Ausgabe 
7.3.1866
 
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Gießen, am 1. Mär; 1866.

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re !Ah,. ,.-npr KemerbSanlage Niederlage oder Werkstätte nicht eher patentisirt werden könne, bis er enthalts-Erlaubmß hin zur ErrichklMg e.ner J? Niederlassung oder Errichtung einer Gewerbsanlage ausgewirkt habe,

in den gesetzlich »Orgefd)nebenen b e 2 ob $Um betrieb eines Gewerbes oder zur Grün-

Bei Anwendung dieser HW erforderlich sei, als Grundsatz angenommen,

düng der dazu erforderlichen Anlag -Wer statte,.^^ b1e ihrer Natur nach rein local sind, wie z. B. das Bäcker-, Metzger-, daß zwischen solchen bewerben unte sch w d 9 gabrifen, Weinhandel en gros u. s. w. Zum Betrieb

Hufschmied Gewerbe, und M en be. denen Ortsbürger- oder Heimathsrechtes an dem Orte der Gewerbsanlage mcht

ein.s Gewerbes der letzteren Art st die Localattverbes ^und die Gründung der hierzu erforderlichen Anlage tn der Regel

°^erl.H, tlS"rachttt worden, wenn von den betreffenden Gewerbtreibenden das Ortsbürger- oder Heimathsrecht an dem O,'<. w° will. -,«°,d-n w°,»°»;-30. 3aa, l83l di- d-i A»w,»°ung d«.

Wir finden uns veranlaßt, die. oben r h außer Wirksamkeit zu setzen, daß künftig, auch wenn es sich von dem

selben in Uebung gekommenen Grundsätze > f J^nder d e Erwerbung des Ortsbürger- oder Heimatbsrechtes mcht

Betrieb eines LocalgewerbesHpn X beauftragen Sie, von der gegenwärtigen Verfügung den

mehr als Bedingung des Gewerbebetriebs gefcr Gewerbsteuerqesetzes vom 4. Decembcr 1860 die Ausfertigung der

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mit die Gemeinde-Angehorigen hiervon Nachricht erhalten. Hall wachs.

die

Wir beauftragen Sie, in Ihren Gew und Gladenbach abgegangen sind.

Kchmderk Bekanntmachungen. Die Vertheilung der Zinsen des Lony'-

schen Vermächtnisses.

788) Hiesige Einwohner, welche auf eine Unterstützung aus obigem Vermächtnisse reflectiren, haben ihre dcsfallsige Absicht mündlich oder schriftlich bei uns binnen 8 Tagen zu erklären.

Gießen, den 2. März 1866.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Bogt.

798) Die rückständigen Pachtgelder für 1865 für von Der Großherzoglichcn Landes- Universität gepachtete Trieoviertkl können in den nächsten 8 Tagen noch ohne Kosten bezahlt werden.

Gießen, am 5. März 1866.

Großherzogliches Universitäts-Rentamt. Martin.

Versteigerungen.

Holzverfteigerung im Gießener Stadtwnlde.

804) Montag den 12. und Dienstag den 13. D. Mts.,

jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Schutz­bezirk Stolzenmorgen, Distrikten Zollstocks- Wäldchen, Tanne und Philosophenwald, nachverzeichnetes Holz öffentlich meistbietend versteigert werden, als:

Groscherzogtichen Bnrgcrmelsterelt

Inden bekannt machen zu lassen, daß die 8i

K ü ch l er._______________

>e und Privat-Bekannten

115'/. Stecken Eichen-Scheidholz,

Hl3/. Prügelholz,

221 Stockholz,

5906 Wellen Reisholz,

2 Stecken Kiefern-Scheidholz,

9'/4 P'ügelholz,

14% Stockholz,

561 Wellen Reieholz,

10% Stecken Dornen-Stockholz,

1479 Wellen Reisbolz,

1341 Eichen-Stämme von 6 bis 19% Zoll Durchmesser und 24 bis 60 Fuß Länge, mit zusammen 37681 Cubik- fuß Inhalt,

50 Nadel-Stämme von 6% bis 18 Zoll Durchmesser und 25 bis 65 Fuß Länge, mit zusammen 2446 Cubik- suß Inhalt,

31 Eichen-Stangen mit 31 Cubikf. Inhalt. Die Zusammenkunft ist auf dem Trieb. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft. wird Zahlungsfrist bis 1. August d. I. gestattet.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 3. März 1866.

Großherzog'.iche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.

793) Montag den 12. März, von Vormittags 9 Uhr an, sollen nachstehende Holzsortimente in dem Grüningcr und Dorf-Giller Markwald, be­stehend in:

nach den Stationen Grünberg

118 Eichen-Bau- und Werkholz-Stämme, 4505 Cubikfuß enthaltend,

12 Nadel-Stämme, 147 Cubikfuß ent­haltend,

517 Navel-Stangen, 1182 Cubikf. ent­haltend,

(letztere eignen sich zu Sparren, von 20 bis 52 Fuß Länge), öffentlich meistbietend versteigert werden.

Grüningen, den 2. März 1866. Großherzogliche Bürgermeisterei Grüningen. Leidich.

799) Montag den 12. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll in der Caserne des hiesigen Militär- Commandos die Dunggrube öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigert werden.

Gießen, den 5. März 1866. Großherzogleche Criminal« und Polizeikasse. Keim.

Arbeitsversteigerung zu Holzheim.

789) Freitag din 9. März, Vormittags 1 t Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause nachstehende Arbeiten öffentlich wenigstnehmend verstei­gert werden:

Maurerarbeit, veranschl. zu 117 fl. 30 fr. Kalklieferung, 66 12

Holzheim, Den 3. März 1866.

Großherzogliche Bürgermeisterei Holzheim. I. A.:

Herbert, Bezirksbauausseher.