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9.27-28

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. März d. 3

nachverzcichnete Gegenstände, deren Eigen- thümer bis jetzt nicht ermittelt werden konn­ten, vorgefunden:

1) ein Paar Stiefel mit Sporen (Ta­bak enthaltend),

2) ein Paar Stiefel ohne Sporen,

3) Strümpfe von blauer Wolle,

gez- Z. C.,

4) ein Paar Strümpfe von weißer Halb­baumwolle, gez. A. M.,

5) ein Paar Socken von weißer Halb­baumwolle , gez. J. L.,

6) ein Taschenluch von rothem Kattun, ohne Zeichen,

7) eine Rolle Groschen, im Betrage von 5 fl. 30 fr.

Da zu veimutben ist, daß die genannten Gegenstände den Inhalt von Sendungen an Militarpcrsonen gebildet haben, so for­dern wir die unbekannten Eigentümer hier- mit auf, ihre Ansprüche auf jene Gegen­stände bei derjenigen Poststelle, bei welcher die betreffende Sendung aufgegebcn wor- btn ist, um so gewisser bis zum 1. Mai I. I. geltend zu machen, als sonst anderweit darüber verfügt werden wird.

Darmstadt, den 3. April 1867.

Großherzoglichcs Ober-Post-Amt.

In Abwesenheit des Oberpostmeisters: Silz.

vdt. Holzamer.

1290) Im Firmen-Register des unter­zeichneten Gerichts sind folgende Einträge vollzogen worden:

Am 2. März 1 867:

1) Simon Reis von Echzell, jetzt zu Gieren, betreibt feit 15. Januar l. I. zu Gießen unter der Firma:Simon Reis" einLiqueunabricationö-Gefchäft unk einen Branntweinhandel.

Am 1. April 1 867:

2) Eonrad Weidig zu Gießen hat feine Specereiwaaren - Handlung mit allen Aktiven und Passiven an seinen Sohn Heinrich Weidig 111. daselbst am 1. April 1867 abgetreten. Letzterer führt dieselbe unter der seitherigen Firma:C. Weidig" fort.

A m 3. April 1867:

3) Christian Julius Nattmann und Au­gust Wcirig zu Gießen haben das seither von Conrad Weidig daselbst betriebene Cigarrenfabrications - Ge­schäft, verbunden nut Handel en gros, nebst allen Aktiven und Passiven am 1. April 1867 übernommen und be­treiben dasselbe unter der Firma: Nattmann & Weidig" zu Gießen fort. Jeder der beiden neuen In­haber ist berechtigt, die Firma zu vertreten und zu zeichnen.

Gießen, den 3. April 1867. Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Mubl. '

Das Lricheuhaus zu Gießen.

1306) Wir setzen das Gießener Publi­kum davon in Kenntniß, daß der Georg Noll, zweitältester Sohn der Todtengräber Noll Wiltwe dahier, als Diener des Lei- chenhauseS bestellt und verpflichtet worden ist.

Gießen, den 2. April 1867.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt.

Versteigerungen.

Vergebung von Arbeiten bei der Stadt Gießen.

1305) Folgende bei der Stadt nöthige Arbeiten, als:

Schreinerarbeit, veranschl. zu 13 fl. fr. Weißbinderarbeit, 3 36

Schlosserarbeit, 3 36

sollen

Dienstag den 9. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, in dem Bureau der unterzeichneten Stelle versteigert werden.

Gießen, den 5. April 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

1283) Freitag den 12. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, wird in dem Geschäftszimmer des unter­zeichneten Forstamts das diesjährige Ergeb- niß an Eichenlohrinde aus dem Domanial- Waldbistrict Nieverfeilbach, Oberförsterei Treis a. d. Lda., bestehend in etwa 120 Gentnern Glanzlohe und 6 Klaftern Rauh­lohe, unter Vorlage von Probestücken, ver- steigert werden.

Der Großherzogliche Forstwart Schick zu Treis a. d. Lda. wird auf Verlangen den Schlag vorzeigen.

Gießen, den 3. April 1867. Großherzogliches Forstamt Gießen.

v. Buseck.

Holzversteigerung im Gießener Stadt­walde.

1259) Montag den 8. April d. I., von Morgens 9 Uhr an,

soll in dem Gießener Stadtwaldc, Distrikt Waldshute, nachverzeichnetcs Holz öffentlich versteigert werden, als:

5'/4 Stecken Buchen-Scheidholz,

3 Prügelholz,

5 Stockholz,

250 Wellen Reisholz,

3 Stecken Eichen-Scheidholz,

317,

46

1720 Wellen

Prügelholz, Stockholz, Reisholz,

167, Stecken Nadcl-Stockholz,

829 Wellen Reisholz,

226 Eichen-Stämme mit 4891 Cubikfuß,

86 Nadel- 1598

116 Eichen- 394

240 Nadel- 925

Die Zusammenkunft ist auf der Licher Chaussee an der 6. Schneiße.

Gegen Bürgschaft wird Zahlungsfrist bi« 1. Sept. d. I. gestattet.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in den dortigen Gemeinden bekannt machen

zu lassen.

Gießen, den 2. April 1867.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

Versteigerung von Pappelholz.

1307) Dienstag den 23. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen aus dahiesigem Rathhause die Hof- raithe und die Grundstücke des Georg Hein­rich Braun zum letztenmale öffentlich meist­bietend versteigert werden.

Gießen, den 4. April 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.

Ebel.

H o l z v e r k a u f.

1246) Mittwoch d c n 10. April d. I., von Vormittags 10 Uhr an, sollen in der, dem Großherzoglichen FiseuS und den Freiherrn von Milchling zugehöri­gen Waldung, die Oberseilbach genannt, Oberförsterei Treis a. d. L., folgende Holz­sortimente :

A. Werkholz:

28 Stück Cichen-Abschnitte von 18 bis 48 Fuß Länge und 10 bis 22 Zoll Durchmesser, für Wagner geeignet.

B. Brennholz: 557« Klafter Buchen-Scheidholz,

1 Eichen-

8 Buchen-Prügelholz,

1 Eichen-

20'/, Buchcn-Erdstöcke,

2 Eichen-

17* 1 2 3/, Schock Buchen-Reisholz,

13/4 Eichen-

l'/2 Klafter Felgenholz,

23 Schock Buchen-Stammreis und

7 geringes Reisholz,

öffentlich meistbietend an Ort und Stelle verkauft werden, wozu Kaufliebhaber ein­geladen werden.

Die Zusammenkunft ist in ter Abtei­lung A, an dem nach Alten-Buseck führen­den Fußpfad.

Marburg, am 30. März 1867.

Der Freiherr!, v. Milchling'sche Administrator. Kehr.

1260) Das auf nachbenannter Straße aufgearbeitete Pappelholz soll an dem da- bei bemerkten Tage meistbietend versteigert werden.

Auf der Straße von Gießen gegen Reiskirchen

Dienstag den 9. April:

40 Pappelstämme und 70 Haufen Ober- Holz unb Reiser.

Anfang Morgens 10 Uhr am Lepperberg.

Gießen, den 2. April 1867.

Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel.__________

Die Versteigerung der ausgebeuleten städtischen Lehmgrube am Krosdorfer Wege.

1209) Montag den 8. April 1867, des Morgens 9 Uhr,

soll der auSgebeutete Theil der städtischen Lehmgrube am Krofdorser Wege, mit einem Flächengehalt von 696 OSUofter, auf dem Rathhause dahur der öffentlichen Versteige- rung in Eigenthum ausgesetzt werden.

Gießen, den 29. März 1867.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

____________Vogt. _________ Holzversteiqeruug.

1245) Dienstag den 9. April l. I., von Vormittags 9 Uhr an,

sollen im hiesigen Gemeindewalde, in den Distrikten Fuchsbau, Rotherbusch und Ap­pelspeck, nachverzeichnete Holzsortimente, als:

107 Stecken Buchen-Scheidholz,

2 ASpen-

144 Buchen-Prügelholz,

55 Stockholz.

8625 Wellen Reisholz,

325 Nadel-

1 Stamm Eichen-Bauholz mit 10 Cu­bikfuß,

19 Stämme Buchen-Wcrkholz mit 309 Cubikfuß,