1866.
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für die
Stadt und den Kreis Gießen.
Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch« und Samstags. — Preis des Jahrgang« für Tinhetmische 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl. des vsrschrifts- Postauffiblags 1 st. 42 fr. — Au«wärt« abonntrt man fich bei alle- Postämtern. — In Gießen Sei der Erpedttion (Cansteiberg S*ft. B. Nr. 1).
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Mittwoch den 31. Januar
1866.
Gerichtliche und Privat Bekanntmachungen.
Besondere Bekanntmachungen.
Die Wasenmeister-Stelle zu Gießen betreffend.
296) An die Stelle des verstorbenen Wasenmeisters Ludwig Steinmeier dahier ist der Schwiegersohn desselben Johann Sender, Ortsbürger von Mornshausen, aber dahier wohnend, vom Stadtvorstande bestimmt worden. Als solcher hat er folgende Obliegenheiten zu erfüllen:
Das herrenlos herumlaufende und herrenlos gefallene Vieh, sowie das an ansteckenden Krankheiten crepirte Vieh (welches letztere mit der Haut verscharrt werden muß) hat der Wasenmeister nach polizeilicher Anordnung alsbald wegzuschaffen.
Das Wegbringen, Abledern und Verscharren von Thieren, welche Privatpersonen gefallen sind, hat derselbe auf Verlangen der Letzteren alsbald vorzunehmen, und wenn ihm die Eigenthümer die gefallenen Thiere nicht ganz zur Verfügung überlassen, vielmehr die brauchbaren Abfälle davon, als Haut, Fett re. zurückerhalten, folgende Vergütung zu beanspruchen:
1) Von einem Pferde, einem Ochsen und 3) Von einem ausgewachsenen Schweine, einem
einer Kuh......3 fl. — fr. Kalbe und einer Ziege . . . . — fl. 30 fr.
2) Von einem Rinde.....2 „ — „ 4) Von einem Hunde . . . . — „ 8 „
5) Von Katzen und Säugferfeln . . . — „ 2 „
Wir unterlassen nicht, das hiesige Publifum hiervon in Kenntniß zu setzen.
Gießen, den 22. Januar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Vogt.
Die Erziehung und Verpflegung von Waisenkindern.
343) Auf Rechnung der Waiscnfasse sollen einige Kinder bei braven Leuten in Erziehung und Pflege gegeben werden. Wer nun auf die Uebernahme eines solchen Kindes reflectirt, hat dieses bei uns anzuzeigen.
Gießen, den 30. Januar 1866.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.
Fristbewilligung.
286) Die zu Martini 1865 fällig gewesenen Holz-, Gras- und Pachtgelder können allgemein nur noch bis zum 12. Februar l. I. ohne Kosten hierher bezahlt werden.
Lich, den 24. Januar 1866.
Fürstlich Solmsische Rentei Lich. Kreutzer.
Versteigerungen.
312) Dienstag den 6. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Hofraithe, zum Nachlasse des Ludwig Steinmeier ge- l hörend, als:
Flur Nr. dJtlftr.
7154 9 Hosraithe in der Wolkengasse,
715- 3 Hofraum, Ristenstätte daselbst,
unter den alsdann bekannt zu gebenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 24. Januar 1866.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen. _________________Ebel.___________
Eichen - Stammholz - Versteigerung.
276) Montag den 12. Februar d. I. werden in dem Freiherrlich von Rabenaui- schen Walddistrict Niederseilbach, Revier Treis a. d. Lumda, eine Stunde von der Main - Weser - Eisenbahn - Station Lollar entfernt:
200 Eichen-Stämme von 20 bis 50 Fuß Länge und 15 bis 28 Zoll mittlerem Durchmesser = 17436 Cubik- fuß enthaltend,
im Einzelnen öffentlich versteigert.
Das Holz ist vorzüglicher Qualität, außer zu Bauholz und Eisenbahnschwellen eignet sich dasselbe zu Schreiner- und Schnitt-, auch theils zu Schiffsbauholz und Mühlwellen.
Kaufliebhaber können das Holz vor der Versteigerung einsehen und wollen sich die- serhalb an den Kurfürstlichen Revierförster, Herrn Wepler in Treis a. d. Lumda, wenden.
Die Versteigerung beginnt des Morgens um 9 Uhr im Holzschlag oder bei ungünstiger Witterung zu Lollar im Gasthaus zum Adler.
Londorf, am 23. Januar 1866.
Der Rentmeister:
W. Engel.


