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Beilage zu Nr. 75 des Anzeigehsgttks.

Vermischte Anzeigen.

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2647)

Bestellungen übernimmt dahier:

Frau Schlund, Schloßgasse.

7"" °°sr mu, wird nicht sicher sein vor kranken Knollen, wenn nicht sehr gutes Wetter Heller Sor Ek sechs/ tnS ab,4nett>cn unC l°^fältige Entfernen alles Laubes könnte helfen, macht aber fast eben so viel Arbeit

, als die

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ich wurde, I. Bloch'sche Oofschönfäeberei in Darmstadt 'ach.er uud Mpfthlt sich dem geehrten Publikum im Färben und Waschen aller Arten seidener und >on R. wollener Stoffe in den neuesten Farben; sie garantirt solideste und möglichst billige Heilkraft Ausführung aller geneigten Aufträge.

2684) Sonntag den 20. und Montag den 2L d. Mts.:

Kirchweihfest )u Annerod,

wozu ich ergebenst eiulade. Heinrich Steller.

Tagesordnung: 1) Die deutsche Frage.

2) Die Entsendung von Vertrauensmännern zu der am 16. und

17. October d. I. in Leipzig tagenden Generalversammlung. Der Aus schuß.

Zur Kartoffelerndte.

. .. regnerischen Tage zu Anfang dieses Monats haben, selbst auf freigelegenen Feldern, die Entwicklung der Kartvffelkrank- heit, welche bis x-etzt sich nirgends zeigte, wieder begünstigt.

Mit dem Aufdören des Regens ging die Eukwickluug nur langsam vor und ist noch nicht viel über die ersten Stadien ge- ,£),c trüben Tage lassen aber, sollten sie länger andauern, Schlimmeres befürchten, auch wenn kein Regen kommt. Äit letzterem wird man die Krankheit unfehlbar sich rasch entwickeln sehen.

%fl ®.tx llbsunde Knollen haben will, crndte so rasch als möglich; die Kartoffel ist durch die Trockenheit dieses

«res überhaupt frühreifer, als sonst um diese Zeit und längeres Stehenlassen kann nicht mehr nutzen. Die meisten Spätsorten . i«gtn zudem viel Nachwuchs Bildung kleiner Knollen an den Hauptknvllen durch spätere Erndte werden diese allerdings 2 ' Hauptknvllen aber in gleichem Maße schlechter werden, so daß mit der früheren Erndte nur gewonnen-wird. Wer "l'/rndttn kann oder will, wird nicht sicher fein vor kranken Knollen, wenn nicht kehr gutes Wetter heller Sonnenschein,

Samstag den 19. d. MtS., Abends 8 Uhr: Versammlung der Mitglieder des Nationalvereinö in dem Saale Kegelbahn der König'schen Bierbrauerei.

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er ohne

! Kirchweihfest

zu Gleiberg

den 20. und 21. d- Mts.

Für gute Speisen und Getränke ist bestens ! gesorgt. Heinrich Wagner, I Gastwirth.

2648) Sonntag den 20. und Montag den 21. d. Mts.:

Kirchweihfest )u Krofdorf,

wozu ergebenst einladet: G. A b e l.

2683) E Sonntag den 20. und Montag den 21. d. Mts. :

Kirchweihfest zu Annero-,

wozu ergebenst einladet:Wirth Schäfer.

net, mit en bei track.

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en Hause ilienlogis bezogen

2616) Zur Errichtung eines

Dienstmanns-Instituts werden kräftige Männer gegen monatlichen festen Gehalt zu engagiren gesucht; cs wol­len sich jedoch.nur solche melden, welche mit den best n Zeugnissen ihres seitherigen Wohl- verhaltens versehen sind und eine geringe Kaution zu stellen vermögen. Anmeldungen beliebe man bei der Expedition d. Bltts. zu machen.

Mniuuirthschasttiches Fest.'

2641) Diejenigen, welche noch Ansprüche an die Festkasse bilden, werden nochmals aufgefordert, ihre Rechnungen so gewiß bis zum 2 6. b. MtS. einzurcichen, als später eingehende Rechnungen nicht mehr berück­sichtigt werden können.

Gießen, den 18. September 1863.

Das Festcomits.

2637) Eine tüchtige Viehmagd wird in Dienst gesucht. DaS Nähere ist bei der Expev. d. Bltts. zu erfragen.

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-ver Verlauf ist nun der, daß, der vorgerückten Jahreszeit wegen, die Erkrankung an den Knollen nur wenig

» L9, f T fe,n mfin «"scheinend lauter gesunde Knollen bekommen, welche aber im Keller bald i» erkranken werden.

L.,r. 2)16 bif8 btzt Skerntteten oder bald herausgenvrnmenen Kartoffeln werden sich um so besser halten, je früher sic aeerndtet -»urden resp. ze weniger zur Zeit des Ausmachens die Krankheit an den Blättern sichtbar war

kb£X°?Tnten r11 iUnr,atbe?/ Kartoffelvorrath im Keller, besonders wenn derselbe nicht ganz trocken ist, mit Asche zu

ccecken, bei größeren Vorrathen sollte wenigstens das Saatgut auf diese Weise geschützt werben

'iüen°ri.SIn 3-a6re aQe meine Kartoffelsorten zur Hälfte in Asche, zur Hälfte wie gewöhnlich aufbewahrt; zum

m verwandte ich gesunde und halbkranke, zum letzten nur, soweit zu beurtheilcn, gesunde Knollen.

! Stelle»Llr Mn t(" i!n®ncn LobeÜ kranken Stellen waren zum Frühjahr vollkommen vertrocknet, hart, staubtrocken, die gesunden U V q(rln°ncn' b'chk i?abtl sagend, vollkommen frisch und gesund und gaben vortreffliche Erndte.

1° «erh»/ 4 k ?/!nt al!°' bcr I«'-'lniß zwar nicht entgegenzuwirken, ihre Verbreitung -cber Uebertragung auf gesundes Gut aber «iwen ; die Asche zieht alle Feuchtigkeit an und nimmt somit eine der wesentlichsten Bedingungen der Krankheit weg.

Es dichter die Kartoffeln tn Asche (von Holz- oder Braunkohlen) eingebettet sind, um so wirksamer ist der Schutz Wer Kartoffeln tn Mietheu aufhebt, sollte ebenfalls so viel als möglich Asche dazwischen schichten.

Auf den Geschmack hat die Aufbewahrung in Asche durchaus keinen nachtheiligcn Einfluß

W. Dr. Strnbaum.