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Franz.
Anzchchlgll
für die
Ltadt und den Kreis Gießen.
rschemt wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 42 fr., für Auswärtige incl. des vorfchrifts- mäßigen Postaufschlags 1 st. 42 fr. — Auswärts abonnirt man fich bei allen Postäuitern. — In Gießen bei der Erpedition jEanzleib.rg Lit. B. Nr. 1).
”■ Io 80 Samstag den 6. October 1866.
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Amtlicher T h e i l.
Zu Nr. K. G. 5826. Gießen, am 4. Dctober 1866.
Betreffend: Die Stellvertretung im Militärdienst.
Das
Groß herzogliche Kreisamt Gießen
an
>ie Großherzogliche Bürgermeisterei Mendorf a. d. Lda., Bersrod, Beuern, Großen-Linden, Grüningen, Heuchelheim, Lang-Göns, Nieder-Bessingen, Staufenberg und Watzenborn.
Die nachstehend verzeichneten Leute, welcye sich zum Einstehcn angemcldet, haben Sie auf Samstag den 13. Oktober l. I., iormittags 8 Uhr, zum Behuf ihrer körperlichen Untersuchung und Messung, auf unser Bureau vorzuladen und daß dieses stschehen sei, uns binnen drei Tagen anzuzeigen.
In Verhinderung des Kreisraths:
K e k u l 6 ,
Kreis - Assessor.
1) Ludwig Theodor Völsing aus Allendorf a. b. Lda. |
2) Heinrich Wehrum aus BerSrod.
3) Conrad Junker aus Beuern.
4) Ludwig Bernhardt aus Großen-Linden.
5) Philipp Luh daselbst.
6) Peter Jßheim aus Grüningen.
7)
8)
9)
10)
11)
12)
Jacob Böhmer aus Heuchelheim. Anton Müller aus Lang-Göns. Johannes Roth aus Rieder-Bessingen. Heinrich Kaiser aus Staufenberg. Andreas Zecher daselbst.
Jacob Kolm er aus Watzenborn.
Generalversammlung
des landwirthschastlichen Vereins von Oberhessen in 1866.
Die diesjährige Generalversammlung des landw. Vereins von Obeihessen wird
Montag dcn-22. October d. I., Vormittags 10 Uhr, i» Hotel Trapp zu Friedberg stattfinvcn, zu welcher die Mitglieder des Vereins, sowie alle Freunde der Landwirthschaft hiermit fmmdlichst eingeladen werden.
Nach der statutenmäßigen Rechenschaftsablage werden folgende Fragen zur Verhandlung kommen:
1) Welche Erfahrungen sind im abgelaufenen Jahre auf dem Gebiete des Anbaues von Futter» und Jndustriepflanzen, und zwar hinsichtlich der Einführung neuer Gewächse und verbesserter LserfahrungSweisen in dem Anbau überhaupt gemacht worben?
2) Liegen genaue Beobachtungen über die Wirksamkeit der Hülfsdünger vor, und welche Kategorie derselben lohnt vor» zugsweise die Anwendung neben der Stallmistdüngung?
3) Erscheint es zweckmäßig, daß für die Folge bessere, neuere lanbw. Maschinen und Geräthe zur Verallgemeinerung derer Verbreitung auf Rechnung des landw. Vereins von Oberhessen augekauft und alsdann an Landwirthe der Provinz versteigert werden?
4) Ist es ratbfam, in gleicher Weise einige Bullen der Shorthornra?e, sowie Schweine englischer Zucht anzukaufen und zur öffentlichen Versteigerung zu bringen?
5) Welche Mittel sind geeignet, um dem so schädlichen Fangen der Maulwürfe und dadurch dem verheerenden Schaden zu begegnen, wie denselben in diesem Jahre in einem größeren Theile der Wktterau die Engerlinge angerichtet
6) Nach mehrfachen Behauptungen soll dem Fortschreiten der Milzbrandanfälle in Viehheerden das sofortige starke Füttern roher Kartoffeln Einhalt gethan haben. Ist dies wahr und wie zu erklären?


