Geschäfts-Eröffnung.
12261 Einem geehrten Publikum zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich mich dahier als Schuhmachermeister etablirt habe. Durch geschmackvolle und dauerhafte Arbeit werde ich mir das Vertrauen meiner verehrten Kunden zu erhalten suchen, und bitte daher um geneigten Zuspruch. Philipp Reitz,
wohnhaft bei Fr. Deibel Wittwe in der Löwmgasse.
Handelsverein in Gießen.
339) Fortsetzung der Vorträge über das Handelsgesetzbuch: Montag den 20. April im Gasthof zum Einhorn. Viertes Buch: Von den Handelsgeschäften. Beginn des Vortrags präcis 8^4 Uhr. Der Vorstand.
Deutscher Schützenbund.
1056) Die hiesige» Mitglieder des deutschen Schützenbnndes werden zur Empfangnahme ihrer Legitimationskarten und Quittungen auf
v Samstag den 18. April, Abends 8 Uhr,
in'S Cafs Ebel hiermit freundlichst eingeladen. . a m
Zugleich sollen weitere, die Ausbreitung des Schutzenwesens betreffende Vor- lagen gemacht werden. __ _______________________
Schön und Schnellfchrerblehr- CnrsuS
ergebenst ein, welchen ich hier erthcilen werde, mit der Versicherung, daß in
16 Unterrichtsstunden
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B','f'Xm'llmra?n vi.s.» irtr-ISurfu« Mit. ich un,-l-uml im Gasthof ;um Einhorn »>-ch-n ,u w-n-n.
A---<dN°-l- Hnnvschriflm «nl I.-Mss- li-g-n b.Ii.blg.» «nicht d„„t. Agt D«»,».
An die deutschen Langer!
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babn voll Ehre seinem Volke gewesen, das wird dankbare Erinnerung noch spaten Geschlechtern zum leuchtenden Vorbilde verkünden. Und seine Dichtung, erfüllt mit der Gluth der reinsten hingehenden Vaterlandsliebe, vollendet in schöner Form, der achteste Ausdruck des^ dcutscher Mch^ergeisteS, ^wird for.leben, unsterblich, so lange es ein deutsches Volk gibt, so lange em Lessing, e.n Gothe und Schiller nicht vergessen sein werden. Wie Schiller ist Uhlanv der Liebling des deutschen Volkes, seine Lieder sind das E-senthum Aller ia sie sind die ächten Volkslieder, in'S Volk gedrungen, auch wo der Name des Dichters unbekannt blreb. Ewig wird Ubland ^ver Sänger der Jugend sein, ewig werden seine Lieder den Funken der begeisterten Vaterlandsliebe m empfänglichen Herzen anfachcn^b^Jhm"^vem Stolze Deutschlands, auch in einem äußerlichen Zeichen den Dank der Nation darzubr-ng^, dieser Wun ch Ueat iellt in Aller Herze Wir wagen -s denn, im Namen des deutschen, im Namen des schwäbischen Sängerbünde du Aufuera-bm zu lassen um Bnträge für -in Ludwig Uhland in seiner Vaterstadt Tübingen zu errichtendes Denkmal. Wir wenden uns mit unserer Bitte an die ganze deutsche Nation, welche Uhland verehrtund mit '""'S» ^.ebe m Zerren trägt Wir wenden uns ganz besonders an die deutschen Sanger, die berusenen Vertreter des deutschen Volkes, wo es dem volksthümlichsten Meister im Reiche deutschen Gesanges gilt. Möge das vaterländische Werk gelingen, ein Zeichen der Einigkeit des veutschen Volk^s Ausschuß des deutschen und Ausschuß des schwäbischen Sängerbundes:
Konrektor Dr' Pf!?? üi EMgen. V Otto Elben in Stuttgart. Prof vr I. Faißt daselbst. Rathsschre.be- Raur in Heilbronn. Kaufmann W. Wiedemann in Stuttgart.
Unter Bezugnahme auf vorstehenden Aufruf erklä^n sich die Unterzeichneten zur Empfangnahme etwaiger Gaben mit dein Bemerken bereit, daß die Veröffentlichung derselben s. Z. erfolgen wird.
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1204) Im Aufbewahren, resp. Uebcr- Sommern von Pelzwaaren empfiehlt sich unter Garantie
A. Schultheis jun., Seltersweg, Lit. C Rr. 9.
1216) Ein Lehrling wird gesucht von B. Walter, Schuhmacher.


