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Gtaöt und -en Kreis Gießen.
scheint wöchentlich zwei Mal: Mittwochs und Samstags. - Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 36 fr., für Auswärtige tritt Der oorschrifts- mälige Postaufschlag hinzu. — Auswärts abunnirt man stch bei asten Postämtern. — 3n Gießen bei der Trpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1).
M 6e>» Samstag -en 13. August 1863.
Amtlicher Theil.
Polizeiliche Bekanntmachung.
Gefundene Gegenstände:
Ein silberner Uhrschlüffel, eine Halskette von schwarzen Perlen, ein weißes Kinderjäckchen, ein brauner seidener Sonnenschirm, ein brauner Glacehandschuh, ein eiserner Kloben, ein lederner Riemen mit einem Gummizug und ein Schlüssel.
Die Eigenthümcr werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls Liese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werten.
Gießen, am 14. Angust 1863. Großherzogliche Polizciverwaltung der Provinzialhäuptstadt Gießen.
Nover. 8 's - ■
Gerichtliche und Privat Bekanntmachungen.
Edirtallsdung.
Oeffentliche Bekanntmachung.
2210) Indem man zur öffentlichen Kennt- niß bringt, daß Johann Ludwig Bill von Naunheim, lediger Sohn des verstorbenen Jacob Bill von da, wegen Geistesschwäche unter Curatel gestellt und der Ortsbürger Peter Kern von Naunheim als dessen Curator unterm Heutigen verpflichtet worden ist, wird hiermit darauf aufmerksam gemacht, daß Rechtsgeschäfte nicht mehr von dem genannten Geistesschwachen, sondern nur noch für ihn von dessen bestelltem Curator mit Gültigkeit abgeschlossen werden können.
Zugleich werden Alle, welche Forderungen an den unter Curatel stehenden Johann Ludwig Bill zu haben glauben, aufgefor- derr, dieselben binnen 4 Wochen von beute an gerechnet, dem Curator oder dem unterzeichneten Gerichte bei Meldung der Nicht- berücksichtigung in dem aufzunchmenden Inventar anzumelden.
Gießen, dm 28. Juli 1863.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
Muhl, Dr. A. v. Grolman, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.
Besondere Bekanntmachungen.
2326) Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß vom 15. o. Mts. an eine directe Güterbeförderung zwischen Stationen der diesseitigen und der Königlich Hannoverschen Bahn einerseits, mit Stativ- neu der Herzoglich Nassauischen Siaatsbahn,
via Gießen-Wttzlar und via Frankfurt a. M. Taunusbahn andererseits, beginnt.
Tarife für diesen Verkehr sind auf den diesseitigen Stationen Kassel, Guntershausen, Marburg, Gießen, Nauheim und Friedberg zu 4 Sgr. oder 14 kr. das Exemplar zu erhalten. Kassel, am 10. August 1863.
Die Central-Dircction der __Main-Weser-Bahn. Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Pfand- und Lcihanftalt.
2334) Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt, deren Pfänder in den Monaten Januar, Februar, März, April, Mai und Juni d. I. verfallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 15. August bis 19. September dieselben einzulösen oder zu erneuern, als sonst deren Versteigerung am 26. October D. I. stattfindet.
Nach Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vorgcnommen werden. Die Säumigen haben , es sich daher selbst beizumessen, wenn sie ihre ' Pfänder erst im Versteigerungstermin gegen baare Zahlung einlösen können.
Pfänder aus wollenen Stoffen müssen ; unbedingt eingelöst werden.
Die Herren Bürgermeister des Kreisamts- ; bezirks werben dringend ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden baldigst bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 13. August 1863.
Die Pfandhausverwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen.
Bieler, Kassier. Pfeil, Controleur.
Versteigerungen.
Verpachtung der Sandgrube am Schiffenberger Wege.
। 2314) Von der am Schiffenbcrger Wege f gelegenen Sandgrube der Stadt soll ein Theil zum Sandgraben
Montag den 17. August 1863, Nachmittags 2 Uhr, an Ort und Stelle öffentlich verpachtet werden.
Gießen, den 10. August 1863.
! Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
; '__________Vogt._______________
j Versteigerung von Arbeit bei der
i Stadt Gießen.
j 2325) Donnerstag den 20. August 1863, des Morgens 9 Uhr,
s sollen auf dem Ratvvause dahier folgende • Arbeiten an den Wenigstnehmendcn verstei- i gert werben:
Steinsetzen, veranschlagt zu 4 fl. 24 kr.
Chaussirarbeit, „ „ 67 „ 50 „
Gießen, den 12. August 1863.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.
2178) Dtenstag den 18. August, Nachmittags 2 Uhr,
i sollen auf dahiestgem Rathhause die Grundstücke der Erben des Großh. Hofger.-Advoc. Abolphi dahier, als:
Flur Dir. DKlftr.
'26/1l 211 Acker in den Günihersgraben
am Leihgesterner Weg, 3. Klass-, gibt 193/4 kr.,


