Ausgabe 
20.5.1863
 
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1578) G l ace -Ha ndschuhe in allen Farben unv Größen, bas Paar von 18 fr. fln, moverne Damen-Ledergürtel unv Turner» gürtet, Haarpfeile unv Aufsteckkämme neue­ster Fa?on, anerkannt achtes Kölnisches Wasser von I. M. Farina, gegenüber dem Jülichsplaßc, sowie eine große Aus­wahl von Parfümerien, empfiehlt

L. Kohlermann.

1585) Den geehrten Besuchern der Heuchelheimer Mühle empfehle ich einen aus­gezeichneten 37t Wein, per Schoppen 18 fr., sowie einen sehr guten Aepfel- weitt, unv bitte deßhalb um zahlreichen Besuch an den Pfingstfeiertagen.

Christian Mandler.

1505) Das N e r n'sehe Haus in der Schloßgasse ist unter sehr günstigen Bedin­gungen aus freier Hand zu verkaufen. Nähe­res zu erfragen bei der Redaction.

Vermiethungen.

1558) Das seither von Herrn Wagen- meister Mischel, Neustadt Lit. D. Nr. 86, bewohnte Logis, bestehend., aus 3 ineinander- gehenden Zimmern, Kammer, Küche u. s. w-, ist durch dessen Uebcrzug auf den Bahnhof anderweit zu vermiethcn und Anfangs Au- gust beziehbar.

1502) Ein freundliches Logis, bestehend aus 3 Stuben u. s. w., ist zu vermicthen und kann alsbald bezogen werden bei _____________Gg. Heinrich Lony.

1509) Das seither von Herrn Hofger.- Rath von Lepel bewohnte Logis, bestehend aus 6 aneinancerstoßenden und 3 Mansarden- Zimmern, Küche, Keller, Holzstall, Mit­gebrauch der Waschküche u. s. w., ist ander- weit zu vermiethcn und am 1. Juli v. I. zu beziehen. Louis Busch Wittwe.

1504) Die zum Betrieb einer Liqucur- und Esfigfabrif, sowie eines jeden andern FabrikgefchäftS geeigneten Localitäten, sind in hiesiger Stadt auf längere Zeit zu ver- niiethen. Nähere Auskunft bet der Redaction.

Vermischte Anzeigen.

1579) Eine Schürze wurde gefunden und kann dieselbe gegen Erstattung der xtnseratgebühren bei Therese Stückrath abgeholt werden.

I

Der Vorstand.

Schützen-Gesellschaft su Metzen.

1552) Donnerstag den 21. Mai, Abends 81/2 Uhr:

Allgemeine Versammlung

im Locale bei PH. Leib.

Tagesordnung: Aufnahmen.

i FiMzüsisch

lehrt Jedem ohne Vorkenntnisse auf die leichteste Weise, bei gleichzeitig interessan­ter Lectürc, binnen 6 Monaten, in eleganter Aussprache, Schrift, Conversation und Correspondenz, die

deutsch - französische Unterrichts-Zeitung.

Diese neue Methode ist unfehlbar und übertrifft den weit theurern mündlichen Unterricht. Jeder Schüler kann sich schon nach kurzer Zeit in der franz. Sprache verständlich machen. Ein vollständiges Wörterbuch wird jedem Abonnenten gratis geliefert. Für Eltern, welche durch diese Zeitung ohne eigene Kenntnisse die Kinder selbst zu unter­richten im Stande sind, für ganze Gesellschaften, die mit Hülfe der Zeitung einen Lehr-Cursus eröffnen können, sowie für Jeden, der rasch und billig zum Ziele kommen will, ganz besonders zu empfehlen. Preis für 1 Monat oder 64 Seiten Lectionen 1 Thlr., für den vollständigen Unterricht von 900 Seiten nur 5 Thlr. pränumerando bei franco Uebersendung. Nicht zu verwechseln mit ähn­lichen Unternehmungen! Bestellungen nur an:

A Retemeyer's Zeitungs - Büreau in Berlin.

Für Gießen und Umgegend werden Abonnements bei der Expedition des Anzeigeblattes für die Stadt und den Kreis Gießen angenommen unv Prospekte verabfolgt.

1582) Den dritten P fing st feiertag:

C o ii c e r t

auf der Badenburg,

ausgefnhrt von der Gießener Musik-Capelle, wozu ergebenst einladet E. L. Ferber.

1542) Am 13. Juni d. I.: Ziehung > des Canton Freiburger Staatsan­lehens:

Hauptgewinne-: 5mal Frs. 60,000, 8mal 50,000, 4mal 45,000, 14mal 40,000, 13mal 35,000, 6mal 32,000,14mal 30,000, 4mal 25,000, 22mal 20,000 rc.

1 Loos mit Serie und Gewinnnummer für diese Ziehung kostet 30 Kreuzer, 5 Stück fl. 2. 10 Stück fl. 4. 15 Stück 6 fl.

Gefällige Aufträge werden gegen Einsen­dung des Betrags prompt ausgeführt und die Ziehungslisten unentgeldlich zugesandt durch die Staats-Effekten-Handlung von

I. G. Lußmann jr.,

in Frankfurt a. M.

1549) Am zweiten Pfingstfeiertage:

Tanz - Musik zu Oppenrod, wozu ergebenst einladet Heinrich Reh.

1568) Ein ordentlicher Junge kann bei mir in die Lehre treten.

Konrad Best, Schreinermeister.

1567) Bei dem hiesigen Männer- Badeverein ist die Stelle eines Dieners erledigt. Es ist hiermit ein Einkommen von 40 fl. verbunden und muß außerdem Seitens der Mitglieder für das Waschen und Aufbewahren der Badehosen ic. eine besondere Vergütung geleistet werden.

Bewerber hierum wollen sich noch im Laufe dieser Woche bei dem Unter­zeichneten anmelden.

H. W. Dauern heim, Lit. C. Nr. 100.

1575) Auf dem Büreau eines hiesigen Anwalts kann ein junger Mensch, der zu Pfingsten die Schule verläßt, als Scribent Beschäftigung finden. Das Nähere sagt die Expcd. d. Bltts.