Ausgabe 
17.2.1866
 
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Oberhcsffsche Gesellschaft für Natur- und Heilkunde.

602) NächsteSitzunq: Dienstag den 20. (nicht 19.) Februar, Abends 6Uhr,

im Auditorium für Physik (Seltersberg.)

Angemeldeter Vortrag:Heber Magnesiumlicht, Fluorescenz, Phosphorescenz/

Germania.

Lebensversichkrungs-Actlen-Gebkllschast )u Stettin.

Grundkapital: 5,250,000 Gulden Südd. Währ.

593) Im Laufe des Monais Januar d. I. sind von uns neu abgeschlossen worden:

2158 Versicherungen auf 1,880,802 Gulden Südd. Währ., welche der Ge- sellschaft eine Bermedrung ihrer Prämien-Einnahme um jährlich 49,4<8 Gulden Südd. Währ, zuführten.

Der Versicherungsbestand stieg Ende Januar d. I. aus 76,006 Versicherungen mit 67,146,629 Gulden Südd. Währ, und die Jahres-Einnahme der Gesellschaft erreichte die Hohe von jährlich circa :

Zwei Millionen ein und neunzig Taufend zweihundert »nd fünfzig Gulden Südd. Währ.

Stettin, den 6. Februar 1866. Die Direktion.

Zur Verabreichung von Prospecten und zum Abschlüsse jeder Art von Ver- sicherunqen halten sich empfohlen:

Wilh. Balser in Gießen.

Phil. Zimmer in Lich.

Rechner Schmidt in Londorf.

Pserde-MarKt au Frankfurt am 3Rniu am 10., 11. und 12. April 1866.

549) Prämiirung (am 10. April), sowie Verloofnng von Pferden, Reit- und Fahrzeug finden auch bei bevorstehendem Markte wieder Statt. Die feineren Pferde werden in den nun vollständig für 400 Pferde hergerichtetcn neuen prachtvollen Stallungen aufgestellt.

Anfragen und Bestellungen auf Stallungen beliebe man an den S ecrctär des landwirthschaftlichen Vereins, Herrn kleine Hochstraße Nr. 10, zu richten.

Der Vorsitzende des landmirthscljastlichen Vereins:

II. R. Rries.

482) Um ferneren Mißbräucbcn und Un annehmlichkcitcn vorzubeugen, lasse ich ferner­hin kein geschnittenes Holz mehr ab, bis der Schneidelohn bezadit ist. Zugleich mache ich Diejenigen darauf aufmerksam, welche noch aus früheren Jahren bei mir im Rück- stände sind, ihren Verpflichtungen bis Ende v. MtS. nochzukommcn, als sie sonst die Zinsen vom Tage der Rechnungsübcrgabe an zu bezahlen haben.

Gießen, den 9. Februar 1866.

Balth. Euler.

586) Auf dem Bauplatze des Herrn D. Wirth in der neuen Anlage kann Schutt gegen Vergütung abgeladen werden.

A u g. Nauheimer.

Concordia«

585) Heute Abend 8 Uhr:

Generalversammlung.

Tagesordnung:

1. Stiftungsfest.

2. Weitere Anschaffung von StaatS- Loosen.

3. Abänderung des §. 3 der Sparkasse.

430) Forderungen an den Nach, laß des verstorbenen Herrn Professor Dr. I. Roßinann bitte ich inner- halb der nächsten sechs Wochen bei mir geltend zu machen. Spa­tere Anfordernngen können nicht be­rücksichtigt werden.

Gießen, den 4. Febrnar 1866.

Dr. Otto Buchner.

Geschäfts-Eröffnung.

512) Wir beehren uns, dieH ergebene Anzeige zu machen, daß wir mit dem Heutigen in dem früher Ka tz e n st e i n'schen Hause Neustadt Lit. D. Nr. 38^ein

Tuch und Manufaeturwaareu-Geschäst"

eröffnet haben.

Streng reelle und billige Bedienung zusichernd, halten wir uns bestens empfohlen.

Gießen, den 10. Februar 1866. Gebrüder Scheel.

Mx Auswanderer

eryebirt H ch. Ferber am Ralhhans zu Gießen

alle 8 Tage durch die von Bremen und Hamburg abgehenden Post-Tamps- schiffe nach Rew-Nork Durch Segel-Schiffe auch nach den Häfen von Bal­timore, Philadelphia, New-Orleans, Galveston, Montevideo, Melbourne und Quebek.

N. 8. Bremen und Hamburg als deutsche Häfen verdienen vor aus­ländischen den Vorzug. (360)

506) Es wird ein braver Junge in einen hiesigen Gasthof als Kellner-Lehr­ling gesucht. Zu erfragen bei der Exped. V. BlttS.____________________________________

Capital-Gesuch.

519) Bis Juli v. I. wird ein Capital von 7000 fi., a 4 pCt., von einem pünktlichen Zinszahler gegen hypothekarische Sicherheit zu leihen gesucht. Näheres bei der Exper. d. Bltt«.

Wichtig für Bruch leidende!

2821) Wer sich von der überraschenden Wirksamkeit des berühmten Bruchheilmittels ! von dem Brucharzt Kr ü si-A lt h c rr .in Gais, Kanton Appenzell in der Schweiz, i überzeugen will, kann bei der Expedition dieses Blattes ein Schriftchen mit vielen Hundert Zeugnissen in Empfang nehmen.