Ausgabe 
13.1.1866
 
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113) Montag den 15. Januar 1866:

General-Versammlung des Handels-Vereins im Gasthof zum Einhorn.

Anfang präcis 8 Uhr.

Tagesordnung:

1) Berichterstattung,

2) Rechnungs»Ablage pro 1865,

3) Octroifrage,

4) Vorlage der Adresse bezüglich des Versicherungswesens,

5) Ablarungszeit auf dem Köln-Gießener Bahnhof,

6) Vorstandswahl.

Der Vorstand.

Wer es liebt §

nach dem Ernste und den Mühen des Tages sich eine gcmüthliche, heiter anregende und interessante Abend-Unterhaltung zu verschaffen, vor sich aufgerollt zu sehen: romantische Scenerien aus der weiten Welt, Bilder fremder Länder und fremder Sitte, den Haushalt der Natur in treuen Skizzen, menschliche Schicksale in spannenden und wunderbaren Verwickelungen, wie das Leben sie schafft oder des Dich­ters Phantasie, wer cs liebt, unsere Welt kennen zu lernen, wie sie ist, und den Glan; sowie den Verfall der Nationen im Spiegel zu schauen dem sei im behaglichen Daheim, im abendlichen Kreise seiner Familie das illustrirte WochenblattOMNIBUS, als fesselnde Lectüre für Geist und Herz, dringend empfohlen. Daß derOMNI­BUS ein echtes Volks- und Familienblatt geworden, daß er den I mit der wachsenden Bildung wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden versteht, bestätigt die Steigerung seiner Auflage auf

50,000 Exemplaren.

Eine einzelne Nummer Des auf schönem Papier gedruckten Blattes bringt 3 6 Spalten Tert nebst 3 4 treffliche Illustratio­nen und kostet nur Einen Silbergroschen! Wir dürfen behaupten, daß derOMNIBUS, im Verhältniß zu dem, was er enthält, das aller billigste deutsche Familienblatt ist.

In Nr. 1 des neuen Jahrganges beginnen zwei höchst spannende Erzählun­gen :Cine schöne Viper", undUnterschlagen!" von E Pasqus. Ferner ausnehmend unterhaltende Schilderungen der Berliner Gefängnisse, verbunden mit Charakterisirung hervorragender Persönlichkeiten aus der Vervrecher- welt, von Schmidt-Weißenfels. Diesen schließen sich an:Die Falsch- milnzer", aus den Papieren eines Schweizer Kriminalbeamten, von E Krie ger,Der Magister tanzt", von Neumann-Strehla,Der Fluch einer Mutter", von (?. Jonas u. s. w. u. s. w.

Neben den Natnröildern, den mit so großem Beifalle aufgenommenen Aerztlichen Belehrungen" und anderen instructiven und nützlichen Auf­sätzen, wird derQmnibnS" sich in Wort und Bild auch der heueren Seite des Lebens zuwenden, leichte humoristische Produkte für Freunde des Scherzes und einer harmlosen Salyre enthalten, und machen wir auf die schon in den nächsten Nummern erscheinendenNeuen Guckkastenbilder", von 21. Brenn­glas, besonders aufmerksam.

Jede Buchhandlung und jedes Postamt in Deutschland, Oester­reich und der Schweiz nimmt Bestellung auf denOmnibus an. Preis pr. Quartal 46 kr.

Hamburg. Omnibus - Expedition

111) Es wird ein braves Mädchen in Laufdicnst oder auf das ganze Jahr bei einer einzelnen Dame in Dienst gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.

83) Eine Herrschasts-Köchin sucht als­bald hier oder auswärts Condition. Das Nähere bei ter Expet. v. Bltts.

41) Ich beehre mich, hiermit die ergebene Anzeige zu machen, daß ich das seither von Herrn Fr. Wilh. Meermann geführte Geschäft in Colonial-Maaren, Hohl- und Tafel- Glas rc. unterm Heutigen übernom­men habe und halte mich hierin, so­wie in meinen übrigen Artikeln, be­stens empfohlen.

Grünberg, den 1. Januar 1866.

August Peppler.

106) Drei bis vier im Nähen geübte Mädchen finden dauernde Beschäftigung bei I. Kisseberth.

4381) Die Stelle eines zweiten Schreib- Gehülfcn ist wieder zu besetzen und kann derselbe alsbald eintretcn.

Gießen, den 14. December 1865.

F. Borngesser, Landgerichts - Actuar.

4095) Wir versäumen nicht, auf Vic nach­theiligen Folgen der Vernachlässigung de« HustenS wiederholt aufmerksam zu machen; man vergesse nie, daß jeder Catarrh eine Krankheit ist und gar leicht in Lungenentzün­dung oder Lungensucht und Auszehrung über« gehen kann Es ist erwiesen, daß die größere Hälfte aller Krankheiten dadurch entsteht, daß man ein catarrhalisches Nebel vernach­lässigt ! Bei allen Leiden ter Athmungs- Organe, Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Keuchhusten, ja selbst bei Asthma und be­ginnender Lungenschwindsucht leisten vor allen ähnlichen bekannten Mitteln die Stoll- wcrcksschen Brust-Bonbons so außerordent- liche Dienste, daß wir nicht unterlassen wollen, wiederholt darauf hinzuwcisen.

108) Ein tüchtiger Knecht kann in Dienst treten bei

Gg. Lony, Neuenweg.

s A. Seim, Tapezier, bittet seine Kunden, sowie diejenigen Per- fönen, welche denselben mit allen, in sein Fach einschlagenden Arbeiten beehren, ihre Adresse gefälligst im Gasthof zum Schwanen, (Wallthor) bei Herrn Flett abgeben zu wollen.

Für die Kranken in Gonterskirchen em­pfing ich noch nachträglich mit bestem Dank: von einer vom Typhus Genesenden da­hier 1 st., von Frau Schl, dahier 30 kr, durch Herrn Lehrer Rabenau gesammelt in der Schule zu Burkhardsfelden 2 fl. 11 kr., von Herrn Prof. Dr. Soldan 1 fl. 45 kr. Summe 5 fl. 26 kr.

Gesammtsumme 195 fl. 38 kr.

Gießen, den 11. Januar 1866.

Dr. Binde wald.