Ausgabe 
6.2.1867
 
Einzelbild herunterladen

Herrn

II

r 1867.

-setz vom 15.

Schta

üeut in

HW-

2)

hhanvkng |

3)

norddeutsche

567 befannt n. Biogra-

>4 von 1849. mttourf vom

'ß in der in

f:

8 ®

2-'

Darmstadt Grünberg G reifenh ein Lauterbach Schlitz Hungen Wolzhausen

in

sowie dessen Special-Agenten in

iu6 m 'Won iibtr

iRckscii. Späße, fus aller nge

h°lz.

halte ich meine regelmäßigen Schiffs-Gelegen- Helten vermittelst rer rübinllchst bekannten, schnel­len Bremer Postdampfer und^schöner, schnellsegelnder dreimastiger Bremer Segel-

zu wenden.

Bremen, im Januar 1867.

9

8

439) Es ist ein Nasenklemmer « verloren worden; wer denselben im I Adler abgrebt, erhält einen sehr §

K? ti» ©

H .©

8

8 ®

8 e

Kail §of). Mngmberg, obrigkeitlich angestellter und beeidigter Schiffs­makler und SchiffSexpedient. ______

Uni».

Ben.

S schönen Hund zur Belohnung.

H. C. Storger, Hch. Fischer, Jost Kaiser, H. F. Köhler, Johs. Fischer,- A. Funk, F. Thomä,

Alsfeld-Lauterbach-Tchotten : .

Warum sollen wir uns an Vcn bevorstehenden Wahlen zum norddeutschen Parlament b thctttgen.

Diese Fraqe wird mancher sich dermalen vorlegen, dem die m Folge der Ereignisse des Jahres 1866 eingetretene Gestaltung der Verhältnisse unsere deutschen Vaterlandes eine unliebsame ist. In der Politik darf man aber nicht nach individuellen Wünschen und Ansichten handeln, sondern muß nur mit den vorliegenden Thatsachen rechnen die zu andern unserer Macht ent- I rückt ist. Der deutsche Bund eristirt nicht mehr; er hat sich m jeder Him ftcbt als machtlos erwiesen. Die stattgefundenen EreigmNe haben den Beweis geliefert, daß die einzige Macht, welche befähigt ist Deutschlands Integrität gegen das Ausland zu schützen, an die demnach die übrigen deutschen Staaten sich anzulehnen naturgemäß angewiesen sind, der vreußrsche L>taat ist. Die Folg- des zu Prag zwischen Preußen und Oesterreich ab zelchloffenen Friedens, dem die Friedensschlüffe der übrigen mit Oesterreich verbundenen Staaten ge­folgt sind, thatsächlich dermalen in Deutschland bestehenden Berhaltnillc kon- neu nicht geändert werden, ohne Einmischung des Auslandes, ohne eme furchtbaren Krieg, der unser armes Vaterland mit Strömen deutjchen Blutes

Zchheit in dem Röthigen, ungestörte Entwickelung der inneren Staa.s- 4 Mit Rücksicht -"f"di-"°acht Millionen Deutschen in Oesterreich wäre ein

Äff

V-rhältniff- des deutschen Bundesstaates sich zu en.halten sich verpfl.chlet.

5) Die Zoll- und Handelsverhältmffe muffen m dem Grundgesetz für d

s Abentt ,kil°dthovsts

1 zu * uud

staunt6 e«

iOt erstand-

und mit der Verwüstung seiner Gauen bedrohen würde Diejenigen di- auf t i* e-ripn hoffen weil sie von demselben die Herstellung der durch sBsssbs »SBSTäÄ ÄM-r-SR

smnrf,f fdiliefien ein solches Bündniß sei rn der zweiten Hälfte des >v. Bayr

land geben ,oll. Es ist daher der jetzige Augenbl<f ein I« «

»*"

ftituiren unter Uebertraqung der Centralgewalt an die Done Preußen, hem Bund anaehöriqcn Staaten im nichtdeutschen Ausland zu ub^tragen ist Eben so ist di^Schaffung einer deutschen Flotte Sache der Central- aewalt und die Bundesflotte dem Befehle derselben zu unterstellen.

Keine Mainlinie ist anzuerkennen, vielmehr dahin zu stieben, alle H -

seiner Proclamatwn vom 17. September « 3^« btrmalen bl.n Norden SÄnTrlmfJ^auf das ganze große Vaterland ausgedehnt zu

414) Ein schwarz - weisser langer Pa­latin ist vom Samstag auf den Sonn­tag Abend in der Schulgasse verloren wor­den. Der redliche Finder wird ersucht, denselben gegen eine Belohnung bei der Exped. d. Bltts. abzugcben.

405) Ein Mädchen, welches kochen und mit allen häuslichen Arbeiten umgehen kann, wird gegen hohen Lohn in eine stille Haus- Haltung in Dienst gesucht. Das Nähere bei der Exped. b. Bltts.

't* 'M 36 $[

ffofa (nt, ,n Mstend,

I Auswanderern

Gießen. Für den Wahlbezirk Alsfeld-Lauterbach-Schotten wird neben Dem Fabrikanten Lerch auch noch als Gegen-Candidat zum Reichstag Se. Erlaucht Graf Otto zu Solms-Laubach auf- bestellt und ist demgemäss folgender Aufruf erschienen :

Mitbürger in Stadt und Land!

Di- Wahlen zum norddeutschen Parlament kommen heran. Merkwnr- blaerweise begegnen wir in den öffentlichen Blättern jetzt erst dem Käme Ls Mannes^der vor Allen geeignet fein durfte ^s Verteeter un^er Pro- Dinz nach Berlin entsendet zu werden, da er durch feine hervorragende Stellung, durch die hohe Achtung und Liebe, die er in engeren und weiteren Kreisen genießt, durch seine vielfachen persönlichen Beziehungen zu den einflußreichste und höchsten Beamten des preußischen Staates, durch seine langjährige fegen , reiche Thätigkeit auf dem Gebiete der Volkswirthschatt der Befähigst- ist und mit bekannter Liebe »nd regem Eifer sich unserem Provinzialinrereffe widmen wird. Wir meinen hiermit S-. Erlaucht, den Grasen Otto zu Solms-Laubach, den langjährigen verehrten Präsidenten deö landw. Vereins der Provinz Ober- heffen. ' Unabhängig durch seinen großen Besitz, voll reicher Begabung und Erfahrung, liberal'unb tolerant in seinen Anschauungen, voll Liebe für die heimathlich- Provinz wird er vor Vielen am Geeignetsten sein, schwierige Aufgabe eines Vertreters derselben durchznführen. Wir schlagen diesen Mann Ihnen daher vor als Candidat-n für den Wahlbezirk der Kreij-Alsfeld-Laute.- bach-Schotten unb erlauben uns feine Erwählung umsomehr Ihnen nahe zu legen, als zur Vermeibung einer zweiten Wahl eine recht bedeutend- Stimmen­abgabe zu feineu Gunsten.wünschensweith ist " ,,

Wählet den Grafen Otto zu Solms-Laubach, der Eure Wahl annehmen wirb unb Ihr habt ben würbigsten Vertreter ge­sunden.""

Laubach am 24. Januar 1867.

Für das Counts :

Ritter, Bürgermeister.

Hierdurch nimmt Se. Erlaucht Graf Otto zu Solms-Lau- bad) Veranlassung in folgender Weise seine Grundsätze zu ent- wickiln und da dieselben auch für unsere Leser und alle Wähler des W a h l k r e i ses G i c ss e n - Gr u n b er g - N id d a beherzigenSwerthe Worte cnihalten, so bringen wir nach­folgend einen Abdruck der dem Laute bucher Anzeiger als Extra- Beilage beigelegtcn Ansprache an die Wähler des Wahlkreises

schU Ntw-York, Baltimore, Philadelphia, Charleston S. C., New-Qrleans, tiioivcsto» Qurdcc (in Cnnada), sowie nach San FranuSlN (in Uolnotmen), don StSe» Wl »°° ta 'kl°i° <M°»ttvid-° »t Bn-n-S Shirt«) t"1'"VrnSl,$d«r6crulig, gnit und rtichlicht Btlöliizm,, sowie Misst P-,I°i>r° preise, werden zugcsichert und ersuche ich Passagiere, wegen näherer Auskunst, sich per sonlich oder brieflich, an meine bekannten Herren Agenten Anutit.9Iaent

Gießen Herrn C. W. Dietz, Haupt-Kgeni,