Ausgabe 
6.3.1867
 
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804) Dienstag den 19. März, Nachmittags 2 Ubr,

sollen auf dahiesigem Rathhause die Immo­bilien, zum Nachlaß der Ehefrau des Georg Heinrich Braun gehörig, öffentlich meist- bietend versteigert werden, als:

laut Grundbuch

Flur Nr..Rlftt.

7io8 26 - Hofraithe auf dem Reichen-

io8a 26 \ sand,

/io« 45/Grabgarten daselbst, gibt

109a 46 \ 13 fr.,

7«3 80 Acker, Lag-Garten am Wis­

marer Weg, gibt 24 fr.,

7,s 6 Acker, Gewann-Lappen das.,

Zji 204 Acker am Krofborfer Weg,

gibt 1 fl. 22 fr.,

a/l47 3 52 Acker, auf den LäufertSröder

Weg, gibt 54'4 fr.,

*/9 136 Acker an der Lahn und am

Wismarer Weg, gibt 15'/, fr., %5 124 Wiese in den Weiden,

s/82 114/ Acker bei der Broßbrücke,

83 1141 gibt 1 fl. 4% fr.,

7103 153 Acker daselbst, gibt 41 '/ fr.,

7«i0 33 Acker an dem Fluthgraben

in der Au, gibt 3% fr.,

7«ei 734 Acker am Krofdorfer Weg, gibt 1 fl. 38'4 kr.,

7i,9 72 Acker auf der großen Waide,

gibt 26 fr.,

7,4 494 Acker zwischen dem Stadt­

gut und großen Grasweg

'7186 HO Acker, auf die Chaussee, hin­ter der Pulvermühle, gibt 21 fr.,

7i3 543 Acker auf der Weißerde, auf

den Erdkauter Weg, gibt 57 fr.,

7«bu-5o 400 § Wiese am Heegstrauch, gibt 335*2'/, fr.,

"/10- 71 169 - Acker unter dem Wallbrun- u. 7, 506 nen, gibt 2 fl. 40'/4 fr., 110^ Wiese daselbst,

"419,6 158 Wiese auf dem Gartfelv, gibt 1 fl. 18'4 kr.

Gießen, den 2. März 1867. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.

Ebel.

774) Eine Partie abgängige Birn-, Aepsel-, Zwetschen- und Kirschbäume soll

Freitag den 8. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, öffentlich versteigert und der Anfang am Neuenweger Thor gemacht werden.

Bemerkt wird, daß darunter sich Aepfel- und Kirschbäume befinden, welche sich zu Werkholz eignen.

Gießen, den 28. Februar 1867.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Bogt.

H o l z v e r st e l g e r u n g.

800) Donnerstag den 14. März wird in den Domanialwald - Abtheilungen Kirchberg, Fichtcnbaum und RückarS nach- verzeichnetes Holz versteigert:

Schcibh. Prügelh. Stockh. Rcish.

Sieden Steden Steden Welten Buchen 15 41'4 163'4 7400

Eichen 39'4 54 63'4 950

Nadelholz

u. Dornen 2 2 175,

sodann

3 Stecken Eichen - Werfscheidholz, 49 Eichen-Stämme mit 1658 Cubikfuß, 4 Buchen mit 84 Cubifiuß und 1 Nadel- Stamm mit 29 Cubikfuß.

Zusammenkunft Morgens 10 Uhr am Kirchberg, nächst der Chaussee von Gießen nach Hausen.

Freitag den 15. März wird im Domanialwald Lrauhos versteigert:

Scheidh. Stecken

Prügelh.

Stecken

Stockh. Stecken

ReiSh.

Wellen

Buchen

83'/.

50

142%

4550

Eichen

14

17'4

21

275

Aspen

4

1

1

50,

sodann

51 Eichen-Stämme mit 1536 Cubikfuß, 4 Buchen und Hainbuchen mit 67 Cu- bikfuß, 3 Elsbeeren mit 86 Cubikfuß, 1 Aspe mit 46 Cubikfuß.

Zusammenkunft Morgens 10 Uhr am Brauweiher.

Credit für beide Versteigerungen bis 30. Juni.

Gießen, am 4. März 1867. Großhcrzogliche Oberförsterei Schiffenbcrg. ______________Dr. Draudt.___

Holzversteigerung.

792) Im Lichcr Stadtwalde, Distric- ten Kühunter, Ettingshäuser Kopf und Lie- benseif, kommen den 11. und 12. d. Mts. nachvcrzeichnete Holzsortimente zur Der- steigerung, und zwar:

1) Montag den 11. März:

247 Eichen-Stämme bis zu 29 Zoll Durch­messer und bis zu 36 Fuß Länge,

16 Hainbuchen- und Linden-Stämme,

90 Eichen-, Buchen- u. Fichten-Stangen;

2) Dienstag den 12. März:

250 Stecken Buchen- und Eichen-Scheiv- und Prügelholz,

113 Stecken desgl. Stockholz, 6175 desgl. Wellen.

Der jedesmalige Anfang ist Morgens 8- Uhr am Hattenröder Vicinalweg beim Steinbruch.

Lich, den 1. März 1867.

Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Helm.

H o l z v e r st e i g e r u n g. 724) Freitag den 8. März, Morgens 10 Uhr, füllen im hiesigen Gcmeinvewalde, Distric- ten Pohlheimerwald und Triesch, nachver- zcichnete Holzsortimente öffentlich meistbie­tend versteigert werben, als:

17 Stecken Eichen-Prügelholz, Stockholz,

14 Nabel-Prügelholz,

13 Stockholz,

275 Wellen Buchen-Reisholz, 1750 Eichen-

1150 Nadel-

28 Eichen-Stämme, 960 Cubikfuß ent­haltend,

11 Eichen-Stangcn,27 Cubikf. enthaltend, 77 Nadel-Stämme, 1693 Cubikfuß ent­haltend,

231 Nadel-Stangen, 966 Cubikfuß ent­haltend.

Die Zusammenkunft ist am Pohlheimer- wald. Watzenborn, am 26. Februar 1867. Großherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn. Schäfer, Bcigcordneter.

H 0 l z v e r st e l g e r u n g. 803) Donnerstag den 14. und Freitag den 15. März l. I., Morgens 9 Uhr, sollen in der Försterei Winnerod, Districten WaldburgSberg, Buchwald, Baucrnhcide und Burg, nachverzcichnetc Holzsortimente, als:

154 Stecken Buchcn-Scheidholz,

38 Prügelholz,

157 , Stockholz,

H Eichen - Scheidholz,

11 Stockholz,

3 Nadel- Scheibholz,

20 Prügclholz,

42 Stockholz,

401 Buchen-, Eichen- und Nadel-

Reisbolz,

16 Stück Crlen-Stämme, 255 Cubikfuß enthaltend,

öffentlich meistbietend versteigert werden.

Die Zusammenkunft ist in dem von Zwier- lcinischcn Hof zu Winnerod.

Winnerod, am 2. März 1867.

Der Förster: Sänger.

Holzversteigerung.

811) Montag den 11. März l. I., Vormittags 9 Uhr, anfangend, soll im Lollarer Gemeindewalde, Districten Pfaffenstrauch und Buchwald, nachverzcich- netcS Holz versteigert werden, als:

27 Eichen-Stämme von 6 bis 10 Zoll Durchmesser und 10 bis 48 Fuß Länge, mit 739 Cubikfuß,

176 Kiefern-Stämme von 5'4 bis 11 Zoll Durchmesser und 15 bis 73 Fuß Länge, mit 2923 Cubikfuß,

4 Eichen-Stangen,

709 Nabel-

36 Stecken Buchen-Scheibholz,

4 Eichen-

8'/4 Kiefern-

12 Buchen-Prügelholz,

1 *4 n Eichen-

14 Kiefern-

11'4 " Buchcn-Stockholz,

5 Eichen-

15'4 » Kiefern-

1325 Wellen Buchen-Reisholz,

350 Eichen

1260 Kiefern-

Der Anfang erfolgt mit der Versteigerung des Bauholzes im District Pfaffenstrauch, in der Nähe der Holzmühle.

Lollar, den 4. März 1867.

Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. Geißler.

N e r st e i g e r u n g.

773) Freitag den 8. März d. I., Mittags 1 Uhr,

lassen die Vormünder für die minderjährigen Kinder die Hofraithe des verstorbenen Bür­germeisters Wilhelm Köhler öffentlich meist­bietend auf hiesigem Rathbaus versteigern.

Die Gebäulichkeiten sind in einem sehr guten Zustande und bestehen in einem großen zweistöckigen Wohnhaus, mit 8 Stuben, Küche und Keller versehen, in zwei großen Neben- Bäuen, wovon in einem seither Brennerei und Bäckerei betrieben worden, in einer sehr großen geräumigen Scheuer, und befindet sich mitten im Ort an der Hauptstraße; auch wurde ebenfalls seither Wirthschaft darin betrieben. Es wäre deßhalb zu jedem Geschäfts-Etablissement zu empfehlen, und kann der Kaufpreis zur Hälfte darauf stehen blechen.

Ferner sollen an diesem Tage, und zwar von Morgens 9 Uhr an, sämmtliche Güter­stücke verpachtet werden.

Grüningen, den 28. Februar 1867. Großherzogliches Ortsgericht Grüningen.

Der Ortsgerichts-Vorsteher: Lei dich.