Kunden ist und eine einträgliche Bäckerei noch verbunden werden kann, sowie ihre sämmtlichen Grundstücke, öffentlich meistbietend auf 12 Jahre verpachten. Nach Beendigung der Verpachtung laßt dieselbe öffentlich versteigern:
2 Pferde mit Geschirr,
2 Esel,
2 frischmelkende Kühe,
2 trächtige Schweine,
3 Oeconomiewagen mit Zugehör,
1 Pflug, 1 Egge, Heu und Stroh, Kartoffeln, Kohlraben und Dickwurzeln, ferner
1 Partie Vi’, Vr° ». ^-Ohmfässer, Tische und Bänke und noch viele sonstige Hausgeräthschaften.
Fellingshausen, am 8. Januar 1866. Der Vorsteher Großherzoglichen Ortsgerichts Fellingshausen.
___________________Gerlach.___________________
122) Donnerstag den 25. Januar d. I., Morgens um 10 Uhr, werden im Pfarrbofe zu Waldgirmes folgende Gegenstände versteigert:
eine Kuh, 60 bis 70 Centner sehr gutes Heu, Grummet, Streb, Mist, Kartoffeln, Dickwurzeln, Kohlraben, ein Küchenschrank, ein Oeconomiewagen, Kinderwagen, Leitern, Pfuhlfaß, Ketten, Pflug, Egge, Sense u. vergl._________
Hausverkauf
183) Der Unterzeichnete läßt Abzugs halber am 29. Januar d. I. seine Hof- raithe zum Taunus, bestehend in Wohnhaus und Gartenanlagen, worin seit Jahren Wirthschaft und Spezereigeschäft mit bestem Erfolg betrieben wirb, einer Versteigerung aussetzen. Es eignet sich zu jedem Geschäft, insbesondere aber zur Wirtschaft, da eine Kegelbahn, die Sommer wie Winter benutzt werden kann, mit gedeckten Gartensitzen und zwcckmäßigst eingerichtet ist.
Kaufliebhaber werden ergebenst eingeladen und wird der Zuschlag bei annehmbarem Gebote sogleich ertheilt.
Grünbcrg, den 16. Januar 1866. ______________ Phil. Baist.
Feilgebotenes.
§ Rotizblatt
über gültiges, verfallenes und verfälschtes Papiergeld, cursirende Goldmünzen, deren Werth und Gewicht, sowie geringhaltige Silbermünzen, ist ä Stück 9 fr. zu haben bei_____Wilhelm Klee, Mäusburg.
643) Wafferhelles, doppelt gereinigtes Petroleum, 1 fl. 8 fr., gewöhnliche Sorte, 1 fl 4 fr. pro Maas, auch bei L. Jahreis.
146) Cem ent in frischer Sendung bei E m i l P i st o r.
s Kreppeln
täglich frisch bei August Noll, im Stern.
171) Eine Partie guter Mist ist zu verkaufen. Bei wem? sagt die Expedition dieses Blattes.
45) Ein hübsches Kinderbettlädchen, wcl- ches mit Läufen versehen und als Wiege benutzt werden kann, steht zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. BlttS.
i Kreppeln
täglich frisch bei
___________Emil Noll, Löwengasse.
147) Ein großer einthüriger tannener Kleiderschrank, sowie mehrere Bettladen, sind zu verkaufen bei
Schreinerme^ster Zimmermann.
99) 30—40 Stück sehr schöne und
große Kapaunen werden im Ganzen und auch einzeln abgegeben bei
Fr. Textor, Bierbrauer a. d. Hardt.
180) Ein in Mitte der Stadt gelegenes Wohnhaus mit Hofraum, großer Werkstätte und varanstoßender Remise ist unter annehmbaren Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. BlttS.
Vermiet Hungen.
118) Ein geräumiges Zimmer mit Cabi- net, in der Mitte der Stadt, ist sofort zu vermicthcn. Zu erfragen bei der Exped. d. BlttS.
100) Bei Musiklehrcr Geller aus dem Reichensanv ist eine möblirte Stube zu ver- miethen.
123) Ein Logie, bestehend aus vier ineinandergehenden und zwei Mansarden- Zimmern, ist sogleich zu vermiethen; auch kann, wenn cs gewünscht wird, noch ein weiteres Zimmer dazu gegeben werden.
Louis Busch Witiwc.
173) Ein Zimmer und Cabinet, mit oder ohne Möbel, ist zu vermieihen bei
Emil Noll.
164) Bei Kaufmann F r. Schwa ab, im dritten Stock, ist eine kleine Familien- wohnung zu vermiethen. Beziehbar den 1. April._____________________________________
119) Zwei große, schöne Zimmer, die ' sich auch sehr gut zu einem Bureau eignen, in der Näbe des Brandes, werden zum 11. Aprck d. I. zu vermiethen gesucht. Näheres bei der Exped. v. BlttS.
Vermischte Anzeigen.
181) Es wird ein braves Lausmädchen DaS Nähere
185) Ein Garten in guter Lage ist un- ; ter annehmbaren Bedingungen zu verkaufen i durch das Commissions-Bureau von C. L. gegen guten Lohn gesucht. Pietsch II. (Linbenplatz.) bei der Exped. d. BlttS.
178) Freitag den 19. Januar 1866.
Im Leib scheu Saale: Damen - Goncert der Musik-Kapelle,
unter Direction ihres Capeiüneisters, Herrn Adolph Hecker.
P r o g r a in m.
Erste Abtheilung.
1) Ouvertüre zur Oper „Stradella", von Flotow.
2) Der Traum von den Hugenotten, Fantasie von V. Hamm.
3) Zum Erstenmal: Gute Nacht du mein herziges Kind, Lied von Franz Abt, Solo für Posaune; vorgetragen von Herrn E. Söll.
Zweite Abthcilung.
4) Zum Erstenmal: Ouvertüre zu dem Trauerspiel „Egmont", v. L. v. B e e t h o v e n.
5) Zum Erstenmal: Fantasie aus der Oper „Norma", von Bellini für Violoncelle, von Herrn S. I. F. Dotzauer; vorgetragen von Herrn Louis Dotzauer.
6) Zum Erstenmale: Erstes Finale aus der Oper „Zampa", von Herold.
7) Zum Erstenmal: Plaudereien aus der musikalischen Welt, großes Potpourri von G. Michaelis.
Dritte Abtheilung.
8) Ouvertüre zur Oper „ter Fecnsee", von Auber.
9) Zweites Finale aus der Oper „Maritana^, von Wallace.
10) Auf Verlangen: Großer Fackeltanz, Nr. 1, von G. Meyer beer. Anfang präcis halb 8 Uhr.
(Entree für Herren 12 kr., für Damen 9 fr., für Kinder G fr.
Alles Uebtige ist bekannt.
Das Musik- Co mit e.


