AnM-Ws»
für die
Provinzialhauptstadt Gietzen.
( jliiiLsöfnK des reifes fließen.)
«rschemt wäcb-n.lich zwei Mittwock-S und Samstags. - Preis d.- Jahrgangs für Einheimisch- 1 fi. ^2 kr für Auswärtige ind.M
mäßigen PostauischlagS 1 st. 42 fr. - Auswärts absnnirt man st» bei allen Postämtern. - In Gießen bei der Erpcd.twn (Eanzl-.b-rg Lrt. B. 0tr. 1).
J|j? 22. Samstag den 16. März
Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.
(ßbictaffabu ngen.
4468) Andreas Balthasar D e ch, Johann Jost Dech's Sohn in Gießen, ge- Bonn in 1776, seit länger als 60 Iah. rm unbekannt wo? abwesend, oder ressen allenfallsige Erben werken hiermit aufgc- fordert, binnen einer unerstrcckl chen Frist von drei Monaten bei dem unterzeichneten Gericht sich zu melden und das seither cuiatorifch verwaltete Vermögen in Empfang zu nehmen, als sonst Andreas Balthasar Dech für verschollen erklärt und das Bee- mögen dessen Hierselbst ermittelten nächsten Seitenvcrwandten ohne Cautoin überwiesen werden wird.
Gießen, den 18. December 1866.
Großherzvgliches Stadtgericht Gießen.
Muhl, Hofsmann,
Stadtrichter. Stadtger. - Assessor.
583) Großherzoglichcs Hofgericht hat über das Vermögen des unbekannt wo? abwesenden Eonditors Friedrich Zickendraht von Gießen den förmlichen Concurs erkannt, daher dessen sämmtliche Gläubiger zur Anmeldung und Begründung ihrer Forderungen zur Geltendmachung etwaiger Vorzugsrechte auf
Mittwoch den 10. April l. I., Vormittags 8 Uhr, unter dem Rechtsnachtheil des stillschweigend eintrctenden Ausschlusses von der Masse geladen werden.
In der erwähnten Tagfahrt soll sodann über Masse - Verwaltung , Bestellung eines Güterpsicgers, sowie über die Wahl eines Gläubigerausschusscs verhandelt werden, was unter dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß in Ansehung der weder in Selbstperson erscheinenden, noch durch gehörig bevollmächtigte Mandataricn vertretenen Gläubiger, der stillschweigende Beitritt zu den von der Mehrheit der Erschienenen, auch bezüglich eines etwa zu Stande kommenden Arrangements gefaßt werdenden Beschlüssen unterstellt wird.
Zugleich wird Friedrich Zickendraht hiermit aufgefordert, im Termin seine Rechtszuständigkeiten selbst zu wahren, widrigenfalls lediglich nach den Anträgen und Be
schlüssen der Gläubiger und des ihm bestellten Kurators verfahren wird.
Gießen, den 11. Februar 1867.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
Muhl, Hoffmann,
Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.
33efonöcre^eftanntinacf)iingen.
839) Die Spar- und Leihkasse zu Lich ist jederzeit bereit zum Ankauf von Guts- kaufschiüingen, zu Darlehen auf Obligationen und zur Ucbcrnahme von Obligationen durch Eession.
Es wird dies mit dem Ansügen öffentlich bekannt gemacht, daß die unmittelbar durch die Betheiligten, oder die durch die Groß-
herzoglichen Bürgermeistereien angetragenen Geschäfte den Vorzug haben.
Darlehen gegen Bürgschaft werden nur in dem Sparkassebezirk verwilligt.
Lich, im Februar 1867.
Die Verwaltung.
Die Berlheilung der Zinsen aus den v. Krug'schen Stiftungen.
929) Die Zinsen aus den vorbemerkten Stiftungen kommen am 23. März und 8. April d. I. zur Vertheilung. Alle, welche hierbei berücksichtigt werden wollen, haben sich binnen 8 Tagen bei der unterzeichneten Stelle anzumelden.
Gießen, am 12. März 1867.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt.
A n l e h e n der Stadt Gieße n.
962) Bei der Stadtkasse Gießen werden jetzt noch Darlehen zu
4 pCt. Zinsen angenommen.
Gießen, den 12. Marz 1867.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
V o g t.
955) Vom 16. d. Mts. ab wird zwischen Usingen und Nauheim eine tägliche Personenpost, wie folgt, unterhalten:
aus Usingen um 530 Mgs., in Nauheim, Bahnhof um 735 Mgs.,
„ Nauheim, Bahnhof um 7 Abds., „ Usingen um 913 Abds.
Frankfurt a. M., den 9. März 1867.
General-Direetion der Großherzoglich Hessischen Posten.
Der Königlich Preußische Administrator.
In Vertretung: Meyer.
Versteige r unge n.
Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde.
924) Montag den 18. März d. I.,
von Morgens 9 Uhr an,
soll in dem Gießener Stadtwalde, Schutzbezirk Fernewald, District Bruderwinter, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert
werden, als:
33 Stecken Eichen-Prügelholz,
13 „ „ Stockholz,
1650 Wellen „ Reisholz,
2*/4 Stecken Nadel-Scheikholz,
22 „ „ Prügelholz,
26 „ „ Stockholz,
1600 Wellen „ Reisholz,
361 Eichen-Stämme mit 3785 Cubikfuß,
35 Nadel- „ „ 608
665 Eichen-Stangen „ 2777 „
39 Nadel- „ „ 178 „
Die Zusammenkunft ist auf dem Weg von Annerod nach Steinbach an der Strangswiese.
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. September d. I. gestattet.
Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 11. März 1867.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Vogt.


