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Holzversteigernng.
475) Freitag den 16. Februar v. I. werden an Ort und Stelle verkauft:
1) im „S ä> e u e r n w a lv" bei Hohensolms des Morgens um 9 Uhr:
30 Stecken Buchen-Scheidholz,
5 „ „ Prügelholz,
38 „ „ Stockholz,
1775 Stück „ Reiserwcllen,
33 junge Sichen mit 469 Cubikfuß, für Wagner;
2) im „Eichelsderg" Mittags gegen 11 Ubr:
3 Stecken Tannen-Prügelholz,
41 „ „ Stockholz,
3725 Stuck „ Reiferwellen,
96 Tannen von 4207 Cubikfuß Gehalt, und zwar Stamme von 6 bis 14 Zoll Durchmesser und 40 bis 80 Fuß Länge, schönes Streckholz,
812 Stück Fichtenstangen, zu Gartenspalier, Baumstangen ic. geeignet.
Hohensolms, den 9. Februar 1866.
Der Fürstlich-Solms-Lichische Oberförster: ___Münch.____________
Zagdverpachtung.
297) Donnerstag den 15. Februar d. I., des Vormittags um 11 Uhr,
soll die Gemeinde-Jagd in der Gemarkung Fronkcnbach, welche aus 4044 Morgen Wald, Wiesen und Ackerland besteht, auf weitere 6 Jahre verpachtet werden.
Frankenbach, am 24. Januar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Frankenbach.
______ Kraf t.
Holzversteigerung.
471) Mittwoch den 14. und Donnerstag den 15. Februar d. I., jedesmal des Morgens 9 Uhr,
soll im hiesigen Gemeindewalde, District Hard, nachvcrzeichneteS Holz versteigert werden , als:
160 Stamme Eichen-Bau- und Werkholz von 10 bis 66 Fuß Länge und 6 bis 14"/2 Zoll Durchmesser,
28 Stämme Nadelholz von 25 bis 41 Fuß Lange und 6 bis 10 Zoll Durchmesser,
1 Buchen-Stamm von 15 Fuß Länge und 13*/2 Zoll Durchmesser,
172 Stecken Buchen-Scheidholz,
112 n n Prügelholz,
114% „ „ 'siockholz,
342 „ „ u. Eicbcn-Reisholz.
Die Zusammenkunft ist im Ort und wird bemerkt, daß am ersten Tage das Sau- und Werkholz versteigert wird.
Ober-Bessingen, den 7. Februar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei
Ober-Bessingen.
S er t h.
Zagdverpachtung.
421) Die leihfällig gewordene Wald- und Feltjagd in der Gemarkung Staufenberg soll
Dienstag den 20. Februar l. I., Mittags 12 Uhr, auf hiesigem Rathbause auf 6 Jahre anderweit vcrvachtet werden.
Die Jagdgrenze ist 200 Klftr. von dem dem Bahnhof zu Lollar entfernt.
Staufenberg, am 3. Februar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg.
_____Fischer.
Holzversteigerung iti der Fürstlichen Oberförsterei Lich.
435) Künftigen Montag, den 12. d. Mts., Morgens 9 Uhr,
soll im District „Riedwald" aus der Pfaffen- schneiße, zunächst dem Hattenröder Wald ansangend, folgendes Brennholz versteigert werden, als:
219 Stecken Buchen - Scheidholz, 65 „ Buchen-, Eichen- und Tan
nen - Prügelholz,
138 „ dergl. Stockholz und
10900 Wellen dergl. Reisholz.
Alsdann wird nächsten
Dienstag, den 13. d. Mts., Morgens 9 Uhr,
Hierselbst folgendes Bau-, Werk- und Nutzholz versteigert:
127 Eichen-Stämme von 6 bis 13 Zoll Durchmesser und 15 bis 40 Fuß Länge — 1896 Cubikfuß,
102 Kiefern-Stämme — 1660 Cubikfuß, 632 schöne Fichten-Latten und Wagnerstangen und
12 Stecken Buchen - Werkscheidholz. Lich, am 6. Februar 1866.
Fürstliche Oberförsterei Lich. ________________Ei genbrodt.
487) Samstag den 10. Februar, Nachmittags 4 Uhr,
soll auf hiesigem Rathyausc eine italienische Violine gegen gleich baare Zahlung noch- mala versteigert werden.
Gießen, den 9. Februar 1866.
In Auftrag: __________Weidig, Ortsgerichtsmann.
Zagdverpachtung zu Lang-Göns.
423) Dienstag den 13. d. MtS., des Nachmittags 1 Uhr,
soll auf hiesigem Gemeindehaus die leihfällige Gemeinde-Jagd auf weitere 6 Jahre an den Meistbietenden verpachtet werden.
Bemerkt wird, daß die Gemarkung 6004 Normal-Morgen (darunter 1600 Morgen Waldung) enthält.
Lang-Göns, am 2. Februar 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Lang-Göns.
A. Henrich.
505) Montag den 12. Februar, Nachmittags 1 Uhr, soll auf der Baustelle des Unterzeichneten am Leihgesterner Weg eine Partie Obstbaumholz in mehreren Abtheilungen öffentlich versteigert werden.
Gießen, den 9. Februar 1866.
Ferv. Gail.
Zmmobilien - Versteigerung.
483) Dienstag den 13 r. Mts., des Vormittags von 9 Uhr an, sollen die zum Nachlasse des Ferdinand Gundrum dahier gehörigen Immobilien (erbvertheilungshalber), bestehend in einer noch 'n gutem Zustande sich befindliche Hof- raithe mit scheuer und den erforterlicben Stallungen, nebst Grabgarlen bei der Hof- ratthe, sowie fämmtliche Grundstücke, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbie- tend versteigert werden.
Zugleich werden noch mehrere in der Gemarkung Großen-Buseck gelegene Grundstücke mitversteigert, worauf die Steiglusti- gen hiermit aufmerksam gemacht werden.
Bemerkt wird, daß in der Hosraithe seither eine gute Wirthschaft mit dem besten Erfolg betrieben worden ist.
Reiskirchen, am 8. Februar 1866. Großherzogliches Ortsgericht Reiskirchen. _________Junger, Vorsteher.
Zagdverpachtung zu Alleudorf an der Lumda.
328) Freitag den 16. Februar l. I., Mittags 12 Uhr,
soll aus hiesigem Rathhause die am 15. Februar leihfällig werdende hiesige Gemeinde- Jagd in zwei Abtheilungen auf weitere 6 Jahre, vom 15. Februar 1866 bis 15. Februar 1872, öffentlich verpachtet werden.
Die Bedingungen werden ,n dem Versteigerungs-Termin bekannt gemacht.
Allendorf a. d. Lda., den 29. Jan. 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf an der Lumda.
___________Wagner.
Versteigerungs - Anzeige.
356) In Folge geschehener Verpachtung eines Theils meiner Ökonomie lasse ich nachstehende mir überflüssig gewordene Ge- genstände, als: 6 Kühe, 3 Rinder, 13 Schafe, 3 Schweine, 5 Pferde (1 Paar Füchs, 1 Paar Rappen und 1 braunes, welch letzteres fein zugeritten und sich auch einspännig fahren läßt), 4 Wagen vcrschie- dener Größe, 2 Chaisen (1 Glas- und 1 Halbverdeck), 1 Schlitten, 3 Pflüge (2 Wende und 1 Schaufel), 1 Fruchtfege- mühle, 1 Dickwurzelmühle, 1 Obstkelter mit eiserner Schraube, 1 Schiebkarren, 1 Strohbank, 3 Pfuhlfässer, 4 Pferdege- scb'rre, 2 Ackergeschirre, 1 Ochsengeschirr, il Winde und sonstige Oeconomie - Geräth- schasten, welche sich alle im besten Zustande befinden,
Mittwoch den 14. Februar, Morgens 10 Uhr anfangend, öffentlich meistbietend versteigern, und er- suche ich die betreffenden Herren Bürgermeister, dies im Interesse ihrer Ortsange- hörigen gefälligst bekannt machen lassen zu wollen.
Allendorf a. d. Lda., den 29. Jan. 1866. H. W. Moll.


