Ausgabe 
31.3.1866
 
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1169) Der Kun tz'sche Garten, */4 Mor- gen haltend, am untersten Riegelpfad gele- gen, ist auf 9 Jahre zu verpachten. Das Nähere bei den Vormünvern:

Jeremias Friedel und Georg Lony.

1193) Em Acker auf der Rothhohl, 325 IHKlftr. haltend, ist auf 6 Jahre zu verpachten bei L. Becker, Asterweg.

1215) Ein gut gedüngter Garten am Riegclpfav ist auf ein Jahr zu verpachten. ^Näheres bei der Exped. d. Bltrs.

Vermischte Anzeigen.

1224) Alle Diejenigen, welche Forde­rungen haben, betreffend die lebenden Bilder, werden gebeten, dieselben bis künftigen Donnerstag einreichen zu wollen, da später keine Berücksichtigung mehr stattsinvet-

Maler Horst.

1213) Zur Uebernahme von Maurer- und Steinhauerarbeit empfiehlt sich

Christian Petri, wohnhaft im Reiber'schen Hause auf dem Reichensand.

1171} Junge kräftige Leute werden als Dienstmänner zu engagiren gesucht. Nur Solche wollen sich melden, die mit den besten Zeugnissen versehen sind. Anmel­dungen sind zu machen auf dem

Burcail des Dienstmänner-Jnstituts.

Anmeldungen zur Aufnahme in die hiesige Großherzogliche für das mit dem 16. April beginnende neue Schuljahr können von dem 9. April an täglich vormittags bei der unterzeichneten Direktion gemacht werden. Die Prüfung der aufzunehmenden Schüler findet Freitag den 13. April vormittags um 9 Uhr in dem Realschulgebäude statt.

Gießen, am 24. Merz 1866.

Großherzogliche Direktion der Realschule zu Gießen. Dr. Weigand.

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? Concessionirte Verloosung

von Kuufigegenständen in Darmstadt.

gSuwewf *> dieser Lotterie ® ßsch-r-ß lostet 30 kr. A Ende April 1866 und Bertheilung der Gewinne sofort kostet 30 fr.

, nach Entscheidung.

Gewinne:

ein Gewehrschrank (Kunst- und Prachtwerk), Canseuse mit Sessel und Stühlen, Holzschnitzereien, Büchergestell, Schmuckschale, Caffette, Teller, Uhrstöcke, Figuren, Papierschneider, Pariser Blumen- - körbchen rc. rc.

Wegen Bezug von Loosen wende man sich gefälligst an Herrn Andreas Eifer in Frankfurt a M

Darmstadt, im März 1866. Der Concessionar:

Schmidt.

Auf obige Annonce höflichst bezugnehmend, empfehle ich mich zur Abgabe von Loosen a 30 kr pro Stück, 2 Stück 1 fl. und 10 Stück 5 fl., welcher Be­trag am Besten durch Posteinzahlung zu entrichten ist.

Wiederverkäufer erhalten entsprechenden Rabatt.

1203) Wegen eingetrctener Hinderniß wirb die auf den 29. d. Mts. angekündigte Uhren - Berloosung erst den 3. Osterfeier- tag, Morgens 10 Uhr, voraenommen. _____________________________Th. Heerz.

1202) Die Wirthschaft im Philosophenwald wird bei günsti­ger Witterung am 1. April er­öffnet.______________PH. Leib.

1194) Maurergesellen und Taglöhner linnen gegen Hoden Lohn dauernde Be­schäftigung erhalten bei

August Nauheimer.

Einladung.

1212) Zu dem am 2. April, Abends 8 Uhr, im Promenabehaus stattfindenden Kutscher > Ball laden wir alle Freunde und Bekannte höflichst ein. Karte 48 kr.

Der B o r st a n d.

1075) Steinbrecher

finden von jetzt ab und während des gan- zni Sommers Beschäftigung sowohl im Taglohn als im Accorb bei

I. B. Moritz, Brauereibesitzer in Mainz.,

Frankfurt a. 591., im März 1866.

Ergebens!

Andreas Eifer.

1183) Für die Gießener Mineral-Wasser-Fabrik wird ein ge­wandter Arbeiter gesucht.

Bei entsprechender Leistung ist die Anstellung eine dauernde und mit gutem Lohn verbunden.

Guter Leumund ist Haupterforderniß.

Herr Apotheker Theodor Witte hier nimmt persönliche Anmeldun­gen entgegen.

Menagerie

von

Philipp Egenolf.

2207) Einem hochgeehrten Publikum der Stadt Gießen und Umgegend mache ich die ergebene Anzeige, daß ich meine Menagerie von Sonntag den 1. April an und die darauf folgenden Tage) zur Schau aufgestellt habe.

Dieselbe besteht aus sehr schönen Exemplaren, worunter sich besonders auszeichnen: ein Königsjaguar von einer Größe, wie er noch in keiner Menagerie gezeigt wurde, zwei Eisbären, drei Baribals ober Spitzbären, zwei russische Wölfe, eine gestreifte Hyäne u. s. w. .

Fütterung täglich 4 Uhr.

Der Schauplatz befindet sich im Oswald'schen Garten.

Zu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein

. Philipp Egenolf, Menageriebesitzer.