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Dta-t und -en Kreis Gießen.
rd’‘fat wöchentlich zw ei Mal : Mittwoch« und Samstags. — Preis deS Jahrgangs für Einheimische 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl. des vorschriftsmäßigen Postaufschlags 1 st. 42 ft. — Auswärts abonnirt man stch bei allen Postävitern. — In Gießen bei der Erpcdition fCanzleibcrg Lit. B. Nr. 1).
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«i «m maift M» Mittwoch den 17« October 1S66»
j[Zri5S3) Grodpreise vom 17. Oltober 1866 an:
4 Pfund gemischtes Roggenbrod 18 fr. 4 Pfund Roggenbrod 15 fr. Sämmtliche Bäcker
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ft. Amtlicher Theil.
3« Nr. K. G. 5968. Gießen, am 13. Brtober 1866.
Betreffend : Die Staatsversicherungs-Anstalt für Stellvertretung im Militärdienst für Vas Musterung«- und Ziehungsjahr 1867.
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Großherzogliche Kreisamt Gießen
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die Grostherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
*tli» Die entsprechende Anzahl Abdrücke einer „Belehrung für Diejenigen, welche ter Stellvertrctungs-Versicherungs. Anstalt der Z, hM'dMpflichtigcn des JahrcS 1867 beitreten wollen", nebst einer gleich großen Anzahl Formularien zu „Bcitrittserflärungen" werden « &'•'pen zum vorgeschriebenen Gebrauche, unter Hinweisung auf den Inhalt:
tWn W 1) der Statuten der StaatS-Verstcherungs-Anstalt für Stellvertretung im Militärdienst vom 16. September 1851 (Regier.» Blatt von 1851, Seite 315) und V “
e. \ 2) der einen Nachtrag zu diesen Statuten enthaltenden Bekanntmachung vom 16. September 1853 (Regier.-Blatt von üchtt d j 1853, Seite 599, und vom 20. October 1861),
iluftuö- ilchzeitig, unter einer besonderen Couverte, mitgetheilt werden.
id $üeatfc»^| Wir bemerken dazu FolgendesDie von den Theilnehmern an der Stellvertretungs-Versicherungs-Anstalt für das MusterungS» ßhtlm N>° ßt Ziehungsjahr 1867 zu zahlende Einlage beträgt 275 fl. und können die Einlagen vom 1. November 1866 an zur Versiehe» . Arttil'Mskasse bezahlt werden. Es ist daher einem Jeden, der bei Ihnen erklärt, daß er der erwähnten Anstalt für die Militärpflichtigen Jahres 1867 beitreten wolle, ein Exemplar der fraglichen Belehrung zur Kcnntnißnahme auszuhändigen. Die Beitrittserklä» tiit, 9,6l'r<n *"h von Ihnen auf das Jahr, die Person des Versicherten und das Datum gehörig auszufüllen und von dem Beitretenden Unterschreiben. Die Unterschrift des Beitretenden wird von Ihnen beglaubigt und die Beglaubigung mit Datum versehen, von , gtientiorf “.'ftnen unterzeichnet, auch das Bürgermeistereisiegel beigetruckt. Hiernächst ist die Beitrittserklärung dem Beitretenden zu übergeben, @ai,WnZ|niit dieser solche und den baaren Betrag der Einlage — 275 fl. — an den Vorsteher und Kassier der Stellvertretungs-Ver» 1 Wrungs-Anstalt, Großherzoglichen Major Kuhlmann zu Darmstadt — wohnhaft an dem Marktplatz bei Apotheker Pöhn, "(t' 1 12 — überbringe oder portofrei übersende.
t. , Gleichzeitig machen wir Sie daraus aufmerksam, daß nur Belehrungen und Beitrittserklärungen, welche für das Jahr 1867 ene©alWOtu'dt sind, verwendet werden dürfen, und daß Sie daher, sofern Sie noch im Besitz von solchen aus früheren Jahren sind, t<i als unbrauchbar zu vernichten haben. Auch haben Sie, wenn die Ihnen übersendete Zahl der Belehrungen und Beitritts- 3’ 6‘ Gärungen vergriffen ist, zur Erlangung des weiteren Bedarfs sich nicht an den Großherzoglichen Vorsteher der Stellvertretung«»
Walten, wie dies oft geschieht, sondern nur an uns zu wenden. Schließlich verweisen wir Sie noch im Uebrigen auf die „n Affence Belehrung und erwarten, daß von Ihnen in der Stellvertretungssache mit aller Pünktlichkeit und Genauigkeit verfahren * Me. Dr. G o l v m a n n.
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polizeiliche Bekanntmachung.
Gefundene Gegenstände:
Ein Haarnetz, ein weißes Taschentuch, ein buntes Taschentuch, ein Portemonnaie mit 7 fr. Inhalt, ein altes Taschenmesser, :r kleinere Schlüssel, ein Krägelchen, eine Meerschaum ° Cigarrenspitze, ein schwarzes Haarnetz, zwei Spannfetten, ein Schirm- ijföen mit Quaste, ein schwarzer Gürtel mit Hornschnalle, ein wollenes blau», weiß» und schwarzes Kopstüchelchen, ein Haus- Uel, ein kleines Photographie»Album, ein Schulköcher, ein schwarzer Glacehandschuh, ein mittelgroßer Schlüssel und ein ißcs Henkelkörbchen.


