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Per >/i §1- 20 Sgr., per >/» 81- 10 4vzr.
I Kau <le Cologne philoconie (Kölliischks ^aanualfcr),
btf u. t. N. Moros' hoarftärkendeS Mittel, hat u. a. auch die Wirkung, pap es die so läfligtn Schuppen oder Schinnen in drei Tagen vollständig beseitigt.
Köln a. Rhein A Mora« fti (5omp,
Hosiicseranien Sr. blönigl. Hoheit des Fürsten zu Hodenzollern-Sigmaringen.
Aecht zu haben in Gießen bei der Sxped dieses BlatteS, in Wetzlar bei Wilhelm $ r a u ne<f.
Per i , RI. 20 Sgr., per '/r RL 10 Sgr.
1385) Zu miethen
pird baldigst gesucht eine unmöblirte Stube mii Cabinet und Kammer. Näheres durch die Erped. p. Bltts
1413) Es wünscht Jemand, im Nähen und Flicken gründlich erfahren, noch einige Tage in der Woche besetzt zu baben. Da« Nähere bei der Exped. r. BlttS.
Cöin-Giepener Eisenbahn.
2577) Abfgdrten nach:
Amgerdam, Rotterdam *84l M.
Deutz (6oln) H1S *84S M- 12„ 4 R. Diüenbuig 6, s *841 'Dt, 1245 4 R- 7,09lb Düsseldorf 61S *84l M. 124S 4 N.
Siegen 6,, *845 M. 1241 4 N.
* bedeutet Eilzug.
jrifdjfiädicr 511 ^tcßcn.
Sonntag den 14. April. Carl Wallen- fclS I. am Asterweg. Friedrich Zvlch auf dem Sel- tersweg. 2akob Ronstsdt in der Neustadt.
Kirchliche Anzeigen.
Evangelische Gemeinde zu Hießm.
Gottesdienst
Am Buß- und Bettage, den 14. April.
Morgens: Pfarrer Landmann.
Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel.
fCollecte für die LandeSmaifenanstalt.)
Donnerstag den 18. April.
Pfarrer Landmann.
(Feier des heil. Abendmahls.)
Charfreitag.
Morgens: Pfarrer L>r. Seel.
Nachmittag«: Mitprediger Krug.
Kopulirte.
Ten 1 t. April. Karl Gerlipp, Burger und Heitgcbülfe dabier, des rerstorbrnen Burger« und Schreiner« <u Cölln in der baierifeden Pfalz, Karl Süirlipp, ehelicher Sohn; und Marie Cbrigme Weber, Willw« de« verstorbenen Burger« und Barbiers, Friedrich Karl Heinrich Konrad Weber, ge- borne Weirig.
(S c t a u f t e.
Den 7. April. Dem Bürger und Schuhmacher, Wilhelm Muller, «ine Tochter, Bcrtb« Katharina, geboren den 17. März.
Denselben. Dem Burger und Arbeiter auf der Main-Weser-Bahn, ChristiäN Prelsag, ein Sohn, Christian Anton Angnst, geboren den 19. März.
Deuselben. Dem Bürger »ud Ziumierman», lürorg Haa», eine Tollster, Anna Maria, geboren den 14. März.
Den 1 1. April. Dem Bürger und lJastwirth, Louis Flett, eine Tochter. Luise Zohannette Katharine . hiiippin«, geboren den 20. Februar.
Beerdigte.
Den 5. April. Kart Gottlieb Martin Ludwig Emil Henkel, de« Bürger« und Fuhrmann«, Mari- milian Henkel, ehelicher Sohu, all 6 M. 7 £., gestorben den 4. April.
Den 6. April. Zohannette Friederike Constans, gcborne Magnus, Wittwe de« verstorbenen Bürger« und Metzgers, Konrad Constan«, alt 75 I. 7 M. 23 T., gestorben den 4. April.
Den 7. April. Eberhard Zindel aus Annerod, alt 44 I., gestorben den 5. April.
Den 8. April. Johann Wilhelm Röhrig, pen- stonirten evang. Pfarrer zu Haufen, Krci« Gieße», alt 79 I. 7 M. 11 T., gestorben den 5. April.
D en 9. April. Bertha Katharina Müller, de« Bürgers und Schuhmach.r«, Wilhelm Müller, eheliche Tochter, alt 22 T., gestorben den 8. April.
Die Pfgrrgescbäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Landmann.
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Rundschau.
Der norddeutsche Reichstag hat im Verlaus der letzten Woche so bedeutende Fortschritte in (einen Arbeiten gemacht, daß er am Schlüsse der Berathung des Verfassungs-Entwurfs angelangt ist und ofsteiell der Schluß des Reichstags auf den 17. April festgesetzt werden konnte. Schlußberathung findet Montag den 15. April statt. Unterdessen sind die Regierungs-Be- vollmächiigten zur nochmaligen Berathung rer vom Reichstag beliebten Abänderungen am VerfassunzSentwurs wieder nach Berlin berufen worden und haben schon am 10. April ihre Arbeiten ausgenommen.
Die drei Reichstags-Abgeordneten der Provinz Oberhessen Otto Graf zu SolmS -Laubach, Freiherr Nordeck zur Rabenau und G. Buderus haben in längerer Ausführung eine Interpellation an den Dorfitzenden ter BundeS- Eommissarien gelangen lassen, und darin folgende Anfrage gestellt : 1) ob, und eventuell, welche Hindern ffe dem ungetrenn- len Eintritt des ganzen GroßherzogthumS Hessen in deu Norddeutschen Bund zur Zeit entgegenstehen? 2) eventuell, ob diese Hmdernisse dauernder, oder vorübergehender Natur find- — Nach einem Telegramm des „Franks. Iourn." erklärte Graf Bismarck aus diese durch den Grasen SolmS-Laubach übergebene In terpcllation, die Darmstädtische Regierung habe den Wunsch wegen Einlr.it in den Norddeutschen Bund noch nicht ausgetrücki, geschehe dieß, so würde mit Rücksicht auf die Prager FricdenSbe- stimmungen Oesterreich und die süDDeutschen Staaten, namentlich Bayern, zu befragen sein; von Oesterreich sei, bei der jüngst angenommenen freundlichen Haltung, schwerlich ein Widerspruch zu befürchten. .
Die in ter luxemburgischen Angelegenheit an den Ministerpräsidenten gerichtete Interpellation v. Beniiigsen'S wollte zunächst feflstellen, ob überhaupt Verhandlungen zwischen Frankre ch und Holland wegen des Verkaufs stattfänden, und ferner die Regierung zu der Erklärung veranlassen, ob sie die Verbindung des GroßherzogthumS mit Deutschland auf jede Gefahr hin sicher zu stellen entschlossen wäre. Die letztere Anfrage war von ter nachdrücklichen Versicherung begleitet, daß alle Parteien einig zusammenstehen würden in der kräftigsten Unterstützung der Abwehr eines jeden Versuchs, ein altes deutsches Land von dem Gesammt- Vaterlande loszureißen. In Betreff des ersten Punktes eoitstalirta Graf Bismarck, daß Verhandlungen allerdings stattiänden, von einem Abschluß derselben jedoch selbstverständlich nicht die Rede
sein könne, und was den zweiten Punkt anlangt, so tpich der Minister zwar von der Anschauung des Interpellanten insofern ab, als er Luxemburg nicht mehr als zu Deutschland gehörig betrachtete, ließ indes; doch durchblicken, baß Preußen seine Interessen zu wahren wissen würde. Seine Rede fand einen außerordentlichen Beifall, indem sie sich besonders auf die öffentliche Meinung berief, welche der Reichstag ja aufs Beste verträte, und Die in diesem einen so kräftigen Ausdruck gefunden hätte. - Dem französischen Gouvernement hat diese Interpellation jedenfalls Die Augen über Den Standpunkt geöffnet, auf dem e« Deutschland gegenüber steht, und in richtiger Würdigung Der Verhältnisse hat Denn aud) Der Moniteur in Folge derselben die luxemburgische Angelegenheit zum ersten Male berührt, um Frankreichs Rückzug so gut wie möglich zu maefiren und jeder Gefahr einer ernsteren Verwickelung vorzubeugeu. Schon vorher hatte Der luxemburgische „Courier" ein vollkommenes Dementi gebracht, das man indeß freilich insofern mit eigenem Argwohn betrachten konnte, als auch von Seit.n Des Haag eine Dcmentirung erfolgte, die nicht so ganz mit Der luxemburgischen übereinstimmte; jetzt aber ist Der ganze Handel denn doch, wenn nicht aufgehoben, so Doch jedenfalls Definitiv bis auf weiteres vertagt, UND Die holländische Regierung hat es übernommen, Die Sache dadurch zu erledigen, daß sie ihrerseits formell zurückgetreten ist.
Die österreichische Regierung wird nach Den nunmehr vollständig bekannt gewordenen Wahlen zum böhmischen Landtage in demselben eine Majorität von beinahe zwei Dritteln für sich haben. Der Großgrundbesitz stellt 70 Abgeordnete, ziemlich eben so viel Die Städte, die Landgemeinden einige mehr, und Die Stimmen Der beiden ersten Eurien stehen fast sämintlich Der deutschen Partei zur Verfügung, während Die Landgemeinden allerdings ausschließlich durch Czechcn vertreten find. Im mährischen Landtage sind Die Stimmenverhältnisse ziemlich ähnlich; auch : hier sind Die meisten Der rzechenfreunDlicheu GroßgrunDbesitzer nicht wieDergewählt worDen. Der ungarische Reichstag hat da« ■ Vermittelungsprojeet Der Siebenundsechziger-Eommission mit 257 gegen 117 Stimmen angenommen. Die Minorität hat sich Der Theilnahme an Der Diseusfion Der Artikel enthalten. Das Pro- jcct ist, Artikel für Artikel verlesen worden, unD alle sinD ohne Amendement angenommen.
3m französische» Lürpor war Das wrch-
। tigftc Ereiginß Der Rücktritt Des Grasen Walewski von Dem Amte als Präsident Der Versammlung; wie Walewski selbst erklärte, haben persönliche Differenzen mit Den Ministern ihn veranlaßt,


