Ausgabe 
10.4.1867
 
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ci Watzüibvm.

Äycigc-Wsll für die Provinzialhauptstadt Gießen. (Jlinlsöfnll des Greifes fließen.)

Örfdjeint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und CamstagS. Preis dcS Jahrgangs für Einheimische 1 ji. 42 fr., für Auswärtige incl. des vorschrifts­mäßigen PostauifchlagS 1 fl. 42 fr. Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern In Gießen bei der Erpedition (Eanzleiberg Lil. B. Nr. I).

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iu[e zu Großen- ndemdeit, im soll im Sub- lloianschlage zu b wißen, welche Bürgermeislerei f offen liegen,

versiegel! und mit ter Auf- eißbinderaüÄ roßen-Linden," isfionen soll , 1867,

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Bekanntmachunfl.

Nach einer Mittheilung des Kaiserlich Französischen Gesandten am Großherzoglichen Hofe hat die Kaiserlich Französische Re­gierung beschlossen, daß, in gleicher Weise wie die Angehörigen des Kaiserreichs Oesterreich, des Königreichs Preußen und die ver­schiedenen andern deutschen Staaten, sowie der Schweiz, auch die Angehörigen des GroßherzogthumS Hessen vom i. April d. I. an bis zum Schlüsse der Pariser Ausstellung zum Eintritt und zur Reise in Frankreich auf die einfache Vorzeigung eines, ihre Identität darthuendcn Dokuments, sei dieß eine Paßkarte, ein Wantcrbuch, eine Legitimationskarte, ein Zagdwaffenpaß, ein Dienstbuch oder dergleichen, sollen zugclassen werden.

Dieses Dokument muß das Signalement des darin Benannten enthalten, ist jedoch von dem Visa ter französischen Gesandt­schaften und Consularagenten befreit. Als zweckmäßig empfiehlt sich, daß in dem Dokumente der Name des Inhabers mit fran­zösischen Buchstaben geschrieben wird.

Wir bringen dieß hiermit zur allgemeinen Kenntniß.

Gießen, den 9. April 1867. Großherzogliches Kreisamt Gießen.

In Verhinderung des KreisrathS:

Pietsch, Regierungs-Rath.

Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen.

Mefouöere 3Manntnmdjung.

Das Leichenhaus zu Gießen.

1306) Wir setzen das Gießener Publi­kum davon in Kenntniß, daß der Georg Noll, zweitältester Sohn der Todtengräber Noll Wittwe dahier, als Diener des Lci- chenhauseS bestellt und verpflichtet worden ist, Gießen, den 2. April 1867.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.

Verflei gerungen.

1362) Montag den 15. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen im Nassauer Hof dahier die zur Con- curSmasse des Friedrich Furkel gehörenden Gegenstände, bestehend in Wirthfchafts-Uten- filien, Bettung, Weißzeug, Haus- und Küchcngeräthen und einer gut erhaltenen Chaise, öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung versteigert werden.

Gießen, den 9. April 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.

Ebel.

1369) Mittwoch den 10. April, Nachmittags 4 Uhr,

soll im Gasthaus zur Sonne ein Pferd gegen gleich baare Zahlung versteigert wer­den. Gießen, den 9. April 1867.

Zn Auftrag: Weidig, OrtsgerichtSmann.

Holzversteigennig in der Fürstlichen Oberförsterei Lich.

1304) Künftigen Freitag, den 12. April, Morgens präcis 9 Uhr,

sollen im DistrietRiedwalv", an der Lau­bacher Straße beim Haitenröder Wald an- fangend, versteigert werden:

127 Stecken Eichen- u. Tannen-Prügel- holz, wobei auw 15füßiges Eichen- Stamm-Prügelholz,

62 Stecken Eichen- u. Tannen Stockh., 15350 Wellen Eichen-, Sannen- und Zu­mach-Reisholz.

204 Tannen-Baustämme,

230 Stangen.

Lich, am 5. April 1867.

Fürstliche Oberförsterei Lich. Eigenbrodt.

1303) Donnerstag den 11. April, Nachmittags 1 Uhr,

sollen in dem Hause des Herrn Oeeonomen Lony in der Mühlgaffe verschiedene Weiß­binder- und Hausgeräthschaften, nämlich:

ein starker Handwagen mit eiser­nen Achsen, eine noch wenig gebrauchte sehr gute Farbreibmaschine, Stangen, Dielen, Hebel, Kloben, Seile, Bütten, mehrere Tische, Commote, Schränke und dcrgl.,

gegen baare Zahlung öffentlich versteigert werden. Gießen, den 5. April 1867.

F. Petri Wittwe.

1360) Freitag den 12. d. MtS., Nachmittags 1 Uhr,

werden auf freiwilliges Anstehen der Vor­münder der Gottlieb Stamm's Kinder da­hier in deren Haufe:

10 Stück Aepfelwein mit Faß und

3 Zulast

meistbietend versteigert.

Nauheim, am 8. April 1867.

Großherzogliche Bürgermeisterei Nauheim. Rieß.

Holzversteigerung.

1357) Freitag den 12. April 1867, von Morgens 9 Uhr an,

sollen in dem hiesigen Gemeindewalde ver­steigert werden:

1 Stecken Nadel-Prügelholz,

48 Stockholz,

4000 Wellen Reisholz,

16 Fichten-Stämme mit 220 Cubikfuß, 2061 Stangen 3211

Die Zusammenkunft ist im Distrikte Ra­deberg an ter Münchholzhäuser Grenze.

Allendorf a. 6. Lahn, am 8. April 1867.

Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf an der Lahn.

_____________Volk.___

Holzversteigerung.

1295) Donnerstag den 11. April 1867, Vormittags 9 Uhr,

sollen in der Obersörsterei Rabenau, Di­strikt Noll: