Ausgabe 
2.2.1867
 
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383) Waschmaschinen neuester Construclion, mit Garantie, empfehle ich zu ven billigsten Preisen und können dieselben auch pr. Tag ä 36 fr. verliehen werden.

3- Th. Haubach II.

356) Das von Herrn Dr. Felsing seither bewohnte Familienlogis in meinem Hause ist anderweit zu vermiethcn und am 1. Mai beziehbar.

Georg Malkomesius, in der Marktstraße.

357) Sächsische Canarienvögel mit ausgezeichnetem Nachtigallen- und Rollen- schlage und eine sehr gute Schwarz­drossel sind zu haben imRömischen Kaiser" in Wetzlar. W. Böcker.

364) 3n unterzeichneter Buchhandlung werden Bestellungen angenommen auf Vaüonalbibliothek sämmtl'icher deutschen Massiker.

Wohlseile, vollständige Ausaabe.

M. Friesländer in Augsburg

empfiehlt ' (279)

Geprägte Siegel-Oblaten.

1000 «tück mit Firma und Ortsbezeich. nuug 2 Ft. oder 1 Thlr. 5 Sgr.; bei Abnahme größerer Quantitäten bedeutend billiger. Muster gratis. Corrcspon- den, franco. Handlnngsreisende, welche diesen

wirklich leicht verkäuflichen Artikel übernehmen wollen, sowie Wie- derberkäuscr erhalten angemessenen Rabatt.

R F Daubitz'sches Bruft-Gelve, allein nur fabricirt von dem

Apotheker A. I. Jaubitz in Jerün,

I empfiehlt ä Fl. 36 fr. die alleinige Niederlage von

XTn L. Jahreis, in Gießen.

B "Das s. Z. erlassene Verkaufs-Verbot des Kräuter-Liqueurs ist durch

| Unheil Großherzoglichen Hofgerichts in Gießen aufgehoben und dadurch constatirt, £ vaß derselbe nicht zu den gesundheitsgefährlichen Mitteln gehört "

Catarrhalische Affectionen.

362) Die Jahreszeit hat zwar den gefährlichsten Feind des Lebens, die Cholera, vertrieben; aber sie hat dafür einen zwar nicht gefährlichen, aber nur um so lästigeren Feind der Gesundheit herbcigeführr: die ca t arr h a l i sch en A ffe c tion e n, die sich aller Vorsicht ungeachtet bei gewissen Witterungszuständen stets einstellerp und zwar meist grave bei den gesundesten Menschen, weshalb denn auch diese Vor­boten oft sehr langwieriger wirklichen Uebel häufig unbeachtet bleiben, da begreif- licherweise Niemand, der sich sonst wohl fühlt, Lust hat, beim Eintritte von etwas Husten, Schnupfen, Rauhheit des Halses, Heiserkeit oder sonstiger Affection, Brust-, resp. Re­spirationsorgane gleich den theuren Besuch des Arztes zu veranlassen, zumal cs bekannt ist, daß dessen Kunst grave bei dieser Art von Uebeln auch nicht weiter reicht als die von den sogenannten Hausmitteln unterstützte Natur.

Von jeher hat sich denn auch die Hausmittel - Fabrikation mit besonderem Fleiße auf diejenigen Präparate gelegt, welche die Heilkraft der Natur bei solchen catarrha- lischen Affectionen unterstützen sollen, und die Zahl dieser Brust-LonbonS, Brust- Caramellen, Brustsäfte, Brustthees re. ist eine ziemlich beträchtliche.

Wenn sie gegenwärtig durch den Fabrikanten R. F. Daubitz, Berlin, Char- lottenstraße 19, der sich wie sein so erfolgreicher Liqueur bewiesen hat, durch eine besonders reiche Kenntniß Der Pflanzen und ihrer Wirkungen auszeichnet, mit einem neuen Fabrikat, dem R. F. Daubitz'schen Brust - Gelöe, (ä Flasche 36 fr) ver­mehrt worden ist, so darf man voraussetzen, daß dies in der Erkenntniß einer gewissen Unzugänglichkeit der schon bestehenden Präparate geschah, welche in ihrer Zusammen­setzung meist auf Eines hinauslaufen und sich nur in der Form unterscheiden.

Das Daubitz'sche Brust-Gelee hingegen hat sich die Aufgabe gestellt, auf die Resultate der Beobachtungen unsrer in der Hausmittellehre so praktischen Vor­fahren zurückzugreifen, bei denen die ärztliche Kunst noch wenig verbreitet war, und die daher vorzugsweise auf vas Studium der Hausmittel angewiesen waren, über welche sich in den Manuscripten der Klöster und in den Ueberlieferungen der Schäfer unbe­zahlbare Schätze vorfinden, die von der neueren Medicin um deswillen meist übersehen werden, weil dieselbe nach anderen Heilprincipien verfährt, als die Hausmittellebre der früheren Zeit. '

Während diese ihre Mittel stets der ganzen Gattung eines Nebels anzupassen suchte, richtet sich die moderne ärztliche Praris mit ihren Mitteln nach den Symptomen des einzelnen Falles. - Es mag dies Letztere sehr gut, aber dabei kann das Erstere auch nicht schlecht fein ; und bei ven Uebeln, die durch a l l g e in e i n e Geleqen- heitsursachen entstehen, wie eben die durch Witterungsverhältnisse erzeugten catarr Ha­li sch en Affectionen, wirv man sogar Dem Ersteren den Vorzug geben können.

Aus allen Vielen Grünven möchten wir denen, welche sich in der gegenwärtigen Zahreszeit durch catarrhalische Affectionen belästigt finden, den Rath geben, m" dem neuen R.-F. Daubitz'schen Brust-Geloe einen Versuch zu machen, und die Resultate desselben Der Oeffentlichkeit zu übergeben. D. K.

338) Eine Stube mit Cabinet ist zu vermiethen. Das Nähere bei Der Exped. D. Bltts.

375) Das seither von Herrn Pfarrer Dauth bewohnte Logis ist anDcrweit zu vermiethen und im April beziehbar.

L. Keil, Neuenbäuen.

296) Zm Reallehrer Dickorö'schcn Hause ist eine möblirte Slube mit Cabinet ? ii vermiethen.

384) Ein Familienlogis, mittlerer Stock, bestehend in 3 Stuben, 2 Kabinetten, Küche u. s. w., ist zu vermiethen. Zu erfragen bei der Expeb. d. Bltts.

4504) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver­miethen bei Heinrich Kiff Wittwe.

Vermietungen.

374) Das seitherige Geschäftslocal des Herrn Th. Küchler im Löwen, welches sich zu in Betriebe eines jeden großen Ge­schäfts eignet, ist zu vermiethen und im März beziehbar. Georg Arnold.

222) Das seither von Herrn Revisor Stock >in Brühl'schen Hause am Canzlei- berg bewohnte Logis ist anderweit zu ver- miethcn und zu Ostern beziehbar.

382) Frische Kabliauen und Seezun­gen empfangen, Schellfische erwartend.

3- A. Busch Söhn e.

373) Zwei schöne Pferde, von 2 und 3 3ahren, sind wegen Oeeonomie-Verpach- tung aus freier Hand zu verkaufen. Näheres bei der Exped. D. Bltts.

378) Strohdcckcn in allen Größen, das , Stück von 9 fr. an, sind stets vorräthig bei H. Dickor6, Neuenbäuen.

368) Zwei Fuder gut geerndtetes Erb­senstroh und zwei Fuder Kornstroh sind zu verkaufen. Bei wem? sagt Die Erped. D. Bl.

1302) Bicker Wasserkalk und reinsten Fettkalk habe ich stets frisch gebrannt zu billigsten Preisen vorräthig.

Ziegelhütte bei Herborn.

___Th. Wurmbach.

355) 3" Lit. A. Nr. 6 ist ein Sopha, ein Secretär und ein Tisch, wegen Mangels an Raum, billig zu verkaufen.

348) Ein starkes Zugpferd mit Ge­schirr und ein Wagen mit allem Zugehör, im besten Zustande, sind Abzugs halber zu verkaufen. Näheres ist bei 3- Rothen­berger, Nr. 243 am Lindenplatz, zu er­fahren.

379) Ein Garten hinter den Eichen ist aus freier Hand zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts.

31) Ein Wohnhaus, in schöner Lage Der Stadt, ist zu verkaufen. Näheres bei Der ExpeD. d. Bltts.

351) Ein schöner Garten, hinter der Koch'schen Fabrik, ist aus freier Hand zu verkaufen. Revisor Stock's Erben.

3n Bänden zu 9 fr.

Gießen, im 3anuar 1867. Universitäts-Buchhandlung von

Ernst Heinemann.