Ausgabe 
25.4.1866
 
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Scheel" eine Tuch- und Manusactur» waaren-Handlung. Jeder der Inhaber ist befugt, die Firma zu vertreten und zu zeichnen.

Am 16. April 1866:

3) Die bisherigen Inhaber der unter der Firma:Montanus & Scheel" zu Gießen seither betriebene Manufactur- waaren»Handlung, August Montanus und Richard Scheel daselbst, haben dieselbe mit dem 1. Februar l. I.

, aufgelöst. Ersterer setzt diese Handlung von jenem Tage an, unter Uebernahmt aller Aktiven und Passiven, nun unter der Firma:August MontanuS" für seine alleinige Rechnung und Berbind- lickkeit fort. Die frühere Firma ist erloschen.

Am 21. April 1866;

4) Am 31. März l. I. ist Georg Fulda von Gießen aus der dasigen Handels­gesellschaft unter der Firma: ,,Gg. Heinr. Schirmer" aus - und Georg H.inrich Schirmer's Wittwe, Christine, geborne Bruck von hier, in dieselbe eingetreten. Die genannte Wittwe und ihr Sohn Heinrich Schirmer Hierselbst haben alle Aciiven und Passiven jener Firma, welche sortbesteht, übernommen und Letzterer allein hat dieselbe vom 31. März l. I. an zu vertreten und zu zeichnen.

(Siegen, den 21. April 1866.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen. ______________Muhl. _______ Ocffentliche Bekanntmachung.

1385) Nachdem Georg Heinrich Grieb IV. von Holzdeim durch Verfü­gung Großherzoglichen Hofgericht« Gießen vom 26. Februar d. I. als ein Verschwen- der erklärt worden ist, und Heinrich Ernst Iungl., sowie Wilh. G r i e b II. in Holzbeim als (Juratoren für denselben verpflichtet worden sind, wird dieses unter dem Anhang bekannt gemacht, baß künftig­hin alle Rechtsgeschäfte des Georg Heinrich Grieb IV. ohne Zustimmung feiner Kura­toren unverbindend sind.

Lich, den 28. März 1866.

Großherzogliches Landgericht Lich. Sartorius, Cellarius, Landrichter. Landger.-Affeffor.

Versteigerungen.

1593) Dienstag den 1. Mai, Vormittag« 9 Uhr,

Vergebung von Bauarbeiten.

Maurerarbeit, veranfchl. zu 493 fl.

II

n

13

//

187

40

fl

»ergeben

Lieferung von Luftheizungs- Oefen, veranschlagt zu

175

236

557

93

856

Zimmerarbeit, Schrei nerarbeit, Schlosserarbeit, Glaserarbeit, Weißbinderarbeit,

II

II

sollen auf dem Submissionswege werden.

1517) Folgende an diesigen fiskalischen Gebäuden vorkommende Arbeiten, und zwar:

23 fr.

4

23

26

Voranschläge und Bedingungen können vom 27. d. Mts. an in unserem Geschäfts­lokal eingesehen und die Offerten von da an bis zum 28. v. Mts., Vormittags 10 Uhr, eingereicht werden. Dieselben müssen versiegelt und mit der Aufschrift: Submission für Unterhaltungsarbeiten an fiskalischen (Schauten zu Gießen", unter Bezeichnung der betreffenden Arbeit, »er- fehen fein. Zur Eröffnung der Submissio­nen ist Termin auf Samstag den 28. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, in unferm Geschäftslocal anberaumt, welchem die In­teressenten beiwohnen können. Später einlau­fende Offerten finden keine Berücksichtigung.

Gießen, am 17. April 1866.

Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel.

1538) Nachfolgende, in der Stadtkirche erforderlichen Arbeiten, als:

Schreinerarbeit, veranschl. zu 382 fl. 30 fr.

Maurerarbeit, 170

Steindeckerarbeit, 70

Spenglerarbeit, 7

sollen

Freitag den 27. April d. I., Vormittags 9 Uhr, in unserem Bureau öffentlich versteigert werden. Vorher kann Einsicht von dem Kostenvoranschlag genommen werden.

Gießen, den 19. April 1866.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt.

1594) Freitag den 27. April, Nachmittags 1 Uhr,

sollen auf dem Rathhaus zu Großen-Linden folgende zur Reparatur der Pfarrgebäude nöthigen Bauarbeiten, als:

1) Schreinerarbeit, veranfchl. zu 50 fl.

2) Weißbinderarbeit, 52

3) Maurerarbeit, 8

öffentlich an den Wenigstnehmenden »erge­ben werden.

soll das Auf- und Abschlagen des Gelän­ders um den Babeplatz in 6er Lahn, ver­anschlagt zu 15 fl., und die zur Herstellung sines Theils des Wismarer Wegs nöthige Chaufsirarbeit, veranschlagt zu 80 fl., öffent- , lich versteigert werben.

Gießen, den 21. April 1866.

Großherzog'.iche Bürgermeisterei Gießen.

Großen-Linden, den 23. April 1866. Für den Kirchenvorstand: Menge«, Bürgermeister.

Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde.

1617) Montag den 30. April d. )., von Vormittags 9 Uhr an,

Vogt.

soll in dem Gießener Stadtwalbe, Distrikt

Brauhof, Abtheilung Rabennest uh Lin» venberg, nachverzeichnetes Holz östntlich versteigert tverben, als:

79'/.

Stecken

Buchen-Scheidholz,

33

m

Prügelholz,

77

ff

Stockholz,

400

Wellen

Reisholz,

127.

Stecken

Eichen-Scheidholz,

22«/.

II

Prügelholz,

23'/,

II

Stockholz,

619

Wellen

Reisholz,

105 Eichen-Stäwmk mit 2621 Cubikfuß, 1 Buchen-Stamm 82

9 Nadel-Stämme 181

37 Eichen-Stangen 159

11 Hainbuchen-Stangen mit 37

10 Nadel-Stangen mit 34 Cubiffuß.

Die 3ufammenfunft ist auf der Licher Chaussee an ter 6. Schneiße.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. September d. I. gestattet.

Die Großhcrzogllchen Bürgermeistereien Der umliegenden Orte werden hiermit er- sucht, Vies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 24. April 1866.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Sogt.

1609) Die Bauarbeiten an den hiesigen Pfarrgebäuden, nämlich:

Schreinerarbeit, veranfchl. zu 50 fl.

Weißbinderarbeit, 53

Maurerarbeit, 10

sollen Freitag den 27. April, Nachmittags um 1 Uhr, öffentlich wenigstnehmend versteigert werden.

Großen-Linden, den 21. April 1866.

Der Kirchenvorstand.

1608) Donnerstag den 26. April, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Behausung des Herrn Fried- rieb Schwaab am Seltersweg verschiedene Vern Herrn Bauunternehmer Harmuth ge­hörige Mobilien, bestehend in Schubkarren, Bohlen, Felgen, Sp-ichen, Eisen, Fässer und dergleichen, öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigert.

Gießen, den 22. April 1866.

1544) Freitag den 27. April» Nachmittag« 2 Uhr,

sollen in dem Verwalter Peppler'schen Hose auf dem Seltersberg 2030 Stecken kleingemachtes trockenes Buchen - Scheitholz gegen gleich haare Zahlung versteigert wer­den. Auch kann auf Verlangen folche« fchon früher abgegeben werden und ist das Nähere bei der Exped. d. Bitte, zu erfragen.

Feilgebotenes.

1530) Bei Bierbrauer Fr. Textor auf der Hardt bei Gießen ist fortwährend vorzügliches Brauermalz in jeder belle- j bigen Quantität zu billigstem Preise zu haben.