Schachteln Streichhölzer, ein Paar Glacehandschuhe, eine Schnupftabaksdose und ein Kreuzchen mit rothcm Steinchen.
Die Eigenthümer werden ausgeforvert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Der- langen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden.
Zugelaufen: Ein weißer Hund mit schwarzen Flecken.
Gießen, den 28. Juni 1867. Großh»rzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen.
Nover.
Gerichtliche und Privat-Bekanutmachungeu.
IßbictaCrabungen.
2408) Großherzoglichc« Hofgericht der Provinz Obcrhcsscn hat über das Vermögen de« Theodor Welker von Hirschhorn, setzt in Gießen, den förmlichen Concurs- prozeß erkannt. Es werden demgemäß alle Diejenigen, welche Ansprüche an das Vermögen des CribarS bilden wollen, hiermit ausgeforvert, dieselben im Termin
Montag den 9. September l. I., vormittag« 9 11 br, bei Meldung stillschweigenden Ausschlusses von der Masse anzumelden und etwaige Vorzugsrechte bei Meldung Annahme Verzichts darauf zu begründen. Gleichzeitig soll im Termin die Güte versucht und eventuell ein Maffecurator und Gläubigerausschuß erwählt und deren Befugnisse sestge- stellt werden. Die nicht persönlich erscheinenden, oder durch nicht gehörig Bevollmächtigte vertretenen Gläubiger werden den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger bcitrctcnd angesehen.
Gießen, den 24. Juni 1867.
Großherzogliche« Stadtgericht Gießen.
Muhl, L>r. v. Schmalkalder, Stadtrichtcr. Stadtger.-Assessor.
Oeffentliche Aufforderung.
2416) Die Ehefrau de« Ludw. Weiß von Gladenbach hat auf Sicherstellung ihres eingebrachten Vermögens angetragen und ist dirserhalb ein Schuldenwesen gegen das vermögen ihres nach Amerika entwichenen Ehemannes cingeleiltt worden. Zur Feststellung der Höhe der bis jetzt schon vorliegenden Ucberschuldung unk zum Versuch der Güte wird Termin aus
Mittwoch den 10. Juli d. I., vormittags 10 Uhr,
hierher anberaumt und sind in diesem Termine aUc Forderungen an Ludw. Weiß Eheleute sogcwiß anzuzcigen, al» sie sonst
nicht weiter in diesem Verfahren berücksichtigt werden.
Gladenbach, am 25. Juni 1867.
König!. Preußisches Landgeriche Gladenbach Sehrt, Bork, Landrichter. Landgcr.-Assessor.
Ikfonhere Nekamümachimg.
2398) Vom 28. d. Mt«. an wird die Personenpost von Londorf nach Lollar um 3’° Mrgs. abgefertigt werden.
Frankfurt a. M-, den 25. Juni 1867. General-Dircction der Großherzoglich Hessischen Posten.
D»t Königlich Preußische Administrator: Stephan.
Ver steig ei n iifleii
Holzversteigerung im Gießener Skadlwalde.
2387) Montag den 1. Juli d. I., von Vormittags 9 Uhr an,
soll in dem Gießener Stadtwalde, Schutz- bezirk Fernewald, nachvcrzeichnctes Holz öffentlich versteigert werden, als:
69 Stecken Nadel-Prügelholz,
55 „ „ Stockholz,
11482 Wellen „ Reisholz,
10 Stecken Aspen-Prügelholz,
2 „ „ Stockholz,
288 Nadel-Stämme mit 7063 Eubikfuß, 1659 „ Stangen „ 3939 „
Die Zusammenkunft ist auf dem Wege von Annerod nach Oppenrod beim Dachsbau.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft Zah- lungssrist bis 11. November 1867.
Die Grvßderzoglichcn Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, die« in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 25. Juni 1867.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.
2419) Montag den 1. Juli, Nachmittags 2 Uhr,
werden im Hause de« Kaufmanns L. Jahrei« dahier eine Partie Webergarn, Bausteine, Kisten, Fässer, Körbe, Säcke, ein Schrank, sowie eine Partie neue Petroleumlampen, öffentlich gegen gleich haart Zahlung meistbietend versteigert.
Gießen, den 27. Juni 1867.
Großherzogliche« OrlSgencht Gießen. Ebel.
Dte Kirschen - Erndte im ehemals Oöwald'fchen Garten.
2405; Dorbemcrkte Kirschen-Ernvte soll Mittwoch den 3. Juli 1867, des Nachmittags 4 Uhr, am Platze meistbietend versteigert werden.
Gieße», den 26. Juni 1867.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _____________Vogt._____________ 2404) Mittwoch den 3. Juli, Nachmittag« 2 Uhr, sollen in dem Hause de« Schlosser« Lehrmund auf dem Neuenweg die zum Nachlasse tr« Friedrich Noll gehörenden Mobilien, bestebend in Bettwerk, Weißzeug, Möbeln unv Kleidungsstücken, gegen gleich baart Zahlung versteigert werden.
Gießen, den 27. Juni 1867.
In Auftrag: Weivig, Ortsgerichtsmann.
Holzverstoigerung in der Fürstlichen Oberforsterei Hohensolms.
2399) Donnerstag den 4. Juli, Morgens 9 Ubr anfangend, soll im Distrikt „ynnatoalb* und „Grund- wald" nachstchcuve« Gehölz versteigert werden, al« :
35 Stecken Buchen und Eichen-Scheid» und Prügrlholz,
33 Stecken Buchen- u. Eichen-Stockhoiz, 1725 Wellen „ „ „ Neishelz,
6500 „ „ Forstreifer


