Ausgabe 
7.9.1867
 
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Holzversteigerung im Gießener Sladlwalde.

3230) Montag den 16. September o. I., von Vormittag« 9 Uhr an,

soll das in dem Siebener Stadtwaldc, Di- stricten Obcrwalr, Heingcsbodcn, Hochwarte, Bruch, Bruderwinter, StrangSwicse rc., auf­gearbeitete Holz im hiesigen Rath- hauSsaale öffentlich versteigert werden, und zwar:

1) in den Districten Hcmgcsboden, Hoch­warte, Oberwald re.:

2 Stecken Buchen-Scbcidholz,

3 7, Prügelholz,

4 Sicckholz,

130 Wellen Reisholz,

5 Stecken Eichen - Prügelholz,

47, Stockbolz,

115 Wellen Reisholz,

8 Stecken Nadel-Prügel- u. Stockholz, 380 Wellen Rcisholz,

9 Eichcn-Stämme mit 173 Cubikfuß, 16 Nadel- 259

91 Stangen 267

50 Laste Dornreiser;

2) in den Districten Bruch, Bruderwinter, Strangswiese:

4 Stecken Eichcn-Prügelholz,

74 Wellen Rcisholz,

6% Stecken Natcl-Prügcl- u. Stockhvlz, 512 Wellen Rcisholz,

21 Nadcl-Stämme mit 356 Cubikfuß, 45 Stangen 164

Gegen Bürgschaft wird das Holz bis 1. October V. I. verborgt.

Da das zu versteigernde Holz eine kleine Quantität ist und in den oben bezeichneten Districten zerstreut liegt, so wird daffelbe im hiesigen Rathhaussaalc ausgebvten und die Forstwarte sind deshalb angewiesen, solches vor der Versteigerung vorzuzeigen, zu welchem Zwecke sich dieselben Mitt­woch den 11. d. Mts , und zwar Forst- wart Schlag des Morgens um 9 Uhr auf der Licher Chaussee an der 6. Schneiße, und Forstwart Dcrn des Vormittags um 11 Uhr auf ter Licher Chaussee, am Weg, welcher von Annerod nach Hausen führt, einsindcn werden.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 3. September 1867.

Großhcrzoglichc Bürgermeisterei Gießen. Vogt.

3235) Samstag den 7. September, Nachmittags 5 Uhr,

soll von mehreren Triebvicrteln die Kartoffcl- und Erbscn-Erndte an Ort und Stelle ver­steigert werten.

Die Zusammenkunft ist am Nassauer Hof. Gießen, den 5. September 1867.

In Auftrag: Weidig, Ortsgerichtsmann.

Grummetgras - Versteigerung. 3-48) Montag den 9. September, Vormittags um 9 Uhr, soll das diesjährige, der hiesigen Gemeinde zustchente Grummetgras auf dem Rathhause dahier versteigert werden.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Cretit bis Weihnachten d. I. gestattet.

Königsberg, am 3. September 1867.

Der Bürgermeister: Krauskopf.

3249 t Montag den 9. September, so-1 gleich nach der Grummeigras-Dersteigerung. von den hiesigen Gcmcindewiesen soll auch das Grummelgras von den hiesigen Schul- wicsen versteigert werden.

Königsberg, am 3. September 1867.

Der Bürgermeister: Krauskopf.

3206) Montag den 9. September, Nachmittags 4 Uhr, wird das Grummeigras der Gail'schcn Wie­sen an der Wollcnspinnerci öffentlich ver­steigert werden

tfeifflefiotenes.

3232) Sacbsiscbc Kanarienvögel mit ausgezcichnctem Nachtigallen- und Hobl- rollcnscblagc sind in großer Auswahl zu Haden im Hause des Gcrbcrmcisters Johannes Mignon vor'm Langgasscr- thvre in Wetzlar.

3213) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen im R u f si f ch e n H o r.

3259) 3 bis 4 Morgen Wiesen sind zu Grummet zu verleiben bei

H. M. Zug Hardt, Lit. D. Nr. 219.

3250) Älechtes Wiener Bier, sowie

Frankfurter Erp ort b i cr in Schoppen, iin Zinßcr'schen Garten.

g Kupferne Waschkessel

t ii allen Großen billigst bei

'lliifl. Schlesfinger

Philvsopheuwald.

3275) Morgen, Sonntag den !8. September wird frankfurter Lagerbier in Schoppen, sowie neue Sendung baierisches Bier in Flaschen, verabreicht._____________________________________________________________

1 Coisetten unö (trinofins,

letztere mit und ohne Stoffüberzug, cmpsiehlt zu Fabrikpreisen

Wilhelmine Fuhr.

Mr Untnlriliöhrinlikihciiiic.

3049) Bricsauozüge an Gottlieb Sturzenegger in Herisau- Schweiz.

Mit Freuden ergreife ich die Feder und schec be Ihnen, daß Sie mich, Gott sei Dank, durch Ihre Salbe von meinem 16jährigen Bruchleivcn vollständig curirt haben. Ich danke Ihnen tausendmal dafür. Gott und der Himmel wirk Ihnen den Segen geben; denn Sie haben ihn verdient. Könnte ich es allen Menschen sagen, die das Ucbcl haben, daß sie die gute Salbe von Herrn Sturzenegger brauchen soll­ten, ich würde cs thun!"

Cunstanz am Bodensee, den 29. Juni 1867. F. H.

Diese vorzügliche, durchaus keine schäklichen Stoffe enthaltende Brucbsalbe wird einfach Morgens und Abends eingcrieben. Die Heilung geschieht ohne die mindeste Unannehmlichkeit, ohne Entzündung zu verursuchen. Einz g zu beziehen in Töpfen zu 17, Tblr. Pr. Cour, oder 2 fl. 36 fr. Süvv. Währg. oder 3 fl. Ocsterr. Währg. beim Erfinder (Surflieb Stnrzenerzgrr in Herisau, Kant. Appenzell. Schweiz.

NB. Mit einem Preiszuschlag von 5 Sgr. ist die Salbe auch ächt zu beziehen durch Herrn Günther zur Löwenapotheke, Jcrusahmstr. 16 in Berlin.

NB. Nach Oesterreich kann keine Nachnahme erhoben wercen.

| Eau de Cologne philocoine (Kölnisches .Haarwasser).

Moras liaarstärkendes Mittel.

Hoflieferanten Sr. Königlichen Hoheit des Fürsten zu Hohenzollcrn- Sigmaringen.

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Nach Vorschrift des Erfinders allein ächt bereitet durch die Fabrik ätherischer Oele von A- MORAS 4 CIE- in Cöln.

Aecht zu haben in Giessen bei der Expcd. dieses Blattes, in Wetzlar bei Wilhelm Brauneck.