Vermiethungen.

778) Im Brühl'schcn Vorderbause sind 3 Stuben, nebst 3 Cabineten, Küche, Keller und Holzplatz zu vermiethen.

974) Ein kleines FamilicnlogiS ist zu vermiethen bei

Wilhelm Rühl, ___________________,,im Russischen Hof."

924) Das bisher von Herrn Cassicr Le ich tw ei st bewohnte Logis Lit. E. 7% ist bis zum ersten Juli anderweit zu ver- micthcn.____________________________

984) Im zweiten Stock meines Hauses ist eine Wohnung von 4 Zimmern, Corri- Vor, Küche und sonstigem Zugehör ander­weit zu vermiethen und im Juli zu beziehen.

L. C. Burckhaxdt, Neucnbäuen.

1015) Eine Familienwohnung ist zu vermwthen bei Bäcker Steinberger.

1028) In Lit. D. Nr. 4 auf dem Kreuz ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen.

1029) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei

_________B. Walter, Schuhmacher.

1032) Eine möblirte Stube mit Cabi- net ist zu vermiethen Lft. C. Nr. 46 auf dem Seltersweg.

976) Das seither von Herrn Hosgcr.- Rath von Lepel bewohnte Logis, bestehend aus 6 aneinanderstotzenden und 3 Mansarden- Z'mmern, Küche, Keller, Holzstall, Mit­gebrauch der Waschküche u. s. w., ist ander- weit zu vermiethen und am 1. Juli d. I. zu beziehen. Louis Busch Wittwe.

959) Bei Dr. Braubach ist eine Woh­nung von 56, oder 78 Zimmern, nach Hof und Garten, zu vermiethen.

1026) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei

Domänen-Pfandmeister Sehrt.

1027) Bei Buchbinder Hoffmann ist) ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu ver- micthen.

587) In meinem Hause ist ein Familien- . logis zu vermiethen.

____________Frau Advocat Wießell. 1023) Im Ran g'schen Hause in der!

Weidengasse ist ein möblirtes Zimmer mit Eadinct zu vermiethen.

986) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net ist zu vermiethen bei_________ Lotse.

1031) Ein schönes Zimmer, nach der Stratze gehend, nebst Küche, Keller und Boden, ist zu vermiethen und sogleich zu 1 ^ziehen. Näheres bei der Exped. d. Bltls.

983) Bei Frau Dr. Haustein ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen.

1030) In Lit. A. Nr. 77 in der Wall- thorstraße ist ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet zu vermiethen.

" 999) In Lit. A. Nr. 95 auf dem Asterweg ist ein gut möblirtes Zimmer, sowie eine kleine Familienwohnung, zu vermiethen. '

1000) Bei mir ist ein kleines möblirtes Stübchen zu vermiethen.

Wittwe Römer, Flügelsgasse.

972) Ein Wiesenvicrtel, in der Nähe! der «Stadt gelegen, ist zu vermiethen. Das \ Nähere bei der Erped. d. Bltts.

Vermischte Anzeigen.

Dr. Schwabens Knabenlehranstalt. 987) Das neue Schuljahr beginnt Montag den 2 7. April. Neue Schü- ler können bis dahin bei dem Vorsteher jeden Morgen angemeldet werden.

1001) Ein Mädchen, welches gut Nähen und Flicken kann, wünscht noch einige Tage in der Woche besetzt zu haben; per Tag 15 fr. Das Nähere bei der Expedition dieses Blattes.

892) Anmeldungen zur Ausnahme in die hiesige Großherzogliche Realschule für das mit dem 27. April beginnende neue Schuljahr können vom 19. April an täglich vormittags bei der unterzeichneten Direction gemacht werden. Die Prüfung der aus- zunc -enden Schüler findet den 24. April vormittags um 9 Uhr in dem^Realschul- gebä ;e statt.

Gießen am 28. Merz 1863.

Großherzogliche Direction der Realschule zu Gießen. Dr. Weigand.

988) Unser Geschaftslocal befindet sich seit dem K. April im Hause des Herrn $r. Koch, Lit. A. Nr. 123 vor dem Wallthor.

_________________Koch Kraatz.

§ Wasserheilanstalt Nerothal

in Wiesbaden, verbunden mit Kiesermmdelbädern, türkischen Bädern und Heilgymnastik. Ausgezetchnet durch vorzüglich reiche Quellen- und Wald-Promenaden bei reizender Lage am Fuße des Neroberaes.

Herr Dr. Kreyser, seit 22 Jahren ärztlicher Director der Wasserheilanstalt und der hydrcpathischen Abtheilung im kaiseri. russischen Hospitale zu Moskau, hat die ärztliche Leitung am 1. April übernommen und wohnt in der Anstalt selbst.

S. Locwenherz jr.

99°) R F. Daubitz'sch er Kränker -Lqueur^ als bewährtes Getränk bei schwacher Verdauung, Verschleimung, Hämorrhoidal-Beschwer- den 2C. von medicinischcn Autoritäten empfohlen und durch zahlreiche Atteste allseitig anerkannt, ist nur allein ächt zu haben bei dem Erfinder desselben, Apotheker R. F. Daubitz in Berlin, Charlottenstraße No. 19, und in der autonsirten Niederlage bei Ludw. Jahreis in Gießen.

Resultate und Beweise, welche durch den Gebrauch obig erwähnten R. F. Daubitz'schen Kräuter- Liqueurs erzielt sind:

Seit langer Zeit litt ich an starkem Husten, mit bedeutenden Brustschmerzen und Verschleimung verbunden. Die von mir consultirten Aerzte theilten meine Ansicht, daß dies ein katarrhalisches Leiden sei; trotz aller angewandten Mittel gelang cs jedoch nicht, mich von demselben zu befreien. Da führte mich der Zufall in das Geschäft des Herrn R. F. Daubitz, Charlottenstraße 19, woselbst mir dessen Hämorrhoidal-Kräuter-Liqueur anempfohlen wurde. Ich entschloß mich, eine Flasche davon zu nehmen und bekain nach dem Gebrauch zu meiner größten Ueberraschung die Ueberzettgung, daß mein Leiden kein katarrhalisches, sondern ein verstecktes Hämorrhoidalleiden war. Die Brustschmerzen waren bereits nach der ersten Flasche verschwunden, ich nahm -eine zweite und bin durch diese auch von dem Husten und der Verschleimung gänzlich befreit. Indem ich dieses der Wahrheit gemäß bezeuge, kann ich nicht umhin, den Gebrauch dieses vorzüglichen Liqueurs allen Brust- und Hämorrhoidal-Leidenden angelegentlichst zu empfehlen.

Berlin. L. N- Wamrhorst, Polizei-Dircct. a. D., Enke-Platz 7.