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Stadt und den Kreis Gießen.

Erscheint wöchenülch zwei Malt Mittwoch« und Samstag«. Prei« des Jahrgang« für Einheimisch« 1 st. 42 ft., für Auswärtige incl. de« vorschrifts­mäßigen Postaufschlag« 1 st. 42 ft. Au«wärt« abonntrt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bet der Brpedttion (Eanstetberg Ltt. B. Nr. 1).

22 Samstag den 17. Ntärz 1866.

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dpfat, in verpachten. Neuenweg.

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> liegt ums gegen ihen bereit. 866.

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Fleischpreise.

975) 1 Pfund Schweinefleisch 18 fr. 1 Pfund Lcberwurst 18 fr. 1 Pfund Blutwurst 20 fr. 1 Pfund unausgelassenes Schweinefett 28 fr. 1 Pfund ausgelassenes Schweinefett 32 fr. 1 Pfund geräucherter Schwartemagen 32 fr.

Sämmtliche Metzger.

Amtlicher Theil.

Ankauf von landwirthschaftlichen Sämereien.

Nachdem der Ausschuß des landw. Vereins von Oberhessen in seiner gestrigen Sitzung beschlossen hat, 150 fl. im Budget des Provinzialvereins für 1866 zur Beförderung des Bezuges guter landw. Sämereien vorzuschen, bringe ich diesen Beschluß hiermit unter dem Anfügen zur öffentlichen Kcnntmß, daß alle Diejenigen, welche sich an einem gemeinschaftlichen Ankauf von landw. Saamen, als Klee», Gras- und Serradella - Saamen, Sommer- und Wintergetraide, Welschkorn u. s. w. zu bcthciligen beabsich- tigen, sich zeitig an das unterzeichnete Präsidium unter genauer Angabe der gewünschten Saamenart und Menge wenden wollen. Der landw. Verein wirb sich zunächst darauf beschränfen, die Bestellung der gewünschten Saamen aus den besten Quellen zu »Mitteln und Vie Fracht und durch die Bestellung anderweit entstehenden Kosten aus der Vereinskaffe zu bestreiten, während die Herren Besteller nur den Anfaufspreis der Saamen ohne jeden Zuschlag von Kosten zu zahlen haben werden.

Laubach, den 7. März 1866.

Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen:

Otto, Graf zu Solms - Laubach.

Polizeiliche Bekanntmachung.

Gefundene Gegenstände:

Ein Schiebkarren mit Tragbanb, eine alte Cigarrenspitze von Meerschaum, ein leinenes Taschentuch, gez. P. L. 6., ein breiter und ein schmaler schwarzer Gürtel, ersterer mit einer Stahlschnalle, letzterer mit einer solchen von Lava, ein großer hell­brauner Buckstinhandschuh, ein alter Maßstab, eine Peitsche, ein braunseidener Schleier und ein langes graues Halstuch mit violetten Streifen.

Die Eigenthümer werden aufgeforbert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Ver­langen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden.

Gießen, den 16. März 1866. Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen.

Nover.

Gerichtliche und Privat Bekanntmachungen.

Kejorwerc DekanntmTchungkN

971) Der Pfandschein Nr. 87146 ist angeblich verloren gegangen. Ansprüche an denselben sind binnen 14. Tagen zu be­gründen, als sonst das Pfand an den auf- getretenen Reclamanten überliefert wird.

Gießen, den 14. März 1866.

Die provisorische Pfandhausverwaltung. Pimper. Demutch.

970) Den Schuldnern der hiesigen Pfand­anstalt diene hiermit zur Nachricht, baß vie bis Ente September 1865 verfallenen Pfänder am 16. April d. I. zur Versteigerung kom­men und Einlösungen ohne Kosten noch bis zum 21. d. Mts. an den Geschäftslagen Montags und Mittwochs, Vormit­tags, stattfinden können.

Gießen, den 14. März 1866.

Die provisorische Pfanbhausverwaltung.

Pimper. D e m u t h.

Das Befahren der 6. Schneiße im Gießener Stadtwalde.

872) Leute, die im herrschaftlichen Walde Holz gesteigert haben, werden darauf auf­merksam gemacht, daß die Abfuhr dieses Holzes durch die erst frisch gebaute 6. Schneiße des Gießener Stadtwaldes nicht statthaft ist und bestraft werden wird.

Gießen, den 9. März 1866.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.