Ausgabe 
10.1.1866
 
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Beilage zu Nr. 3 des Anzcigcblatts.

am ; ।oti» jv vim vt*

zeugt haben, sage ich hiermit meinen tief-

Wer es liebt

Aug. Balser.

25)

(H2)

Der Vorstand.

103) Den Freundinnen meiner verstor­benen Tochter Marie für die letzten Be-

80) Mit Beziehung auf die Veröffent­lichung ter für tie Kleinkinderschule emge- gangcnen Gaben in Nr. 2 des Anzeigcblat- tes erkläre ich, daß der dort mr bcigelegtc Titel ebensowenig mir zukommt, als die Bezeichnung mit demselben von mir veran­laßt ist.

Gießen, den 6. Januar 1866.

Dr. Schaum.

(E ingefandt)

114) Für das übliche Benefice-Cvncert des academifcheu Musikdirectors hat Herr W. M i ckler diesmal Mendcl s so h»'s großartiges Oratorium P aulus " bestimmt, welches am 13. b. M. in der Stadtkirche zur Aufführung kommen wird. Wir sind Herrn Mickler für diese Wahl, welche auf's Neue von seiner unermüdlichen, stets auf das Beste und Edelste gerichteten Strebsamkeit ein beredtes Zcugniß giebt, zum größten Danke ver­pflichtet. Er begegnet einem vielfach geäußerten Wunsche, denn der Eriolg der vor etwa 2 Jahren stattgehabten erstmaligen Aufführung jenes Werkes war ein so durchgreifender und un-

yuwii, lug! ! gefühltesten Dank.

105) Französischen Privatunterricht erthcilt der Unterzeichnete, nach Belieben, in der deutschen oder englischen Sprache.

Dupetit,

, französischer Lehrer bei Herrn Dr. Krumm.

gctheilter, daß seither nur die damit verbundenen Schwierigkeiten und Kosten von einer Wiederholung abhaltcn konnten. Desto mehr ist anzuerkennen, daß Herr Mickler diese letztere Rücksicht gerate bei der di e s m a l i g e n Veranlassung nicht entscheiden ließ, benen £Oc^er g^nrjc f,jr pie letzten Be- dagegen aber auch zu wünschen, daß er durch eine möglichst allgemeine BetheiligunH giebe/ rttlen mejnen Nachbarn

aller Kreise der bürgerlichen Gesellschaft, wie sie bei dem großen Raume der Kirche > unD Freunden, die der Verstorbenen bei der möglich ist, für seine materiellen Opfer entschädigt und für die Zukunft zu ü^nlicVen j vorgeftrißen Beerdigung durch ihre Beglci- größeren Unternehmungen ermuntert werde. j tung zur letzten Ruhestätte die letzte Ehre 'i erwiesen und mir so viele Theilnahme be-

83) Eine Herrschafts-Köchin sucht als­bald hier oder auswärts Condition. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.

111) Es wird ein braves Mädchen in Lausdienst oder auf das ganze Jahr bei einer einzelnen Dame in Dienst gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.

110) Dem Unterzeichneten ist ein schwarzer Hund mit Kette zugelaufen.

I Ph. Becker, Lit. B. Nr. 133.

109) Ein glanzledcrnes Etui, mehrere Schlüffe! enthaltend, ist verloren worden. Man bittet den redlichen Finder, solches bei der Exped. d. Bltts. abzugeben.

! 19) Es wird ein Logis in einer Geschäftsstraße, Parterre oder ersten Stock, baldigst zu beziehen ; gesucht. Nähere Auskunft ertheilt die Erped d. Bltts.

84) 200 Stück Hopfen-Pflanzen wer­den zu kaufen gesucht. Näheres bei der i Exped. d. Bltts.

108) Ein tüchtiger Knecht kann in Dienst treten bei

G g. Lony, Neuenweg.

107) Es wird ein Mädchen, welches bürgerlich kochen und Hausarbeit besorgen kann, mit hohem Lohn sogleich zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

Im Malhilden-Ländkrankenhaus wird eine brave Wärterin, im Alter unter 35 Jahren, gesucht. Gehalt 80 fl.

nach dem Ernste und den Mühen des Tages sich eine gemüthliche, heiter anregende und interessante Abend-Unterhaltung zu verschaffen, vor sich cmfgerollt zu sehen: romantische Seenerien aus der weiten Welt, Bilder fremder Länder und fremder Sitte, den Haushalt der Natur in treuen Skizzen, menschliche Schicksale in spannenden und wunderbaren Verwickelungen, wie das Leben sie schafft oder des Dich­ters Phantasie, wer es liebt, unsere Welt kennen zu lernen, wie sie ist, und den Glanz sowie den Verfall der Nationen im Spiegel zu schauen dem sei im behaglichen Daheiin, im abendlichen Kreise seiner Familie das illustrirte WochenblattOMNIBUS", als fesselnde Leetüre für Geist und Herz, dringend empfohlen. Daß derOMNI­BUS" ein echtes Volks- und Familienblatt geworden, daß er den mit der wachsenden Bildung wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden versteht, bestätigt die Steigerung seiner Auflage auf

50,^00 Exemplaren.

Eine einzelne Nummer des auf schönein Papier gedruckten Blattes bringt 36 Spalten Text nebst 3 4 treffliche Illustratio­nen und kostet nur Einen Silbergroschen! Wir dürfen behaupten, daß derOMNIBUS1, im Verhältnis zu dem, was er enthält, das allerbilligste deutsche Familienblatt ist.

In Nr. 1 des neu-n Jahrganges beginnen zwei höchst spannende Erzählun­gen:Eine schöne Viper", undUnterschlagen !" von E. Pasqus. Ferner ausnehmend unterhaltende Schilderungen der Berliner Gefängnisse, verbunden mit Charaktensirung hervorragender Persönlichkeiten aus eer Verorecber- welt, von Schmidt-Wcipenfels. Diesen schließen sich an:Die Falsch- vliinzer", aus den Papieren eines Schweizer Criminalbeamten, von E Ärie= ßer,Der Magister tanzt", von Neumann-Strehla,Der Fluch einer Mutter", von E. ZonaS u. s. w. u. s. w.

Neben den Natnrbildern, den mit so großem Beifalle aufgcnommenen Aerztlichen Belehrungen" und anderen müructiven und nützlichen Auf. satzen, wird derOmnibus" sich in Wort und Bild auch der heiteren Seite des Lebens zuwenden, leichte humoristische Produkte für Freunde des Scherzes und einer harmlosen Salyre enthalten, und machen wir auf die schon in den nächsten Nummern erscheinendenNeuen Guckkastenbilder", von A. Brenn­glas, besonders aufmerksam.

Jede Buchhandlung und jedes Postamt in Deutschland, Oester­reich und der Schweiz nimmt Bestellung auf denOmnibus an. Preis pr. Quartal 48 kr.

Hamburg. Omnibus - Expedition.