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Beilage zu Nr. S7 des Anzcigeblatts.
Vermischte Anzeigen.
„ Höhere Primi-Mädchenschule
von
rgebch Br* Georg Krumm in Gießen.
»rspich 1255) Das neue Schuljahr beginnt Montag den 23. April l. I., Morgens 8 Uhr. ‘aufmaim . Die Anstalt, erst jetzt von innen heraus vollständig gegliedert, verfolgt die höchsten st in dn <3>ble, welche die gegenwärtige allgemeine Bewegung auf dem Gebiete der weiblichen üpkjlu. Erstehung derselben als unabweislich gefleckt hat, und ist im Wefentlichen den wenigen —nach diesen Gesichtspunkten eingerichteten höheren Lehranstalten für Mädchenerziehung in Berlin, Elberfesd, Leipzig, Magdeburg rc. nachgebildet. Zur Lösung dieser Aufgabe nimmt sie einen zehnjährigen Lehrgang vom 6.—16. Jahre in 5 Classen in Anspruch. M tag. Neben der Erlernung der französischen und englischen Sprache, für deren Kenntniß und praktische Handhabung in Wort und Schrift nach absolvirter Schulzeit sie Garantie ----— leistet, legt sie das Hauptgewicht auf den in der weiblichen Erziehung immer noch so vcr- t auf materiellen Unterricht der Geographie, Geschichte, Cultur- und Literatur-
geschichte, Naturwissenschaften, sowie auf die Pflege der schönen Künste, welche sie immer 'IfUCL iwch mehr in ihren Bereich zu ziehen bestrebt sein wird. Wir bitten die Eltern, welche -----ihre Kinder uns anzuvertrauen beabsichtigen, wiederholt, dieselben uns wo möglich schon eill ™ Elementarklasse zu senden, da später eintrctende Kinder nach unserer Organisation rnb unseren Zielen im allgemeinen um 2 Jahre zurückversetzt werden. Nur Kenntnisse Wv geistige Reife, nicht das Alter, üben bei der Aufnahme und der Versetzung
Mm tzjnfluß. Confirmiertc Mädchen treten daher in die ihrer Entwicklung entsprechende Abtheilung.
Mädchen, welche sich dem Lehrerfach widmen wollen, erhalten gründliche pädago- meldllll. Unterweisung nach Theorie und Praxis.
Im entschiedensten Gegensätze zu allem Pensionatswesen weigert sich die Anstalt, auswärtigen Mädchen die Familie zu ersetzen, offeriert aber dieselben in Vie besten Familien der Stabt unterzubringen, welche eine tüchtige Erziehung mit den eigenen Töchtern garantieren.
Anmeldungen, sowie etwaige Austrittserklärungen beliebe man wo möglich in den eisten Tagen an mich gelangen zu lassen. Dr. Krumm.
Anlehen ' der israelitischen Religions-Gemeinde zu Gießen.
1244) Bei der heute stattgefundenen Ausloosung der nach dem Tilgungs-Plan pro 1866 zurückzubezahlenden Schuldverschreibungen, wurden
Nummer 5 und 113 gezogen. — Die Inhaber derselben werden hierdurch aufgefordcrt, die Capital-Beträge am 1. Juli d. I., von welchem Tage die Verzinsung aufhört, bei dem Gemeinde- Rechner zu erheben.
Gießen, am 2. April 1866. _________________Der V orstand.
1195) Meine Ernennung zum Hofgerichts-Advocaten bringe ich hier- ! mit unter dem Anfügen zur öffent- lichen Kenntniß, daß ich im Hause des Großherzoglichen Hofgerichts-Rathes Dr. Kraft wohne.
Gießen, den 28. März 1866. ___F. Kraft.
1242) Donnerstag den 12. April beginnt wieder der Unterricht in meiner Lehr-Anstalt und können Anmeldungen neu aufzunehmender Schüler bis dahin zu jeder Zeit ge- macht werden. C. Franz.
Für Fuhrleute.
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Darmstadt, im März 1866.
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von
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Ergebens!
Andreas Eifer.
Auf obige Annonce höflichst bezugnehmend, empfehle ich mich zur Abgabe Aoosen ä 30 fr. pro Stück, 2 Stück 1 fl. und 10 Stück 5 fi., welcher ttiig am Besten durch Postcinzahlung zu entrichten ist.
Wiedcrverkäufer erhalten entsprechenden Rabatt.
Der Concesflonar:
Schmidt.
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nach Entscheidung.
Gewinne:
Frankfurt a. M., im März 1866.
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Loos dieser Lotterie '5 ^des Loos g;
A kostet 30 kr. A Ende April 1866 und Verkeilung der Gewinne sofort 8 kostet 30 kr. A
Concessionirte Verloosung
von Aunstgegenständen in Darmstadt.
ein Gewehrfchrank (Kunst- und Prachtwerk), Caufeufe mit Sessel und Stühlen, Holzschnitzereien, Büchergestell, Schmuckschale, Caffette, Teller, Uhrstöcke, Figuren, Papierschneider, Pariser Blumen- ! körbchen rc. rc.
Wegen Bezug von Loosen wende man sich gefälligst an Herrn Andreas Eifer iln Franffurt a M
1248) Nachdem Unterzeichneter den gelammten Eisenstein-Transport von der Grube „Eleonore" bei Fellingshausen auf weitere Jahre übernommen hat, können, wie bisher, zuverlässige und mit dichten Kastenwagen erscheinende Fuhrleute stets Ladung erhallen.
Er bemerkt noch, daß ihn die Besitzerin dieser Grube, die Fellingshäuser Bergwerks- Gesellschaft in Frankfurt, in den Stand gesetzt hat, den bisher wegen Austrocknen des Eisensteins nöthig gewesenen Abzug von 5 pCt. pr. Ladung nun fallen lassen zu können, und daß in der Bälde eine Brücken- Waage in Gießen an der Schoor aufgestellt wird. Nur bis zur Vollendung dieser Auf- stellung soll für jede einspännige Ladung 72 Ctr., und für jede zwcispännige Ladung 1 Ctr. auf der Grube in Abzug gebracht werden.
Der Fuhrlohn beträgt bis auf Weiteres 3'/. kr. pr. Ctr. Eisenstein.
Georg Will, ____________zur Obermühle.
1149) Es wird ein Logis von 5 bis 6 Zimmern, möglichst gleicher Erde, gegen hohe Miethe gesucht. Näheres bei der Erped. d. Bltts.


