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»NyrwtzS» für die
Stadt und den Kreis Gießen.
Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 36 fr., für Auswärtige tritt ver vorfchrists- mästige Postauffchlag hinzu. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. — In Gießen bei der Expedition (Sanzleiberg Lit. B. Nr. 1).
M ä7. Samstag den IS. Juli 1863
Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen.
Versteigerungen.
Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde.
2074) Montag den 20. Juli 1863, von Morgens 9 Uhr an,
soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ttn Heingesboden, Philosophenwald und Stolzenmorgen, nachverzcichnetes Holz Offen t- lich versteigert werden, als:
7 Stecken Eichen-Prügflholz,
1 „ „ Stockholz,
4277 Wellen „ Reieholz,
53% Stecken Nadel-Prügelholz,
49 „ „ Stockholz,
5271 Wellen „ Reisholz,
4 Eichen-Stämme mit 66 Cubikfuß, 94 Nadel- „ mit 1158 „
536 „ Stangen „ 489 „
Die Zusammenkunft ist auf dem Trieb. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird
Zahlungsfrist bis Ende December d. I. gestattet.
Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden hiermit ersucht, kies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 14. Juli 1863.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
__Bogt.___________
Arbeitsversteigerung bei der Stadt Gießen.
2067) Dienstag den 21. Juli 1863, des Vormittags 9 Uhr,
sollen auf hiesigem Rathhause folgende Ar- beiten an den Wenigstnehmenden vergeben werden:
Zimmerarbeit, veranschl. zu 24 ff. 48 fr.
Maurerarbeit, „ „ 18 „ 45 „
Schlofserarbeit, „ „11 „ 48 „
Handarbeit, „ „ 240 „ — „
Die Kostenvoranschläge liegen auf unserer Geschäftsstube zur Einsicht offen.
Gießen, den 11. Juli 1863.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Vogt.
Vergebung von Arbeiten bei der Stadt.
2089) Die zur Erbauung einer Holz- remise bei das Schulhaus im Oswald'schcn Garten nöthigen Arbeiten, als:
Zimmerarbeit, veranschl. zu 185 ff. 8 fr.
Dachdeckerarbeit, „ „ 47 „ 45 „
Maurerarbeit, „ „ 14 „ — „
Schlofserarbeit, „ „ 2 „ 40 „
sollen
Donnerstag den 23. Juli 1863, Vormittags 9 Uhr, in unserem Büreau versteigert werden.
Gießen, den 16. Juli 1863.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.
2034) Montag den 20. Juli d. I., Nachmittags 2 Uhr,
soll auf dahiesigcm Rathhaus auf Ansuchen des Kaufmanns M. Heß das demselben ge- hörende Wohnhaus nebst Nebenhaus in der Wallthorstraße an dm Meistbietenden versteigert werden. Bemerkt wird, daß kas Wohnhaus eine sehr schöne Ladeneinrichtung hat, im Ganzen sehr gut eingerichtet und auch gut erhalten ist.
Gießen, den 9. Juli 1863.
In Auftrag: Weidig, OrtsgerichtSmann.
2108) Montag den 20. d. Mts., Morgens 10 Uhr,
soll auf der hiesigen Bürgermeisterei ein abgängiger Faffelochs meistbietend versteigert werden.
Rodheim, den 15. Juli 1863.
Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim. Wagner.
2114) Montag den 27. Juli, Nachmittags 2 Uhr,
lasse ich mein sämmtliches Schreinerwerkzeug gegen gleich baare Zahlung versteigern.
Gießen, den 17. Juli 1863.
Wrlh. Vetzb erger Wittwe.
2104) Am Montag, dem 20. Juli c., sollen im Hause des Herrn Tapezier Strack
in der Neustadt einige Schränke, Tische, Stühle, Sopha und sonstiges Hausgeräthe öffentlich versteigert werden.
Feilgebotenes.
1381) Wir erlauben uns, unfern verehrten Kunden folgende Weine in geneigte Erinnerung zu bringen.
Weiße Weine:
per Schoppen Wachenheimer.....12 fr.
Rüdesheimer 1857r . . . 15 „ Forster 1859r . . . . . .18 „ Scharlachberger 1861r . . 18 „ Dürkheimer Feuerberg 1858r 20 „ Laubenheimer 1859r ... 24 „ Deidesheimer. 1857r . . . 24 „ Rüdesheimer Auslese 1857t. 30 „ Hochheimer 1861r. . . . 30 „
Rothe Weine:
Ober-Ingelheimer .... 15 „ Affenthaler......24 „
Malaga.......30 „
Mouffeur und Champagner,
(sämmtliche rein gehalten.) _______I. A. Busch Söhne. R. F. Daubitz'scher
Kräuter-Liqueur, als bewährtes Getränk bei schwacher Verdauung, Verschleimung, Hämorrhoidal-Be- schwerden re. von medicinischen Autoritäten empfohlen und durch zahlreiche Atteste allseitig anerkannt, ist nur allein ächt zu haben bei dem Erfinder desselben, Apotheker B. S. Daubitz in Berlin, und zu Fabrikpreisen in der autorisirtcn Niederlage bei
Ludwig Jahreis, (2069)__in Gießen._______
2095) Dicke und süße Milch ist täglich zu haben bet
_______Louis Noll, am Wallthor.
2105) Ein aufrcchtstehenver Flügel ist zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.
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Rühl.
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Färbermjir Hr. Jöckl,
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1. 46-50
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TFu littelpreis vom Malter.
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