Ausgabe 
10.7.1867
 
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Girffrn, am 8. Juli 1867.

Betreffend: Die Erhebung Cer Ende d. ). fällg gewordenen 1867r Holzgelder.

Das

GroKherzogliche Rentamt Gießen

an

die Großherzoglichen Bürgermeillereien des Ucntamtsbeprks.

Wir ersuchen Sie hiermit, in Ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß eie obigen Gelder noch binnen 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag« und Samstag«, ebne Mahnung bezahlt werten können.

L - n d c r.

Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen

(ßbictaCCabuiig.

1827) Dem unbekannt wo? abwesen- den Heinrich Klinke! von Daubrinzen wird hiermit eröffnet, daß von dem Löb Katz von Mainzlar unlerm 4. d. Mt«. eine auf Cem Aetuariate zur Einsicht offen liegende Klage gegen ihn eingereicht worden sei, worin vorgebracht ist, daß er, Kläger, laut eine« bei Großderzoglichem OrtSgericht Staufenberg errichteten Protoeoll« vom 24. Mai 1866 dem Beklagten sein damals noch im Bau begriffenes in der Gemarkung Daubrinzen neben dem Schulhause gelegene« Wohnhaus mit Garten für 500 fl. abge- kauft, darüber aber trotz Aufforderung an den Beklagten noch keinen Kaufbrief erhal- ten habe und gebeten ist, Ausfertigung der Notul und des Kaufbriefs, sowie dessen Konfirmation und Transkription in dem Mutation«.Berzeichniß nach Maßgabe de« beregten Vertrags zu verfügen, resp. feine Mitwirkung hierbei als erfolgt zu ergänzen. Dabei wird genanntem Heinrich Klin­ke l ausgegeben, innerhalb drei Monaten vom ersten Erscheinen in den Blättern an gerechnet sich auf genannte Klage entweder in Selbstperson, oder durch einen gehörig Bevollmächtigten zu erklären und einzulassen, al« er sonst unter Ausschluß mit Einreden derselben für geständig angenommen und der Klagbitte gemäß werde verurtheilt wer­den. Schließlich wird demselben noch be­merkt, daß alle weiteren Verfügungen nur mittelst Anschlags an die Gerichtsthüre be- könnt gemacht werden würden.

Gießen, den 9. Mai 1867.

Großherzogliches Landgericht Gießen.

I. B. v. L:

Hellmann, Eellarius, Landger.-Assessor. Landger.-Assessor.

^efonbere,licriaiintiimcf)iingriL

Die H a st'sche Stiftung.

2473) Die diesjährigen Zinsen aus der vorbemerkten Stiftung kommen am 28. Juli d. I. zur Vertheilung. Diejeni­gen, welche wünschen, hierbei berücksichtigt zu werden, haben sich bis zum 20. d. Mt«. hier anzumelden

Gießen, den 1. Juli 1867.

Großherzoglichc Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt.____________

Danksagung.

2559) Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß die hiesige Gemeinde von ter Aachener und Münchener Feuerver­sicherungs-Gesellschaft durch Vermittlung t-eS Herrn Agenten Vvlp zu Lich eine Feuer- spritze als Geschenk erdalten hat, und wollen wir hiermit Namens unserer Gemeinde der Feuerversicherungs-Gesellschaft, sowie dem

Herrn Volp, unseren Dank öffentlich aus- sprechen.

Bellersheim, den 2. Juli 1867.

Großherzogliche Bürgermeisterei Bellersheim.

B op v.

Verweigerungen.

H o l z v e r st e i g e r u n q.

2541) Donnerstag d e n 18. Juli wird in den Domanialwaldabtheilungen Tempel, Dörnergrund und Wachholkerheide nachverzeichnetes Nadelholz versteigert:

11 Stecken Scheitholz, 268 Stecken Prü­gelholz , 107'/, Stecken Stockholz, 4100 Wellen Reisholz, 3 Stämme = 36 Cu- bikfuß und 2 Stangen 7 Eubikfuß.

Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Chaussee von Gießen nach Schiffenberg nächst der Waldmeisterswiese.

Freitag den 19. Juli wird in den Abheilungen Tempel, Zellrod, Buchen­berg ic versteigert:

Scheich Prügelh. Stockh. Reish.

Stecken Stecken Wellen

Buchen 5 1/4 25

Eichen 3 3'/, 75

Nadelholz 2 282 90'/, 3275,

1 Eichenstamm 59 Eubikfuß und 1 Nadelstamm 93 Eubikfuß.

Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Chaussee von Gießen nach Schlffenberg an der Sandkautschneiße.

Kredit für beide Versteigerungen bis 31. Detember.

Gießen, den 8. Juli 1867.

Großherzogliche Oberförster« Schiffenberg. _____________Dr. Draudt.____________ Die Verpachtung der städtischen Sand­grube am Schiffeuberger Weg.

2548) Dienstag den 16. Juli 1867, des Morgens 9 Uhr,

soll die Ausnutzung von 215 QÄlaftern der obigen Sandgrube auf dem Rathhaufe dahier an ten Meistbietenden vergeben wer­den. Gießen, den 9. Juli 1867.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt.

2536) Das seither zur Pfand- und Leihanstalt benutzte Local im hiesigen Bür- gerhospital soll mit oder ohne den vorhan­denen Mobilien und Rcpositorien nächsten Montag, den 15. l. MtS., Vormittags 9 Uhr,

im Locale selbst einer öffentlichen Dcrpach- tung ausgesetzt werden.

Gießen, am 9. Juli 1867.

______________Der Rechner; Wittich.

A r b k 1 t 6 v e r st e i g e r U n g.

2555) Freitag ten 12. d. Mts., Vormittag« 10 Uhr,

wird auf ter Gemcindestube tahier tie Fer­tigung zweier Durchlässe (Maurer- und |

Steinhauerarbeit), veranschlagt zu 273 fl.

30 fr., mittelst öffentlicher Versteigerung an die Wenigstnehmenden in Aecord gegeben.

Annerod, am 9. Juli 1867.

Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod.

In Auftrag:

L. Hahn, Bezirksbauaufscher.

Holzversteigerung.

2533) Freitag ten 12. Juli d. I., Vormittag« 10 Uhr,

sollen im Oberwalgerner Gemcindewalde, Forstort Struthwald:

80 Stück Eichen-Baustämme von 10 bi« 30 Fuß Länge und 9 bi« 35 Zoll Durchmesser, sowie

30 Stück Tannen-Abschnitte von 10 bi« 18 Fuß Länge und 6 bi« 12 Zoll Durchmesser, öffentlich meistbietend verkauft werden.

Die Zusammenkunft ist an Ort und Stelle.

Oberwalgern, den 4. Juli 1867.

Der Bürgermeister: I Bepperling.

Arbettsversteigerung.

2554) Montag den 15. d. Mt«., Vormittag« 11 Uhr,

sollen auf dem Rathhause zu Mainzlar nach- verzeichnete Arbeiten an die Wenigstneh- menten öffentlich in Accord gegeben wer­den, al«:

Schreinerarbeit am Schul-

Hause, veranschlagt zu . . 7 fl. 20 fr. Weißbinderarbeit, vcranschl.

»u........

Maurerarbeit am Spritzen­hause, veranschlagt zu . .

Zimmerarbeit, vcranschl. zu Dachdcckerarbeit,

Schreinerarbeit,

Schlosserarbeit,

Weißbinderarbeit,

Mainzlar, am 8. Juli 18t Großherzogliche Bürgermeister

In Auftrag:

12 -

W 45 . 55 50 44 24 14 36

d », H

6 45 57.

ei Mainzlar.

L. Hahn, Bezirksbauaufseher.

Arbeitsversteigerung.

2556) Samstag den 13. d. MtS., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhaufe nach, folgende Arbeiten öffentlich an die Wenigst- nehmenden in Accord gegeben werden, al«: Maurerarbeit am Wege nach

Londorf, veranschlagt zu 61 fl 12 fr. Chavssirarbeit am Wege nach

Climbach, veranschlagt zu 207 Steinfahren und Aufsetz n der

Steine das., veranschl. zu 60 Allendorf a. d. Lda., am 8. Juli 1867.

Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf an der Lumda.

In Auftrag:

L. Hahn, Bezirk-bauaufseher.